- Aktionen und Projekte

Auf dieser Seite erhalten Sie einen Überblick über eine Reihe der unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Projekte und Aktionen, die im Verlauf dieses und des letzten Schuljahres im Bereich der Sprachen an unserer Schule durchgeführt wurden oder mit Beteiligung unserer Schule stattgefunden haben. Weitergehende Informationen zum sprachlichen Schwerpunkt am Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium finden Sie unter Sprachen. Informationen zur Sprachwahl ab Klasse 5 finden Sie hier. Über den bilingualen Zweig und weitere bilinguale Unterrichtsangebote informiert diese Seite.

 

 

 

Wettbewerb für die beste Buchrezension in der Klasse 7a


Zum Ende des Schuljahres 2019-2019 haben die Schüler*innen der Klasse 7a im Rahmen eines Projektes Rezensionen über das Buch "Wunder" von Raquel Palacio erstellt, das sie gelesen und im Deutschunterricht analysiert haben. Gewonnen hat Anna Stuhldreier mit folgender Rezension:

Das Jugendbuch „Wunder“ wurde von Raquel J. Palacio verfasst und ist im Jahre 2012 in deutscher Sprache veröffentlicht worden. Hauptzielgruppe des 445 Seiten umfassenden Buches sind Jugendliche. Wie aber auch Christiane Westermann vom WDR 2 urteilt:  es ist ein Buch für alle.

Der Roman thematisiert das Anderssein. Held der Geschichte ist der zehnjährige August aus New York, welcher mit einer extremen Gesichtsdeformation zur Welt kam. Diese Entstellung macht ihm den Umgang mit anderen Kindern schwer. Seine unzähligen Operationen haben es ihm lange unmöglich gemacht, eine normale Schule zu besuchen. Nun aber soll er in die 5. Klasse „eingeschult“ werden. Dies macht August große Angst. In seiner Situation stehen ihm nur seine Familie und der Familienhund Daisy zur Seite.  Via, seine Schwester, ist seine engste Bezugsperson. Aber auch die „normale“ Via hat so ihre eigenen Probleme. Zum einen steht die Entstellung von August immer im Mittelpunkt der Gedanken ihrer Eltern, zum anderen zieht sich ihre beste Freundin Miranda aus für sie unerklärlichen Gründen von ihr zurück und verhält sich Via gegenüber plötzlich abweisend.

Bevor August „eingeschult“ wird, hat er ein Termin bei Mr. Pooman, dem Schuldirektor, welcher ihm drei seiner Mitschüler vorstellt. Insbesondere Jack wird zu einem engen Freund. Neben Jack lernt August noch Summer kennen, die im Verlaufe des Romans zu seiner besten Freundin wird. Der Großteil der Schüler steht August jedoch aufgrund seiner Gesichtsdeformation abweisend gegenüber. August gelingt es trotz der ständigen Ausgrenzung sich nach außen hin wenig anmerken zu lassen. Diese Stärke und die Hilfe von Summer und Jack führen dazu, dass August immer mehr akzeptiert wird.

Die verwendeten sprachlichen Stilmittel, die Perspektivwechsel, das Buch wird aus ständig wechselnden Sichtweisen geschrieben, die kurzen Kapitel und die gut verständliche Sprache bauen trotz des zu erwartenden positiven Endes immer wieder Spannung auf.

Raquel J. Palacio gelingt es, bewusst zu machen, dass nicht das Aussehen eines Menschen wichtig, sondern der Charakter entscheidend für das Schließen von Freundschaften ist. Nicht die äußeren, sondern die inneren Werte eines jeden Menschen, sollten für den Umgang miteinander entscheidend sein.

Das Buch „WUNDER“ ist mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet worden. Als Leserin der Zielgruppe kann ich diese Preisverleihung absolut nachvollziehen. Die Perspektivwechsel als Stilmittel machen die 445 Seiten interessant und regen nach dem Ende eines jeden Kapitels an weiterzulesen. Es gelingt der Autorin, den Leser an das Buch zu fesseln, obgleich der Inhalt und ihre Botschaft eigentlich „schwerer Stoff“ sind.

Kritisch anzumerken ist aus meiner Sicht, dass zum Ende eine nicht ganz glaubwürdige, heile Welt mit Happy End präsentiert wird. Feinde werden zu Freunden, die Hauptperson erhält eine Ehrenmedaille und ein neuer Hund lässt die Trauer über den Tod des alten Familienhundes verschwinden. Ein etwas weniger dick aufgetragenes Ende wäre meiner Meinung nach passender gewesen.

Alles in Allem empfehle ich aber Jedem, nicht nur Jugendlichen, den Roman „Wunder“ zu lesen und in eine Welt abzutauchen, die weit entfernt scheint, aber doch ganz nah ist, da wir jeden Tag Menschen kennenlernen, die „anders“ sind.

Anna Stuhldreier 7a - 9-2019

 

 

Ein Jahr erfolgreiche deutsch-chinesische Zusammenarbeit mit der Universität Xi

Ein Jahr lang haben die drei chinesischen Praktikantinnen CHANG Tong, LI Ying und ZHAO Jie den Chinesisch-Unterricht am Annette-Gymnasium sehr bereichert. Neben der Vermittlung landeskundlicher Kenntnisse und der Förderung der aktiven Sprachfertigkeit werden die Annette-Schülerinnen und -Schüler besonders die Workshops zur chinesischen Kultur in bester Erinnerung behalten. Die drei Germanistinnen kommen von der Universität für internationale Studien aus der zentral-chinesischen Metropole Xi´an und sind seit September 2018 am Germanistischen Institut der Universität Münster tätig gewesen.

Diese deutsch-chinesische Kooperation findet im Rahmen der "Germanistischen Institutspartnerschaft" (GIP) zwischen Xi´an und Münster statt, die auf deutscher Seite von Frau Prof. Dr. Susanne Günthner geleitet wird. Zum Abschluss der einjährigen Praktika sind der chinesische GIP-Leiter Herr Prof. WEN Renbai und die Didaktik-Professorin Frau WU Chen eigens zu einem Besuch ans Annette-Gymnasium gekommen. Nach Hospitationen im regulären Chinesisch-Unterricht des Fachlehrers Dr. Martin Kittlaus wurden die beiden Professoren von der Schulleiterin Anette Kettelhoit herzlich begrüßt.


Dabei wurde von beiden Seiten der hohe Stellenwert dieses Pilotprojektes unterstrichen, von dem auch in Zukunft sowohl die chinesischen Praktikantinnen als auch die Annette-Schülerinnen und -Schüler profitieren werden. - 9-2019

 

 

Delf-Diplome verliehen

Am Montag vor den Ferien war es wieder soweit: 25 Schüler/innen unserer Schule erhielten ihre DELF-Diplome aus den Händen von Frau Kettelhoit, die betonte, wie beachtenswert es sei, dass die Teilnehmer/innen über die Schulanforderungen hinaus so viel Engagement für das Fach Französisch zeigten.

Auch Herr Tournon, der die drei vorbereitenden DELF-AGs betreut hatte und dem Frau Kettelhoit herzlich für die gute Vorbereitung dankte, freute sich über die „sehr guten Ergebnisse“, die nicht zuletzt darauf zurückzuführen sind, dass die Schüler/innen „mit Spaß gelernt“ hätten. Eine Besonderheit in diesem Jahr war, dass Prüfungen für alle Bereiche, d.h. für die Zertifikate A1 bis C1 (!) abgelegt wurden. Alle Teilnehmer/innen haben darüber hinaus mit beeindruckend guten Ergebnissen bestanden.

