Mathematik-Informatik-Naturwissenschaft

Auf dieser Seite erhalten Sie einen Überblick über eine Reihe der unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Projekte und Aktionen, die im Verlauf dieses und des letzten Schuljahres in diesem Bereich an unserer Schule durchgeführt wurden oder mit Beteiligung unserer Schule stattgefunden haben. Weitergehende Informationen zum Schwerpunkt Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften am Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium finden Sie unter MINT-EC.

 

 

14 Preisträger*innen beim Känguru-Wettbewerb

Auch in diesem Jahr haben wieder viele unserer Schüler*innen am Känguru-Wettbewerb teilgenommen und erfolgreich mathematische Knobelaufgaben gelöst. Insbesondere die Mathematikfachschaft freut sich sehr über die große Teilnehmer*innenzahl und gratuliert den insgesamt 14 Preisträger*innen ganz herzlich! - 5-2021

 

 

Annette Abiturienten gewinnen mit autonomen Autos bei "Jugend forscht"

Unsere ehemaligen Schüler (Abitur 2020) Lukas Haverbeck (18), Frederik Schittny (18) und Lukas Grave (19) gewannen bei dem diesjährigen Jugend Forscht Wettbewerb auf Regionalebene den 1. Platz in der Kategorie Arbeitswelt.

In ihrem Projekt untersuchen sie die Möglichkeit, mit Hilfe autonomer und vernetzter Autos den Platz auf Parkstreifen effizienter zu nutzen. Ihre Forschungsarbeit zielt darauf ab, durch die effizientere Nutzung von Parkraum zusätzliche Flächen in Innenstädten zu gewinnen. Die Jury lobte vor allem die “wissenschaftliche Tiefe der Arbeit und die beeindruckende Präsentation”.

Die Jungforscher hatten auch nach ihrem Abitur intensiv an dem Projekt gearbeitet, das 2019/2020 im Rahmen des Informatik-Projektkurses unter Leitung von Hendrik Büdding am Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium entstanden war. Bei der Umsetzung des Projektes wurden die Schüler vom Förderverein des Annette-Gymnasiums, der Sparkasse Münsterland Ost und der Gerlind & Ernst Denert-Stiftung außerordentlich gefördert.

Neben der großzügigen finanziellen Unterstützung bekamen die Schüler von Herrn Professor Denert fachliche Anregungen und eine inhaltliche Rückmeldung zu ihrer wissenschaftlichen Arbeit.

Wir wünschen viel Erfolg beim Landeswettbewerb! - 4-2021

 

 

Siege bei der Mathematik-Olympiade

Wir gratulieren herzlich unserem Schüler Nikolai Jenki der Jahrgangsstufe Q1 zu seinem beeindruckenden zweiten Platz in der Landesrunde der Mathematik-Olympiade und zu dieser außergewöhnlichen mathematischen Leistung!

Neben Nikolai sicherte sich im Vorfeld auch unser Schüler Matthias Kutz aus der EF mit einer herausragenden Aufgabenbearbeitung einen ersten Platz in der Regionalrunde und war somit ebenfalls für die Landesrunde zugelassen, die am 26. Februar im Annette-Gymnasium durchgeführt wurde.

Wir hoffen auf eine erneute Teilnahme im nächsten Jahr und wünschen weiterhin viel Spaß an der Mathematik!

Frau Dr. Christine Flamme danken wir herzlich für die Organisation des Wettbewerbs an unserer Schule. - -3-2021

 

 

Annette-Schüler*innen erfolgreich beim größten Informatikwettbewerb

Mit 381.580 Schüler*innen von 2.356 Schulen verzeichnete der Informatik-Biber 2020 auch in diesem Jahr eine sehr gute Teilnahmezahl. Endlich ist es soweit: Die Urkunden und Preise des Informatik-Biber Wettbewerbs 2020 sind am Annette-Gymnasium angekommen und gelangen nun in die Hände der Schüler*innen.

Erfolgreich trotz Corona: 231 Schüler*innen des Annette-Gymnasiums nahmen im November 2020 eifrig am Informatik-Biber teil. 23 Schüler*innen erreichten mit der Höchstpunktzahl einen ersten Preis! 19 weitere Schüler*innen erhielten einen 2. Preis!

Der Mädchenanteil beim Informatik-Biber 2020 liegt insgesamt mit 167.385 Teilnehmerinnen bei 44,8 Prozent. Auch im Fall von Distanzunterricht konnten Schülerinnen und Schüler außerhalb der Lerngruppe am Biber teilnehmen.  Egal ob auf Schulgeräten oder privaten Geräten: Der Online-Wettbewerb konnte wie in den Vorjahren auch von zu Hause absolviert werden. Die insgesamt 36 Aufgaben stammten aus 21 Ländern, darunter Neuseeland, Pakistan, Indien, die Philippinen, Nord-Makedonien, Island und Portugal.

„Es sind vor allem die Aufgaben, die den Informatik-Biber so attraktiv machen. Die Themen sind lebensnah und aktuell, die Online-Bearbeitung ist intuitiv und interaktiv", so Informatiklehrer Sebastian Bielefeld. "Der Biber- Wettbewerb fördert das digitale Denken mit lebensnahen Fragestellungen und die Schülerinnen und Schüler setzen sich dabei mit altersgerechten informatischen Aufgaben auseinander. Wir wollen an unserer Schule das Interesse an Informatik schon früh wecken, ohne dass die Teilnehmenden Vorkenntnisse haben müssen. Wir wollen sie fürs Fach Informatik motivieren!" so Informatiklehrer Hendrik Büdding, der zusammen mit Sebastian Bielefeld am Annette-Gymnasium den Wettbewerb koordiniert.

Text: Hendrik Büdding, Sebastian Bielefeld - 3-2021
Dettails: http://informatik-biber.de

 

 

Ein erfolgreiches Jahr im MINT-Projektkurs endet mit Siegen bei Jugend forscht

Regionalsieg für Nils Lammers und Hendrik Garmann im Fachgebiet Technik, Regionalsieg für unsere Abiturienten (2020) Frederik Schittny, Lukas Grave und Lukas Haverbeck im Fachgebiet Arbeitswelt, Qualifikation dieser beiden Arbeiten für den Landeswettbewerb. Darüber hinaus auch der 2. Platz in der Arbeitswelt (Frederik Grubert und Yannick Schüler), zwei weitere 2. Plätze in den Fachgebieten Physik (David Schlang und Anouk Lemkau) und Chemie (Paris Saliveros und Linus Knickenberg), ein Sonderpreis in Chemie (Flora Ohlberger und Judy Chong) und der 2. Preis des IHK-Präsidenten als Schule sind das beeindruckende Ergebnis der Teams vom Annette auf dem diesjährigen Regionalwettbewerb Jugend-forscht.

Bei so vielen Meriten gehen die beeindruckenden Leistungen, auf die alle unsere Teams im mit Abstand hochkarätigsten MINT-Wettbewerb sehr stolz sein können, leicht unter. Wir haben uns daher dazu entschieden, in den kommenden Wochen alle prämierten Arbeiten und Preisträger nach und nach auf der Homepage noch einmal gesondert vorzustellen, zu würdigen und in diesem Rahmen auch den einzelnen externen Partnern und Förderern noch einmal gebührend zu danken.

