Mathematik-Informatik-Naturwissenschaft

Auf dieser Seite erhalten Sie einen Überblick über eine Reihe der unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Projekte und Aktionen, die im Verlauf dieses und des letzten Schuljahres in diesem Bereich an unserer Schule durchgeführt wurden oder mit Beteiligung unserer Schule stattgefunden haben. Weitergehende Informationen zum Schwerpunkt Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften am Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium finden Sie unter MINT-EC.

 

 

Unsere KICK-Preisträger*innen (3/3)

Auch im Jahr 2020 hatten die Stadtwerke Münster zur Teilnahme am alljährlichen KICK-Wettbewerb aufgerufen. KICK ist eine Initiative der Stadtwerke, die im Jahr 2009 ins Leben gerufen wurde und neue, fortschrittliche, ideenreiche und zukunftsweisende Projekte auszeichnen soll, für die sich Schüler*innen und Lehrer*innen freiwillig über den normalen Lernstoff hinaus einsetzen. Da die große KICK-Preisverleihung in diesem Jahr aufgrund der Covid-19-Pandemie nicht stattfinden konnte, möchten wir als Schule unsere Preisträger*innen ehren, indem wir ihre Projekte an dieser Stelle präsentieren.

Erzeugen Elektrobusse weniger umwelt und gesundheitsschädliche Stäube? Ein analytischer Vergleich der Bremsstaubemissionen mittels μXRF und REM-EDX

Projektteilnehmer*innen: Fynn Elpers, Leon Kock, Aaron Teschner (17/18 Jahre, Q2)
Projektbetreuer: Daniel Spieker, Michael Deittert

Projektbeschreibung:
Viele Menschen denken bei dem Begriff „Feinstaub“ vor allem an Ruß aus dem Auspuff von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren. Ruß ist jedoch bei Weitem nicht die einzige Quelle von Feinstaub. Auch Reifen und Bremsabrieb spielen im Straßenverkehr eine entscheidende Rolle. Wir vermuten, dass Elektrofahrzeuge in dieser Hinsicht ebenfalls einen Vorteil gegenüber Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren haben könnten, da sie häufig mit rekuperativen Bremssystemen arbeiten, welche Bremsenergie zurückgewinnen.

Der Grund dafür ist eine weniger intensive Nutzung der konventionellen reibungsintensiven Bremssysteme. Indem wir diesen neuen Aspekt beleuchten, möchten wir einen Beitrag zur Debatte um Elektromobilität im Vergleich zu herkömmlichen Antriebsformen leisten. Dazu untersuchen und vergleichen wir an Diesel- und Elektrobussen der Münsteraner Stadtwerke mithilfe eines Raster-EMs und Röntgenfluoreszenzspektroskopie Metallstäube, die durch die Reibung zwischen Bremsscheibe und Bremsklotz entstehen.

 

 

Unsere KICK-Preisträger*innen (2/3)

Auch im Jahr 2020 hatten die Stadtwerke Münster zur Teilnahme am alljährlichen KICK-Wettbewerb aufgerufen. KICK ist eine Initiative der Stadtwerke, die im Jahr 2009 ins Leben gerufen wurde und neue, fortschrittliche, ideenreiche und zukunftsweisende Projekte auszeichnen soll, für die sich Schüler*innen und Lehrer*innen freiwillig über den normalen Lernstoff hinaus einsetzen. Da die große KICK-Preisverleihung in diesem Jahr aufgrund der Covid-19-Pandemie nicht stattfinden konnte, möchten wir als Schule unsere Preisträger*innen ehren, indem wir ihre Projekte an dieser Stelle präsentieren.

Parknet – Urbanen Parkraum optimal nutzen mit KI-basierten, autonom agierenden Fahrzeuge

Projektteilnehmer*innen: Lukas Grave, Lukas Haverbeck, Frederik Schittny (17/18 Jahre, Q2)
Projektbetreuer: Hendrik Büdding

Projektbeschreibung:
Wahrscheinlich kennt jeder, der schon einmal in der Stadt Auto gefahren ist, das Problem: Die Parkplatzsuche dauert ewig, der Postwagen findet keine Parklücke, blockiert deshalb die Straße und behindert so den öffentlichen Nahverkehr, und wenn sich dann mal eine freie Parklücke auftut, ist sie gerade so groß, dass das Auto nicht mehr hineinpasst. Mangelnder Parkraum nervt nicht nur Autofahrer, sondern belastet darüber hinaus auch die Umwelt und den Verkehrsfluss. Neben jährlichen volkswirtschaftlichen Kosten von 40,4 Milliarden Euro verursacht der Parkplatzmangel in Deutschland erhöhte Fahrtzeiten und damit vermeidbaren Kraftstoffverbrauch sowie Abgasausstoß. Aus diesem Grund haben wir uns damit beschäftigt, eine Lösung für dieses Problem zu entwickeln.

Vernetzte, autonom interagierende Fahrzeuge können zu dieser Lösung beitragen, indem sie eine möglichst effiziente Anordnung der Fahrzeuge auf einem Parkstreifen autonom umsetzen und dabei intelligent auf das Verhalten anderer Fahrzeuge sowie ihr Umfeld reagieren. Die Fahrzeuge halten auf den gesamten Parkstreifen verteilt lediglich so viel Abstand zueinander, dass zu jedem Zeitpunkt das längste Fahrzeug ausparken kann. Dazu kommuniziert es diese Absicht und die anderen autonomen Akteure reagieren darauf, indem sie zueinander aufrücken und dementsprechend Platz schaffen. Auf diese Weise wird nicht nur Parkraum eingespart, sondern auch der Güter- und Personenverkehr bzw. der allgemeine Verkehrsfluss optimiert.

Das Projekt beschäftigt sich mit der Konzeptionierung und der technischen Umsetzung dieses Systems anhand der Entwicklung mehrerer prototypischer Modellfahrzeuge. Dazu gehören die Planung von Kommunikationsprozessen zwischen den Fahrzeugen sowie der Entwurf als auch die Implementation der Steuerung und der Interaktion der Akteure. Dies schließt auch die Entwicklung und Optimierung einer künstlichen Intelligenz in Form eines neuronalen Netzes für das autonome Fahren ein.

Drei Fragen an Lukas Grave, Lukas Haverbeck und Frederik Schittny:
Euer Projekt „Parknet - Urbanen Parkraum optimal nutzen mit KI-basierten, autonom agierenden Fahrzeugen“ befasst sich mit dem Parkplatzmangel in Städten und sucht den Lösungsansatz in selbstfahrenden Fahrzeugen. Ganz schön futuristisch, das ist doch noch Zukunftsmusik, oder?
Das klingt natürlich erstmal so. Allerdings entspricht das Bild des vollkommen autonom fahrenden Autos nicht wirklich dem, womit wir uns beschäftigt haben. Die Autos, die wir konzipiert und modellhaft umgesetzt haben, müssen im Kern nur in einem sehr begrenzten Rahmen und ausschließlich auf Parkstreifen autonom manövrieren können. Für unseren Anwendungszweck reicht es also vollkommen aus, wenn die Autos in einem Radius von einem bis zwei Metern selbstständig vor- und zurückfahren können. Beim Entwurf unseres Systems konnten wir deswegen sicherstellen, dass unsere Fahrzeuge ausschließlich auf skalierbarer und bereits kostengünstig verfügbarer Technologie basieren. Prinzipiell könnte unser System deswegen schon heute in alle neu produzierten Autos und in einen großen Teil älterer Autos integriert werden. Die Zukunftsmusik besteht aus unserer Sicht weniger in der technischen Machbarkeit als darin, dass sich die großen Autohersteller auf kompatible Schnittstellen einigen müssten, wenn man unsere Idee konsequent umsetzen wollte.

