- Aktionen und Projekte

 

Auf dieser Seite erhalten Sie einen Überblick über eine Reihe der unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Projekte und Aktionen, die im Verlauf dieses und des letzten Schuljahres im Bereich der Sprachen an unserer Schule durchgeführt wurden oder mit Beteiligung unserer Schule stattgefunden haben. Weitergehende Informationen zum sprachlichen Schwerpunkt am Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium finden Sie unter Sprachen. Informationen zur Sprachwahl ab Klasse 5 finden Sie hier. Über den bilingualen Zweig und weitere bilinguale Unterrichtsangebote informiert diese Seite.

 

 

Le ciel attendra - französisches Kino reloaded

Einen weiteren besonderen Kinoabend binnen einer Woche konnten Schülerinnen und Schüler der Französischkurse der Oberstufe am gestrigen Montag im Cinema Münster erleben.

Nicht nur, dass der Film „Le ciel attendra“ (Der Himmel wird warten) tief unter die Haut ging. Auch die Anwesenheit der Hauptdarstellerin und die Möglichkeit zum Gespräch mit ihr machten den Abend zu einem besonderen Erlebnis für unsere Schülerinnen und Schüler, die sich letzte Woche bereits einen anderen Film der Regisseurin Marie-Castille Mention-Schaar angesehen haben und die Hauptdarstellerin und weitere Schauspieler von daher kannten.

Mélanie und Sonia, zwei 17-jährige Schülerinnen aus ganz „normalen“ Pariser Familien, geraten aus unterschiedlichen Gründen in die radikale Islamistenszene und schließen sich dem Dschihad an- ein Schritt, der verlangt, dass sie mit allem brechen, was sie lieben und was ihnen wichtig ist. Mélanie taucht nach Syrien ab, wo ein „Ehemann“ auf sie wartet, Sonia bricht auf dem Weg dorthin am Flughafen zusammen- ihre Rettung.

Der Film schildert ihren Weg dorthin, den Kampf der verzweifelten Eltern um ihre Töchter und geht ferner mit viel Feingefühl auf die Nöte und Zerrissenheit der betroffenen Mädchen ein, ohne sie zu verurteilen.
Die direkte Konfrontation mit Fragen wie z.B. „Wie ist das möglich, dass klar denkende Schülerinnen sich einer solchen Gehirnwäsche unterziehen?“ und „Ist das eher in Frankreich, einem laizistischen Land verbreitet, dass Staat und Religion strikt voneinander trennt und keinerlei konstruktive Auseinandersetzung mit Religion und Glauben in Schule zulässt?“ ließ die Annetteschülerinnen und –schüler nicht los. So waren sie sehr erstaunt von der Hauptdarstellerin Noémi Merlant zu erfahren, dass 42% der Jugendlichen, die sich in Frankreich dem Dschihad anschließen und nach Syrien aufbrechen, junge Mädchen zwischen 12-18 Jahren sind, von denen bislang lediglich drei zurückgekehrt sind. Diese sind nach ihrer Rückkehr aus Syrien zum Islam übergetreten.

Der Film leistet die Annäherung an dieses höchst aktuelle und verstörende Thema auf beeindruckende Weise: Obwohl zutiefst zerstörerische Kräfte am Werk sind, zeigt er, dass es immer Hoffnung gibt und dass die Liebe der Familie diese Jugendlichen retten kann. - 3-2017

 

 

Abschied von den argentinischen Austauschüler/innen

Am Donnerstag fand ein Abschiedsfrühstück mit typisch deutschen Elementen sowie typisch Argentinischem (Empanadas, Dulce de leche) in der Cafeteria statt.

Die sechs Argentinier/innen, die seit Anfang Januar am Annette-Gymnasium sind, äußerten sich sehr positiv über ihre Zeit an unserer Schule, in Münster und in ihren Gastfamilien. Auch ihre dreiwöchige Reise durch europäische Metropolen hinterlässt viele bleibende Eindrücke. Mit Bedauern brechen sie nächsten Donnerstag nach Buenos Aires auf.

Wir wünschen eine gute Heimreise - ¡buen viaje! - 3-2017

 

 

Exkursion ins Museum für Lackkunst - 2.500 Jahre chinesische Kulturgeschichte

Chinesische Lackarbeiten gehören zu den herausragenden Beispielen chinesischer Kunst und Kultur. Das "Museum für Lackkunst" in Münster verfügt über eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen asiatischer Lackobjekte, darunter eine Grabbeigabe in Rotlack aus der chinesischen Epoche der "Streitenden Reiche" (5. Jh. vor Christus).

Die Schülerinnen und Schüler des Grundkurses Chinesisch der Jahrgangsstufe 12 hatten nun gemeinsam Gelegenheit, diese kostbaren Ausstellungsstücke im Museum zu bewundern. Zuvor konnten die Schüler die sehr spezielle haptische und olfaktorische Wahrnehmung solcher Objekte anhand von zeitgenössischen Lackarbeiten erfahren, die ihnen ihr Chinesischlehrer Dr. Martin Kittlaus aus seiner eigenen Sammlung präsentierte. Begeistert und überrascht zeigte sich auch die chinesische Fremdsprachenassistentin Huang Shanshan, die mit diesen chinesischen Kostbarkeiten fern ihrer Heimat nicht gerechnet hatte. - 3-2017

 

 

Annetteschüler/innen beim Filmforum im Franz-Hitze-Haus

Schauplatz des Films "Die Schüler der Madame Anne" ist das Lycée Léon-Blum in Créteil, einem Vorort von Paris, in dem Religionen und Nationalitäten aufeinanderprallen, Gewalt auf der Tagesordnung steht und Disziplin ein Fremdwort ist. Eine engagierte Lehrerin, die an ihre Schüler glaubt, initiiert die Teilnahme einer Abschlussklasse an einem Schülerwettbewerb zum Thema „Kinder und Jugendliche in den Konzentrationslagern der Nazis“ - ein Projekt, das zunächst zu scheitern droht. Doch Dank ihrer Liebe zum Beruf und der Zuversicht, dass diese Klasse sich wegweisend mit dem Thema auseinandersetzen wird, um dabei viel über sich selbst und den Wert und die Achtung vor dem Anderen zu lernen, versetzt sie Berge.

Französischschülerinnen und Schüler haben sich Dienstagabend zusammen mit Frau Averbeck, Frau Flöttmann-Rühl und Frau Hamidi aufgemacht, um diesen Film, der auf einer wahren Begebenheit beruht,  zu sehen. Er hinterließ nachhaltig Eindruck, ging stellenweise sehr unter die Haut und führte allen die Aktualität des Themas „Das Leben junger Franzosen in den Brennpunkten der Pariser Banlieues“ vor Augen.