Herzlichen Glückwunsch! - 7-2019

 

 

Auf Wiedersehen, Frau Yu!

Acht Monate lang hat die chinesische Fremdsprachen-Assistentin Yu Jingying den Chinesisch-Unterricht in der Oberstufe unserer Schule tatkräftig unterstützt. Auch im Erdkunde-Unterricht der Mittelstufe hat Frau Yu das Interesse der jüngeren Schülerinnen und Schüler an der neuen Weltmacht China wecken können. Besonderes Engagement zeigte sie bei der Vorbereitung der staatlichen chinesischen HSK-Sprachprüfungen, die die Schülerinnen und Schüler der Chinesischkurse sehr erfolgreich bestanden haben. Bei der offiziellen Verabschiedung bedankten sich Schulleiterin Anette Kettelhoit und Fachlehrer Dr. Martin Kittlaus herzlich für die gute Zusammenarbeit und die große Begeisterung, die Frau Yu bei den Annette-Schülern für die chinesische Sprache und Kultur hervorgerufen hat.

Die chinesischen Fremdsprachen-Assistenten werden vom Pädagogischen Austauschdienst (PAD) an deutsche Schulen vermittelt. Zuvor haben sie ein strenges Auswahlverfahren durchlaufen, das vom Bildungsministerium der Volksrepublik China durchgeführt wird. Seit Beginn dieses Austauschprogramms im Jahr 2007 durfte das Annette-Gymnasium jedes Jahr eine chinesische Fremdsprachenassistentin begrüßen , was sehr zur erfolgreichen Etablierung des Faches Chinesisch an unserer Schule beigetragen hat. - 7-2019

 

 

Abiturienten zum Austausch auf den Philippinen

Die umweltbewussten Schüler aus Münster waren im philippinischen Supermarkt ruckzuck bekannt – denn sie hatten eigene Jutebeutel dabei. „Ah! Die Blonden ohne Plastik“, wurden sie nach einigen Besuchen begrüßt, erzählt die Abiturientin Paula Dewert. Das war nur eine der Anekdoten und Erlebnisse, die eine Gruppe von zehn Schülern und Schülerinnen im Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium von den Philippinen berichteten. Und bei allem Schönen und Positiven, was aufs Tapet kam: Das dort mangelnde Umweltbewusstsein machte die jungen Leute aus Münster nachdenklich.

Insgesamt waren 13 Abiturienten zum Austausch nach Manila gereist. Am Montag waren sie zurückgekehrt. Das „globale Lernen“ ist im Lernplan vorgesehen – und so erhalten Austauschprogramme wie dieses auch Unterstützung, unter anderem von der Staatskanzlei NRW und „Brot für die Welt“, erklärt Claudia Mustroph, die Leiterin des Austausches. Zuvor waren bereits sieben philippinische Austauschschüler in Münster gewesen, die aktuelle Reise war also ein Gegenbesuch.

„Die dachten, wir wären hier alle Millionäre“, berichtete einer der Schüler. Das Wohlstandsgefälle sei enorm, sowohl zwischen Deutschland und den Philippinen wie auch innerhalb des 15-Millionen-Einwohner-Ballungsraums um Manila. Daher war die Gruppe aus Münster auch in einem Missionsgebäude untergebracht, zusammen mit den Philippinos, Jungen und Mädels getrennt. Die Gastgeber sollten nicht durch ihre oft ärmlichen Verhältnisse in Verlegenheit geraten.

Der soziale Arbeitskreis des Annette-Gymnasiums hatte sich im Vorjahr zur Unterstützung des United Institute in Daraga entschieden. Durch Spenden aus Abitur- und Schulanfängergottesdiensten sowie weitere Fundraising-Aktivitäten soll die Finanzierung von Schulkleidung und Lernmaterialien sowie Reparaturen an den Schulgebäuden unterstützt werden.

Durch Vorträge und Besuche auf Farmen erhielten die jungen Münsteraner Einblicke in die sich zaghaft entwickelnde Nachhaltigkeit auf den Philippinen. „Veganer kennt dort keiner“, wundert sich Moritz Schlummer. Außerdem war durch eine Handy-Recycling-Aktion in Münster die dortige Ausbeutung von Arbeitskraft und Handy-Rohstoffen wie etwa Lithium thematisiert worden.

von: Arndt Zinkant
aus: Westfälische Nachrichten: 22.6.2019
Fotos: Annette-Gymnasium

 

 

Unser Austausch mit Polen 2019

von Jesse Heiny, EF

Am Sonntag, den 07. April 2019, sind wir als Gruppe von 15 Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe EF – unter Begleitung von Frau Beck und Herrn Volbert – nach Polen aufgebrochen. Anlass war das 30-jährige Jubiläum unseres Austausches!

Unsere Austauschschule befindet sich in Dabrowa Gornicza, einer mittelgroßen Stadt mit vielen Plattenbauten in der Nähe von Katowice. Nach einem beschwerdefreien Flug sind wir pünktlich gegen Abend in Katowice gelandet und wurden von den polnischen Austauschschülerinnen und -schülern, Lehrern und Familienangehörigen herzlich begrüßt. Den Abend ließen wir dann, nachdem wir alle in den Familien angekommen sind, gemütlich ausklingen.

Am nächsten Morgen sind wir direkt zu unserem ersten Tagesausflug nach Krakau gestartet. Um die Stadt, ehemalige Königs- und Hauptstadt Polens, kennenzulernen, haben wir eine Stadtführung bekommen. Trotz der Tatsache, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Austausches Englisch gesprochen haben, wurden wir in zwei Gruppen eingeteilt, so dass jeder in seiner Muttersprache die Führung genießen konnte. Bestandteile der Führung waren die Besichtigung des Wawel-Schlosses, die frühere Residenz der polnischen Könige in Krakau, und die sehenswerte Altstadt. Beeindruckend war vor allem der feuerspuckende Wawel-Drache. Die Altstadt zählt gemeinsam mit dem Wawel-Schloss seit 1978 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Als die Führungen beendet waren, trafen wir uns alle wieder und wir Schülerinnen und Schüler durften Krakau noch gemeinsam mit unseren Austauschpartnern auf eigene Faust erkunden.

Am Dienstag stand dann der für uns anspruchsvollste Programmpunkt auf der Tagesordnung, der Besuch des nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz/Birkenau. Schon im Vorfeld haben sich viele der deutschen Schülerinnen und Schüler mit dem Thema auseinandergesetzt und auch mit den Austauschpartnern und ihren Familien haben wir über diesen Ort gesprochen. Auch Frau Beck und Herr Volbert haben uns auf den Besuch vorbereitet. Trotz alledem war die Atmosphäre in Auschwitz sehr bedrückend – bedrückender, als man sich dies vorstellen konnte. Auch hier wurden wir wieder in zwei verschiedenen Gruppen (deutsch und polnisch) durch das Lager geführt, damit es allen leichter fällt, das Gesagte zu verstehen. Die Eindrücke, die wir als Schüler an diesem Tag gewonnen haben, werden wohl viele von uns nicht so schnell vergessen.

Der nächste Tag gestaltete sich dann zum Glück wieder deutlich fröhlicher und schöner, wir besuchten das Wisla-Gebirge. Bei hervorragendem Wetter wanderten wir zu einem Sessellift, welcher uns auf die Spitze des Gebirges brachte. Dort haben wir aus einer Berghütte heraus eine sehr schöne Aussicht über das Gebirge genießen können. Anschließend fuhren wir noch per Bus in das sehr nahegelegene kleine Städtchen Wisla. Dort gab es zwar nur eine kleine Einkaufsstraße mit vielen kleinen traditionellen Läden, trotzdem gab es genug zu sehen.