Habt ihr denn alle schon den Führerschein? War dafür neben der Schule und dem zeitintensiven Projekt überhaupt Zeit?
Tatsächlich hat von uns bisher nur Lukas (Grave) den Führerschein gemacht. Zum Teil liegt das wirklich daran, dass unser Projekt ganz schön viel Zeit in Anspruch genommen hat. Hätten wir nur in der Schulzeit gearbeitet, wären wir nicht fertig geworden. Deswegen haben wir uns an den Wochenenden getroffen und auch zu Hause weitergemacht.

Wie bewertet ihr den Nachhaltigkeitsaspekt des Projekts? Sind auch Überlegungen zu CarSharing oder alternativen Energieformen eingeflossen?
Bei unseren Recherchen haben wir festgestellt, dass der Mangel an Parkraum sehr viel stärker zur Belastung der Umwelt durch CO2 beiträgt, als wir gedacht hätten. Das liegt daran, dass die Knappheit des Parkraums die Parkplatzsuche verlängert, was Emissionen verursacht und noch dazu den restlichen Verkehr aufhält. Würde man die parkenden Fahrzeuge die Parkplätze effizienter nutzen lassen, ließen sich also Emissionen in Städten reduzieren. Das funktioniert mit unserem System ganz unabhängig von der Antriebsform. Wir sind der Ansicht, dass effizientes Parken bei CarSharing-Fahrzeugen nötig, aber andererseits auch besonders gut möglich ist, denn zum einen müssen diese Autos außerhalb der Stoßzeiten möglichst zentral geparkt werden, wo der Parkraum tendenziell am knappsten ist, um nah an den Nachfrage-Hotspots zu sein. Unser System lässt sich zum anderen besonders gut auf CarSharing-Autos anwenden, weil es umso effektiver ist, je mehr Fahrzeuge auf einem Parkstreifen autonom miteinander interagieren können und CarSharing-Fahrzeuge sinnvollerweise zusammen in kleineren Flotten abgestellt werden können. - 9-2020

 

 

Unsere KICK-Preisträger*innen (1/3)

Auch im Jahr 2020 hatten die Stadtwerke Münster zur Teilnahme am alljährlichen KICK-Wettbewerb aufgerufen. KICK ist eine Initiative der Stadtwerke, die im Jahr 2009 ins Leben gerufen wurde und neue, fortschrittliche, ideenreiche und zukunftsweisende Projekte auszeichnen soll, für die sich Schüler*innen und Lehrer*innen freiwillig über den normalen Lernstoff hinaus einsetzen. Da die große KICK-Preisverleihung in diesem Jahr aufgrund der Covid-19-Pandemie nicht stattfinden konnte, möchten wir als Schule unsere Preisträger*innen ehren, indem wir ihre Projekte an dieser Stelle präsentieren.

Rowing Energy

Projektteilnehmer*innen: Johanna Dumstorf, Cara Jaeckel, Aaron Schönefeld (17 Jahre, Q2)

Projektbetreuer: Michael Deittert, Daniel Spieker

Projektbeschreibung:
Sportgeräte wie Ergometer sind in nahezu jedem Fitnessstudio zu finden und auch in Privathaushalten beliebt. Ein 25-jähriger Athlet, der 80 Kilogramm wiegt, kann pro Stunde seine Leistung bei 220 – 230 Watt halten. Deshalb lohnt es sich, das Ergometer einmal genauer zu betrachten, in unserem Fall das Ruderergometer.

Durch die Kooperation unserer Schule mit dem Landesleistungsstützpunkt des Rudervereins Münster von 1882 e.V. erhielten wir die Möglichkeit, ein Ruderergometer zu nutzen, um die Möglichkeit einer Energiewandlung von mechanischer in elektrische Energie auszuloten. Bei dem verwendeten Ruderergometer handelt es sich um ein Standardmodell. Die beim Rudern übliche Ziehbewegung dient dazu, über einen Seilzug ein Schwungrad in Bewegung zu setzen.

Die Trägheit des Schwungrades und der Luftwiderstand, der am kranzförmigen Aufbau des Schwungrades entsteht, machen die Übung zu einem Kraftaufwand. Die Drehbewegung des Schwungrades wiederum lässt sich für den Antrieb eines Generators nutzen, nicht nur beim Ruderergometer, sondern auch bei anderen schwungradbasierten Systemen, wie z. B. bei Fahrrad- und Skilanglaufergometer. Die Energieerzeugung mithilfe eines Ruderergometers ist insofern klimafreundlich, als dass es keine zusätzlichen Emissionen verursacht.

Die Frage, mit der wir uns konkret beschäftigt haben, war, wie wir einen möglichst leistungsfähigen Generator selbst bauen können, sodass ein maximal großer Anteil der ohnehin vorhandenen Energie nutzbar wird. Unser Generator besteht einerseits aus neun Spulen, die außen neben dem Schwungrad angebracht sind. Diese werden an Gleichrichter angeschlossen und in Reihe geschaltet, sodass sich die Spannungen addieren. Andererseits gibt es acht Neodymmagneten, die mit einem 3D-Modell an dem Schwungrad ohne Windschaufelrad angebracht sind. Durch die elektromechanische Kopplung tritt für den Sportler, der rudert, auch ein Widerstand auf.

Drei Fragen an Johanna Dumstorf

Bei eurem Projekt „Rowing Energy“ geht es um körperliche Fitness, die quasi ganz nebenbei zur Energiegewinnung beiträgt. Oder vielmehr anders herum? Ach, egal. Seid ihr im Ruderclub aktiv, oder wie seid ihr darauf gekommen?

Wir sind zwar nicht im Ruderclub, aber machen alle drei gerne Sport. Es schien uns absurd, dass einige Sportgeräte – so auch das Ruderergometer – Energie in Form von Strom benötigen, obwohl der Sportler bei der Benutzung viel Energie hineinsteckt. Diese Energie beträgt bei Ruderergometern je nach Sportler um die 200 Watt und bleibt vollkommen ungenutzt. Gleichzeitig steigt aufgrund der zunehmenden Digitalisierung in unserem Alltag der Bedarf an elektrischer Energie, die nach Möglichkeit nicht mit fossilen Brennstoffen erzeugt werden soll. Das Ruderergometer soll in diesem Fall als Beispiel für alle Sportgeräte stehen.

Ihr seid bei der Entwicklung also ordentlich ins Schwitzen gekommen. Was genau musstet ihr tun, um die erruderte Energie nutzbar zu machen?

Bei einem Ruderergometer wird über einen Seilzug ein Schwungrad in Bewegung gesetzt, das durch seine Trägheit dem Rudernden als Widerstand dient. Ursprünglich wird das Schwungrad mittels einer Luftbremse abgebremst, sodass die Energie in Form bewegter Luft „verloren geht“. Daher haben wir die Luftbremse weggelassen und durch einen selbstgebauten Generator ersetzt. Dafür sind hauptsächlich zwei Bauteile nötig: Magnete und Kupferspulen. Diese müssen passend verkabelt werden.

Ist es also denkbar, dass wir bald unsere Kaffeemaschine mit selbst errudertem Strom betreiben können? Was ist dafür noch notwendig?

Das hängt wohl ein bisschen von der Kaffeemaschine ab. Während unseres Projektes haben wir es geschafft, eine Powerbank zu laden, auch wenn es etwas Zeit gedauert hat. Die Effizienz des Generators kann noch gesteigert werden, zum Beispiel durch eine größere Anzahl an Spulen. Damit wäre es eventuell sogar möglich, eine einfache Kaffeemaschine zu betreiben. Allerdings wäre das sehr teuer, und es stellt sich die Frage, ob ein gekaufter Generator dann nicht günstiger und effizienter ist. In diesem Fall müsste man sich wiederum überlegen, wie man diesen mit dem Ruderergometer koppelt. - 9-2020

 

 

Ehrung des Informatik-Projektkurses durch die Gesellschaft für Informatik

Im Rahmen der Abiturverleihung hat die Gesellschaft für Informatik (GI) die Mitglieder des Informatik-Projektkurses für herausragende fachliche Leistungen ausgezeichnet.