Die Regisseurin Marie-Castille Mention-Schaar schrieb das Drehbuch zusammen mit einem Schüler, der Madame Anne als Klassenlehrerin hatte und den die Auseinandersetzung mit dem Schülerwettbewerb zu einem anderen Menschen machte. Am kommenden Montag wird im Cinema ein weiterer Film der sehr bekannten Regisseurin gezeigt, den Teile der Französischkurse ebenfalls besuchen werden (Französisch mit Untertiteln). Diesmal geht es um eine junge Französin, die sich dem Dschihad anschließt, und die Fragen, die dieser Schritt auslöst. Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich gern wegen der Reservierung von Kinokarten bei Frau Hamidi melden. - 3-2017

 

 

Chinesisch studieren?

Bereits vor drei Jahren hat Linda Kröger erfolgreich ihr Abitur am Annette-Gymnasium absolviert. Wie schon ihre Schwester Malu Kröger zuvor, hat sie ihr "Lieblingsfach" Chinesisch auch zu ihrem Studienfach an der Universität Münster gewählt. Die in ihrer Schulzeit erworbenen Kenntnisse der chinesischen Sprache und Kultur waren für sie ein großer Startvorteil. Nun stand sie den Schülerinnen und Schülern der Chinesischkurse des Annette-Gymnasiums Rede und Antwort zu allen Fragen rund um ein Studium der Sinologie.

In vergleichender Perspektive erläuterte die chinesische Fremdsprachen-Assistentin Huang Shanshan den Annette-Schülern anschließend den Ablauf eines Universitätsstudiums in China. Frau Huang hat an der "Sun Yat-sen-Universität" im südchinesischen Kanton Germanistik studiert und plant, nach ihrer Rückkehr nach China als Deutschlehrerin an einem Gymnasium zu arbeiten. - 3-2017

 

 

"Kulturarbeit auf vier Rädern" - France Mobil im Annette-Gymnasium

Seit 2002 reist das „France Mobil“ durch Deutschland, um Schülerinnen und Schülern aller Schulformen Land und Leute und vor allem die französische Sprache näherzubringen. Gesponsert wird es u.a. von der französischen Botschaft, der Robert-Bosch-Stiftung sowie dem Institut français in Düsseldorf.

Am letzten Donnerstag machte das Kulturmobil auf vier Rädern auf dem Schulhof des Annette-Gymnasiums Halt, sodass viele angehende und interessierte Französischlerner aus den Klasse 5-7 in den Genuss kamen, aus erster Hand Frankreich zu erleben, französische Lieder zu hören, Spiele zu machen und erste Sätze in der Zielsprache zu formulieren.

Entsprechend positiv waren die Reaktionen: „Ich weiß nun, Französisch ist toll und gar nicht so schwer. Aglaé hat nur Französisch gesprochen und wir haben alles verstanden! Sogar Galgenmännchen haben wir gespielt! Das ging super.“

Aber auch für das leibliche Wohl war gesorgt: Ein Kuchenbuffet, gestiftet vom Französischkurs 7b-e (Frau Hamidi), bildete einen der Höhepunkte des Vormittags. Ganz im Zeichen der interkulturellen Verständigung versüßten deutsch- französische Kuchen den Besuch der Assistentin Madame Coutand erheblich.

Auch wurden Leckereien vor der Kulisse des France Mobils auf dem Schulhof verkauft.

Dass wir auf diese Weise die deutsch-französische Freundschaft ein weiteres Stück gefestigt haben, steht fest! Wir hoffen aber auch, dass wir einigen noch unentschlossenen Kindern durch den heutigen Tag die Entscheidung zur Wahl der 2. Fremdsprache erleichtern konnte - 2-2017

 

 

Chinesisch-Kurs der EF im Institut für Sinologie

Gemeinsam mit chinesischen Schülerinnen und Schülern der "Privaten Gymnasien Schloss Buldern" hatten die Annette-Schüler aus dem Grundkurs Chinesisch der Jahrgangsstufe 10 das erste Mal Gelegenheit, die Bibliothek des Instituts für Sinologie und Ostasienkunde der Universität Münster zu besichtigen. Die Institutsbibliothek gilt als eine der größten und gewiss auch schönsten Fachbibliotheken Europas. Über 44.000 Bücher und rund 50 Fachzeitschriften laden zum Studium der chinesischen Kultur und Sprache ein.

Durch die traditionell enge Zusammenarbeit zwischen dem Institut und dem Annette-Gymnasium wird es den Schülern ermöglicht, die Bibliothek auch selbständig etwa zur Vorbereitung von Referaten oder Facharbeiten zu nutzen.

Im Rahmen des Projekts "Junior-Uni" der Universität Münster können die Annette-Schüler auch an ausgewählten Veranstaltungen des Bachelor-Studiengangs "Chinastudien" teilnehmen. Die Einführung des regulären Schulfachs Chinesisch in Nordrhein-Westfalen im Jahre 2003 geht auf eine Initiative des Institutsdirektors Prof. Dr. Reinhard Emmerich zurück. Der verantwortliche Fachlehrer Dr. Martin Kittlaus ist zugleich auch Lehrbeauftragter für moderne Chinawissenschaften am Institut für Sinologie. - 1-2017

 

 

„Life back home“ – ein Projekt im bilingualen Geschichtskurs der EF

„Wer die Menschen aus anderen Kulturen verstehen möchte, sollte sie kennenlernen“, schreibt die Journalistin Ulrike Henningsen auf der NDR-Homepage. Damit bezieht sie sich auf das Projekt „Life back home“, bei dem junge Menschen, die nach Deutschland geflüchtet sind oder hier ein Visum erhalten haben, von ihrem Leben vor, nach und während der Flucht erzählen. Muhammad Uharsa, Ali al Attar und Lubna Kharsa waren kurz vor Weihnachten auf Einladung von Geschichtslehrerin Nicola Taneri im bilingualen Geschichtskurs der EF zu Gast.

Was sie zu erzählen hatten, war beeindruckend. Lubna Kharsa ist inzwischen als Ärztin in Dinslaken tätig, ihr Bruder Muhammad Uharsa bemüht sich gegenwärtig noch um seine Approbation als Arzt in Deutschland. Sehr eindringlich zeigte er anhand von Bildern aus seiner Heimat Syrien auf, wie dort verschiedene Religionen einträchtig zusammenlebten, bis als Folge des „Arabischen Frühlings“ der Bürgerkrieg ausbrach. Ganz anders als Muhammad Uharsa und Lubna Kharsa, die beide - mit einem Visum ausgestattet - in Deutschland leben,  erging es Ali al Attar.

Er war unter Lebensgefahr und unter großen Entbehrungen über das Mittelmeer und dann auf der Balkanroute nach Deutschland geflüchtet. Zwei sich in einer Schnittmenge überlagernde Kreise, die er an die Tafel zeichnete, machten deutlich, was die drei Gäste und die anwesenden Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte einerseits trennt, andererseits verbindet: Trennend sind sicherlich – so stellte er heraus – verschiedene Traditionen, Sprachen und Sitten, gemeinsam jedoch sind z.B. der Wunsch nach Frieden, Freiheit und Unversehrtheit.