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und liebes Kollegium: Vielleicht hat man sich schon daran gewöhnt, dass Jungforscher*innen vom Annette alljährlich Preise im Bereich Jugend forscht gewinnen, auf die man in jedem einzelnen Fall mit Fug und Recht stolz sein darf und die in jedem einzelnen Fall einer Schule zur Ehre gereichen. Dennoch sind solch regelmäßige Erfolge nicht selbstverständlich. Dahinter stehen - neben der Begabung, dem Interesse und dem enormen Engagement unserer Jungforscher*innen - auch ein gelingendes Konzept und viel freiwillige Arbeit der Betreuungslehrer sowie das hohe Engagement unserer Partner und Förderer. Daher möchten wir an dieser Stelle nicht nur allen Jungforscher*innen herzlich gratulieren, sondern auch das besondere Engagement der Betreuungslehrer, des Teams der MINT-Koordination und aller Partner und Förderer hervorheben. Danke!

Unseren beiden Teams im Jugend-forscht-Landeswettbewerb in Leverkusen drücken wir für den weiteren Weg im Wettbewerb fest die Daumen. - 3-2021

 

 

Unsere Jugend forscht für unsere Gesundheit

Teams bringen sich für den kommenden "Jugend Forscht" Regionalwettbewerb mit großzügiger Förderung in Position

Laut dem Bundesamt für Umwelt starben 2007 bis 2015 pro Jahr durchschnittlich 44.900 Personen in Deutschland aufgrund ihrer Feinstaubexposition. Das Problem der Feinstaubbelastung ist also von großer Bedeutung, vergleichbar in Größenordnung zum Beispiel mit der Coronavirus-Epidemie in Deutschland. Bereits 1997 ergab eine Studie in zwölf verschiedenen europäischen Städten, dass eine Zunahme der Konzentration von PM10-Feinstaub in der Luft um 50μg/m3 zu einer Zunahme der täglichen Tode um 1% bis 3% führt (David Schlang/Anouk Lemkau).

David Schlang (Q2) und Anouk Lemkau (Q2) führen auf diesen Erkenntnissen aufbauend eine Messstudie zur Verbreitung Feinstaubparikeln mit selbst programmierten Minicomputern und Feinstaubsensoren durch. Diese Erkenntnisse wiederum sollen mit einer Simulation zur Bewegung der Teilchen in einem vereinfachten Modell abgeglichen werden.

Die Arbeit knüpft damit auch an Arbeiten aus den vorangegangenen Jahren an, die sich beispielweise mit der Feinstaubbelastung am Ludgerikreisel und ihrer Ursache im Bremsabrieb von Bussen beschäftigten.

Damit David und Anouk unter Begleitung von Victor Schneider ihre Messungen durchführen können, wird das Team (hier auch stellvertretend für die anderen drei) großzügig vom Sponsorpool Nordrhein-Westfalen der Stiftung Jugend forscht e.V. mit diesem Vorhaben gefördert.

Aufgrund der aus den Vorjahren im Kurs etablierten Methoden zur Feinstaubcharakterisierung können David und Anouk – fachlich begleitet durch Herrn Deittert und Herrn Holtkamp (WWU) - auf eine etablierte Hochleistungsanalytik ihrer Feinstaubproben zurückgreifen.

Ein sehr schönes Beispiel für eine gelingende Zusammenarbeit naturwissenschaftlicher Fachrichtungen, die der zentrale Schlüssel für die Beantwortung der immer komplexeren Forschungsfragen unserer Zeit ist.   
Die weiteren Projekte kommen aus dem Bereich der immer wichtigeren Neustrukturierung unserer Mobilität und forschen an automatischen Lichtanlagen und einer automatischen Schaltung für das Fahrrad sowie dem Aufbau eines Antriebs für Magnetschwebebahnen.

Wir bedanken uns im Namen aller Teams für diese außergewöhnliche finanzielle Unterstützung der Teilnahme am kommenden Regionalwettbewerb am 25. und 26. Februar.

Victor Schneider - 02-2021

 

 

Wie wird Solarstrom noch grüner? Schülerinnen forschen an Grätzel-Zellen 

Auch wenn die Corona-Pandemie aktuell unser tägliches Leben und die mediale Berichterstattung weitestgehend bestimmt, so ist doch die Suche nach Lösungen aus der Klimakatastrophe die langfristig wesentlich einschneidendere Menschheitsaufgabe.

In diesem Wissen und mit dieser Überzeugung arbeiten die 13 Jungforscher*innen in unserem aktuellen MINT-Projektkurs auch in Zeiten der Corona-Pandemie intensiv weiter an der Suche nach Lösungsansätzen für eine nachhaltige Zukunft unserer Gesellschaft.

Flora Ohlberger (Q2) und Judy Chong (Q2) haben in ihrem Jahresprojekt sog. Grätzel-Zellen in den Fokus genommen. Dieser moderne und bionische Ansatz für die Konstruktion von Solarzellen nutzt statt der etablierten Siliziumhalbleiter natürliche Farbstoffe für die Wandlung von Sonnenenergie in elektrischen Strom. Grätzel-Zellen ahmen dabei die Fotosynthese ein Stück weit nach, denn sie nutzen die Lichtanregung der Farbstoffe um Elektronen auf gezielt dotierte Glasoberflächen zu übertragen. Der Vorteil ist, dass so konstruierte Solarzellen transparent sind und sich daher für Fensterflächen eignen.

Begleitet durch Herrn Deittert und unterstützt durch Herrn Dr. Lechtenberg (Pharmazie der WWU) wollen Flora und Judy in ihrer Arbeit die Methodik im Projektkurs für nachfolgende Gruppen zunächst einmal etablieren, denn es sind rund um die Grätzel-Zellen noch sehr viele Fragen für nachfolgende Teams offen.

Wir freuen uns sehr, dass neben der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung nun auch die RÜTGERS-Stiftung auf das Projekt aufmerksam geworden ist und die Pilotarbeit der beiden großzügig unterstützt. - 12-2020

 

 

MINT-Unterricht in der Corona-Pandemie

FCI fördert Unterrichtskonzept unserer Biochemiker*innen

Der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) ist das Förderwerk des Verbands der Chemischen Industrie e.V. und begleitet und fördert unsere Schulentwicklung im Fach Chemie seit vielen Jahren. Mit einem Sonderfördertopf für Experimente im häuslichen Umfeld versucht der FCI Schulen in der aktuellen Situation dabei zu unterstützen, ihren Schülerinnen und Schülern auch in Zeiten von pandemiebedingtem Hybrid- oder Distanzunterricht einen Experimentalunterricht zu ermöglichen. Interessierte Schulen können sich mit einem fokussierten und RISU-konformen Konzept um diese Förderung bewerben, was unserer Fachschaft Chemie für die Biochemie-Differenzierungskurse der Klassen 8 und 9 nun überzeugend gelang.

Wir bedanken uns herzlich beim FCI für die zur Verfügung gestellten Fördermittel und auch bei unserer Fachschaft Chemie, die sich - begleitet durch die MINT-Koordination -erfolgreich mit einem überzeugenden Konzept für unsere Biochemiekurse, in denen Schüler*innenexperimente das tragende Element des täglichen MINT-Unterrichts sind, beworben hat. - 11-2020

 

 

Experimenteller Biologieunterricht in der Schule und zu Hause

In dieser Schulwoche haben Schüler*innen und Lehrer*innen des Annette-Gymnasiums neue Erfahrungen im Bereich des Präsenz-, Distanz- und Hybridunterrichts gemacht. An vielen Stellen war Kreativität gefragt, damit ein abwechslungsreicher und interessanter Unterricht unter Coronabedingungen gelingen konnte.