Frederik Schittny, Lukas Grave und Lukas Haverbeck hatten in dem 18-monatigen Kurs an der Optimierbarkeit der Parkraumnutzung geforscht und ein Konzept erarbeitet sowie modellhaft umgesetzt, das mit Hilfe von künstlicher Intelligenz und vernetzten Fahrzeugen den Parkraum auf Parkstreifen effizienter nutzt. Mit ihrem Projekt sind sie erfolgreich bei Jugend Forscht und dem Innovationswettbewerb KICK der Stadtwerke Münster angetreten und erhalten nun für ihre individuellen Leistungen eine Urkunde, einen Buchpreis und eine kostenlose Mitgliedschaft in der Gesellschaft für Informatik.

Neben Frederik, Lukas und Lukas gilt unsere Gratulation besonders auch dem Fachlehrer, Hendrik Büdding, und der Fachschaft Informatik.

Wir möchten diese Gelegenheit außerdem nutzen, dem Förderverein des Annette-Gymnasiums und der Sparkasse Münsterland Ost für die Anstoßfinanzierung des Projektes zu danken. Ein ganz besonderer Dank gilt außerdem Ernst Denert und seiner Stiftung, der den Informatik-Projektkurs nicht nur sehr großzügig finanziell gefördert, sondern darüber hinaus auch in Form fachlicher Impulse unterstützt hat. - 8-2020

 

 

Besuch bei Nordson-BKG: Einblick in technische Berufe

Schüler*innen unseres Grund- und Leistungskurses Physik haben Anfang des Halbjahres die in Münster ansässige Firma „Nordson BKG“ zum Zweck einer Berufsfelderkundung besucht. Der Betrieb am Hessenweg ist ein Maschinenbauspezialist und bietet als solcher eine hohe Bandbreite an Berufen aus dem physikalisch-technischen Spektrum. Unsere Schüler*innen erhielten Einblick in die Produktion und es gab eine ertragreiche Gesprächsrunde u.a. mit einem ehemaligen Azubi, der nun im Rahmen eines Studiums seine Masterarbeit bei Nordson-BKG verfasst.

Die positiven Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler haben ergeben, dass eine solche Veranstaltung wiederholt werden sollte.

Der Kontakt zwischen der Firma Nordson-BKG und dem Annette-Gymnasium besteht schon seit einiger Zeit. Der Betrieb hat über seine US-amerikanische Stiftung „Nordson Corporation Foundation“ in der Vergangenheit Schülerversuche für den MINT-Bereich finanziert. - 5-2020

 

 

Erfreuliche Ergebnisse beim Bolyai-Wettbewerb

Großen Erfolg wie noch nie erzielten die Annette-Schüler*innen beim diesjährigen Bolyai-Mathematik -Wettbewerb. Gleich vier Teams dürfen sich ab sofort "Bolyai-Preisträger*innen" nennen.

Dabei schnitt das Team "Brainstorm" aus der Q1, das es mit dem 2. Platz auf das Podium schaffte, am besten ab.

Besonders erfreulich ist zudem, dass mit 70 Teams so viele Annette-Gruppen wie noch nie an diesem Wettbewerb teilnahmen. Alle Beteiligten freuen sich schon auf den Bolyai-Wettbewerb 2021! - 3-2020

 

 

MINT-Projektkurs und Informatik-Projektkurs „rocken“ Jugend Forscht

Mit einem außergewöhnlichen Ergebnis kehrten unsere Jungforscher*innen vom diesjährigen Regionalwettbewerb Jugend forscht zurück: Jedes Team, das ins Rennen gegangen war, wurde mit einer Platzierung ausgezeichnet. So gewann das Team „Rowing Energy“ um Cara Jaeckel, Johanna Dumstorf und Aaron Schönefeld im Bereich „Technik“ einen 3. Platz, genauso wie das Team „parknet - Urbanen Parkraum optimal nutzen mit KI basierten, autonom agierenden Fahrzeugen“ von Frederik Schittny, Lukas Grave und Lukas Haverbeck im Bereich „Arbeitswelt“.

Einen besonderen Erfolg konnten unsere Chemiker*innen verbuchen: Die drei ins Rennen geschickten Teams erhielten einen ersten, zweiten und dritten Preis! Lorena Gaer (3. Preis) und Carina Ebert (2. Preis) hatten mit Unterstützung des MEET an Akkumulatoren der Zukunft geforscht;  Aaron Teschner, Leon Kock und Fynn Elpers (Regionalsieg und Sonderpreis Umwelttechnik) hatten untersucht, ob die E-Busse der Stadtwerke nicht nur im Bereich „Auspuff-Emissionen“ den Dieselbussen überlegen sind, sondern auch in der Absonderung von Bremsstaub. In ihrer Laudatio zeigte sich die Jury überzeugt, dass die drei Schüler mit ihrer hervorragenden Arbeit auch beim Landeswettbewerb weit kommen werden, es wird also spannend.

Natürlich waren auch die drei Projektkurslehrer, Michael Deittert, Daniel Spieker und Hendrik Büdding begeistert vom Erfolg ihrer Schützlinge und des Kurskonzeptes: „Seit sechs Jahren in Folge stellt unser MINT-Projektkurs bzw. der Informatik-Kurs nun schon Regionalsieger bei Jugend forscht – und bis auf ganz wenige Ausnahmen wurden alle anderen Gruppen ebenfalls mit zweiten und dritten Preisen ausgezeichnet. Mit hoher Signifikanz können wir den Zufall an dieser Stelle wohl ausschließen.“

Schulleiterin Frau Kettelhoit gratuliert herzlich allen Beteiligten und drückt Aaron, Leon und Fynn für den Landeswettbewerb fest die Daumen. - 3-2020

 

 

"Safer Internet Day" am Annette-Gymnasium

Aufmerksamkeit schaffen für das Thema Sicherheit im Internet - insbesondere für Schülerinnen und Schüler - das war das Ziel der diesjährigen Aufklärungsaktion im Differenzierungskurs der Klassenstufe 8 bei Herrn Büdding am Safer Internet Day (SID) am 11.Februar.

Ein sichere und bessere Internetnutzung für Schülerinnen und Schüler - mit dieser Zielsetzung rief die Europäische Union 2004 den ersten "Safer Internet Day (SID)" ins Leben. Die Idee: Durch Aktionen, an denen sich möglichst viele Institutionen, Unternehmen, aber auch Privatpersonen beteiligen, Aufmerksamkeit für das Thema "Sicherheit im Internet" erzeugen. Der diesjährige SID fand am 11. Februar statt und wurde in Deutschland von der EU-Initiative klicksafe begleitet.

Laut einer Studie der BITKOM (06.2019) haben mit zehn Jahren die meisten Kinder ein eigenes Smartphone. "Smartphones und Tablets lassen sich aus der Lebenswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen nicht mehr wegdenken", sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. "Sie sollten deshalb frühzeitig lernen, kompetent mit den Geräten umzugehen und sich sicher im Internet zu bewegen. Auf dem Weg in die digitale Welt müssen Eltern ihre Kinder sehr aufmerksam begleiten.“

Im Rahmen des SID am letzten Dienstag thematisierte Herr Büdding im Informatik Kurs der Klassenstufe 8 verschiedene Aspekte rund um das Thema Sicherheit im Netz: Es wurde über Bildrechte z.B. bei Instagram-Fotos und über das allgemeine Copyright gesprochen. Anhand von Beispielen, die die EU-Initiative klicksafe den Medienscouts und interessierten Lehrkräften bereitstellte, wurden verschiedene Fälle vorgestellt und analysiert.

Danach testeten die Schülerinnen und Schüler Passwörter auf Ihre Anfälligkeit und Sicherheitsstufe und berieten über gute Passwörter. Ziel: Mehr Sicherheit für Ihre Daten im Netz!

Am Ende absolvierte der Kurs ein SID-Profi-Quiz, das allen Schulen europaweit angeboten wurde und das die vermittelten Inhalte festigte.