Und noch etwas zeigte sich in der anschließenden Diskussion, die übrigens auf Englisch geführt wurde: Der Wille und die Fähigkeit,  sich zu integrieren aufseiten der Gäste aus Syrien und dem Irak, aber auch die Fähigkeit zur Kommunikation und zum Verständnis seitens der Gastgeber. - 1-2017

 

 

Weihnachten - ganz anders als in China

Deutsche Weihnachtsbräuche sind in China durchaus bekannt. Die neue chinesische Fremdsprachen-Assistentin des Annette-Gymnasiums, Frau HUANG Shanshan, genießt die Weihnachtszeit in Münster sehr und freut sich über das tägliche Stückchen Schokolade aus ihrem Weihnachtskalender. Besonders populär ist in China der Dortmunder Weihnachtsmarkt mit dem angeblich größten Weihnachtsbaum Europas. Frau Huang findet die Münsteraner Weihnachtsmärkte aber viel schöner und traditioneller. Sehr beeindruckt war sie von den fröhlichen Nikolaus-Aktivitäten der Oberstufenschüler des Annette-Gymnasiums.

In Frau Huangs südchinesischer Heimatstadt Zhuhai wird Weihnachten nicht besonders gefeiert. Das Fest ist dort höchstens ein willkommener Anlass zu ausgelassenen Weihnachtspartys und natürlich zum ausgiebigen "christmas shopping". Ganz anders sieht es in der Nachbarstadt Macao aus, die bis 1998 portugiesische Kolonie war und dementsprechend noch sehr stark von christlichen Traditionen geprägt ist.

Frau Huang wird noch bis zum Juni nächsten Jahres am Annette-Gymnasium bleiben. Sie unterstützt nicht nur den Chinesisch-Unterricht in der gymnasialen Oberstufe unserer Schule, sondern bringt ihre Heimat China auch den jüngeren Schüler/innen im Kunst- und Erdkunde-Unterricht näher. - 12-2016

 

 

Begeisterndes Lesen:  Vorlesewettbewerb startet am Annette-Gymnasium

Am Annette-Gymnasium begrüßte Deutschlehrerin Dr. Marie-Luise Habbel „ihre“ Vorleserinnen und Vorleser am Mittwoch, dem 30. November 2016, zur ersten Runde des Vorlesewettbewerbs. Zu den rund 600.000 Vorlesern, die sich auch dieses Jahr wieder bundesweit an Deutschlands größter Leseförderungsaktion beteiligten, gehörten aus unserer Schule Carla Hüttemann (6a), Laura Welter (6b), Rieke Oldiges (6c), Nicolas  Merté (6d) und Ellen Ronne (6e) als Klassensieger/innen.  Sie lasen aus selbst ausgesuchten und fremden Texten, die Lust auf Lesen machten (z.B. Andreas Steinhöfel: „Dirk und ich“,  Paul Maar: „Lippels Traum“, Raquel J. Palacio: „Wunder“).

Eine besonders knisternde Atmosphäre stellte sich ein, als die eigenen Texte gelesen wurden. Gebannt lauschten dann alle in der Mediothek des Annette-Gymnasiums den spannenden Geschichten. Hier wurde nicht nur um die Wette gelesen, vielmehr entführten die Schülerinnen und Schüler ihre Zuhörer in phantastische Welten der Vorstellung. So lautete auch das Motto der Veranstaltung: „Bücher sind fliegende Teppiche im Reich der Phantasie!“

Am Ende gab Deutschlehrerin Kathrin Lambertz als Mitglied der Jury das Ergebnis bekannt. Laura Welters  aus der Klasse 6b wurde  Schulsiegerin.  Nicolas Merté  belegte den 2. Platz. Laura darf sich nun auf ihre Teilnahme an den Wettbewerben auf Stadt-, Bezirks- und Landesebene freuen. Höhepunkt wird das Bundesfinale mit den 16 Landessiegern im Sommer in Berlin sein. Wir wünschen allen Teilnehmern schon jetzt viel Glück und Erfolg.

Anette Kettelhoit als Schulleiterin gratulierte allen sehr herzlich. Sie bedankte sich außerdem bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für das Vorlesen, bei Frau Dr. Habbel für die hervorragende Organisation und einfühlsame Moderation des Wettbewerbs und bei den Mitgliedern der Jury für die Wertschätzung aller Beiträge. - 12-2016

 

 

Chinesischer Besuch aus Taiwan

Chinesische Studierende der "Soochow University" aus Taiwan waren zu Gast im Chinesisch-Kurs der Jahrgangsstufe Q1, um mit den deutschen Schülerinnen und Schülern auf Chinesisch, Deutsch und Englisch ins Gespräch zu kommen und sich gegenseitig kennenzulernen. In Begleitung von Frau Dr. Jette Nielsen, Koordinatorin des Taiwan-Programms der Universität Münster, waren die chinesischen Germanistik-Studenten zuvor von der Schulleiterin Anette Kettelhoit und vom Fachlehrer Dr. Martin Kittlaus ganz herzlich an unserer Schule begrüßt worden.

Im Rahmen ihres vierjährigen Bachelor-Studiums "Deutsche Sprache und Kultur" verbringen die jungen Chinesen das komplette zweite Studienjahr in Münster, um ihre Deutschkenntnisse zu erweitern und um mit Land und Leuten vertraut zu werden.

Dieses erste Treffen zwischen den Annette-Schülern und den chinesischen Studierenden ist daher nur der Auftakt für eine Vielzahl von gemeinsamen Aktivitäten. Auf der alljährlichen Taiwan-Party des internationalen Begegnungszentrums der Universität Münster ist bereits fröhlich zusammen gefeiert worden und gemeinsame Besuche der Münsteraner Weihnachtsmärkte sind schon in Planung. - 11-2016

 

 

Bilingualer Geschichtskurs beim „U.S. Election Project“

Westfalen, die an dem englischsprachigen Schülerwettbewerb „U.S. Election Project“ der US-amerikanischen Botschaft teilgenommen, haben, befand sich auch eine Schülergruppe aus dem bilingualen Geschichtskurs der EF unter Leitung von Nicola Taneri. In dem Projekt zur 58. US-Präsidentschaftswahl untersuchten die Schulklassen jeweils einen US-Bundesstaat und den dortigen Wahlkampf. Auf Grundlage ihrer Recherchen gaben sie eine begründete Prognose über den Wahlausgang in ihrem Staat ab.