Am Donnerstag hatten wir dann den Vormittag in den Familien zur freien Verfügung. Am Nachmittag waren wir mit der gesamten deutsch-polnischen Gruppe beim Bowling, bei welchem Herr Volbert uns Schülerinnen und Schüler zu einem Duell herausgefordert hat. Als kleine Überraschung haben die polnischen Lehrerinnen Pizza ausgegeben, welcher von uns schnell und gerne aufgegessen wurde.

Nachdem am nächsten Tag alle ausgeschlafen und ihre Taschen gepackt haben, stand auch schon der Rückflug von Katowice nach Dortmund und der damit verbundene Abschied an. Die Woche war sehr interessant und verging sehr schnell.

Nur wenige Wochen später erfolgte aber glücklicherweise schon der Gegenbesuch der Polen in Münster. Diese kamen am Montag, den 20. Mai, in Dortmund an und wurden per Bus zum Annette-Gymnasium gebracht, wo die Polen dann von Frau Kettelhoit, Frau Dr. Bourger und natürlich auch von uns Schülerinnen und Schülern begrüßt wurden. Nach der Begrüßung starteten wir mit einem gemeinsamen Frühstück in unserer Cafeteria in unsere Austauschwoche. Anschließend sind wir mit den Austauschpartnern erstmal nach Hause gefahren, damit diese sich ausruhen und einrichten konnten. Nachmittags trafen wir dann alle wieder zusammen, waren am Aasee und abends gemeinsam essen.

Am Dienstag haben die deutschen Schülerinnen und Schüler zunächst am Unterricht teilgenommen, während die Polen eine Stadtführung in ihrer Heimatsprache durch Münster bekamen. Aufgrund etwas schlechteren Wetters haben wir am Nachmittag gemeinsam den Münsteraner Zoo besucht.

Mittwoch stand unser längster Tagesausflug an, die Fahrt nach Hamburg. Dort angekommen haben wir die Elbphilharmonie und den alten Elbtunnel besichtigt, bevor wir noch Zeit zur freien Verfügung hatten.

Am Donnerstag fuhren wir nach Düsseldorf und besuchten dort das Polnische Institut. Wir wurden herzlich empfangen und hörten uns einen Vortrag über die Arbeitsschwerpunkte des Instituts an. Im Anschluss haben wir uns die Fotoausstellung „Bracha / Blessing. Back to Polish Shtetls“ von Agnieszka Traczewska angesehen. Anschließend erfolgte noch eine Stadtbesichtigung.

Einen Tag später, am Freitag, haben wir wiederum einen Tagesausflug unternommen, diesmal nach Enschede. Die Polen sollten auch unser westliches Nachbarland, die Niederlande, kennenlernen. Das Wochenende stand den Familien dann nochmal zur freien Verfügung, bevor die gemeinsame Woche am Sonntag dann ihr Ende gefunden hat.

Ich denke es lässt sich sagen, dass der Austausch mit Polen allen Teilnehmern – sowohl von deutscher als auch von polnischer Seite – sehr gut gefallen hat und dass wir neben vielen lehrreichen politischen und historischen Informationen, die wir bezogen haben, vor allem auch neue Beziehungen und Kontakte knüpfen konnten. - 6-2019

 

 

Märchenprojekt in der 5c

Zu der Zeit, als das Wünschen noch geholfen hat … wer kennt sie nicht, die Märchen der Gebrüder Grimm von Hans Christian Andersen und aus allen Teilen der Welt? All diese Märchen kann man nachlesen – doch viel besser ist es, wenn sie erzählt werden, wenn man einfach dasitzt und zuhört. Wie beim Märchenprojekt in der Klasse 5c. So entspannend kann Schule sein! Die Märchenerzählerin Ina Niehaus aus Lüdinghausen erzählte den Kindern aus ihrem großen Schatz von mehr als 250 Märchen vor allem Unbekannteres: vom Krautesel und der Windkönigin, von den 100 Stockschlägen und vom Vogelherz.

Märchen bieten Kindern durch ihre Erzählstruktur und ihre symbolhafte Sprache zahlreiche Identifikationsmöglichkeiten. Die magische und die reale Welt gehen fließend ineinander über und lassen viel Raum für die eigene Phantasie. Das Erzählen hat den Kindern so viel Freude bereitet, dass sie Frau Niehaus noch kleine Briefe schrieben: „Ich werde mich noch sehr lange an den Tag erinnern. Als Sie die Märchen erzählt haben, bin ich in eine ganz andere Welt eingetaucht! … es war so eine besondere Stimmung … es waren die besten und lustigsten Märchen, die ich je gehört habe … Sie haben das sehr gut erzählt!“ - 6-2019

 

 

Chinesisch-Kurse der EF im Institut für Sinologie

Die Schülerinnen und Schüler der beiden Grundkurse Chinesisch der Jahrgangsstufe 10 hatten vor Beginn des Sommersemesters Gelegenheit, die Bibliothek des Instituts für Sinologie und Ostasienkunde der Universität Münster zu besichtigen. Die Institutsbibliothek gilt als eine der größten und gewiss auch schönsten Fachbibliotheken Europas. Über 44.000 Bücher und rund fünfzig Zeitschriften laden zum Studium der chinesischen Kultur und Sprache ein.

Durch die traditionell enge Zusammenarbeit zwischen dem Institut und dem Annette-Gymnasium wird es den Schülerinnen und Schülern ermöglicht, die Bibliothek auch selbstständig etwa zur Vorbereitung von Referaten oder Facharbeiten zu nutzen. Im Rahmen des Projekts "Junior-Uni" der Universität Münster können die Annette-Schüler auch an ausgewählten Veranstaltungen des Bachelor-Studiengangs "Chinastudien" teilnehmen.

Bereits im Sommer 2003 ging die Einführung des regulären Schulfachs Chinesisch in Nordrhein-Westfalen auf eine Initiative des Münsteraner Institutsdirektors Herrn Prof. Dr. Reinhard Emmerich zurück. Der verantwortliche Fachlehrer Dr. Martin Kittlaus ist zugleich auch Lehrbeauftragter für moderne Chinawissenschaften am Institut für Sinologie.- 5-2019

 

 

100 chênes pour la paix

von Carolina Bremer und Marie Erpenbeck

"100 chênes pour la paix" dies war das Motto, unter dem wir, Schüler aus der neunten und zehnten Klasse des Annette-von Droste-Hülshoff-Gymnasiums Münster, am Wochenende vom 10. bis zum 12. Mai nach Wallers-Arenberg gefahren sind. Wir wurden dorthin vom Bürgermeister der Gemeinde eingeladen, um zusammen mit Schülern des dortigen Collège Jean Moulin ein Zeichen für den deutsch-französischen Frieden zu setzen, indem wir gemeinsam auf einem ehemaligen Schlachtfeld 100 Eichen pflanzten.

Zunächst wussten wir nicht genau, was uns in Frankreich erwarten würde, dennoch freuten wir uns alle darauf, den europäischen Frieden zu stärken und darauf, neue Freundschaften zu schließen.

Am Freitagmittag wurden wir herzlich im französischen Collège begrüßt und lernten bald die Schüler kennen, in deren Familien wir das Wochenende verbringen durften. Bevor wir jedoch den Abend in unseren französischen Gastfamilien einläuteten, hatten wir zunächst die Möglichkeit, das französische Schulsystem kennenzulernen und die französischen Schüler bei einigen ihrer Schulstunden zu begleiten.