Im Bereich der Medienarbeit/-aufklärung stehen am Annette die Medienscouts bereit, die bereits mehrfach Aufklärungsmodule zum Thema Medien und Sicherheit durchgeführt haben. Im Bedarfsfall können Schülerinnen und Schüler die Medienscouts für weitere Informationen ansprechen. In der Klasse 8 können sich Schülerinnen und Schüler unserer Schule zu Medienscouts ausbilden lassen.

Auf https://www.klicksafe.de/ bzw. https://twitter.com/klicksafe bietet die EU-Initiative Broschüren für Eltern und Unterrichtsmaterial für Lehrer*innen zum Download an. - 2-2020

 

 

Sehr erfolgreiche Wiederzertifizierung als MINT-EC-Schule

Nach einer umfangreichen Prüfung durch den Verein MINT-EC, das nationale Excellence-Schulnetzwerk, wurde das Annette-Gymnasium erneut für vier weitere Jahre als MINT-EC-Schule zertifiziert. In dem entsprechenden Schreiben des MINT-EC heißt es u.a.:

  • „Das Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium verfügt über ein hervorragendes und schlüssiges MINT-Konzept. Wichtige Aspekte wie Kooperationen oder Wettbewerbe werden darin berücksichtigt. Ein Medienkonzept liegt vor….Das Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium bietet eine Vielzahl an Zusatz- und Fördermaßnahmen. Seit der letzten Bewerbung hat die Schule die Angebote im MINT-Bereich um tolle Maßnahmen erweitert. Beispielhaft seien hier die „MINT-Forscher-AG“ und die „BioLogisch-AG“ genannt.“
  • „Im Bereich Wettbewerbe ist Ihre Schule sehr gut aufgestellt. Schülerinnen und Schüler nehmen an Breiten- und Spitzenwettbewerben teil….Das Gymnasium ist eine sehr aktive Netzwerkschule. Das große Engagement Ihrer Schulgemeinschaft wissen wir sehr zu schätzen. Weiter so!“
  • „Das Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium agiert in verschiedenen Kontexten als Leuchtturm in der MINT-Bildung, z. B. durch Workshops zur Digitalisierung und digitalen Messwerterfassung im Unterricht oder durch Mitarbeit in der Deutschen Schulakademie. Zahlreiche Veröffentlichungen spiegeln Ihre sehr gute Öffentlichkeitsarbeit wider.“

Abschließend heißt es erfreulicherweise: „Der Antrag zur Wiederzertifizierung dokumentiert, dass das Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium eine herausragende MINT-EC-Schule mit sehr hohem Qualitätsniveau ist. Dennoch sind Sie stets bestrebt, sich weiterzuentwickeln.“

Wir danken an dieser Stelle den sehr engagierten Kolleginnen und Kollegen des MINT-Bereichs und auch unseren Kooperationspartnern, die uns im MINT-Bereich unterstützen! - 2-2020

 

 

Nachwuchsförderung der besonderen Art – MINT-Projektkurse präsentieren im Zoo

In diesem Jahr war alles anders und das alljährliche Abschlussseminar unserer MINT-Projektkurse fand nicht im Annette, sondern als gemeinsames Seminar aller Schulen des Zukunftsschulnetzwerks Digital-Science im Allwetterzoo Münster statt.

Persönlich begrüßt durch Herrn Dr. Philipp Wagner (Kurator des Zoos) begannen die Jungforscher*innen den Tag im Zoo mit einem Gang hinter die Kulissen. Es war hierbei ausgiebig Zeit, nicht nur die Tiere, sondern auch die Technik der Tierhäuser kennen zu lernen und zu untersuchen. Schüler*innen und Lehrer*innen staunten nicht schlecht, was da neben der Biologie im Bereich von Messen, Steuern und Regeln an komplexen Anforderungen zu erfüllen ist.

Nach einem gemeinsamen Imbiss begann dann unter den fachkundigen Augen eines sehr hochkarätig besetzten Auditoriums das Abschlussseminar. In diesem stellten sechs Teams des Annette ihre Projekte vor. Das Spektrum der Arbeiten unserer Abiturient*innen war groß:

  • Untersuchungen zu Lithium-Akkumulator-Konzepten der nächsten Generation (Carina und Lorena), die mit freundlicher Unterstützung des MEET Batterieforschungsinstitut möglich wurden
  • Ein Projekt zur verringerten Umweltbelastung durch Bremsstaub von Elektrobussen im Vergleich zu Dieselbussen (Aaron T., Fynn und Leon), das durch das Institut für Anorganische und Analytische Chemie der WWU sowie durch die Stadtwerke Münster begleitet wurde.
  • Ein Projekt zur Gewinnung von elektrischer Energie aus ungenützter Energie trainierender Athleten (Aaron S., Cara und Johanna), das vom Landesleistungsstützpunkt Rudern am RVM von 1882, dem VDI Münsterländer Bezirksverein und dem Fachbereich für Elektrotechnik und Informatik der Fachhochschule Münster unterstützt wurde.
  • Ein Projekt zur Optimierung des Parkraums in Münster durch künstliche Intelligenz bzw. neuronale Netzwerke (Frederik, Lukas G. und Lukas H.).

Die Projekte wurden in der Kick-Off Phase vom Förderverein des Annette-Gymnasiums sowie von der Sparkasse Münsterland Ost begleitet und in der weiteren Ausgestaltung dankenswerterweise aktiv von der Gerlind & Ernst Denert-Stiftung unterstützt.

Besonders freute uns der mutige Vortrag unseres sechsten Teams, das nicht aus Abiturient*innen, sondern aus drei Schülerinnen der Jahrgangsstufe 6 bestand, die zu Fragen der Evolution von Flugfrüchten gearbeitet hatten. Ella, Ida und Elisa, ihr wart spitze! Wir sind stolz auf euch und euren Vortrag vor so vielen prominenten Menschen!

Die Souveränität, fachliche Tiefe und Kompetenz all unserer Teams beeindruckte aber nicht nur die Eltern und uns Lehrer, sondern auch die vielen anwesenden Fachwissenschaftler*innen und Expert*innen. Auch die Alumni unserer MINT-Projektkurse, die das Seminar jährlich in großer Zahl und aus freien Stücken besuchen und sich als Mentoren für die nächste Genration zur Verfügung stellen, waren beim abschließenden Get together beeindruckt von ihren Nachfolger*innen.

Besonders hervorheben möchten wir all die Stiftungen und Partner, die unsere Arbeit in den MINT-Projektkursen erst ermöglichen. Dies waren in diesem Jahr erneut viele alte Bekannte und Freunde: Das Institut für Analytische Chemie von Herrn Prof. Dr. Uwe Karst (besonders Herr Holtkamp), das MEET Batterieforschungsinstitut, die Stadtwerke Münster, der RVM von 1882, Herr Prof. Dr. Konrad Mertens vom Fachbereich für Elektrotechnik und Informatik der Fachhochschule Münster, der VDI Münsterländer Bezirksverein und das Scanlabor Coesfeld.

Hochkarätige Projekte kosten Geld und es ist schön zu wissen, dass die Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung, die Gerlind & Ernst Denert-Stiftung, der VDI Münsterländer Bezirksverein, die Stadtsparkasse Münster, die Nordson Foundation, die Rütgers-Stiftung, die Evonik-Stiftung und im Bereich der Informatik auch der Förderverein des Annette schon so lange an unserer Seite sind und nach Kräften den Annette-Talents und uns die Arbeit in den MINT-Projektkursen ermöglichen und erleichtern.

Vielen Dank -  wir freuen uns auf die nächste Generation, die schon in den Startlöchern steht!