Im Rahmen einer regionalen Abschlussveranstaltung präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre Wahlprognosen im Schulministerium in Düsseldorf. Schulministerin Sylvia Löhrmann: „Die Lerngruppen haben sich in englischer Sprache und mit Hilfe digitaler Medien mit der Wahl als demokratischem Element auseinandergesetzt.“

Gemeinsam mit dem US-amerikanischen Generalkonsul Michael R. Keller diskutierte Ministerin Löhrmann mit den Schülerinnen und Schülern verschiedene Themen rund um den US-Wahlkampf sowie die Bedeutung von demokratischen Wahlen. Ministerin Löhrmann lobte das Engagement der Schülerinnen und Schüler: „Indem Sie Ihre Stimme abgeben, haben Sie die Möglichkeit, Einfluss auf das politische Geschehen zu nehmen. Wer demokratisch denkt, geht offen auf seine Mitmenschen zu, ist tolerant gegenüber Fremden und möchte die Zukunft gemeinsam gestalten. Dieses Verständnis von Demokratie ist der-zeit wichtiger denn je. Mit Ihrer Teilnahme am ‚U.S. Election Project‘ haben Sie gezeigt, dass Sie sich mit aktuellen demokratischen Prozessen beschäftigen.“ Das „U.S. Election Project“ wurde zum zweiten Mal von der US-Botschaft in Berlin in Kooperation mit der Leuphana Universität Lüneburg und dem Verein Life e.V. initiiert und richtet sich vor allem an die Fächer Englisch und Politik. Konzipiert wurde der Schülerwettbewerb als Blended-Learning-Projekt, das heißt als eine Mischung aus Präsenzveranstaltungen und E-Learning. Inhaltlich beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Wahlkampf in einem US-Bundesstaat anhand lokaler Berichterstattung, Demografie der Bevölkerung, Wahlgeschichte, sozioökonomischen Verhältnissen sowie vorherrschenden Wahlkampfthemen.

Teile des Artikels: Copyright © MSW NRW - 11-2016

 

 

Austausch mit deutscher Schule in Buenos Aires initiiert

In Erweiterung des Austauschprogrammes unserer Schule ist geplant, zukünftig einen Austausch mit der Hurlingham Schule in Buenos Aires (Argentinien) fest zu installieren. Gegenwärtig hält sich Schulleiterin Anette Kettelhoit zusammen mit einer ersten Austauschgruppe in Buenos Aires auf, um den bereits geknüpften Kontakt nach Argentinien persönlich zu festigen und auszubauen.

Sie begleitet eine erste kleine Gruppe von sechs Schülerinnen und Schülern aus der Jahrgangsstufe EF, die für 8 Wochen die argentinische Schule, das Land und dessen Kultur kennenlernen werden. Der Gegenbesuch der argentinischen Gäste wird dann im Januar 2017 in Münster erwartet. Sechs Schülerinnen und Schüler einer größeren Reisegruppe werden dann das Annette-Gymnasium besuchen, während die anderen Mitglieder der Gruppe sich auf weitere Schulen in der Bundesrepublik verteilen werden.

So versteht sich der zurzeit laufende Besuch als ein Pilotprojekt, dem hoffentlich weitere Reisen nach Argentinien folgen werden. Die ersten Nachrichten aus Argentinien sind sehr vielversprechend. Man sei herzlich willkommen geheißen worden, der Austausch finde in einer sehr freundlichen Atmosphäre statt und erste Freundschaften seien auch schon geknüpft worden, so lauten die ersten Mails, die uns bereits aus dem südamerikanischen Land erreicht haben. - 11-2016

 

 

DELF- und DALF-Zertifikate verliehen

Im Rahmen der Enrichment-Angebote ermöglicht unsere Schule seit Jahren den Erwerb von Zusatzqualifikationen. Dazu gehört im Bereich Französisch die Erlangung der sogenannten DELF- und DALF-Zertifikate. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Jahrgangsstufen hatten sich im Schuljahr 2015/16 an den anspruchsvollen Prüfungen, die Pablo Tournon als Französischlehrer organisiert hatte, sehr erfolgreich beteiligt.

Schulleiterin Anette Kettelhoit, die selbst das Fach Französisch unterrichtet, überreichte kürzlich in einer Feierstunde die Zertifikate und freute sich über die große Zahl der erfolgreichen Absolventen. In ihrer Ansprache hob sie hervor, dass die erlangten Sprachnachweise eine besondere Bedeutung für die spätere berufliche oder universitäre Laufbahn erlangen könnten. Französisch sei gerade in der Wirtschaft eine Sprache mit besonderem Stellenwert. Der Nachweis der nun bescheinigten besonderen Sprachkompetenz könne daher bei zukünftigen Bewerbungen nur von Vorteil sein.

Vor allem aber lobte sie das besondere Engagement aller Schülerinnen und Schüler, das weit über den normalen unterrichtlichen Rahmen hinaus gegangen sei. Sehr herzlich bedankte sie sich bei Pablo Tournon, der sich sehr intensiv um die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Prüfung gekümmert habe.
Folgende 34 Schülerinnen und Schüler hatten die Prüfung erfolgreich absolviert:

Elena Garcias, Lea Kamphuis, Joana Khatri Chetri,  Milena Kintrup, Linus Gerrit Knickenberg, Maximilian Kortas, Nils Lammers, Jan Schippers, Julia Schmöckel, Charlotte Schwarzkopf, Emilia Tournon, Varumilla Varatharajan, Charlotte Wessling, Carina Ebert, Marie Sophie Feldmann, Emma Antonia Fürst, Klara Golubovic, Johann Gustav Lammers, Luisa Lappe, Jean Benoît Merté, Liv Nettels, Elea Niemann, Ela Schulte, Anoushka Sherif, Jakob Leon Spengler, Timo Knickenberg, Raja Lücke, Lily Olthoff, Jule Rieder, Samuel Schöllhorn, Carlotta Tournon, Clara von Ketteler, Frédéric von Patow, Marie Katz.

Selbstverständlich geht es nun in die nächste Runde! Die heutige Feierstunde unterstrich den hohen Stellenwert des Faches Französisch an unserer Schule. - 9-2016

 

 

CertiLingua-Zertifikate verliehen

Die ersten drei Schülerinnen und Schüler des Annette-Gymnasiums haben bei einer Feierstunde im Ricarda-Huch-Gymnasium Gelsenkirchen  ihre CertiLingua-Zertifikate von Frau Dr. Schmitz vom MSW und Frau Götte von der Bezirksregierung Münster erhalten.

Damit zählen sie zu den insgesamt 44 CertiLingua-Absolventen im Regierungsbezirk Münster, die mit dem Zertifikat ihre besonderen sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen nachweisen. Natalie Grün, Annemarie Jöne und Jannis Heer haben für das Zertifikat zwei moderne Fremdsprachen aus der Sekundarstufe I bis zum Abitur weitergeführt, drei Jahre bilingualen Unterricht in der Sekundarstufe II erhalten und in beidem überdurchschnittliche Leistungen erbracht. Zudem haben sie in einem Face-to-face-Projekt im Ausland interkulturelle Kompetenzen erworben und in einer Projektarbeit reflektiert.

Sie untersuchten beispielsweise die Auswirkungen von Religion auf die Essgewohnheiten in Israel und Deutschland, die Einstellungen zu Kriminalität in den USA und in Deutschland und die Inklusion von Autisten im britischen und deutschen Schulsystem. Annemarie Jönes Arbeit zählte zu den besten im Regierungsbezirk, so dass sie gebeten wurde, ihre Ergebnisse in Gelsenkirchen vorzutragen.
Das Exzellenzlabel CertiLingua wird von mehr als 70 Partnern wie Universitäten, Unternehmen und Stiftungen in 11 europäischen Ländern unterstützt. Das Angebot steht am Annette-Gymnasium allen Schülerinnen und Schülern offen, nicht nur denen des bilingualen Zweiges. - 8-2016

 

 

Vokabelwettbewerb der 5a bringt 200,- € Spende für Chilibulo

Welche Schüler/innen wissen schon, was Bohrmaschine oder Zuckerwatte auf Französisch heißt? Dies ist in unserer Französich-Klasse 5a seit einigen Tage anders.