Am Tag darauf fand schließlich das Projekt, dessen finanzielle Unterstützung der Prinz von Arenberg persönlich übernahm und auf das wir schon alle gewartet hatten, statt. Dieses begann mit einer Besichtigung des Bergwerks, das die Region Wallers in den 1840er Jahren zu einem bedeutenden Montanindustrie-Zentrum werden ließ und das ebenfalls Kulisse für den Film „Germinal“ mir Gérard Dépardieu war.

Anschließend machten wir uns auf den Weg in den „forêt domaniale de Wallers“, um mit dem Pflanzen der Eichen zu beginnen. Jeweils ein französischer und ein deutscher Schüler pflanzten zusammen einen ca. 1,50 Meter hohen Baum. Dies geschah zwar in kurzer Zeit, jedoch war das Zeichen, das dadurch gesetzt wurde, umso größer. Damit wollten wir zeigen, dass es, trotz Kriegen und Auseinandersetzungen in der Vergangenheit, möglich und notwendig ist, sowohl die deutsch-französische, als auch die gesamteuropäische Freundschaft zu stärken und aufrecht zu erhalten.

Die Eiche, als Symbol für Unsterblichkeit, Standhaftigkeit und Treue, ließ dieses Projekt umso bedeutender und aussagekräftiger erscheinen. Dies zeigten auch die darauffolgenden Reden, die von diversen Mitwirkenden gehalten wurden. Dabei begannen wir deutschen Schüler mit einer etwa 20minütigen Rede auf Französisch, gefolgt von einigen Schülern des Collège Jean Moulin. Auch durch Ansprachen des Bürgermeisters von Wallers, Herrn Salvatore Castiglione,  zwei Abgeordneten der Nationalversammlung in Paris und des Vizepräsidenten des Landtags von Nordrhein-Westfalen, Herrn Oliver Keymis, wurde dem Projekt eine noch größere und offiziellere Bedeutung gegeben.

Der Tag endete mit einer Besichtigung der „Notre Dame de Lorette“, einem internationalen Gefallenenmahnmal mit angrenzender Kapelle und einem Nationalfriedhof. Auch an diesem Ort wurde uns erneut bewusst, dass Herkunft, Sexualität und Religion dem internationalen Frieden nicht im Weg stehen können und dürfen. Dies wurde besonders dadurch verstärkt, dass die Gedenkstätte an fast 580 000 im Ersten Weltkrieg gefallene Soldaten erinnert, ohne zwischen deren Herkunft zu unterscheiden.

Dieses Wochenende war für uns alle ein einmaliges Erlebnis, durch das wir nicht nur sehr viel gelernt haben, sondern auch neue Freundschaften schließen konnten. Einerseits wurde uns der besondere Nationalstolz Frankreichs und die Bedeutung des europäischen Friedens für die Franzosen deutlich gemacht, was uns unter anderem durch eine der uns dargebrachten Zeremonien klar wurde, bei der sowohl die deutsche, als auch die französische Nationalhymne gespielt wurde, aber auch die europäische Hymne, um ein Gefühl von Einigkeit zu schaffen.

Darüber hinaus haben wir uns durch die französischen Mitwirkenden des Projekts besonders willkommen gefühlt und uns wurde das Gefühl vermittelt, dass unsere Anwesenheit als deutsche Freunde für die Bürger von Wallers-Arenberg von großer Bedeutung war. Uns wurde eine besondere Art von Gastfreundschaft vermittelt, die wir immer mit diesem Projekt und mit Frankreich verbinden werden.

Aus diesem Grund konnten wir Frankreich am Sonntag mit einem guten und zuversichtlichen Gefühl, was besonders die Freundschaft und den Frieden zwischen Frankreich und Deutschland und in ganz Europa betrifft, verlassen. Uns ist klar geworden, dass Frieden keineswegs selbstverständlich ist und dass es auch in Zukunft besonders in der Verantwortung unserer und kommender Generationen liegt, diesen aufrecht zu erhalten und zu stärken. - 5-2019

 

 

Bilbao-Austausch

Julia Aichele, Laura Schmidtke (EF), Fotos von Joana Kathri Chhetri

Donnerstagmorgen – halbwegs ausgeschlafen – treffen wir uns am Hauptbahnhof Münster, um unsere spanischen Austauschschüler, die bereits im November zur Weihnachtsmarktzeit bei uns zu Besuch waren, in ihrer Heimatstadt Bilbo, wie der baskische Name der Stadt Bilbao lautet, zu besuchen.
Acht Stunden später haben wir gerade genügend Zeit um anzukommen und die herzlichen Familien unserer Austauschschüler kennenzulernen, denn schon machen wir uns auf den Weg zum ersten Gruppentreffen im Park Europa, der genauso wie die meisten Wohnungen der Spanier, weniger als fünf Minuten von der Schule entfernt liegt.

Auch die nächsten Tage erkunden wir im Beisein unserer Austauschschüler Bilbao Stück für Stück. Bereits am Freitag besichtigen wir die Altstadt – manche laufen den halbstündigen Weg, andere bevorzugen die Metro, um in die Stadt zu gelangen – und fahren dann mit einer Bergschienenbahn den Berg Artxanda hinauf. Von dort oben kann man ganz Bilbao überblicken, weshalb wir es uns nicht nehmen lassen, eine Ewigkeit mit dem Fotografieren zu verbringen. Die Tatsache, dass Shawn Mendes vor weniger als zwei Wochen noch hier oben ein Konzert gegeben hat, wie eine der Spanierinnen verkündet, versüßt den Ausblick noch mehr und sorgt dafür, dass es mindestens eine Stunde dauert, bis wir uns wieder für die Talfahrt in die Schlange einreihen.

Auch am Wochenende stehen weitere Gruppentreffen an. So verbringen wir den Samstagvormittag in unseren Gastfamilien und treffen uns am Nachmittag am Strand. Obwohl das Wetter mehr als miserabel ist, und es aus Kübeln schüttet, lassen wir es uns nicht nehmen, auch hier einige Andenken an unseren Aufenthalt in Bilbao zu knipsen, bevor wir schließlich frustriert von dem Wetter zurück in die Metro flüchten. Am Sonntag hat sich das Wetter in strahlenden Sonnenschein gewandelt, sodass wir nach einer kurzen Wanderung auf einen der Berge, in dessen Tal Bilbao liegt, unser mitgebrachtes Picknick gemütlich im Freien verbringen können. Hier sind wir den Rest des Tages, spielen gemeinsam Fußball, Volleyball oder sitzen einfach nur zusammen und quatschen. Was bei uns in Deutschland mittlerweile vollkommen außer Mode gekommen zu sein scheint, machen die Basken öfters, denn wann und wo auch immer wir uns treffen – einen Fußball hat immer jemand dabei, so dass an jedem Ort ein wenig gespielt werden kann. Am nächsten Abend fahren wir zu einem Shoppingcenter. Da die meisten von uns einen leichten Sonnenbrand davongetragen haben, sind wir froh den restlichen Tag drinnen und nicht in der Sonne zu verbringen. Nachdem wir ein wenig herumgebummelt sind, gehen wir schließlich noch in Gruppen gemeinsam Essen, wobei Spanier und Deutsche bunt gemischt sind und genießen die Stimmung, bevor wir uns wieder auf den Weg nach Hause machen. Der vorletzte Abend hält eine Lasertagpartie bereit, an der alle mit wildem Eifer teilnehmen. Deutsche gegen Spanier, zwei Runden. Und obwohl wir sogar eine Person mehr sind, verlieren wir beide Partien, was dem Spaß allerdings keinen Abbruch tut.