Hendrik Büdding, Daniel Spieker, Michael Deittert und ab 2020 auch Victor Schneider

Kurz zur Erinnerung und Einordnung: Unsere Schule, das Theodor-Heuss Gymnasium aus Waltrop, das Franz-Stock Gymnasium aus Arnsberg und seit ein paar Monaten auch das Gymnasium Hammonense aus Hamm arbeiten gemeinsam in dem ersten MINT-Zukunftsschulnetzwerk NRW “Digital-Science“. Zwar geht es bei Digital-Science um übergreifende Fragen der Unterrichtsentwicklung mit digitalen Werkzeugen. Innerhalb der Netzwerkarbeit nehmen gleichwohl die MINT-Projektkurse an allen Schulen eine herausragende Funktion und Rolle ein. In diesen Kursformaten, mit denen am Annette unsere Talents im Bereich Informatik/Technik (Herr Büdding) und Biologie/Chemie/Physik (Herr Spieker, Herr Deittert und Herr Schneider) gefördert werden, erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich über 18 Monate hinweg mit einem individuellen Forschungsprojekt zu beschäftigen und hierzu eine an wissenschaftlichen Standards orientierte Arbeit zu entwickeln. Am Ende des Kurses steht aber nicht nur das Abschlussseminar, sondern in der Regel auch eine Teilnahme am Jugend forscht Wettbewerb, bei dem unsere Talents in den letzten Jahren sehr erfolgreich abgeschnitten haben. - 2-2020

 

 

Wieder zahlreiche Erfolge im Informatik-Biber-Wettbewerb 2019/2020

Seit vielen Jahren nehmen kurz nach den Herbstferien alle an Informatik interessierten Schüler*innen am bundesweiten Wettbewerb „Der Informatik-Biber“ teil. Auch dieses Mal konnten die Annette-Schüler*innen mit großartigen Platzierungen glänzen: Von den mehr als 150 Teilnehmer*innen erreichten 10 Schüler*innen den zweiten Platz und 70 Schüler*innen den dritten Platz. Besonders gratulieren wir den 9 Erstplatzierten: Ida Lemkau (5), Phil Werring (6), Benjamin Klein, Jakob Henneboel (8), Katrin Glorius (EF), Lukas Grave, Lukas Haverbeck, Aaron Teschner und Jannis Völlering (alle Q2).

Der Wettbewerb findet im Rahmen einer Schulstunde statt, in der die Schüler*innen in dem vorgegebenen Zeitfenster von 40 Minuten online rund 18 Aufgaben lösen. Die Anmeldung dazu erfolgt über Herrn Bielefeld und Herrn Büdding, die Koordinatoren der Informatik-Fachschaft. Der Wettbewerb findet in verschiedenen Altersgruppen statt, die jeweils Aufgaben unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade erhalten. Für die Schüler*innen präsentiert sich der Wettbewerb als unterhaltsam gestaltetes "Knobelspiel" zwischen Mathematik und Informatik. Die dabei gestellten Aufgaben sind aber für das Fach typische Probleme der Informatik und Algorithmik. Die Aufgaben sind spielerisch "verpackt", so dass der Wettbewerb ohne spezialisierte Kenntnisse problemlos zu bewältigen ist. Analytisches und strukturiertes Denken stehen dabei im Vordergrund.

Mit mehr als 401.737 Teilnehmern aus über 2308 Schulen bundesweit hat sich der Informatik-Biber mittlerweile zum größten Informatik-Wettbewerb innerhalb Europas gemausert. Das Annette-Gymnasium hat dabei in den vergangenen Jahren eine überdurchschnittlich hohe Anzahl an Preisträgern hervorgebracht.

Der Informatik-Biber weckt nicht nur das Interesse am Fach, sondern ist für viele Schüler*innen auch der erste Schritt in der Auseinandersetzung mit Informatik. „Der Wettbewerb verlangt keine Vorkenntnisse, sondern ist allein mit logischem und strukturellem Denken zu bewältigen,“ so der BWINF-Geschäftsführer. „Dieses digitale Denken wird immer wichtiger für eine aktive Beteiligung an der digitalen Gesellschaft.“ Als Breitenwettbewerb angelegt, ermöglicht der Biber zum einen die Teilnahme vieler Schüler*innen, zum anderen können so Lehrkräfte, Eltern und auch die Kinder selbst Begabungen erkennen. „Talente können entdeckt und früh gefördert werden,“ betont Pohl das übergeordnete Ziel des Wettbewerbs.

Träger des Wettbewerbs sind das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Max-Planck-Institut für Informatik, der Fraunhofer-Verbund IuK-Technologie und die Gesellschaft für Informatik e. V.

Weitere Informationen: bwinf.de/biber - 2-2020

 

 

„Mathe macht Spaß!“ – Schüler*innen des Annette-Gymnasiums  bei der Siegerehrung der Mathematik-Olympiade

Auch in diesem Jahr knobelten wieder zahlreiche Schüler*innen des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums an den Aufgaben der Mathematik-Olympiade, des größten Mathematikwettbewerbs Deutschlands.

Über 50 unserer Schüler*innen konnten sich für die Stadtrunde qualifizieren und ihr mathematisches Können bei der schriftlichen Prüfung am Samstag, 16.11.2019, unter Beweis stellen.

Bei der Siegerehrung am 16.12.2018 erhielten elf unserer Schüler*innen eine Urkunde für ihre hervorragenden Leistungen in der Klausur. Zu unseren Preisträger*innen zählen Carl Feldmann, Sophia Hinz, Fabian John, Paula Luengo Wiewel und Aaron Timmermann aus dem Jahrgang 5, Levent Driesch und Sophia Müller aus der Stufe 6, Zoe Wohlers aus der Jahrgangsstufe 7, Nikolai Jenki aus der Einführungsphase, Anouk Lemkau aus der Qualifikationsphase 1 und Lukas Haverbeck aus der Qualifikationsphase 2. Herzlichen Glückwunsch!

Carl Feldmann und Nikolai Jenki errechneten sich sogar den 1. Platz und qualifizierten sich dadurch für die Landesrunde, die in diesem Jahr in Hamm am 22.02.2020 stattfindet.

Wir wünschen den beiden viel Erfolg! - 12-2019

 

 

Annette-Chemiker*innen bei RACI: recognisable Annette chemistry impact

11 Schüler*innen unserer jetzigen Q2 nahmen im Juni diesen Jahres teil am Internationalen Chemiewettbewerb des Royal Australian Chemical Institute (RACI), der exklusiv für MINT-EC Schulen ausgeschrieben wird.

In einer sechzigminütigen Klausur stellten sie sich gemeinsam mit weltweit 60.000 anderen Teilnehmer*innen den 30 zum Teil sehr anspruchsvollen Multiple-Choice-Aufgaben aus verschiedensten Teilgebieten der Chemie.  Die lebensnahen und am Alltag orientierten Aufgaben werden vom RACI in Australien gestaltet, das auch die zentrale Auswertung der Ergebnisse aller Teilnehmenden vornimmt. In Deutschland unterstützen die Bergische Universität Wuppertal, die Universität Tübingen und der Verband der Chemischen Industrie (VCI) über den Fonds der Chemischen Industrie (FCI) die Übersetzung der Aufgaben ins Deutsche und die Organisation des Wettbewerbs mit 1800 Schüler*innen der deutschen MINT-EC-Schulen.

Vor einigen Tagen erreichten die auch in diesem Jahr sehr erfreulichen Ergebnisse das Annette und zeigen, dass die Chemie am Annette stimmt:

Alle Schüler*innen unserer Schule zeigen auch im vierten Jahr unserer Teilnahme überzeugende Leistungen, sieben erhielten sogar mit einem „Certificate of Destinction“, bzw. „High Distinction“ eine besondere Auszeichnung und gehören damit zu den besten 10 - 25% aller weltweit rund 60.000 Teilnehmer*innen in diesem Vergleichswettbewerb.