Eine großzügige Sponsorin hatte zum Vokabelwettbewerb für einen guten Zweck aufgerufen. Jedes Kind konnte innerhalb einiger Wochen 100 - auch selbstgewählte - französische Vokabeln lernen, die nicht im Schulbuch standen. Für jede richtig gewusste Vokabel sollten 10 Cent auf das Spendenkonto des Kinderhilfswerks Chilibulo eingezahlt werden, das vom Annette-Gymnasium schon seit vielen Jahren unterstützt wird.

Der abschließende Test brachte die überraschend hohe Summe von 200,- € ein, die von der Schulleiterin Anette Kettelhoit in Empfang genommen wurde. Als Französischlehrerin fand sie das Projekt umso lobenswerter und bedankte sich bei der Klasse und ihrer Klassenlehrerin Frau Mette-Michels im Namen des Hilfsprojekts ganz herzlich für die finanzielle Unterstützung.

Und daher wissen die Kinder unserer 5a nun, dass Bohrmaschine "perceuse" und Zuckerwatte "barbe à papa" heißt. - 7-2016

 

 

Staatliche Chinesisch-Prüfungen mit Bestnoten bestanden

Die Schülerinnen und Schüler des Chinesischkurses der Jahrgangsstufe 11 unserer Schule haben erfolgreich an den staatlichen chinesischen Sprachprüfungen auf den Niveaustufen eins bis drei teilgenommen. Dabei haben Timo Blaszczyk, Leo Buddeberg und Varvara Vakhrusheva die maximale Punktzahl und damit Bestnoten erreicht.

Diese so genannten HSK-Prüfungen gelten inzwischen als internationaler Standard, ähnlich wie das "Cambridge Certificate" oder das DELF-Diplom für Englisch bzw. Französisch. Die chinesischen HSK-Zertifikate sind zum Beispiel für Bewerbungen bei internationalen Unternehmen oder für die Aufnahme eines Studiums an einer chinesischen Universität sehr nützlich.

Das Annette-Gymnasium kooperiert schon seit vier Jahren mit dem Konfuzius-Institut in Düsseldorf, wo die Chinesisch-Prüfungen im April stattgefunden haben. Die Prüfungen sind alle zentral in Peking ausgewertet und die HSK-Zertifikate den Schülerinnen und Schülern anschließend aus China zugesandt worden. Bereits im kommenden Herbst wollen sie an den HSK-Prüfungen der jeweils höheren Niveaustufe teilnehmen.

Über diesen großen Erfolg freut sich auch die Schulleiterin Anette Kettelhoit, die den Annette-Schülern und ihrem Fachlehrer Dr. Martin Kittlaus ganz herzlich gratuliert hat. - 7-2016

 

 

Annette-Schüler bei Cambridge-Prüfungen erfolgreich

15 Schüler/innen unserer Oberstufe nahmen an den diesjährigen Cambridge-Prüfungen erfolgreich teil. Sie erreichten das First Certificate in English (FCE), Stufe B2, oder sogar das Certificate in Advanced English (CAE) , Stufe C1, nach halbjähriger intensiver Vorbereitung in den  AGs von Frau Mustroph (CAE) und Frau Strauch (FCE).

In der vierstündigen schriftlichen Prüfung werden die Bereiche Schreiben, Lese- und Hörverständnis sowie Sprachgebrauch (Wortschatz, Grammatik) geprüft. Dazu kommt eine viertelstündige mündliche Sprachprüfung in Zweiergruppen, die von englischen Prüferinnen abgenommen wird.

Die Prüfungen sind international bekannt und anerkannt und stellen bei Bewerbungen im In- und Ausland eine besondere Qualifikation dar. Die Schüler/innen der Q1 bekamen ihre Zeugnisse am Donnerstag, den 23. Juni,  von Frau Kettelhoit ausgehändigt, den Abiturienten wurden sie am Samstag, den 25. Juni, bei der Entlassungsfeier zusammen mir den Abiturzeugnissen überreicht.

Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmern! - 7-2016

 

 

Spanisch-Differenzierungskurs gewinnt Ehrenauszeichnung

Noch nicht ganz ein Jahr lernen wir, die 8-Klässler des diesjährigen Differenzierungskurses Spanisch als dritte Fremdsprache. Nun haben wir unsere erste Auszeichnung in den Händen: unser dreiminütiges Video De visita en Münster, welches wir unter Leitung von Frau Ripke im Spanischunterricht planten und in dem wir unsere Stadt und ihre Besonderheiten auf Spanisch vorstellen, wurde bei dem Wettbewerb español móvil mit der „Ehrenurkunde für die kreativste Idee“ belohnt.

Gut 180 Schulen haben Videobeiträge für diese Aktion der spanischen Botschaft und des Cornelsen-Verlags eingereicht. Dabei wurden Preisgelder für die ersten drei Plätze vergeben sowie Ehrenurkunden in verschiedenen Kategorien für einige wenige Beiträge. Für das Treppchen hat es für unser Video diesmal leider nicht gereicht, aber im nächsten Jahr wollen wir es noch einmal versuchen!

von: Diff. Spanisch, Klasse 8 a-e - 7-2016

 

 

Pilotkurse im bilingualen Sachfach Geschichte erfolgreich abgeschlossen

Wer am Annette-Gymnasium beginnend mit der Jahrgangsstufe EF drei Jahre durchgehend ein bilinguales Sachfach – in diesem Fall das Fach Geschichte - belegt, kann anschließend auch die Abiturprüfung in diesem Fach ablegen und damit besondere sprachliche Kompetenzen nachweisen. Neun Schülerinnen und Schüler haben dies nun erstmalig geschafft. Allerdings wählten sie einen anderen Weg, der aber ebenfalls zu diesem Ziel führt: Sie wurden in den Regelklassen unterrichtet und haben in diesem Rahmen die erforderlichen Kompetenzen in bilingualen Modulen erworben.

Englisch als Wissenschaftssprache verwenden und sich damit fit machen für internationale für Studiengänge – das ist der leitende Gedanke hinter diesem Angebot der Schule. Deshalb sind die beiden Englischlehrkräfte Nicola Taneri und Lucas Schmitt auch besonders stolz auf ihre Schülerinnen und Schüler, die nun zum ersten Mal diesen Bildungsgang erfolgreich mit einer Abiturprüfung abschlossen. - 7-2016

 

 

Bildungsprogramm am anderen Ende der Welt: Austausch mit den Philippinen

Im Juni 2016 reisten dreizehn Schülerinnen und Schüler unter der Leitung von Englischlehrerin Claudia Mustroph auf die Philippinen. Während ihres Aufenthaltes dort besuchten sie die in der Ortschaft Legaspi gelegene Grund- und Sekundarschule „United Institute“. Sie durften sogar – in der Unterrichtssprache Englisch – selbst unterrichten. Daneben weiteten  vielfältige Einblicke in das Alltagsleben der Filipinos den Blick auf die Kultur des Landes insgesamt und unterstrichen  den entwicklungspolitischen Hintergrund der Reise: Fragen des Klimawandels und der Prävention in der Provinz Bicol sowie Maßnahmen der Wiederaufforstung konnten vor Ort anschaulich in den Blick genommen werden.

