Das iPad ist im Schulalltag etabliert, ab Klasse 7 kommt OneNote als universelle Arbeits- und Lernplattform zum Einsatz – das digitale Lehren und Lernen ist am Annette-Gymnasium fest verankert. Einen ganzen Pädagogischen Tag hat sich das Kollegium nun mit weiteren digitalen Möglichkeiten im Bildungsbereich befasst und damit seine Fortbildungsreihe zum digitalen Lehren und Lernen fortgesetzt. Ein Schwerpunkt lag an diesem Tag dabei auf dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Schule. Es ging darum, neue Impulse und Anregungen für die digitale Unterrichtsgestaltung zu gewinnen.

In einem Einführungsvortrag skizzierte Frajo Ligmann (Aachen) die veränderten Anforderungen des „Lernens in einer digital geprägten Gesellschaft“. Schule muss den Schüler*innen neue Kompetenzen vermitteln, neben der kritischen Medienkompetenz auch mehr als bisher die Fähigkeit zu Kooperation, Kommunikation und kreativen Problemlösungen.

In verschiedenen Workshops konnte das Kollegium dies mit Expert*innen vertiefend erproben. Neben externen Fachleuten waren auch unsere eigenen Spezialist*innen im Einsatz, die dabei auch von Schüler*innen untersützt wurden (Laurenz Neuber, 6d; Pauline Grüber, 8e; Niklas Must, Elsa Westheide, Greta Tebben, 8c; Jule Bergerfurth, Safia El Boukhari, Clara Großenfeld, 9c).

In gleich mehreren Workshops wurden die Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen des Einsatzes von KI erprobt und diskutiert. Es herrschte Einigkeit, dass KI unsere Lebens- und Arbeitswelt zunehmend prägen wird. Die Teilnehmenden sahen es daher als Aufgabe, unsere Schüler*innen bewusst und reflektiert an den Umgang mit KI heranzuführen, mit ihnen die Chancen und Einsatzmöglichkeiten auszuloten und für die eigenen Lernprozesse nutzbar zu machen. Ebenso wird es aber auch darauf ankommen, die Grenzen von KI im Blick zu behalten und damit auch das eigene Denken im Mittelpunkt zu belassen.

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