Die Klasse 5a hat z.B. im Biologieunterricht von Frau Dreier untersucht, wie sich Bewegung auf den menschlichen Körper auswirkt. Es wurde die Atem- und Pulsfrequenz gemessen und miteinander verglichen. Hier hatten sowohl die Schüler*innen vor Ort als auch zu Hause die Möglichkeit ihre Kompetenzen beim Experimentieren zu vertiefen. - 12-2020

 

 

FCI fördert Unterrichtskonzept unserer Biochemiker*innen

Der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) ist das Förderwerk des Verbands der Chemischen Industrie e.V. und begleitet und fördert unsere Schulentwicklung im Fach Chemie seit vielen Jahren. Mit einem Sonderfördertopf für Experimente im häuslichen Umfeld versucht der FCI Schulen in der aktuellen Situation dabei zu unterstützen, ihren Schülerinnen und Schülern auch in Zeiten von pandemiebedingtem Hybrid- oder Distanzunterricht einen Experimentalunterricht zu ermöglichen. Interessierte Schulen können sich mit einem fokussierten und RISU-konformen Konzept um diese Förderung bewerben, was unserer Fachschaft Chemie für die Biochemie-Differenzierungskurse der Klassen 8 und 9 nun überzeugend gelang.

Wir bedanken uns herzlich beim FCI für die zur Verfügung gestellten Fördermittel und auch bei unserer Fachschaft Chemie, die sich - begleitet durch die MINT-Koordination -erfolgreich mit einem überzeugenden Konzept für unsere Biochemiekurse, in denen Schüler*innenexperimente das tragende Element des täglichen MINT-Unterrichts sind, beworben hat. - 12-2020

 

 

Prof. Dr. Dirk Brockmann macht Schule

„Das Virus ernährt sich von unseren Kontakten!“ Dieses Bild benutzt Prof Dr. Brockmann von der Humboldt-Universität zu Berlin immer gerne, wenn er auf die Notwendigkeit der Einschränkung von Kontakten in der gegenwärtigen Pandemie hinweist. Zuletzt hatte er es am 15. Oktober 2020 in der Talkshow „Markus Lanz“ getan. Zugleich unterlegte er es eindrucksvoll mit mathematischen Modellrechnungen. Genau da klinkte sich die Klasse 9c mit Mathematiklehrerin Carolin Gieseke ein, rechnete selbst nach und schickte die im Unterricht erarbeiteten Resultate per Leserbrief direkt nach Berlin. Prof. Brockmann reagierte prompt und  war begeistert von den mitdenkenden Schülerinnen und Schülern. So kam es zu einer Mathestunde „einmal anders“ am 3. Dezember per Zoom-Schalte ins Annette-Gymnasium.

Prof. Brockmann wollte – so seine eigene Aussage zu Beginn – „für Mathematik begeistern“. Vorweggenommen sei, dass ihm das in besonderer Weise gelang. Selbst seine zunächst theoretischen Ausführungen zu seinem Fachgebiet der „Komplexität“ und zur Berechnung pandemischer Strukturen fesselten die Zuhörerinnen und Zuhörer. Richtig spannend wurde es dann, als er mit Hilfe mathematischer Modellrechnungen die gegenwärtige Pandemie erläuterte. Was passiert eigentlich, wenn Menschen sich infizieren, gleichzeitig aber andere gesunden? Welche Auswirkungen hat es auf die Entwicklung einer Pandemie, wenn Menschen immun werden oder sich impfen lassen? Welche Folgen hat das für die Impfstrategie?

Bei der Beantwortung dieser Fragen nicht auf Vermutungen angewiesen zu sein, sondern mit Hilfe der Mathematik zu verlässlichen Modellrechnungen zu kommen, trug  sehr zum Verständnis des gegenwärtigen Geschehens bei.

Am Ende standen  - fußend  auf mathematischen Berechnungen - allgemein verständliche Einschätzungen. Das Virus sei eben nicht – wie vielfach angenommen - mit einem Hurrikan zu vergleichen, dem man hilflos ausgesetzt sei. Vielmehr habe man es mit einem Phänomen zu tun, dessen Verlauf jeder Einzelne beeinflussen könne und das vor allem  wir als Gesellschaft durch unser Verhalten steuern könnten. Und noch etwas erreichte Prof. Brockmann, nämlich Begeisterung für die Mathematik im Besonderen und für das Lernen im Allgemeinen zu wecken. - 12-2020

 

 

Neues AG-Angebot am Annette: die Wildlife-AG

Wie kann ich notfalls im Wald eine Nacht ohne Schlafsack verbringen? Wer hat diese Taube gerissen – ein Fuchs oder ein Greifvogel? Wo schlafen eigentlich die Rehe, deren Spuren wir auf dem Weg finden?

Seit Beginn des Schuljahres treffen sich zehn Kinder der 6. Klassen jeden Dienstag Nachmittag und erkunden unter Leitung von Nikola Taneri (Zusatzqualifikation Wildnispädagogik) spielerisch einen Wald im Osten von Münster.

Dabei gehören Schleichspiele und Wahrnehmungsübungen mit geschlossenen Augen ebenso dazu wie Spiele, bei denen wir uns in Tiere hinein versetzen, um deren besondere Fähigkeiten oder Lebensumstände kennenzulernen.

Oft machen wir bei einem Projekt, wie zum Beispiel Tipis bauen, ganz erstaunliche Funde, wie Rehbetten oder einen Rehschädel, die uns dann in eine neue Forschungsrichtung führen: Wieso suchen sich die Rehe genau diesen Platz zum Schlafen? Wie unterscheidet sich das Pflanzenfressergebiss von dem eines Fleischfressers?

Könnten wir in einer Notsituation eigentlich auch im Wald schlafen? Wir bauen Laubhütten und stellen fest, dass diese „Schlafsackhütten“ tatsächlich sehr gemütlich sind und das Laub darin auch nach einer regnerischen Woche kaum feucht geworden ist. Noch wärmer wird es, wenn auch der Eingang geschlossen wird – alle haben diese Mutprobe bestanden!

Wer wohnt eigentlich noch im Wald? Wir messen alle Höhlen und Löcher aus, die wir finden, und gleichen anhand von Literatur ab, ob wir uns im „Wohnzimmer“ von Maus, Kaninchen, Fuchs oder Dachs befinden – oder allen zusammen?

Tierfährten lassen sich besonders gut einprägen, wenn man einen Gipsabdruck mit nach Hause nehmen kann. Dann kann man sie auch in Ruhe ausmessen und von anderen Trittsiegeln unterscheiden lernen.

Geplant sind u. a. noch die Orientierung mit dem Kompass und an Regentagen Federnlesen und Eulengewölle untersuchen – aber bislang war dienstags das Wetter immer toll!

Getragen wird die AG von der Hoffnung, dass die Kinder das, was sie lieben und mit dem sie sich verbunden fühlen, eines Tages auch schützen möchten – einfach, weil die Natur ihr Zuhause ist. - 11-2020

 

 

Tierhaltung hautnah erleben

von: Lara und Katharina, 5b

Eine Stunde Biologie und Erdkunde einmal ganz anders konnten wir, die Klasse 5b mit Frau Baumstark und Frau Rohde, erleben. Im Unterricht hatten wir uns mit dem Vergleich der normalen und der ökologischen Nutztierhaltung beschäftigt. Diese wollten wir nun hautnah kennenlernen.

Am 26.10.2020 fuhren wir zum Hof Lütke Brintrup nach Roxel, auf dem die Schweine konventionell gehalten werden, wie es zu 98% der Fall ist. Nach einer netten Begrüßung durch den Bauern ging es gleich ab in den Ferkelstall. Hier werden die Kleinen zur Welt gebracht. Wir durften die süßen Ferkelchen sogar in unseren Schutzanzügen auf den Arm nehmen, was für jede Menge großer Gefühle sorgte. Einige hatten dabei jedoch auch Mitleid mit der Sau, die vor und nach einer Geburt für einen Monat im Kastenstand, einem engen Käfig, stehen muss.