Die bedrückenden Lebensumstände der Menschen, die vor einem Einkaufszentrum in Legaspi sitzen und wenig mehr als alte Pappkartons ihr *Eigen nennen können, warfen Fragen nach Ursachen und Hilfsmöglichkeiten auf. Für den Mitteleuropäer  kaum vorstellbar und doch Realität auf den Phillipinen: Die „Smoky Mountains“. Die „Smoky Mountains“ sind eine Müllkippe vor der Stadt, auf der die Ärmsten der Armen unter erbärmlichen  Umständen ein menschenunwürdiges Dasein fristen müssen. Auch das beeindruckte die Reisegruppe nachhaltig. Mit diesen Eindrücken korrespondierte jedoch auch der Mut und der Wille der Menschen, „nicht aufzugeben“, so Merle Holstein, eine der Annette-Schülerinnen.

In der Provinz Albay, einer weiteren Station der Rundreise,  informierte sich die Austauschgruppe über die sozialen und ökonomischen Bedingungen des Wirtschaftens.  Auch hier bot sich ein eher ungewohntes Bild: Das Fehlen jeglicher Maschinen ist hier gleichbedeutend mit sehr schwerer körperlicher Arbeit. Freizeit ist für die hier lebenden Menschen ein Fremdwort. Auch die Löhne sind so gering, dass sie zum Leben kaum ausreichen.

Annette-Schüler Lucas Postal formulierte noch einen weiteren prägenden Eindruck: Bildung werde auf dem Philippinen großgeschrieben. Keineswegs sei der Besuch von Bildungseinrichtungen selbstverständlich, entsprechend werde die Chance, überhaupt eine Schule besuchen zu dürfen, als etwas Besonderes geschätzt.

Insgesamt also bot sich – so das Fazit der Austauschgruppe – ein durch äußerste Armut und fehlende soziale Absicherung geprägtes Bild. Gleichzeitig jedoch beeindruckte die Gastfreundlichkeit, Liebenswürdigkeit und Herzlichkeit der Filipinos. Auch wenn unmittelbar die Zustände wohl kaum zum Besseren gewendet  werden können, so bleibt es doch für die Menschen aus den Industriestaaten Anspruch und Aufgabe, der Verantwortung gegenüber den ärmeren Regionen der Welt gerecht zu werden. Mehrere Schülerinnen und Schüler des Annette-Gymnasiums haben beschlossen, auf ihrer persönlichen Ebene damit anzufangen: Sie wollen sich zukünftig ehrenamtlich für die Menschen auf den Philippinen einsetzen. - 6-2016

 

 

Auf Wiedersehen, Frau Wang!

Die chinesische Fremdsprachen-Assistentin WANG Xiangyin hat acht Monate lang den Chinesischunterricht in der Oberstufe unserer Schule tatkräftig unterstützt. Neben zahlreichen landeskundlichen Workshops hat sich Frau Wang ganz besonders bei den staatlichen HSK-Sprachprüfungen und bei chinesischen social media-Anwendungen für die Annette-Schüler engagiert.

Aber auch die jüngeren Schülerinnen und Schüler werden sich gerne an Frau Wangs Besuche im Erdkunde- und Kunstunterricht der Unter- und Mittelstufe erinnern. Zum Abschied schenkte Frau Wang allen Teilnehmern der Chinesisch-Kurse einen chinesischen Glücksknoten und Mandelbonbons aus ihrer nordchinesischen Heimatstadt Shenyang.

Bei der offiziellen Verabschiedung bedankte sich Schulleiterin Anette Kettelhoit ganz herzlich für das großartige Engagement und das enorme Interesse, das Frau Wang für die chinesische Kultur und Sprache bei den Schülerinnen und Schülern geweckt hat.

Bald schon gibt es ein Wiedersehen, denn bereits Anfang Juli wird Frau Wang nach Münster zurückkehren, um das Sommersemester an der Universität Münster erfolgreich zu beenden. Neben diversen Veranstaltungen der Germanistik hat Frau Wang auch einen Spanischkurs an der Universität belegt, denn Spanien ist ihr liebstes Reiseziel. - 6-2016

 

 

Klasse 8b präsentiert Mörderisches

Kriminalerzählungen, die den Leser nicht loslassen; Handlungen, die voller Spannung und Überraschungen stecken; Motive,  die den Leser zur gedanklichen Auseinandersetzung zwingen. Oder, um es kurz zu sagen: Verbrechensgeschichten, die nicht immer nach dem immer gleichen Schema ablaufen,  sondern die einen tiefgründigen Blick in die Psyche der Täter eröffnen. Bemerkenswert vor allem: Nicht nur die Romane an sich wurden vorgestellt, sondern vor allem deren Themen: So etwa „Innere und äußere Fluchten“ in Manuelas Roman „Sommerfrost“ oder „Tod und Liebe“ in Monika Feths „Die Erdbeerpflücker“.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8b hatten sich unter der Leitung ihrer Deutschlehrerin Annegret Illner in einem aufwendigen Projekt der Präsentation von Kriminalromanen gewidmet. Am Freitag, dem 17. Juni 2016, stellten sie das Ergebnis ihrer Arbeit vor: In sehr gelungenen Vorträgen präsentierten sie ihren Eltern den jeweils gelesenen Roman, zeichneten Handlungen und Motive nach und analysierten ganz nebenbei Erzählhaltungen und Darbietungsformen von erzählenden Texten. Mancher Zuhörer wird nicht ohne einen Buchtipp für die bevorstehenden Sommerferien nach Hause gegangen sein.

Aber dieses Unterrichtsprojekt förderte nicht nur die Lust am Lesen. Übereinstimmend hieß es, das Projekt habe zur Selbstständigkeit im Umgang mit Texten beigetragen, eigenständige und kritische Recherche angeregt und schließlich die Präsentations-  und Vortragskompetenz maßgeblich erweitert. - 6-2016

 

 

Erster und zweiter Platz im Bundeswettbewerb

Carina Ebert und Felicia Eimermacher haben im Einzelwettbewerb des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen im Fach Englisch einen ersten und einen zweiten Preis gewonnen. Carina aus der 8a und Felicia, die jetzt nach erfolgreichem Springen die EF besucht, haben sich mit Hilfe von  Frau Illner im ersten Halbjahr auf die mehrstündige Prüfung  Ende Januar vorbereitet.