Auch tagsüber sind wir damit beschäftigt, Bilbao kennenzulernen. Während wir mit unseren Austauschpartnern die Möglichkeit bekommen, die Stadt aus der einheimischen Perspektive zu sehen, erkunden sie wir mit unseren Lehrerinnen klassisch touristisch.

Unsere Führer durch die Altstadt und im Rathaus sprechen ausschließlich Spanisch - was besonders für die Neueinsteiger, die die Sprache erst seit einem halben Jahr lernen, eine Herausforderung darstellt. Jedoch helfen hier anschließende gemeinsame Übersetzungen ins Deutsche, bei denen jeder, der etwas verstanden hat, seinen Teil dazu beiträgt. Auch weitere Attraktionen Bilbaos, wie zum Beispiel „El puente de Vizcaya“, an der eine Schwebefähre hängt und die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, oder das Guggenheimmuseum, dank dem Bilbao heutzutage eine touristenanziehende Stadt ist, lernen wir in den nächsten Tagen kennen. Am Montag machen wir einen Tagesausflug, der uns zunächst nach Gernika führt. Die Stadt hat eine große Bedeutung für die baskische Kultur, denn hier findet sich ein Nachfahre der Eiche wieder, unter der sich schon vor vielen Jahrhunderten der baskische Ältestenrat traf, um wichtige Entscheidungen zu fällen. Danach geht es weiter nach San Juan de Gaztelugatxe. Gerade für alle Game of Thrones-Fans ist dies ein besonderes Highlight, da man eine perfekte Aussicht auf die Insel Drachenstein hat, welche eine große Rolle in der Serie spielt. Einige Fotos später, müssen wir uns schweren Herzens auf den Rückweg vom Tagesausflug machen.

An unserem letzten ganzen Tag in Bilbao, fahren wir gemeinsam mit unseren Austauschschülern nach San Sebastián, wo wir uns zunächst kurze Vorträge der Spanier zu Sehenswürdigkeiten in der Stadt anhören, bevor wir ein Aquarium besichtigen und schließlich noch ein wenig Freizeit in der Touristenstadt genießen. Bevor wir jedoch wieder nach Bilbao zurückfahren, laufen wir noch zum Strand hinunter, bis zu den Windkämmen, die auf Spanisch „Peine del viento“ genannt werden. Dort haben wir ausreichend Zeit, um noch einmal Fotos mit jedem zu schießen, die wir als Andenken mit nach Hause nehmen können, bevor wir schließlich die Rückreise antreten.

Unser letzter Abend endet nach einiger Zeit im Park, die wir mit Fußballspielen verbracht haben, in einem Restaurant, in dem wir als große Gruppe gemeinsam essen. Obwohl die Stimmung ein wenig gedämpft durch die baldige Abreise ist, lachen wir viel. Es ist bereits weit nach elf Uhr abends, als wir uns schließlich trennen und jeder den Weg nach Hause antritt. Am nächsten Morgen ist der erste schwierige Akt sich von seinen Gasteltern zu verabschieden. Obwohl die meisten von uns nicht viel Zeit mit ihren Gasteltern verbracht haben, fällt der Abschied von den herzlichen Familien sehr schwer. In der Schule angekommen, haben wir noch drei Unterrichtsstunden Zeit, um uns auf unsere tatsächliche Abreise vorzubereiten. In der zweiten Unterrichtsstunde dürfen wir an dem Englischunterricht der Spanier teilnehmen, was ein Glück ist, da der Rest des Unterrichts auf Baskisch geführt wird, wir also nicht der in der Lage wären, auch nur ansatzweise etwas zu verstehen. Anschließend werden uns von einigen spanischen Schülern mehrere Wörter und Ausdrücke auf Baskisch beigebracht. Viele von uns haben bereits einige baskische Unterrichtsstunden von ihren Austauschschülern erhalten, aber nichtsdestotrotz bietet die Stunde noch einmal einen netten Ausklang der Zeit im Baskenland.

Als wir uns dann schließlich nicht viel später von unseren Austauschpartnern verabschieden, müssen unsere Lehrerinnen ziemlich viel Geduld aufbringen, weil jeder von uns erst jeden der spanischen Schüler umarmt. Sowohl in dieser Woche als auch in der in Deutschland, haben wir viel gemeinsam als Gruppe unternommen, was uns mit jedem der Basken, und nicht nur mit unserem eigenen Austauschpartner, zusammengeschweißt hat. Schlussendlich ist es dann soweit und wir gehen durch das Drehkreuz der Metrostation. Obwohl die Spanier ihren Lehrer zu überreden versuchen, uns noch bis zum Flughafenbus begleiten zu dürfen, gibt dieser nicht nach. Als wir dann in die Metro einsteigen und der Gruppe ein letztes Mal winken, fließen fast erneut einige Tränen. In der Metro, im Bus und im Flugzeug denken wir immer wieder gemeinsam an die vergangene Woche zurück und sind uns alle einig, dass wir während des Austausches eine wunderbare Zeit hatten. Auch wenn ganz zu Beginn viele von uns skeptisch gewesen waren, ob sie sich beispielsweise verständigen würden können, war das im Endeffekt überhaupt kein Problem, denn auch mit wenig Vokabular oder mit Übersetzungen unserer Austauschpartner vom Englischen ins Spanische für ihre Familien, hat man sich super mit seiner Gastfamilie verstanden. Und auch wenn das Programm, das wir abends mit unseren Austauschschülern, oder das Programm, das wir mit unseren Lehrern tagsüber durchgeführt haben, lustig und interessant war, waren doch die neuen Freunde, die viele von uns gefunden haben, das Beste an diesem Austausch und der Grund, weswegen wir allen, die Spanisch lernen oder es zukünftig tun wollen, empfehlen an diesem Austausch teilzunehmen. - 5-2019

 

 

Carina Ebert im Bundeswettbewerb Fremdsprachen erfolgreich

Carina Ebert aus der Q1 hat ihre erfolgreiche Teilnahme am Bundeswettbewerb Fremdsprachen auch in der Oberstufe fortgesetzt. Für zwei erfolgreiche Runden mit Spanisch als erster Fremdsprache und Englisch als zweiter Fremdsprache gehört sie nun zu den 48 Kandidaten bundesweit, die sich für die Endrunde qualifiziert haben.

Für diesen Erfolg überreichte ihr Schulleiterin Anette Kettelhoit zusammen mit Frau Illner die Urkunde, verbunden mit der Einladung zur Endrunde im September diesen Jahres, in der Carina sich einer Jury in Einzel - und Gruppengesprächen mit den Sprachen Spanisch, Englisch, Französisch und Chinesisch stellen wird.

Dafür wünscht ihr unsere Schulgemeinschaft:

Good luck! Bonne chance!;Mucha suerte! 祝你好运 - 5-2019

 

 

Andalusien mit allen Sinnen entdecken

Auch in diesem Jahr bot sich wieder die Möglichkeit am Programm „Europa macht Schule“ in Zusammenarbeit mit der Universität Münster teilzunehmen und etwas mehr von Europa kennenzulernen. So erarbeitete der Spanischkurs der 7d unter der Leitung von Mareile Kaiser zusammen mit dem spanischen Gaststudierenden Antonio Moreno Cano aus Córdoba ein Projekt mit dem Titel „Andalucía en todos los sentidos“.

Neben vielfältigen Informationen aus Andalusien und der Wahrnehmung anhand verschiedener Sinnesorgane beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler zusammen mit Antonio nicht nur mit der spanischen, sondern auch mit anderen europäischen Sprachen, die innerhalb der Klassengemeinschaft gesprochen werden, um so den europäischen Charakter des Projekts zu betonen. So entstanden mehrere Videos in Deutsch, Englisch, Spanisch und Russisch, die Antonio zu einem Film zusammenfügte.