Viele Fragen wurden geduldig vom Bauern beantwortet.

So ging es z.B. darum, wie groß und wie schwer die Schweine denn so werden oder wie er es schafft, dass die ca. 5000 Tiere wenig Krankheiten bekommen. Danach durften wir auch den Rest des Hofes mit den großen Landmaschinen, Futterbergen und weiteren Tieren sehen. Es war ein wunderschöner Ausflug, der sehr interessant und lehrreich war.  - 11-2020

 

 

2. Runde der Mathematik-Olympiade am Annette

Auch in diesem Jahr setzten sich wieder 43 Mathematik-begeisterte Schülerinnen und Schüler unserer Schule in der Hausaufgabenrunde gegen ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter in der Mathematik-Olympiade durch und wurden deshalb zur zweiten Runde eingeladen.

Um in die Landesrunde zu gelangen, absolvierten die Schülerinnen und Schüler am vergangenen Freitag die Klausurrunde, die von Frau Dr. Flamme in unserer Aula organisiert wurde. Je nach Jahrgangsstufe knobelten sie zwei bzw. dreieinhalb Stunden an den anspruchsvollen Aufgaben. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse!

Vielleicht dürfen wir ja auch in diesem Jahr wieder jemanden zur Landesrunde entsenden. - 11-2020

 

 

„Auf den Hund gekommen“ - Viele Teilnehmer*innen und ein erster Platz

In der Zeit der Schulschließung haben die Lehrer*innen des Faches Biologie den Klassen der Erprobungsstufe (Jahrgang 5 und 6) den Wettbewerb "bio-logisch" als Ergänzung zum Distanzlernen ans Herz gelegt. Eine Reihe von Schüler*innen der Klassen haben erfolgreich an dem Wettbewerb teilgenommen. Als bester Teilnehmer wurde Leonard Hölzen aus der aktuellen 7c von der Jury  mit dem ersten Platz ausgezeichnet. Wir gratulieren ihm und allen anderen Teilnehmer*innen ganz herzlich. Im Folgenden stellt Leo seinen Eindruck noch einmal selbst vor.

Bericht von Leo:

Während des Corona-Lockdowns im März hat Frau Dreier unserer Klasse die Teilnahme an einem Biologie Wettbewerb vorgeschlagen. Der Wettbewerb „bio-logisch“, der vom Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW organisiert wird, hatte in diesem Jahr das Thema „Auf den Hund gekommen!“.

Da ich ein großer Hundefan bin, war für mich sofort klar, dass ich an diesem Wettbewerb teilnehmen möchte. Die Aufgaben, die ich bearbeiten sollte, fand ich total spannend. Leider habe ich keinen eigenen Hund, den ich für die Bearbeitung der Aufgaben beobachten konnte, aber mit der Hilfe des Hundes meiner Nachbarn konnte ich alle Aufgaben lösen

Ich habe mich riesig über meinen ersten Platz gefreut. Schade, dass es in diesem Jahr aufgrund von Corona keine Feierstunde gab. - 11-2020

 

 

1. Platz beim Dr. Hans-Riegel-Fachpreis für exzellente Facharbeiten

Auch in diesem Jahr vergaben die Dr. Hans Riegel-Stiftung und die Stiftung Internationales Centrum für Begabungsforschung der Universitäten Münster und Nijmegen den Dr. Hans Riegel-Fachpreis für exzellente Facharbeiten in den MINT-Fächern Biologie, Chemie, Geographie, Mathematik, Informatik und Physik.
Coronabedingt fand die Preisverleihung als Online-Veranstaltung statt.

Das Annette-Gymnasium konnte dabei erstmalig sogar drei Preisträger*innen stellen. Die Facharbeiten wurden von der Jury nach wissenschaftlichen Kriterien begutachtet und bewertet. Maßstäbe für die Prämierung waren neben der Formulierung einer konkreten Forschungsfrage bzw. eines klaren Themas und der Darstellung des Wissensstands zum jeweiligen Sachgebiet vor allem das eigene Experimentieren der Schülerinnen und Schüler sowie die kritische Auseinandersetzung mit praktischen Forschungsmethoden.

Die Erstplatzierte Mirjam Rommen konnte mit ihrer Facharbeit im Fach Biologie „Das Ernährungsverhalten des Gemeinen Regenwurms, Lumbricus terrestris, in Anlehnung an die Forschung Charles Darwins“ die Jury überzeugen und den ersten Platz belegen - Mirjams Bericht über ihre Arbeit findet sich unten. In der Laudatio wurde insbesondere Mirjams herausragender Forschergeist gewürdigt. Die Idee, ein klassisches Experiment wieder aufleben zu lassen, durch neue Aspekte zu ergänzen und dabei auch Darwins damalige Schlussfolgerungen neu zu diskutieren, wurde besonders hervorgehoben.

Die Facharbeiten von Julia Aichele und Tobias Singer wurden jeweils mit dem 3. Platz ausgezeichnet.

Julia entwickelte in ihrer Facharbeit in Geographie ein Konzept mit dem Thema: „Kostenloser öffentlicher Personennahverkehr als tragfähiges Verkehrskonzept“. Die WN widmete ihr in Havixbeck sogar einen Artikel (https://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Coesfeld/Havixbeck/4304598-Havixbeckerin-gewinnt-Preis-Julia-Aichele-ueber-Tragfaehigkeit-eines-kostenlosen-OePNV) . Tobias forschte in seiner Facharbeit im Fach Chemie zu der Frage: „Wie funktioniert die Brennstoffzelle im Versuch im Vergleich zur Funktion bei den Stadtwerken Münster?“.

Auch die betreuenden Lehrerinnen und Lehrer Anna-Lena Dreier, Kim Keen und Marc Hennig gratulieren zu den großartigen Erfolgen!

 

Bericht von Mirjam Rommen:

In meiner Facharbeit habe ich in 15 Eimern den Gemeinen Regenwurm, Lumbricus terrestris, gehalten und ihr Ernährungsverhalten genauer erforscht. Als Arbeitsgrundlage habe ich mir die historischen Experimente Charles Darwins angeschaut. Darwin untersuchte, auf welchem Weg die Regenwürmer die Blätter in ihre Wohnröhren ziehen (mit dem Stiel, mit der Seite oder mit der Spitze) und welche dieser Blätter die Würmer als Nahrung bevorzugen.

Daher habe ich im Herbst verschiedene Laubblätter gesammelt und diese für die Versuche eingefroren.
Bei einem ersten Vorversuch, den ich nur mit Rotbuchenblättern durchführte, konnte ich den oben genannten Vorgang des Blatteinziehens beobachten.

Erst danach habe ich weitere Versuche durchgeführt:
Zum einen wollte ich wissen, welche Laubblattarten der Regenwurm unabhängig von der Blattform bevorzugt. Dazu schnitt ich die 12 verschiedenen Blattarten in Dreiecke, markierte diese und beobachtete das Fressverhalten der Regenwürmer.

Zum anderen wollte ich wissen, welche Laubblätter in ihrer natürlichen Form bevorzugt werden.

Ich bin zu dem Ergebnis gekommen, dass der Regenwurm seine Nahrung zuerst nach geschmacklicher Vorliebe auswählt. Die Form des Blattes spielt dabei keine große Rolle.
So wurden bei beiden Versuchen die Blätter von Weißdorn, Hartriegel, Feldahorn und Hainbuche besonders bevorzugt und die von Kirschlorbeer und Stieleiche eher abgelehnt.