In der kleinen Fremdsprachen-AG (freitags 7. Std. !) haben  sie sich mit dem gestellten Wettbewerbsthema „Neuengland-Staaten“ intensiv beschäftigt, geographische, historische, ökonomische und ökologische Fakten zusammengestellt und die Klausurformate, die nur zum Teil den Klassenarbeitsformaten entsprechen, eingeübt. Der Erfolg macht Lust auf „mehr“  - mehr teilnehmende Schüler, mehr Fremdsprachen und andere Wettbewerbsformen. Congratulations! - 6-2016

 

 

Team mit Herz

Sie nehmen es sportlich: Sicherlich wären die Schüler/innen unserer Französisch-Klasse im Jahrgang 6 jetzt liebend gern in Évian. Dort hätten sie ein Treffen mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft! Doch das hat nicht geklappt. Statt Rendezvous mit Spielern gab es für sie Urkunden – immerhin mit der Unterschrift von Torwarttrainer Andy Köpke. Deshalb das sportliche Motto: „Dabei sein ist alles.“

Wobei? Beim Fan-Flaggen-Wettbewerb des Deutsch-Französischen Jugendwerks. Die Mädchen und Jungen der Französisch-Klasse von Sabrina Hamidi waren Feuer und Flamme, als sie von dem Wettbewerb inklusive des attraktiven Preises hörten. In zahlreichen Französisch-Stunden haben sie sich mit der Geschichte beider Länder vertraut gemacht. „Wir waren nicht immer Freunde – auch mal Feinde“, erzählen sie.

Sie wissen jetzt, dass der Adler das Symbol für Deutschland ist, der Hahn für Frankreich steht. Viel gekichert haben die Kinder über die Karikaturen, die Sabrina Hamidi mitbrachte. „Wir Deutschen werden oft dick und mit einem Bier in der Hand dargestellt, die Franzosen haben ein Baguette unter dem Arm und trinken Wein“, wissen sie um typische Vorurteile. Die finden sich auch auf ihrer Flagge: in Schwarz-Weiß, weil sie Geschichte sind.

Bei ihrer EM bilden Deutschland und Frankreich ein Team – mit Herz gegen den Hass. Im Mittelfeld der Flagge befindet sich das Peace-Zeichen, um auf das friedliche Spiel hinzuweisen. Das Symbol ist verändert und enthält den Eiffelturm. „Wir wollten Bezug nehmen auf die Anschläge in Paris und unsere Solidarität zum Ausdruck bringen“, erläutern sie.

Die Französisch-Klasse bildet das Publikum mit vielen prominenten Zuschauern. So mischen sich Andreas Bourani, Heidi und Asterix und Obelix unter die Fan-Schüler. Die drücken bei der echten EM Deutschen und Franzosen die Daumen. Sollten die Teams im Finalspiel aufeinandertreffen, können die Sechstklässler froh sein, dass es zwei Daumen gibt: einer ist dann für Deutschland, der andere für Frankreich . . .

Text und Bild aus: WN 10.06.2016, Yango, Doerthe Rayen - 6-2016

 

 

Annette-Schüler/innen bei Treffen in Verdun

Trotz Regens, trotz Schlamms und allgegenwärtiger Sicherheitskräfte – für die 28 Schülerinnen und Schüler des münsterischen Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums wird das Treffen in Verdun unvergesslich bleiben.

Vor 50 Jahren durften die Deutschen nicht dabei sein. Beim Gedenken an die „Hölle von Verdun“ genannte Schlacht des Ersten Weltkrieges wollte Frankreichs Präsident Charles de Gaulle am 29. Mai 1966 keinen Vertreter des ehemaligen Kriegsgegners an seiner Seite haben. Auf den Tag genau ein halben Jahrhundert später festigen Kanzlerin Angela Merkel und Präsident François Hollande am Sonntag mit dem gemeinsamen Gedenken an mehr als 300 000 Tote die Basis deutsch-französischer Freundschaft.

Der strömende Regen lässt im Lauf des Tages in Douaumont nach. Dort wünscht sich der deutsche Regisseur Volker Schlöndorff für seine Inszenierung mit fast 4.000 Jugendlichen sogar schlechtes Wetter: „Wenn es dazu bei Regen ist – noch besser.“ Schlöndorff will die Zeremonie „Politikern und Militärs wegnehmen und den Jugendlichen geben“.

Die jungen Menschen laufen aus den umliegenden Wäldern auf die Abertausende Kreuze und Gräber zu. Ein für Schlöndorff „donnerndes Kriegsgeräusch“ von Stahltrommlern begleitet kampfartige Szenen, die ein Tod auf Stelzen für alle auf dem Feld beendet. Doch die Jugendlichen stehen wieder auf über den Gräbern von Verdun. Sie formieren sich zu einem Aufbruch, ihrer Zukunft. Auf Deutsch und Französisch schmettern sie mit Tausenden Stimmen Militärs, Festgästen, Kanzlerin und Präsident entgegen: „Wir sind da – wir sind jung – wir bleiben!“

Die Schlöndorff-Choreographie mit etwa 4.000 Jugendlichen „Das war der Hammer“, schreibt der 16-jährige Ludger per Smartphone. „Es war sehr ergreifend“, betonen auch die begleitenden Lehrerinnen Sabrina Hamidi und Margret Flöttmann-Rühl, die das Geschehen von der Tribüne aus überblicken konnten. „Eine Schülerin sagte: Mir ist ein Schauer über den Rücken gelaufen, als der Stelzenmann zwischen uns herum stakste.“ Der schwarze Stelzenmann – er symbolisierte den Tod im Tanz der 4.000 Schüler. Die 28 Jugendlichen aus Münster waren als einzige Gruppe aus NRW beim fünftägigen Jugendtreffen in Verdun dabei.

„Eine deutsch-französische Begegnung in dieser Art hat es noch nie gegeben – und wird es wohl nie wieder geben – aber wir waren dabei“, beschreiben Frau Flöttmann-Rühl und Frau Hamidi die Begeisterung. „Es war ein ganz großes Erlebnis.“ Kälte, 250 Leute in einem Zelt – all das habe der Stimmung keinen Abbruch getan. Vor allem der Kontakt zur französischen Partnerklasse von der Insel La Reunion sei „toll“ gewesen. „Die haben unsere deutschen Lieder mitgesungen, unsere Schüler die kreolischen ...“ Neue Freundschaften über den Ozean – und über die Gräber von Verdun – hinweg.