Ganz gespannt besuchten die Schülerinnen und Schüler dann am 11.4.19 die Abschlussveranstaltung im Schloss Münster, um zum ersten Mal ihren Film zu sehen und andere Projekte über Europa kennenzulernen.
Eine interessante Erfahrung für alle Teilnehmenden! - 5-2019

 

 

¡Buen viaje a Argentina!

Zum nunmehr dritten Mal fand der Austausch zwischen dem Annette-Gymnasium und der Deutschen Schule Hurlingham in einem Vorort von Buenos Aires statt.

Nachdem unsere Schüler/innen vom 10. Oktober bis 13. Dezember 2018 die Schule in Argentinien besuchten und dort in ihren Gastfamilien ihre Spanischkenntnisse verbesserten, bekamen wir am 9. Januar 2019 Besuch von sieben Argentinier/innen, die in den letzten Sommerferien ihres Schullebens Erfahrungen mit der deutschen Kultur und Lebensweise sammeln und ihr Deutsch aufpolieren wollten.

Zum Abrunden ihres Aufenthaltes fuhren sie drei Wochen durch die bekanntesten Städte Europas und kehrten schließlich am 24. März nach Hause zurück, um dort das neue Schuljahr zu beginnen. Es haben sich viele neue Erfahrungen und Erkenntnisse für alle Beteiligten ergeben – und wir hoffen auf viele weitere positive Begegnungen in den kommenden Jahren!

Frau Walter herzlichen Dank für die Betreuung des Austauschprogramms! - 4-2019

 

 

Lesenacht der 5. Klassen

Die Nachbarn werden sich vermutlich gefragt haben, warum am Wochenende so viele glückliche Stimmen aus unserem Schulgebäude schallten. Die Antwort ist ganz einfach: Die SchülerInnen der 5. Klassen waren wieder zur Teilnahme an der „Lesenacht“ eingeladen und der Einladung folgten in diesem Jahr rekordverdächtige 100 Leseratten.

Nachdem sich die SchülerInnen zwei Stunden in den Turnhallen ausgepowert hatten, versammelten sie sich in sechs Klassenräumen, in denen ihnen zunächst SV-SchülerInnen aus verschiedenen Büchern vorlasen, bevor sie dort die Nacht verbrachten.

Offensichtlich waren viele morgens schon so heiß auf das ausgiebige Frühstück, dass schon um kurz nach sechs Uhr die ersten Stimmen aus den Räumen zu vernehmen waren.

Also, liebe 5.-KlässlerInnen des nächsten Schuljahres: Freut euch auf die Lesenacht! - 2-2019

 

 


Die Kunst des Scherenschnitts zum chinesischen Neujahrsfest

Pünktlich zum chinesischen Neujahrsfest konnte der Chinesischraum des Annette-Gymnasiums mit roten Scherenschnitten dekoriert werden, der Farbe des Glücks zum neuen Jahr des Schweins.

Die beiden chinesischen Praktikantinnen LI Ying und ZHAO Jie bereiteten für die Schülerinnen und Schüler des Chinesischkurses der Jahrgangsstufe 12 einen Workshop zu diesem traditionellen Kunsthandwerk vor, das schon eine mehr als 1.500-jährige Geschichte hat und inzwischen zum UNESCO-Kulturerbe der Menschheit zählt. Gerade die Heimatprovinz Shaanxi der beiden Praktikantinnen ist berühmt für die Formenvielfalt und dekorative Ornamentik dieser sogenannten "Fensterblumen".

Das Neujahrsfest, das nach dem chinesischen Mondkalender berechnet wird, ist das wichtigste Familienfest in ganz Ostasien. Wir wünschen allen unseren chinesischen Praktikantinnen und Fremdsprachenassistentinnen Glück und Gesundheit im neuen Jahr des Schweins! - 2-2019



Exkursion ins Museum für Lackkunst - 2.500 Jahre Kulturgeschichte in Münster

Chinesische Lackarbeiten gehören zu den herausragenden Beispielen chinesischer Kunst und Kultur. Das "Museum für Lackkunst" in Münster verfügt über eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen asiatischer Lackobjekte, darunter eine Grabbeigabe in Rotlack aus der chinesischen Epoche der "Streitenden Reiche" (5. Jh. vor Christus).

Die Schülerinnen und Schüler des Grundkurses Chinesisch der Jahrgangsstufe 12 hatten nun gemeinsam Gelegenheit, diese kostbaren Ausstellungsstücke im Museum zu bewundern. Begeistert und überrascht zeigte sich auch die chinesische Fremdsprachenassistentin YU Jingying, die mit diesen chinesischen Kostbarkeiten fern ihrer Heimat nicht gerechnet hatte.

Zuvor konnten die Schülerinnen und Schüler die sehr spezielle haptische und olfaktorische Wahrnehmung solcher Objekte anhand von zeitgenössischen Lackarbeiten erfahren, die ihnen ihr Chinesischlehrer Dr. Martin Kittlaus aus seiner eigenen Sammlung präsentierte.

Sehr schnell erwiesen sich die Schüler dabei als versierte Kunstexperten, die deutlich zwischen echtem Kunsthandwerk und touristischen Fälschungen unterscheiden konnten.- 1-2019

 

 

Austauschbesuch aus Bures am Annette

„Salut“, „Bonjour“, „ça va?“ konnte in der vergangenen Woche am Annette-Gymnasium nicht nur im Unterricht gehört werden. Grund dafür war der Besuch von 35 französischen Austauschschülerinnen und -schülern aus Bures, südlich von Paris. Schon die Ankunft, bei der die französischen Gäste ihre deutschen Partner mit einem Lied begrüßten, war ein Highlight.

Während der Woche besichtigten unsere Gäste die Innenstadt von Münster und unternahmen Ausflüge nach Köln und Dortmund, bei denen der Besuch des Olympiamuseums, des Signal-Iduna Parks und der Weihnachtsmärkte auf dem Programm standen. Abgerundet wurde die Woche durch gemeinsame Aktivitäten am Wochenende und eine emotionsreiche Abschiedsparty.

So ist es nicht verwunderlich, dass sich alle Schülerinnen und Schüler schon sehr auf den Gegenbesuch in Bures im nächsten Frühjahr freuen.

Allen Beteiligten, insbesondere den gastgebenden Familien, gilt hier ein großes Dankeschön für ihr Engagement im Sinne der deutsch-französischen Freundschaft.

Daniela Pietschmann - 11-2018

 

 

Chinesischer Besuch aus Taiwan

Über zwanzig chinesische Studierende der "Soochow University" aus Taiwan waren im Chinesischkurs der Jahrgangsstufe Q1 zu Gast, um mit den deutschen Schülerinnen und Schülern auf Chinesisch, Deutsch und Englisch ins Gespräch zu kommen und sich gegenseitig kennenzulernen.

In Begleitung von Dr. Jette Nielsen und Dr. Inge Weiler, Koordinatorinnen des Taiwan-Programms der Universität Münster, waren die chinesischen Germanistik-Studenten zuvor vom Fachlehrer Dr. Martin Kittlaus und von der neuen chinesischen Fremdsprachen-Assistentin Frau YU Jingying ganz herzlich an unserer Schule begrüßt worden.

Im Rahmen ihres vierjährigen Bachelor-Studiums "Deutsche Sprache und Kultur" verbringen die jungen Chinesen das komplette zweite Studienjahr in Münster, um ihre Deutschkenntnisse zu erweitern und um mit Land und Leuten vertraut zu werden. Dieses erste Treffen zwischen den Annette-Schülern und den chinesischen Studierenden soll nur der Auftakt für eine Vielzahl von gemeinsamen Aktivitäten sein.