Charles Darwin stellt die These auf, dass Regenwürmer „einen gewissen Grad an Intelligenz“ aufweisen, da sie erkennen können, wo der Stielansatz ist und wie sie verschiedene Blätter auf unterschiedlichen Wege in ihre Wohnröhren ziehen.
Nach meinen Beobachtungen halte ich diesen Intelligenzbegriff für diskussionswürdig, da Regenwürmer beim Blatteinziehen den Weg des geringsten Energieaufwandes wählen. Es hängt wohl eher von ihrem Instinkt und dem Bedürfnis nach Nahrungsaufnahme ab und weniger von ihrer Intelligenz.

Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, die Experimente durchzuführen, zu beobachten und auszuwerten. - 11-2020

 

 

Münsters Ingenieure packen im MINT-Projektkurs mit an!

Seit vier Jahren kooperiert das Annette bereits mit dem VDI münsterländer Bezirksverein. In dieser Zeit konnten schon diverse gemeinsame Projekte umgesetzt werden. Ein bisheriges Highlight war sicher die Präsentation unserer Jungforscherinnen und Jungforscher des MINT-Projektkurses auf der Jahreshauptversammlung des VDI im Jahre 2018. Dreh- und Angelpunkt der Kooperation mit dem VDI ist meist unser MINT-Projektkurs, so auch in diesem Jahr.

Bedingt durch die Kontaktbeschränkungen in der Corona-Pandemie haben unsere Jungforscher des aktuellen Jahrgangs an vielen Stellen Probleme, Zutritt zu den Laboren unserer traditionellen Partner zu bekommen. Sie sind – intensiv unterstützt durch das Lehrerteam - darauf angewiesen, mit den deutlich begrenzteren Mitteln unserer schuleigenen Labore, die wir dank der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung in den letzten Jahren bereits stark verbessern konnten, zu arbeiten.

Es freut uns daher ganz besonders, dass wir den VDI münsterländer Bezirksverein wieder einmal besonders hervorheben dürfen, denn uns erreichte die erfreuliche Nachricht, dass der VDI die aktuellen MINT-Projektkurs-Projekte mit Physik- und Mathematikschwerpunkt durch eine erste Anschubfinanzierung für die Ausdifferenzierung der Projektentwicklung sowie auch mit Rat und Tat durch seine Ingenieure unterstützt.

Wir hoffen, die gewinnbringende Kooperation noch viele Jahre fortsetzen zu können, so dass auch unsere jüngsten Nachwuchsforscher*innen – hier beim Experimentieren mit elektrischen Schaltungen im Jahrgang 6 - von der guten Unterstützung profitieren, wenn Sie ihren Projektkurs anwählen.

Wir sagen DANKE! - 11-2020

 

 

Fünf Hunde und eine Garnele - Haustiernachmittag der 6b

Bei Sonnenschein an einem Herbstnachmittag vor den Ferien trafen sich die Schüler*innen der 6b mit ihren Eltern, ihrem Klassenlehrer Herrn Baumstark und der Biologielehrerin Frau Dreier am Aasee.

Das Thema "unsere Haustiere" sollte greifbar werden.

Natürlich konnten nicht alle Tiere life dabei sein. Es gab einen tollen Austausch mit Hilfe von Bildern zu Katzen, Hamstern, Kaninchen und anderen Nagetieren. Mitgebracht wurden außerdem 5 Hunde und eine Garnele, die kurzerhand aus dem Aquarium in einem Marmeladenglas Obhut fand, um sich den Mitschüler*innen vorzustellen.

- 10-2020

 

 

Unsere KICK-Preisträger*innen (3/3)

Auch im Jahr 2020 hatten die Stadtwerke Münster zur Teilnahme am alljährlichen KICK-Wettbewerb aufgerufen. KICK ist eine Initiative der Stadtwerke, die im Jahr 2009 ins Leben gerufen wurde und neue, fortschrittliche, ideenreiche und zukunftsweisende Projekte auszeichnen soll, für die sich Schüler*innen und Lehrer*innen freiwillig über den normalen Lernstoff hinaus einsetzen. Da die große KICK-Preisverleihung in diesem Jahr aufgrund der Covid-19-Pandemie nicht stattfinden konnte, möchten wir als Schule unsere Preisträger*innen ehren, indem wir ihre Projekte an dieser Stelle präsentieren.

Erzeugen Elektrobusse weniger umwelt und gesundheitsschädliche Stäube? Ein analytischer Vergleich der Bremsstaubemissionen mittels μXRF und REM-EDX

Projektteilnehmer*innen: Fynn Elpers, Leon Kock, Aaron Teschner (17/18 Jahre, Q2)
Projektbetreuer: Daniel Spieker, Michael Deittert

Projektbeschreibung:
Viele Menschen denken bei dem Begriff „Feinstaub“ vor allem an Ruß aus dem Auspuff von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren. Ruß ist jedoch bei Weitem nicht die einzige Quelle von Feinstaub. Auch Reifen und Bremsabrieb spielen im Straßenverkehr eine entscheidende Rolle. Wir vermuten, dass Elektrofahrzeuge in dieser Hinsicht ebenfalls einen Vorteil gegenüber Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren haben könnten, da sie häufig mit rekuperativen Bremssystemen arbeiten, welche Bremsenergie zurückgewinnen.

Der Grund dafür ist eine weniger intensive Nutzung der konventionellen reibungsintensiven Bremssysteme. Indem wir diesen neuen Aspekt beleuchten, möchten wir einen Beitrag zur Debatte um Elektromobilität im Vergleich zu herkömmlichen Antriebsformen leisten. Dazu untersuchen und vergleichen wir an Diesel- und Elektrobussen der Münsteraner Stadtwerke mithilfe eines Raster-EMs und Röntgenfluoreszenzspektroskopie Metallstäube, die durch die Reibung zwischen Bremsscheibe und Bremsklotz entstehen.

 

 

Unsere KICK-Preisträger*innen (2/3)

Auch im Jahr 2020 hatten die Stadtwerke Münster zur Teilnahme am alljährlichen KICK-Wettbewerb aufgerufen. KICK ist eine Initiative der Stadtwerke, die im Jahr 2009 ins Leben gerufen wurde und neue, fortschrittliche, ideenreiche und zukunftsweisende Projekte auszeichnen soll, für die sich Schüler*innen und Lehrer*innen freiwillig über den normalen Lernstoff hinaus einsetzen. Da die große KICK-Preisverleihung in diesem Jahr aufgrund der Covid-19-Pandemie nicht stattfinden konnte, möchten wir als Schule unsere Preisträger*innen ehren, indem wir ihre Projekte an dieser Stelle präsentieren.

Parknet – Urbanen Parkraum optimal nutzen mit KI-basierten, autonom agierenden Fahrzeuge

Projektteilnehmer*innen: Lukas Grave, Lukas Haverbeck, Frederik Schittny (17/18 Jahre, Q2)
Projektbetreuer: Hendrik Büdding

Projektbeschreibung:
Wahrscheinlich kennt jeder, der schon einmal in der Stadt Auto gefahren ist, das Problem: Die Parkplatzsuche dauert ewig, der Postwagen findet keine Parklücke, blockiert deshalb die Straße und behindert so den öffentlichen Nahverkehr, und wenn sich dann mal eine freie Parklücke auftut, ist sie gerade so groß, dass das Auto nicht mehr hineinpasst. Mangelnder Parkraum nervt nicht nur Autofahrer, sondern belastet darüber hinaus auch die Umwelt und den Verkehrsfluss. Neben jährlichen volkswirtschaftlichen Kosten von 40,4 Milliarden Euro verursacht der Parkplatzmangel in Deutschland erhöhte Fahrtzeiten und damit vermeidbaren Kraftstoffverbrauch sowie Abgasausstoß. Aus diesem Grund haben wir uns damit beschäftigt, eine Lösung für dieses Problem zu entwickeln.

