von: Zoe Srivastav
In der Woche vom 29. Juni bis zum 3. Juli habe ich mit 17 weiteren Teilnehmer*innen an dem lokalen MINT-EC-Camp „Astronomy 2.0“ im MExLab der Universität Münster teilgenommen. Gefördert durch „Astronomy and internet in Münster“ (AiM) wurde das Camp von Paul Breitenstein, Anja Holm des Instituts für Planetologie (IfP) und weiteren Mitschüler*innen betreut.
Während der Woche erwartete uns ein abwechslungsreiches Programm mit theoretischen sowie praktischen Aufgaben rund um das Thema Astronomie und Physik. Dazu zählte beispielsweise der Bau eines Sonden-Prototyps, des „Asteroiden-Putzers“. Mit begrenzten Materialien und vorgegebenen Anforderungen entwickelten wir eigene Lösungen und erhielten später bei einer Führung durch das Institut für Planetologie spannende Einblicke in die aktuelle Forschung zu dieser Sonde.
Außerdem haben wir uns mit der Nachbearbeitung von astronomischen Bildern, sowie mit der Nachempfindung des Hubble-Gesetzes mithilfe von Diagrammen und spielerischen Experimenten befasst.
Ein Highlight war die Möglichkeit, mithilfe des Schools´ Observatory und des Local Observation Portals (LCO) eigene Aufträge, je nach Interessensgebiet, an Teleskope weltweit zu schicken, wie zum Beispiel in Chile oder auf Hawaii. Somit konnten wir die Himmelskörper individuell betrachten und an ihnen forschen beziehungsweise Fragestellungen recherchieren. Das gezeigte Bild von einem planetarischen Nebel (M16) zum Beispiel ist hierbei im Rahmen entstanden.
Im Allgemeinen bot das Astronomie-Camp eine spannende Abwechslung zum Schulalltag und hat mich als Astrophysik-Begeisterte nachhaltig begeistert. Das MINT-EC-Camp findet jedes Jahr statt und ist auch für Schülerinnen und Schüler mit wenig Vorwissen gut geeignet. Durch die abwechslungsreichen Projekte und den Austausch mit anderen Interessierten kann man viele neue Erfahrungen sammeln.
Falls Ihr noch Fragen zum Camp habt, schreibt mich gerne an.