Bevor es im Dezember zusammen auf die Münsteraner Weihnachtsmärkte geht, sind die Schülerinnen und Schülern bereits zur alljährlichen "Taiwan-Party" im internationalen Begegnungszentrum der Universität Münster eingeladen worden. - 11-2018

 

 

Annette-Schülerinnen bei der Gedenkfeier zum Ende des Ersten Weltkrieges

„De la guerre à la paix“ - vom Krieg zum Frieden

Am 9.11.2018 reisten 7 Schülerinnen der Französischklassen 9 dank großzügiger Unterstützung des Vereins Grüne Gasse e.V. zusammen mit Frau Hamidi und Frau Flöttmann-Rühl nach Bures, um gemeinsam mit Schülern der Partnerschule an den Feierlichkeiten zum Gedenken des Ersten Weltkrieges teilzunehmen.

Im Namen der Partnerschule La Guyonnerie hatte der französische Kollege Herr Pham eine kleine Delegation von Annette-Schülern aufgefordert, sich mit der wechselvollen Geschichte beider Länder und insbesondere mit dem Ersten Weltkrieg und seiner Rezeption auseinanderzusetzen und sich im Vorfeld über und Unterschiede und Gemeinsamkeiten beider Nationen Gedanken zu machen mit der Intention, die verbindenden Elemente von Deutschen und Franzosen zu betonen.

Die Schülerinnen brachten in ihrer achtminütigen Rede, welche sie im Rahmen eines außerunterrichtlichen Projektes verfassten, ihre Sicht zum Thema Krieg und Frieden, Versöhnung und zur Bedeutung des Fremdsprachenlernens als Mittel zur Verständigung zum Ausdruck.

Im Bewusstsein, wie wenig selbstverständlich die Freundschaft beider Länder heute ist und wie wichtig der Friede in Europa 100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkrieges ist, plädierten sie dafür, sich auf die Gemeinsamkeiten zu besinnen, die leidvolle Geschichte nicht zu verdrängen, aber nach vorne zu schauen und Vorurteile und Hürden zu überwinden.

Wie leicht es ist sich auf den Weg zur Festigung der deutsch-französischen Freundschaft zu machen und Brücken zu bauen, haben die Schülerinnen am vergangenen Wochenende auf besondere Art bewiesen, denn sie haben mit ihrer Ansprache viele Franzosen zutiefst beeindruckt und bewegt und neue Freundschaften geschlossen. Der Bürgermeister lud die Schülerinnen am Tag der Abreise ins Rathaus ein, um ihnen ausdrücklich zu danken und ihnen die Medaille der Stadt Bures zu überreichen.

Die Feierlichkeiten in Bures standen unter dem Anspruch „Mémoire et fraternité“- beide Ziele wurden erreicht und die Münsteranerinnen fuhren nach Ausflügen nach Paris und Versailles bereichert und glücklich nach Hause.

Eine kleine Bild- und Textdokumentation der Reise findet sich demnächst in einem der Schaukästen in der Eingangshalle unserer Schule.

Ferner gibt es ein offizielles Video zur Gedenkfeier unter folgendem Link zu sehen. (auch zu finden über facebook (site officiel de Bures-sur-Yvette) - 11-2018

 

 

Schulerlebnis in England: Annette-Schülerinnen besuchen Southend-on-Sea

Auch in diesem Jahr nahmen Schülerinnen der Stufen 8 und 9 des Annette-Gymnasiums die Chance wahr, am traditionellen Austausch mit Schülerinnen aus dem englischen Southend-on-Sea teilzunehmen. Vom 28. September bis zum 06. Oktober besuchten sie ihre englischen Austauschpartnerinnen der „Southend High School for Girls“.

Nach 12-stündiger Anreise mit einer recht stürmischen Kanalüberquerung wurden die Annette-Schülerinnen von ihren Austauschpartnerinnen abgeholt und verbrachten anschließend das Wochenende in den Familien. Die englischen Gastfamilien taten alles, um ihren deutschen Gästen eine schöne und lehrreiche Zeit zu bieten. So wurden am Wochenende Trips ins nahegelegene London unternommen, Southend erkundet oder auch Ausflüge zu Städten und Sehenswürdigkeiten in der Umgebung unternommen.

Den Schulalltag selbst erlebten unsere Schülerinnen am Montag. Hier galt es, die traditionellen Kleidungsvorschriften der englischen Schule zu befolgen und den besonderen Ablauf eines englischen Schultages kennenzulernen. Begonnen wurde der Tag mit einem Anwesenheitscheck, auf den dann die sogenannte Assembly folgte, eine Versammlung der gesamten Schule, in der musiziert wurde, Preise verliehen wurden und die Schulleiterin die Wochenbotschaft erläuterte. Erst danach ging es für die englischen und später auch für die deutschen Schülerinnen in den Unterricht.

Abgerundet wurde der Tag mit einer kleinen gemeinsamem „Pizza-Party“. Die restlichen Tage der Woche verbrachten die Schülerinnen bei bestem Wetter zusammen mit den begleitenden Lehrerinnen in London, Canterbury und Southend, bevor es dann am späten Nachmittag immer wieder zu ihren Gastfamilien zurückging.

Insgesamt war der Austausch in kultureller und menschlicher Sicht sehr bereichernd und hat zu neuen Freundschaften geführt, die bei dem Gegenbesuch der englischen Schülerinnen im März 2019 noch weiter vertieft werden können. Darauf freuen sich alle Beteiligten schon sehr.- 10-2018

 

 

Dreifache Verstärkung aus China

Mit den drei chinesischen Praktikantinnen CHANG Tong, LI Ying und ZHAO Jie gewinnt der Chinesisch-Unterricht am Annette-Gymnasium gleich dreifache Verstärkung. Die drei Germanistinnen kommen von der Universität für internationale Studien aus der zentral-chinesischen Metropole Xi´an und sind nun für ein Jahr am Germanistischen Institut der Universität Münster tätig.

Zu Beginn ihres einjährigen Praktikums am Annette-Gymnasium wurden sie von der Schulleiterin Anette Kettelhoit und vom Fachlehrer Dr. Martin Kittlaus herzlich begrüßt. Neben der Vermittlung landeskundlicher Kenntnisse und der Förderung der aktiven Sprachfertigkeit der deutschen Schülerinnen und Schüler wollen die drei chinesischen Praktikantinnen auch vertiefende Workshops zur Kultur Chinas anbieten.

Besonderes Interesse zeigen die angehenden Deutschlehrerinnen an der didaktischen Herangehensweise, eine distante Fremdsprache wie das Chinesische erfolgreich in den deutschen Schulalltag zu integrieren. Das Annette-Gymnasium war vor 15 Jahren die erste Schule in Nordrhein-Westfalen, die Chinesisch als reguläres Schulfach angeboten hat.