Die beeindruckenden Einzelleistungen und die Tatsache, dass das Annette erneut deutlich besser als der Durchschnitt aller MINT-EC-Schulen abschnitt, machte Frau Kettelhoit sichtlich stolz. Dankbar für das hohe Engagement und den sehr gewinnenden Experimentalunterricht der Fachschaft Chemie bedankte sie sich herzlich bei den beiden den RACI-Wettbewerb betreuenden Fachlehrern, Herrn Spieker und Herrn Deittert. - 12-2019

 

Annette-Schüler*innen erneut erfolgreich beim „bio-logisch!“ Wettbewerb

Ohne Moos nichts los … davon können nun auch zehn Schüler*innen des Annette-Gymnasiums nach der diesjährigen Teilnahme am „bio-logisch!“ Wettbewerb berichten.

Dabei ging es in diesem Jahr darum, unterschiedlichsten Moosen und ihren Eigenschaften auf den Grund zu gehen:  Wie viel Wasser kann ein Moos eigentlich speichern? Wie werden Moose zur Luftverbesserung genutzt und welche Tiere lassen sich in den zum Teil unscheinbaren Moospolstern finden?
All diese Fragen können unsere Schüler*innen aus den Jahrgangsstufen 6, 7 und 8 nach vielen Experimenten nun beantworten.

Mit der Übergabe der Urkunden gratulieren wir noch einmal herzlich Julia Schier (6b), Michael Hinze (6b), Lotta Flühe (7b), Johanna Schier (7b), Lena Hartmann (8b), Yannick Evenkamp (8b), Leonidas Saliveros (8b), Philipp Gurlit (8b), Erik Norman (8b) und Maximilian Westerholt (8b). Frau Krauß herzlichen Dank für die Betreuung!

Für diejenigen, die nun auch Lust auf eine eigene „bio-logisch!“-Teilnahme im Sommer 2020 bekommen haben: Die Vorbereitungen für den Wettbewerb zum neuen Thema "Auf den Hund gekommen" laufen schon, und nach den Osterferien steht interessierten Nachwuchsforscher*innen (ab Klasse 5) nichts mehr im Weg. - 11-2019

 

 

Deutscher Lehrerpreis für Hendrik Büdding

Hendrik Büdding mag Wettbewerbe. Seine Schüler ermuntert er immer mitzumachen, zum Beispiel bei „Jugend forscht“. Jetzt hat der Informatiklehrer am Annette-Gymnasium selbst einen Wettbewerb gewonnen. Am heutigen Montag ist er in Berlin einer der ausgezeichneten Pädagogen beim Wettbewerb „Deutscher Lehrerpreis“. Das Kuriose: Bis vor kurzem wusste er gar nicht, dass er dabei mitmacht. Zwei seiner ehemaligen Schüler, Erik Paessler und Steffen Ransiek, Abiturienten des Jahres 2018, haben ihn vorgeschlagen – und Hendrik Büdding, jetzt ein vielgefragter Interviewpartner, ist sehr überrascht.

Dass seine pädagogische Arbeit so gut angesehen ist, freut ihn natürlich. Aber für ihn ist das nichts Besonderes, wie er bescheiden sagt. „Jede und jeder in meinen Informatikunterricht arbeitet möglichst selbstständig an oft frei gewählten Aufgaben – und lernt dabei so viel, wie man schafft.“ Lukas Haverbeck, angehender Abiturient, schafft im Moment eine ganze Menge, wie er erzählt, und wird gleich ein Kompliment an den Lehrer los: „Ich habe im letzten Schuljahr mehr gelernt als in all den Schuljahren davor zusammen.“

Hier geht es zum Bericht des WDR in "WDR aktuell".

Hendrik Büdding unterstützt ihn jetzt dabei, mit seinem Projekt beim Wettbewerb „Jugend forscht“ voranzukommen. Da programmiert Lukas eine Software, mit der Autos selbstständig einparken und miteinander kommunizieren, Stichwort KI, künstliche Intelligenz. Das ist eines der Zukunftsthemen, die Büdding in seinem Unterricht zum Thema macht: „Ich versuche, die Jugendlichen auf die digitale Welt vorzubereiten und Zukunftstrends praktisch aufzugreifen“, sagt er.

Vor drei Jahren, als Erik Paessler und Steffen Ransiek noch seine Schüler waren, produzierten die Jungen mit Büdding den Prototypen eines Elektro-Scooter aus dem schuleigenen 3-D-Drucker und programmierten dazu eine App. Heute fahren die Leihscooter massenhaft durch die Städte, ein paar parken vor der Schule. Die digitale Entwicklung ist rasant – darum bleiben bei Büdding trotz großzügiger Unterstützung des Fördervereins und der Schulverwaltung immer Wünsche offen, was die technische Ausstattung angeht. Jugendliche lernen bei ihm deshalb auch, wie man Kontakte zur Wirtschaft knüpft und Sponsoren gewinnt.

Hier geht zu einem weiteren Bericht des WDR in der "Aktuellen Stunde".

Wer sich von Büdding für Informatik hat begeistern lassen, und das sind auch oft Mädchen, die der Lehrer „grundsätzlich für genauso talentiert hält wie Jungen“, schlägt selbst oft beruflich diesen Weg ein. Und wie ist Hendrik Büdding selbst dazu gekommen? Büdding lächelt: „Durch meine tollen Lehrer am Bocholter Gymnasium.“ Das war in den 1990er-Jahren. Hendrik Büdding ging, anders als die meisten seines Faches, nicht in die Wirtschaft – ganz bewusst.

von: Karin Völker
aus: Westfälische Nachrichten, 18.11.2019

 

 

Ausstellungseröffnung FORM YOUR FUTURE!

Seit Jahresanfang arbeiten 20 Schüler*innen der Jahrgangsstufe 9 unserer Schule in Zusammenarbeit mit dem MExLab ExperiMINTe der WWU über insgesamt 15 Monate hinweg an dem Projekt „Form Your Future – Nachhaltig deine Zukunft gestalten!“. Gemeinsam mit Jugendlichen anderer Münsteraner Schulen beschäftigten sie sich mit Fragen wie: Nachhaltigkeit, was bedeutet das eigentlich? Wie kann ich zu einer nachhaltigen Zukunft beitragen?

Hieraus entwickelten sich durch die Begegnung mit aktiven Forscher*innen der WWU und unter der wissenschaftlichen Begleitung des Projektteams spannende und qualitativ hochwertige Forschungsprojekte, die nun als Posterausstellung vom 14. bis zum 20. November erstmalig am Annette-Gymnasium präsentiert  werden. Die Themenfelder, mit denen sich die Jugendlichen im Projekt auseinandergesetzt haben, sind vielfältig und reichen von der Planung klimaneutraler Gebäude über die Analyse von Mikroplastik im Aasee bis hin zur Analyse des Mobilitätsverhaltens in Münster.

Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass die teilnehmenden Jugendlichen mit ihrer Kreativität, ihrem Engagement und ihrem Wissen zu nachhaltigen Lösungen der großen Fragen unserer Zeit beitragen können. Basierend auf den Ergebnissen ihrer Forschungsfragen möchten die Schüler*innen uns durch ihre derzeit entstehenden Kampagnen zu einem nachhaltigen Handeln bewegen.

Wir freuen uns sehr, dass das Projekt so erfolgreich verläuft und auch ganz besonders darauf, dass im kommenden Winter die nächste Gruppe von Schüler*innen unserer Schule die Gelegenheit erhalten wird, von dem Projekt „Form Your Future“ zu profitieren. Unsere Annette-Schüler*innen schon in der Mittelstufe gemeinsam mit dem MExLab durch authentisches, forschendes Lernen und Partizipation zum nachhaltigen Handeln zu motivieren und zu Multiplikatoren für nachhaltigkeitsrelevante Themen zu schulen ist ein tolles Projekt, auf das wir sehr stolz sind.

Form Your Future basiert auf einem innovativen Projektkonzept und wird über die gesamte Projektlaufzeit wissenschaftlich begleitet. Dabei steht die Erforschung der Wirksamkeit der Projektziele von Form Your Future bezüglich des Kompetenzerwerbs, welche zum Nachhaltigen Handeln führen soll, im Fokus der Betrachtung. Das Projekt wird im Rahmen des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für Nachhaltige Entwicklung von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.