Vernetzte, autonom interagierende Fahrzeuge können zu dieser Lösung beitragen, indem sie eine möglichst effiziente Anordnung der Fahrzeuge auf einem Parkstreifen autonom umsetzen und dabei intelligent auf das Verhalten anderer Fahrzeuge sowie ihr Umfeld reagieren. Die Fahrzeuge halten auf den gesamten Parkstreifen verteilt lediglich so viel Abstand zueinander, dass zu jedem Zeitpunkt das längste Fahrzeug ausparken kann. Dazu kommuniziert es diese Absicht und die anderen autonomen Akteure reagieren darauf, indem sie zueinander aufrücken und dementsprechend Platz schaffen. Auf diese Weise wird nicht nur Parkraum eingespart, sondern auch der Güter- und Personenverkehr bzw. der allgemeine Verkehrsfluss optimiert.

Das Projekt beschäftigt sich mit der Konzeptionierung und der technischen Umsetzung dieses Systems anhand der Entwicklung mehrerer prototypischer Modellfahrzeuge. Dazu gehören die Planung von Kommunikationsprozessen zwischen den Fahrzeugen sowie der Entwurf als auch die Implementation der Steuerung und der Interaktion der Akteure. Dies schließt auch die Entwicklung und Optimierung einer künstlichen Intelligenz in Form eines neuronalen Netzes für das autonome Fahren ein.

Drei Fragen an Lukas Grave, Lukas Haverbeck und Frederik Schittny:
Euer Projekt „Parknet - Urbanen Parkraum optimal nutzen mit KI-basierten, autonom agierenden Fahrzeugen“ befasst sich mit dem Parkplatzmangel in Städten und sucht den Lösungsansatz in selbstfahrenden Fahrzeugen. Ganz schön futuristisch, das ist doch noch Zukunftsmusik, oder?
Das klingt natürlich erstmal so. Allerdings entspricht das Bild des vollkommen autonom fahrenden Autos nicht wirklich dem, womit wir uns beschäftigt haben. Die Autos, die wir konzipiert und modellhaft umgesetzt haben, müssen im Kern nur in einem sehr begrenzten Rahmen und ausschließlich auf Parkstreifen autonom manövrieren können. Für unseren Anwendungszweck reicht es also vollkommen aus, wenn die Autos in einem Radius von einem bis zwei Metern selbstständig vor- und zurückfahren können. Beim Entwurf unseres Systems konnten wir deswegen sicherstellen, dass unsere Fahrzeuge ausschließlich auf skalierbarer und bereits kostengünstig verfügbarer Technologie basieren. Prinzipiell könnte unser System deswegen schon heute in alle neu produzierten Autos und in einen großen Teil älterer Autos integriert werden. Die Zukunftsmusik besteht aus unserer Sicht weniger in der technischen Machbarkeit als darin, dass sich die großen Autohersteller auf kompatible Schnittstellen einigen müssten, wenn man unsere Idee konsequent umsetzen wollte.

Habt ihr denn alle schon den Führerschein? War dafür neben der Schule und dem zeitintensiven Projekt überhaupt Zeit?
Tatsächlich hat von uns bisher nur Lukas (Grave) den Führerschein gemacht. Zum Teil liegt das wirklich daran, dass unser Projekt ganz schön viel Zeit in Anspruch genommen hat. Hätten wir nur in der Schulzeit gearbeitet, wären wir nicht fertig geworden. Deswegen haben wir uns an den Wochenenden getroffen und auch zu Hause weitergemacht.

Wie bewertet ihr den Nachhaltigkeitsaspekt des Projekts? Sind auch Überlegungen zu CarSharing oder alternativen Energieformen eingeflossen?
Bei unseren Recherchen haben wir festgestellt, dass der Mangel an Parkraum sehr viel stärker zur Belastung der Umwelt durch CO2 beiträgt, als wir gedacht hätten. Das liegt daran, dass die Knappheit des Parkraums die Parkplatzsuche verlängert, was Emissionen verursacht und noch dazu den restlichen Verkehr aufhält. Würde man die parkenden Fahrzeuge die Parkplätze effizienter nutzen lassen, ließen sich also Emissionen in Städten reduzieren. Das funktioniert mit unserem System ganz unabhängig von der Antriebsform. Wir sind der Ansicht, dass effizientes Parken bei CarSharing-Fahrzeugen nötig, aber andererseits auch besonders gut möglich ist, denn zum einen müssen diese Autos außerhalb der Stoßzeiten möglichst zentral geparkt werden, wo der Parkraum tendenziell am knappsten ist, um nah an den Nachfrage-Hotspots zu sein. Unser System lässt sich zum anderen besonders gut auf CarSharing-Autos anwenden, weil es umso effektiver ist, je mehr Fahrzeuge auf einem Parkstreifen autonom miteinander interagieren können und CarSharing-Fahrzeuge sinnvollerweise zusammen in kleineren Flotten abgestellt werden können. - 9-2020

 

 

Unsere KICK-Preisträger*innen (1/3)

Auch im Jahr 2020 hatten die Stadtwerke Münster zur Teilnahme am alljährlichen KICK-Wettbewerb aufgerufen. KICK ist eine Initiative der Stadtwerke, die im Jahr 2009 ins Leben gerufen wurde und neue, fortschrittliche, ideenreiche und zukunftsweisende Projekte auszeichnen soll, für die sich Schüler*innen und Lehrer*innen freiwillig über den normalen Lernstoff hinaus einsetzen. Da die große KICK-Preisverleihung in diesem Jahr aufgrund der Covid-19-Pandemie nicht stattfinden konnte, möchten wir als Schule unsere Preisträger*innen ehren, indem wir ihre Projekte an dieser Stelle präsentieren.

Rowing Energy

Projektteilnehmer*innen: Johanna Dumstorf, Cara Jaeckel, Aaron Schönefeld (17 Jahre, Q2)

Projektbetreuer: Michael Deittert, Daniel Spieker

Projektbeschreibung:
Sportgeräte wie Ergometer sind in nahezu jedem Fitnessstudio zu finden und auch in Privathaushalten beliebt. Ein 25-jähriger Athlet, der 80 Kilogramm wiegt, kann pro Stunde seine Leistung bei 220 – 230 Watt halten. Deshalb lohnt es sich, das Ergometer einmal genauer zu betrachten, in unserem Fall das Ruderergometer.

Durch die Kooperation unserer Schule mit dem Landesleistungsstützpunkt des Rudervereins Münster von 1882 e.V. erhielten wir die Möglichkeit, ein Ruderergometer zu nutzen, um die Möglichkeit einer Energiewandlung von mechanischer in elektrische Energie auszuloten. Bei dem verwendeten Ruderergometer handelt es sich um ein Standardmodell. Die beim Rudern übliche Ziehbewegung dient dazu, über einen Seilzug ein Schwungrad in Bewegung zu setzen.

Die Trägheit des Schwungrades und der Luftwiderstand, der am kranzförmigen Aufbau des Schwungrades entsteht, machen die Übung zu einem Kraftaufwand. Die Drehbewegung des Schwungrades wiederum lässt sich für den Antrieb eines Generators nutzen, nicht nur beim Ruderergometer, sondern auch bei anderen schwungradbasierten Systemen, wie z. B. bei Fahrrad- und Skilanglaufergometer. Die Energieerzeugung mithilfe eines Ruderergometers ist insofern klimafreundlich, als dass es keine zusätzlichen Emissionen verursacht.