Diese langjährigen Erfahrungen werden den drei Praktikantinnen gewiss helfen, nach ihrer Rückkehr nach China das "exotische" Schulfach Deutsch an chinesischen Gymnasien zu etablieren. Erst seit diesem Schuljahr ist Deutsch in den offiziellen Fächerkanon chinesischer Mittelschulen als zweite Fremdsprache landesweit aufgenommen worden. Daher hat das Pilotprojekt zwischen dem Annette-Gymnasium und der Germanistischen Institutspartnerschaft Münster-Xi´an für die chinesische Seite einen hohen Stellenwert. Doch auch das Annette-Gymnasium wird von dieser internationalen Kooperation sehr profitieren.- 10-2018

 

 

Annette-Gymnasium und Universität kooperieren mit Universität in Xian

von Luisa Simonsen aus der WN vom 13.9.2018 - Foto: Matthias Ahlke

Der Kontakt zu China wird noch enger: Die Schulleiterin des Annette-Gymnasiums, Anette Kettelhoit, unterschrieb am Mittwoch eine neue Kooperationsvereinbarung mit der chinesischen Universität für Internationale Studien in Xian und der Uni Münster. Die beiden Universitäten kooperieren bereits seit 2008 miteinander. Die deutschen und chinesischen Studierenden können in beiden Ländern Seminare besuchen und ihre Masterarbeiten vorbereiten.

Nun soll eine städtische Schule zur Kooperation hinzugezogen werden. Das Annette-Gymnasium bietet bereits seit 15 Jahren Chinesisch als reguläres Schulfach ab der zehnten Klasse an und war damit im Jahr 2003 Vorreiter aller städtischen Schulen. Durch die Zusammenarbeit wird es nun drei chinesischen Germanistinnen ermöglicht, für ein Jahr in Münster zu studieren und zweimal pro Woche den Chinesisch-Unterricht im Annette-Gymnasium zu begleiten. „Es ist enorm hilfreich, wenn die Schüler im Unterricht die Möglichkeit haben, mit einem Muttersprachler zu kommunizieren“, so der Fachlehrer für Chinesisch, Dr. Martin Kittlaus.

Die künftigen Praktikantinnen werden am kommenden Montag in Münster eintreffen und bereits in ihrer ersten Woche Schulstunden in Deutschland miterleben. „China und Deutschland folgen grundverschiedenen Lehrmethoden – das wird für die Austausch-Studenten sehr lehrreich und eine Erfahrung fürs Leben“, so Kittlaus.

Auch die WWU gibt den münsterischen Studierenden die Möglichkeit, die Universität in Xian zu besuchen und dort Schülern die deutsche Sprache beizubringen. „Hier meldet sich aber leider meistens nur ein Studierender pro Jahr“, erzählt Prof. Dr. Susanne Günthner, die Internationalisierungsbeauftragte des Germanistischen Instituts der WWU. „Aber diejenigen, die sich melden, kommen jedes Mal als gemachte und selbstbewusste Leute zurück. Sie machen dadurch einen riesigen Sprung“, erzählt Albina Haas, Koordinatorin der „Germanistischen Institutionspartnerschaft“ (GIP) der Uni.

Laut Schulleiterin Kettelhoit sei es durchaus möglich, in naher Zukunft einen Austausch zu einer chinesischen Mittelschule zu realisieren. „Frau Haas wird in der nächsten Woche eine Partnerschule der chinesischen Universität besuchen und dort womöglich neue Kooperationen in die Wege leiten“, verrät Günthner.

Doch auch ohne Austausch läuft das Angebot des Gymnasiums gut: „Über 60 Schüler aus drei Stufen lernen zurzeit Chinesisch in Wort und Schrift“, so Kittlaus. - 9-2018

 

 

Koreanische Druckkunst im Institut für Sinologie

Die koreanische Buchdruckkunst blickt auf eine mindestens 800-jährige Geschichte zurück. Das älteste erhaltene Buchfragment namens "Jikji" aus dem Jahr 1377 ist damit älter als die Gutenberg-Bibel. Beide Bücher gehören zum Weltdokumentenerbe der UNESCO. Frau Dr. Soon-Chim Jung, koreanische Ehrenbotschafterin für das "Jikji" in Deutschland, hat nun im Institut für Sinologie und Ostasienkunde der Universität Münster zu einem Workshop eingeladen, an dem sowohl Studierende als auch Annette-Schülerinnen und -Schüler des Chinesischkurses der Jahrgangsstufe 11 teilnehmen konnten. Zunächst ordnete Frau Dr. Jung das buddhistische Lehrwerk "Jikji", das in chinesischen Schriftzeichen gedruckt ist, kunsthistorisch und inhaltlich ein. Danach hatten die Teilnehmer Gelegenheit, sich mit originalgetreuen Kopien der handwerklichen Druckinstrumente wie z.B. hölzernen Druckplatten vertraut zu machen und unter Verwendung ölhaltiger Tusche aus Kiefernholzasche eigene Kunstwerke auf koreanischem Maulbeerbaum-Papier zu schaffen.

Frau Dr. Jungs Vortrag hatten die jüngeren Schülerinnen und Schüler des Chinesischkurses der Jahrgangsstufe 10 bereits im März gehört, als sie im Rahmen einer Exkursion ins Institut für Sinologie auch die hervorragend ausgestattete Institutsbibliothek besichtigen konnten. Der verantwortliche Fachlehrer Dr. Martin Kittlaus ist dort zugleich auch Lehrbeauftragter für moderne Chinawissenschaften, so dass in regelmäßigen Abständen Kooperationsprojekte mit der Universität Münster stattfinden können.- 7-2018

 

 

Texte, die berühren ...

Unter der Leitung von Deutschlehrerin Kathrin Lambertz hatten Schülerinnen und Schüler ihres Literaturkurses aus der Jahrgangsstufe Q1 zu dem selbst gewählten Thema „Wege und Kreuzungen“ eigene literarische Texte geschrieben. Nun präsentierten sie an zwei Dienstagen hintereinander eine Auswahl der entstandenen  Erzählungen und Gedichte im Café des Cohaus-Vendt-Stiftes in Münster.

Literaturkurse leisteten „eine(n) Beitrag zur ganzheitlichen Persönlichkeitsbildung“, so heißt es didaktisch und etwas  steif in den Kernlehrplänen. Zu hören war aber Lebendiges und Bewegendes, nämlich Texte, die berühren. In Marlene Sanders  Gedicht „Der steinige Weg“ muss das lyrische Ich erleben, wie schwierig es ist, den „eigenen“ Weg zu finden und dass dazu auch Irrwege und Leiderfahrungen gehören. In Lorenza Lüttels bewegendem Gedicht „Mein Weg“ spricht das lyrische von der Sehnsucht nach Liebe, vom „Salz in (seiner) Wunde“ und den Mühen des Alleine-Gehens. Lisa Schneider und Lara Myrcyk schrieben eine Erzählung über die „Sprache als Weg“, während Lilly Olthoffs Erzählung „Wege und Kreuzungen“ mit literarischen Mitteln wohl für Empathie, intensive Selbst- und Fremdwahrnehmung in einer immer hektis

Preistraeger-Der-Deutsche-Schulpreis-Robert-Bosch-Stiftung
Zukunftsschulen NRW - Gütesiegel Individuelle Förderung MINT-EC-Schule zur Förderung von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik - MINT-EC ist das nationale Excellence-Netzwerk von Schulen mit Sekundarstufe II und ausgeprägtem Profil in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT).
Europaschule zur Förderung interkultureller und innovativer Lernprozesse CertiLingua - Exzellenzlabel für mehrsprachige, europäche und internationale Kompetenzen
Sonstiges

Freigeist-Akademie für Geisteswissenschaften 2019 Schülerteams des Annette-Gymnasiums erforschen die Mobilität der ZukunftErfolgreiche deutsch-chinesische Zusammenarbeit mit der Universität Xi'anDELF-Diplome verliehenStartschuss am Annette-Gymnasium: Prüfen! Rufen! Drücken! ECDL am Annette Gymnasium

» alle Neuigkeiten

Termine
» zum Terminplan

(kurzfristige Änderungen vorbehalten)