Es ist Ziel des Projektes, dass auch die Öffentlichkeit durch Kampagnen der Jugendlichen an Form Your Future teilhat und wir sind sehr stolz darauf, dass viele Schülerinnen und Schüler unserer Schule sich mit spannenden Projekten bei der Analyse von Umweltfragestellung und sogar bei Entwicklung von Lösungsstrategien für eine nachhaltigere Zukunft mit eingebracht haben. 11-2019

 

 

Firma Nordson fördert Laser für Annette-Schüler*innen

Die amerikanische Firma Nordson mit einer Niederlassung in Münster fördert dankenswerterweise mit 5000 € ein Konzept zum Ausbau von physikalischen Schülerversuchen am Annette-Gymnasium. Es ist ein wichtiges Anliegen der Physiklehrer Peter Lingemann und Arne Warthorst sowie ihrer Kolleg*innen, klassische Lehrerexperimente in Schülerversuche umzuwandeln.

Dazu sollen jetzt unter anderem zugelassene Laser sowie digitale Kraftsensoren angeschafft werden und in allen Klassenstufen von der 5 bis zum Abitur zum Einsatz kommen. Die beiden Lehrer geben an, bereits gute Erfahrungen mit ihrem Konzept gemacht zu haben und freuen sich sehr über die Unterstützung durch die Firma Nordson: „Geräte für Schülerinnen und Schüler sind einfacher konzipiert und daher nicht so teuer wie Demonstrationsgeräte. Aber wir benötigen beim Einsatz in Schülerhand natürlich größere Stückzahlen. Die Erfahrungen zeigen, dass die Motivation der Lernenden durch die Schülerexperimente deutlich ansteigt.“

Dabei bleiben die Laser sowie die digitalen Kraftsensoren keineswegs Schüler*innen der Oberstufe vorbehalten. Optische Phänomene und einfache mechanische Maschinen sieht der Lehrplan bereits in der Unter- bzw. Mittelstufe vor. - 11-2019

 

 

Eine Woche (fast) nur Mathe

Seit 2001 findet in Münster die Schülerakademie Mathematik und Informatik statt. Jedes Jahr werden Schüler*innen eingeladen, um zusammen mit Projektleiter*innen eine Woche lang an vielfältigen Projekten aus dem Bereich Mathematik und Informatik zu arbeiten. Neben unserer Schülerin Johanna Dumstorf besuchten auch die Teilnehmer*innen des Projektkurses Informatik (Leitung Herr Büdding) einige Workshops im Bereich der künstlichen Intelligenz. Hier ein Einblick in die Arbeit der Schülerakademie:

Für jeden, der sich, wie ich, gerne mit den Naturwissenschaften, insbesondere Mathematik oder Informatik, befasst, ist die SMIMS genau das Richtige. Bei der NRW-Schülerakademie Mathematik und Informatik MünSter haben wir uns in der Woche vom 9. bis 13. September in 14 Projekten mit Themen im Anwendungsbereich der Mathematik und Informatik beschäftigt. Verschlüsselung, Gesichtserkennung und künstliche Intelligenz waren nur einige dieser Projekte, die teilweise bis tief in die Nacht bearbeitet wurden.

Aber neben den neuen Mathe-Tricks und Informatik-Skills, die schon fast Universitätsniveau hatten, hatten wir Gelegenheit, mit Hochschulen und möglichen zukünftigen Arbeitgebern in Kontakt zu kommen, die uns hinsichtlich Ausbildung und Berufswegen neue Möglichkeiten aufgezeigt haben.

Abgeschlossen wurde das Ganze mit einer Präsentation der erzielten Ergebnisse in einem feierlichem Rahmen. Während der Woche gab es allerdings auch immer wieder Zeit für Spiele und Spaß, sodass es insgesamt eine abwechslungsreiche, informative und tolle Woche war.

von Johanna Dumstorf, Q2 - 9-2019

 

 

Annette-Gymnasium fördert Kompetenzen der Suchtprävention

Rund 37 Prozent der 12- bis 17-Jährigen sagen in einer aktuellen Befragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, dass sie noch nie Bier, Wein oder Schnaps probiert haben. Zudem trinken Jugendliche ihren ersten Schluck Alkohol später als in früheren Jahren, etwa kurz vor dem 15. Geburtstag.

„Diese erfreulichen Bundestrends möchte die städtische Drogenhilfe durch Projekte ihrer Kampagne ‚Voll ist out‘ in Kooperation mit den Schulen, der Polizei und der Selbsthilfegruppe ‚Kreuzbund‘ verstärken“, erläutert Brigitte Klute vom Fachdienst Suchtprävention des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien. „Wir motivieren spielerisch und informativ zu einer kritischen Auseinandersetzung mit Alkohol.“

Seit 22 Jahren etwa arbeiten das Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium und die Drogenhilfe eng zusammen. Svenja Baumstark, Beratungslehrerin für Suchtprävention, koordiniert die Suchtprävention am Annette-Gymnasium und nutzt regelmäßig Kompetenzen aus den eigenen Reihen. Zuletzt wurden 29 Pädagogikschülerinnen und -schüler der Jahrgangsstufe 10 von der Referendarin Fiona Höcker im Unterricht ausgebildet, um ihr Wissen an die Schülerinnen und Schüler der fünf achten Klassen weiterzugeben. Svenja Baumstark: „Ein idealer Nebeneffekt ist, dass auch die EF-Schüler ihr Wissen auffrischen und ihr Trinkverhalten reflektieren.“

Weshalb reagiert das Gehirn von Jugendlichen sehr viel empfindlicher auf das Zellgift Alkohol als das von Erwachsenen? Weshalb ist es wichtig, dass sich Jugendliche „nüchtern“ mit  ihren Schwierigkeiten, Konflikten und Gefühlszuständen auseinandersetzen? Mit dem „Voll ist out“-Wissensquiz und dem Kartenspiel „Nachgefragt & nachgedacht - über mich, über Alkohol“ kommen die geschulten älteren Schüler mit den Jüngeren leicht über Reiz und Risiko des Alkoholkonsums ins Gespräch. Mittlerweile fragen die Schülerinnen und Schüler des Pädagogikkurses, ob sie das VOLL ist OUT-Projekt zur Alkoholprävention vorbereiten und durchführen können. Sie hatten selbst als Achtklässlerinnen an dem Schülermultiplikatoren-Projekt teilgenommen.

Zwei vom Fachdienst Suchtprävention der Drogenhilfe koordinierte Angebote ergänzten das Projekt. Expertinnen und Experten der Selbsthilfe nahmen sich unter dem Motto „Wie fühlt sich Sucht an?“ Zeit für ein einstündiges Gespräch mit den Achtklässlern.  Ralf Stienemann vom Kommissariat Vorbeugung der Polizei informierte über die rechtliche Seite des Themas Alkohol. Anfang 2020 beginnt das nächste Projekt mit den „neuen“ Achtklässlern. - 9-2019

 

 

Freigeist-Akademie für Geisteswissenschaften 2019

von: Carina Ebert, Q2

In diesen Sommerferien wurde es mir durch ein Vollstipendium ermöglicht, an der Freigeist-Akademie für Geisteswissenschaften vom 21. Juli bis 3. August in Collevecchio, Italien, teilzunehmen.

Da jeder Teilnehmer pro Woche einem Seminar beiwohnen kann, nahm ich in der ersten Woche an dem Seminar „Kunst und Recht“ und in der zweiten Woche an dem Seminar „Was wäre das Leben ohne Arbeit teil?“. Für mich persönlich war besonders die Verknüpfung dieser beider Seminare sehr spannend, da beide jeweils auch von einem Dozenten bzw. einer Dozentin mit juristischem Hintergrund geleitet wurden. Da ich mir ein Jurastudium sehr gut vorstellen kann, konnte ich also nicht nur wertvolle Tipps zum Studium, sondern auch bereits einige Übung in juristischer Methodik einholen.