Die Frage, mit der wir uns konkret beschäftigt haben, war, wie wir einen möglichst leistungsfähigen Generator selbst bauen können, sodass ein maximal großer Anteil der ohnehin vorhandenen Energie nutzbar wird. Unser Generator besteht einerseits aus neun Spulen, die außen neben dem Schwungrad angebracht sind. Diese werden an Gleichrichter angeschlossen und in Reihe geschaltet, sodass sich die Spannungen addieren. Andererseits gibt es acht Neodymmagneten, die mit einem 3D-Modell an dem Schwungrad ohne Windschaufelrad angebracht sind. Durch die elektromechanische Kopplung tritt für den Sportler, der rudert, auch ein Widerstand auf.

Drei Fragen an Johanna Dumstorf

Bei eurem Projekt „Rowing Energy“ geht es um körperliche Fitness, die quasi ganz nebenbei zur Energiegewinnung beiträgt. Oder vielmehr anders herum? Ach, egal. Seid ihr im Ruderclub aktiv, oder wie seid ihr darauf gekommen?

Wir sind zwar nicht im Ruderclub, aber machen alle drei gerne Sport. Es schien uns absurd, dass einige Sportgeräte – so auch das Ruderergometer – Energie in Form von Strom benötigen, obwohl der Sportler bei der Benutzung viel Energie hineinsteckt. Diese Energie beträgt bei Ruderergometern je nach Sportler um die 200 Watt und bleibt vollkommen ungenutzt. Gleichzeitig steigt aufgrund der zunehmenden Digitalisierung in unserem Alltag der Bedarf an elektrischer Energie, die nach Möglichkeit nicht mit fossilen Brennstoffen erzeugt werden soll. Das Ruderergometer soll in diesem Fall als Beispiel für alle Sportgeräte stehen.

Ihr seid bei der Entwicklung also ordentlich ins Schwitzen gekommen. Was genau musstet ihr tun, um die erruderte Energie nutzbar zu machen?

Bei einem Ruderergometer wird über einen Seilzug ein Schwungrad in Bewegung gesetzt, das durch seine Trägheit dem Rudernden als Widerstand dient. Ursprünglich wird das Schwungrad mittels einer Luftbremse abgebremst, sodass die Energie in Form bewegter Luft „verloren geht“. Daher haben wir die Luftbremse weggelassen und durch einen selbstgebauten Generator ersetzt. Dafür sind hauptsächlich zwei Bauteile nötig: Magnete und Kupferspulen. Diese müssen passend verkabelt werden.

Ist es also denkbar, dass wir bald unsere Kaffeemaschine mit selbst errudertem Strom betreiben können? Was ist dafür noch notwendig?

Das hängt wohl ein bisschen von der Kaffeemaschine ab. Während unseres Projektes haben wir es geschafft, eine Powerbank zu laden, auch wenn es etwas Zeit gedauert hat. Die Effizienz des Generators kann noch gesteigert werden, zum Beispiel durch eine größere Anzahl an Spulen. Damit wäre es eventuell sogar möglich, eine einfache Kaffeemaschine zu betreiben. Allerdings wäre das sehr teuer, und es stellt sich die Frage, ob ein gekaufter Generator dann nicht günstiger und effizienter ist. In diesem Fall müsste man sich wiederum überlegen, wie man diesen mit dem Ruderergometer koppelt. - 9-2020

 

 

Ehrung des Informatik-Projektkurses durch die Gesellschaft für Informatik

Im Rahmen der Abiturverleihung hat die Gesellschaft für Informatik (GI) die Mitglieder des Informatik-Projektkurses für herausragende fachliche Leistungen ausgezeichnet.

Frederik Schittny, Lukas Grave und Lukas Haverbeck hatten in dem 18-monatigen Kurs an der Optimierbarkeit der Parkraumnutzung geforscht und ein Konzept erarbeitet sowie modellhaft umgesetzt, das mit Hilfe von künstlicher Intelligenz und vernetzten Fahrzeugen den Parkraum auf Parkstreifen effizienter nutzt. Mit ihrem Projekt sind sie erfolgreich bei Jugend Forscht und dem Innovationswettbewerb KICK der Stadtwerke Münster angetreten und erhalten nun für ihre individuellen Leistungen eine Urkunde, einen Buchpreis und eine kostenlose Mitgliedschaft in der Gesellschaft für Informatik.

Neben Frederik, Lukas und Lukas gilt unsere Gratulation besonders auch dem Fachlehrer, Hendrik Büdding, und der Fachschaft Informatik.

Wir möchten diese Gelegenheit außerdem nutzen, dem Förderverein des Annette-Gymnasiums und der Sparkasse Münsterland Ost für die Anstoßfinanzierung des Projektes zu danken. Ein ganz besonderer Dank gilt außerdem Ernst Denert und seiner Stiftung, der den Informatik-Projektkurs nicht nur sehr großzügig finanziell gefördert, sondern darüber hinaus auch in Form fachlicher Impulse unterstützt hat. - 8-2020

 

 

Besuch bei Nordson-BKG: Einblick in technische Berufe

Schüler*innen unseres Grund- und Leistungskurses Physik haben Anfang des Halbjahres die in Münster ansässige Firma „Nordson BKG“ zum Zweck einer Berufsfelderkundung besucht. Der Betrieb am Hessenweg ist ein Maschinenbauspezialist und bietet als solcher eine hohe Bandbreite an Berufen aus dem physikalisch-technischen Spektrum. Unsere Schüler*innen erhielten Einblick in die Produktion und es gab eine ertragreiche Gesprächsrunde u.a. mit einem ehemaligen Azubi, der nun im Rahmen eines Studiums seine Masterarbeit bei Nordson-BKG verfasst.

Die positiven Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler haben ergeben, dass eine solche Veranstaltung wiederholt werden sollte.

Der Kontakt zwischen der Firma Nordson-BKG und dem Annette-Gymnasium besteht schon seit einiger Zeit. Der Betrieb hat über seine US-amerikanische Stiftung „Nordson Corporation Foundation“ in der Vergangenheit Schülerversuche für den MINT-Bereich finanziert. - 5-2020

 

 

Erfreuliche Ergebnisse beim Bolyai-Wettbewerb

Großen Erfolg wie noch nie erzielten die Annette-Schüler*innen beim diesjährigen Bolyai-Mathematik -Wettbewerb. Gleich vier Teams dürfen sich ab sofort "Bolyai-Preisträger*innen" nennen.

Dabei schnitt das Team "Brainstorm" aus der Q1, das es mit dem 2. Platz auf das Podium schaffte, am besten ab.

Besonders erfreulich ist zudem, dass mit 70 Teams so viele Annette-Gruppen wie noch nie an diesem Wettbewerb teilnahmen. Alle Beteiligten freuen sich schon auf den Bolyai-Wettbewerb 2021! - 3-2020

 

 

MINT-Projektkurs und Informatik-Projektkurs „rocken“ Jugend Forscht

Mit einem außergewöhnlichen Ergebnis kehrten unsere Jungforscher*innen vom diesjährigen Regionalwettbewerb Jugend forscht zurück: Jedes Team, das ins Rennen gegangen war, wurde mit einer Platzierung ausgezeichnet. So gewann das Team „Rowing Energy“ um Cara Jaeckel, Johanna Dumstorf und Aaron Schönefeld im Bereich „Technik“ einen 3. Platz, genauso wie das Team „parknet - Urbanen Parkraum optimal nutzen mit KI basierten, autonom agierenden Fahrzeugen“ von Frederik Schittny, Lukas Grave und Lukas Haverbeck im Bereich „Arbeitswelt“.

Einen besonderen Erfolg konnten unsere Chemiker*innen verbuchen: Die drei ins Rennen geschickten Teams erhielten einen ersten, zweiten und dritten Preis! Lorena Gaer (3. Preis) und Carina Ebert (2. Preis) hatten mit Unterstützung des MEET an Akkumulatoren der Zukunft geforscht;  Aaron Teschner, Leon Kock und Fynn Elpers (Regionalsieg und Sonderpreis Umwelttechnik) hatten untersucht, ob die E-Busse der Stadtwerke nicht nur im Bereich „Auspuff-Emissionen“ den Dieselbussen überlegen sind, sondern auch in der Absonderung von Bremsstaub. In ihrer Laudatio zeigte sich die Jury überzeugt, dass die drei Schüler mit ihrer hervorragenden Arbeit auch beim Landeswettbewerb weit kommen werden, es wird also spannend.

Natürlich waren auch die drei Projektkurslehrer, Michael Deittert, Daniel Spieker und Hendrik Büdding begeistert vom Erfolg ihrer Schützlinge und des Kurskonzeptes: „Seit sechs Jahren in Folge stellt unser MINT-Projektkurs bzw. der Informatik-Kurs nun schon Regionalsieger bei Jugend forscht – und bis auf ganz wenige Ausnahmen wurden alle anderen Gruppen ebenfalls mit zweiten und dritten Preisen ausgezeichnet. Mit hoher Signifikanz können wir den Zufall an dieser Stelle wohl ausschließen.“

Schulleiterin Frau Kettelhoit gratuliert herzlich allen Beteiligten und drückt Aaron, Leon und Fynn für den Landeswettbewerb fest die Daumen. - 3-2020

 

 

"Safer Internet Day" am Annette-Gymnasium

Aufmerksamkeit schaffen für das Thema Sicherheit im Internet - insbesondere für Schülerinnen und Schüler - das war das Ziel der diesjährigen Aufklärungsaktion im Differenzierungskurs der Klassenstufe 8 bei Herrn Büdding am Safer Internet Day (SID) am 11.Februar.

Ein sichere und bessere Internetnutzung für Schülerinnen und Schüler - mit dieser Zielsetzung rief die Europäische Union 2004 den ersten "Safer Internet Day (SID)" ins Leben. Die Idee: Durch Aktionen, an denen sich möglichst viele Institutionen, Unternehmen, aber auch Privatpersonen beteiligen, Aufmerksamkeit für das Thema "Sicherheit im Internet" erzeugen. Der diesjährige SID fand am 11. Februar statt und wurde in Deutschland von der EU-Initiative klicksafe begleitet.

Laut einer Studie der BITKOM (06.2019) haben mit zehn Jahren die meisten Kinder ein eigenes Smartphone. "Smartphones und Tablets lassen sich aus der Lebenswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen nicht mehr wegdenken", sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. "Sie sollten deshalb frühzeitig lernen, kompetent mit den Geräten umzugehen und sich sicher im Internet zu bewegen. Auf dem Weg in die digitale Welt müssen Eltern ihre Kinder sehr aufmerksam begleiten.“

Im Rahmen des SID am letzten Dienstag thematisierte Herr Büdding im Informatik Kurs der Klassenstufe 8 verschiedene Aspekte rund um das Thema Sicherheit im Netz: Es wurde über Bildrechte z.B. bei Instagram-Fotos und über das allgemeine Copyright gesprochen. Anhand von Beispielen, die die EU-Initiative klicksafe den Medienscouts und interessierten Lehrkräften bereitstellte, wurden verschiedene Fälle vorgestellt und analysiert.

Danach testeten die Schülerinnen und Schüler Passwörter auf Ihre Anfälligkeit und Sicherheitsstufe und berieten über gute Passwörter. Ziel: Mehr Sicherheit für Ihre Daten im Netz!

Am Ende absolvierte der Kurs ein SID-Profi-Quiz, das allen Schulen europaweit angeboten wurde und das die vermittelten Inhalte festigte.

Im Bereich der Medienarbeit/-aufklärung stehen am Annette die Medienscouts bereit, die bereits mehrfach Aufklärungsmodule zum Thema Medien und Sicherheit durchgeführt haben. Im Bedarfsfall können Schülerinnen und Schüler die Medienscouts für weitere Informationen ansprechen. In der Klasse 8 können sich Schülerinnen und Schüler unserer Schule zu Medienscouts ausbilden lassen.

Auf https://www.klicksafe.de/ bzw. https://twitter.com/klicksafe bietet die EU-Initiative Broschüren für Eltern und Unterrichtsmaterial für Lehrer*innen zum Download an. - 2-2020

 

 

Sehr erfolgreiche Wiederzertifizierung als MINT-EC-Schule

Nach einer umfangreichen Prüfung durch den Verein MINT-EC, das nationale Excellence-Schulnetzwerk, wurde das Annette-Gymnasium erneut für vier weitere Jahre als MINT-EC-Schule zertifiziert. In dem entsprechenden Schreiben des MINT-EC heißt es u.a.:

  • „Das Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium verfügt über ein hervorragendes und schlüssiges MINT-Konzept. Wichtige Aspekte wie Kooperationen oder Wettbewerbe werden darin berücksichtigt. Ein Medienkonzept liegt vor….Das Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium bietet eine Vielzahl an Zusatz- und Fördermaßnahmen. Seit der letzten Bewerbung hat die Schule die Angebote im MINT-Bereich um tolle Maßnahmen erweitert. Beispielhaft seien hier die „MINT-Forscher-AG“ und die „BioLogisch-AG“ genannt.“
  • „Im Bereich Wettbewerbe ist Ihre Schule sehr gut aufgestellt. Schülerinnen und Schüler nehmen an Breiten- und Spitzenwettbewerben teil….Das Gymnasium ist eine sehr aktive Netzwerkschule. Das große Engagement Ihrer Schulgemeinschaft wissen wir sehr zu schätzen. Weiter so!“
  • „Das Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium agiert in verschiedenen Kontexten als Leuchtturm in der MINT-Bildung, z. B. durch Workshops zur Digitalisierung und digitalen Messwerterfassung im Unterricht oder durch Mitarbeit in der Deutschen Schulakademie. Zahlreiche Veröffentlichungen spiegeln Ihre sehr gute Öffentlichkeitsarbeit wider.“

Abschließend heißt es erfreulicherweise: „Der Antrag zur Wiederzertifizierung dokumentiert, dass das Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium

Preistraeger-Der-Deutsche-Schulpreis-Robert-Bosch-Stiftung
Zukunftsschulen NRW - Gütesiegel Individuelle Förderung MINT-EC-Schule zur Förderung von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik - MINT-EC ist das nationale Excellence-Netzwerk von Schulen mit Sekundarstufe II und ausgeprägtem Profil in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT).
Europaschule zur Förderung interkultureller und innovativer Lernprozesse CertiLingua - Exzellenzlabel für mehrsprachige, europäche und internationale Kompetenzen
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14 Preisträger*innen beim Känguru-Wettbewerb"Europa-Bummel" - Annette als Europaschule dabeiIhre Stimme für unsere Schule: Digitalisierung am Annette-GymnasiumErfolgreich bestandenes Cambridge Examen trotz CoronaGeänderte Anfangszeiten - Fahrtmöglichkeiten

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