In „Kunst und Recht“ beschäftigten wir uns mit sehr verschiedenen Themen von der Kunstfreiheit im Grundgesetz über Denkmalpflege und Raubkunst bis hin zur Zerstörung von Kunstwerken durch den IS. Besonders ansprechend war meiner Meinung nach die Kombination aus inhaltlichen Aspekten aus dem Bereich der Kunst, die dann mit größtmöglicher juristischer Sachlichkeit erörtert wurden. Es blieb auch viel Zeit für teils sehr hitzige Debatten, beispielsweise über die Frage inwiefern bestimmte Formen der Aktionskunst noch der Kunstfreiheit unterliegen.


In der zweiten Woche, im Seminar „Was wäre das Leben ohne Arbeit?“, arbeiteten wir dann neben dem für alle Seminare separat bereitgestellten Reader auch mit dem Grundgesetz und anderen Gesetzestexten wie dem BGB, was mir sehr viel Freude bereitete und so auch ganz neue Arbeitsweisen als im Schulunterricht ermöglichte. Thematisch behandelten wir beispielsweise die Frage ob es ein Recht auf Arbeit gibt, Gleichberechtigung in der Arbeitswelt und „shadow work“ sowie die Zukunft der Arbeit. Zur Betrachtung weiterer Themenfelder wie Arbeitsteilung und Kapitalgewinnung zogen wir philosophische Texte, unter anderem von Marx, Smith und Aristoteles heran. Zum Thema „Zukunft der Arbeit“ erstellten wir zudem ein kreatives Projekt in Form von Zeichnungen, Geschichten, u.Ä., welches wir uns am letzten Seminartag gegenseitig präsentierten.

Am mittleren Wochenende ging es dann mit dem Bus nach Rom und auf zu zwei Tagen voller stiller Kontemplation von Kunst, interessanten Dozentenvorträgen und vor allem Fußmarsch, sodass man abends um einiges klüger aber auch müde ins Bett fallen konnte. Am Samstag besuchten wir beispielsweise die Vatikanischen Museen, den Lateran und die Katakomben von San Clemente. Am Sonntag unternahmen wir dann einen Spaziergang durch Rom vorbei an bekannten Sehenswürdigkeiten wie dem Forum Romanum, den Kapitolinischen Museen (die wir auch betraten) und der Piazza Navona. Da viele der Dozenten neben weiteren Studiengängen auch ein Studium der Kunstgeschichte absolviert hatten, waren wir bei der Analyse von Gemälden, Bauwerken und Statuen in besten Händen und nicht selten hieß es dann auch nach 30 Minuten Vortrag über ein Bild noch einmal on einem der Dozenten: „Ich hätte dem noch eine Kleinigkeit hinzuzufügen…“ Jedenfalls habe ich in diesen zwei Tagen sehr viel über Kunst gelernt und Rom noch einmal ganz anders kennengelernt als es einem aus der rein touristischen Perspektive gezeigt wird.

Insgesamt kann ich noch sagen, dass Collevecchio ein kleiner, aber sehr feiner Ort ist. Das Kloster und seine Umgebung sind wirklich malerisch und tragen auch dazu bei, dass man sich abgeschieden von der Hektik des Stadtlebens ganz der Erörterung von geisteswissenschaftlichen Themen hingeben kann. Auch das Essen, das mittags und abends stets mehrgängig war, bot Anlass zum Schwärmen und nicht selten wurden Seminarthemen  an der langen Tafel wieder aufgegriffen. Weitere Programmpunkte waren unter anderem der Italienisch-Kurs, durch den ich zum Beispiel in einem Supermarkt nach einem Wecker fragen konnte, der Kletterkurs, für den wir an zwei verschiedenen Tagen jeweils zwei unterschiedliche Kletterfelsen aufsuchten sowie die Abendvorträge von Dozenten und auch Teilnehmern, bei denen es um ganz verschiedene Themen wie „Was ist Geist?“, Naturheilkunde oder auch den Iran ging.

Auch wenn alle Teilnehmer an verschiedenen Seminaren und weiteren Aktivitäten teilnahmen, so waren wir doch alle am letzten Abend sehr traurig, dass die zwei Wochen bereits vorbei waren. Nichtsdestotrotz war das Abschlussfest ein voller Erfolg und es wurde unter anderem getanzt, gesungen, gerappt und gelacht.
Ich bin froh, dass ich an der Freigeist-Akademie teilnehmen und so viele neue Erfahrungen machen und vor allem spannende Leute treffen durfte. Dazu möchte ich einmal Herrn Deittert, dem MINT EC-Koordinator für unsere Schule, und natürlich ganz besonders „Unternehmer NRW“ für die Vergabe des Vollstipendiums danken. - 9-2019

 

 

Schülerteams des Annette-Gymnasiums erforschen die Mobilität der Zukunft

Gerade erst sind drei Schülerinnen und Schüler des Annette-Gymnasiums erfolgreich vom Bundeswettbewerb Jugend forscht aus Chemnitz zurückgekehrt, da stehen schon die nächsten Projekte in den Startlöchern. „Für die nächste Runde im Wettbewerb stellen wir, wie schon im Vorjahr, die Mobilität der Zukunft in den Fokus – hier ist noch viel zu holen! In drei Projekten erforschen Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen Q1 und Q2 Elektromobilität und Energierückgewinnung“, verraten die Lehrer Daniel Spieker und Michael Deittert, die die Projekte betreuen. Um möglichst praxisnah zu arbeiten, unterstützen das MEET Batterieforschungszentrum der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, die Stadtwerke Münster, das Institut für Anorganische und Analytische Chemie der WWU sowie der Ruderverein Münster von 1882 die jungen Forscherinnen und Forscher.

Erneut darf sich das Annette-Gymnasium auch über die Unterstützung der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung freuen. Sie fördert die Projekte mit einem deutlich fünfstelligen Betrag und ermöglicht den Jungforschern so eine hervorragende technische Ausstattung, um ihre Ziele zu erreichen. Bereits im letzten Jahr hatte die Stiftung großzügig  dazu beigetragen, dass die Ergebnisse des ersten Jahres auch für den Regelunterricht aufbereitet und genutzt werden können.

Im aktuellen Schuljahr arbeiten zwei Schülerinnen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des MEET an Batterien der nächsten Generation, die die Performance von E-Autos und Elektrobussen weiter verbessern sollen.


Dabei fokussieren die Jungforscherinnen mögliche Anwendungsfelder von Lithium-Metall-basierten Anoden, die vielversprechende Eigenschaften für Anwendungen, unter anderem, in Lithium-Schwefel-Batterien haben. Sie untersuchen den Einsatz von schwefelhaltigen Kathoden auf Polyacrylnitril-Basis, um ungünstige Nebenreaktionen zu unterdrücken. Zudem betrachten die beiden Schülerinnen die Chancen und Hindernisse bei der Verwendung von ionischen Flüssigkeiten als Flüssigelektrolyt in Lithium-Sauerstoff-Batterien.

zuletzt geändert am 29. 09. 2020 um 13:45
Preistraeger-Der-Deutsche-Schulpreis-Robert-Bosch-Stiftung
Zukunftsschulen NRW - Gütesiegel Individuelle Förderung MINT-EC-Schule zur Förderung von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik - MINT-EC ist das nationale Excellence-Netzwerk von Schulen mit Sekundarstufe II und ausgeprägtem Profil in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT).
Europaschule zur Förderung interkultureller und innovativer Lernprozesse CertiLingua - Exzellenzlabel für mehrsprachige, europäche und internationale Kompetenzen
Sonstiges

HerbstferienLandesmeistertitel für Annette-RudererChinesische Praktikant*innen am Annette-Gymnasium Unsere KICK-Preisträger*innen (3/3)Unsere KICK-Preisträger*innen (2/3)

» alle Neuigkeiten

Termine
» zum Terminplan

(kurzfristige Änderungen vorbehalten)