Text und Bilder aus: Westfälische Nachrichten, 30.05.2016 - S.5

 

 

28 Jugendliche reisen zur Gedenkfeier mit François Hollande und Angela Merkel

Sie sind 16, 17 oder 18 Jahre alt. Sie sind gespannt und voller Vorfreude. Ihre (Ur-)Urgroßväter waren kaum älter, als sie in die Waggons mit Aufschriften wie „Ausflug nach Paris!“ oder „A Berlin!“ kletterten und in Verdun aufeinandertrafen – Deutsche und Franzosen. Doch wo vor hundert Jahren gekämpft, gelitten und gestorben wurde, wollen sie den Frieden feiern – Deutsche und Franzosen gemeinsam. 28 Schülerinnen und Schüler des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums Münster werden am 29. Mai als einzige Gruppe aus NRW bei der Gedenkfeier „4000 Jugendliche in Verdun“ dabei sein – im „Tandem“ mit einer gleichaltrigen französischen Gruppe. Höhepunkt wird der Festakt mit Frankreichs Präsident François Hollande und Bundeskanzlerin Angela Merkel und eine Choreographie von 4000 Jugendlichen aus beiden Ländern vor dem Beinhaus von Douaumont, in dem die Gebeine von 130 000 Gefallenen liegen.

Tanzen auf dem Schlachtfeld? Da müssen auch die deutschen Jugendlichen schlucken. „Erst einmal etwas befremdlich“ findet Emilie diese Art der Erinnerung. Aber die Namen des deutschen Regisseurs Volker Schlöndorff und des belgischen Choreographen Marc Bo­gaerts versprechen, dass die 4000 Jugendlichen am 29. Mai etwas sehr Besonderes, sehr Symbolisches erleben werden.

Wie sollen Jugendliche überhaupt mit den Schrecken umgehen, die beinahe Gleichaltrige hundert Jahre zuvor erlitten haben? Mit jener Mischung aus hochtechnisiertem Töten mit Maschinengewehr, Gas und Flammenwerfer einerseits, und andererseits altertümlichsten Formen des gegenseitigen Erschlagens und Abschlachtens, für die „Verdun“ zum Synonym geworden ist? „Das muss ein ganz neues Maß an Grausamkeit gewesen sein“, sagt Paul. „Statistisch gesehen lag die Lebenserwartung der Soldaten an der Front in Verdun zeitweise bei nur zehn Minuten“, ergänzt Ludger.

Die 28 haben sich gemeinsam mit ihrer Lehrerin Sabrina Hamidi Gedanken gemacht über das, was geschehen ist. Das, was sie in Verdun erwartet. Und das, was diese kriegerische deutsch-französische Geschichte bedeutet. An den Tagen in Verdun werden sie im Zeltlager mit der Gruppe gleichaltriger Franzosen, zu denen sie in diesen Tagen via Internet Kontakt aufnehmen, darüber reden. „Da weiß man endlich, warum man Französisch gelernt hat“, sagt Asmah voller Vorfreude. Organisiert hat das Programm das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) gemeinsam mit der Mission du Centenaire de la Première Guerre Mondiale.

Deutsch-französische Freundschaft? Für die 28 aus der Stufe 11 ist das so selbstverständlich, wie die „Erzfeindschaft“ für ihre Urgroßväter gewesen sein dürfte. „Ich kannte Frankreich immer nur als guten Nachbarn – ich wusste gar nicht, dass es so lange eine Feindschaft gab“, sagt Marie. Aber wenn Deutschland und Frankreich diese lange Feindschaft überwinden konnten, dann könne das doch auch ein Vorbild für viele andere verfeindete Länder in der Welt sein, wirft eine andere Schülerin ein. „Wir sind die Zukunft Europas, wir müssen uns dabei der Geschichte bewusst sein – und Verantwortung für eine friedliche Zukunft tragen“, sagt Elisa.

von Martin Ellerich
aus: Westfälische Nachrichten, Nr.107, Montag, den 09. Mai 2016, S.3

 

 

Bilbao-Austausch 2015/2016

Auch dieses Jahr fand wieder der Spanien-Austausch mit dem Instituto Gabriel Aresti in Bilbao statt. Zunächst kamen die 25 Spanier im November nach Münster, dann flogen wir im März nach Bilbao.
In den Spanischkursen der 10. Klasse wurden kurz nach den Sommerferien die Anmeldebögen verteilt und schnell waren die Plätze vergeben. Die Paare wurden von den zwei mitfahrenden Spanischlehrerinnen Frau Walter und Frau Ripke zugeordnet, wobei diese dabei sehr auf gleiche Interessen achteten.

An dem Freitag, an dem die Spanier ankamen, traf unsere deutsche Gruppe sich am Bahnhof, um diese abzuholen und hatte danach das Wochenende zur freien Verfügung um sich kennen zu lernen. Viele haben sich am Wochenende schon untereinander getroffen und waren zum Beispiel shoppen oder feiern. In der Woche gab es von der Schule organisierte Ausflüge für die Spanier und am Mittwoch haben wir alle einen Tagesausflug nach Köln gemacht. An den Nachmittagen der anderen Wochentage haben wir uns häufig untereinander getroffen und viele waren mit ihren Partnern auf dem Weihnachtsmarkt. Als die Spanier am Donnerstag wieder gefahren sind, fiel uns allen der Abschied schwer.

Dementsprechend begeistert war auch die Begrüßung, als wir dann im Baskenland ankamen. Wieder hatten wir das Wochenende Freizeit, die viele nutzten um ihre Austauschfamilien und die Stadt kennen zu lernen. Am Montag, während die Spanier Unterricht hatten, machten wir eine Stadt- und Rathausführung und trafen uns dann gemeinsam um eine Bootstour entlang der Ría, also Richtung Atlantik, zu machen. Die Fahrt endete an der Brücke Bizkaia, einer alten Industriebrücke, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde.

Am Dienstag hospitierten wir zunächst im Englischunterricht verschiedener Klassen, dann fuhren wir zum Guggenheim Museum, welches der Grundstein des modernen Tourismus in Bilbao ist. Dort hatten wir Zeit um das Museum zu besichtigen und trafen uns nach zwei Stunden wieder um zurück in die Schule zu fahren. Den Nachmittag hatten wir zur freien Verfügung.

Am Mittwoch machten wir einen Tagesausflug mit den Spaniern. Wir besichtigten zuerst die berühmte baskische Stadt Gernika und anschließend Mundaka, eine idyllische Hafenstadt. Leider regnete es an dem Tag, weshalb wir unseren Ausflug danach abbrechen mussten und nicht noch San Juan de Gaztelugatxe, eine Kirche auf einem Felsen im Meer, die nur mit einer Treppe mit dem Festland verbunden ist, besuchen konnten. Stattdessen fuhren wir zurück nach Bilbao, wo die meisten den Nachmittag in einem Shoppingcenter verbrachten.

Am Donnerstag schauten wir uns erneut den spanischen Unterricht an und hatten danach Zeit, um in der Altstadt Souvenirs zu kaufen. Im Anschluss gab es ein Abschiedsessen in der Schule, bevor ein Großteil der Gruppe gemeinsam bowlen ging, was die Austauschpartner privat organisierten. Am Freitag gab es dann einen tränenreichen endgültigen Abschied von „unseren“ Spaniern, bevor wir zurück nach Deutschland flogen.

Alles in allem war der Austausch ein schönes Erlebnis. Das Programm war  gut organisiert und selbst das Wetter war (außer während des Tagesausflugs) schön. Die Austauschpartner haben sich fast alle gut verstanden und es gab keine großen Probleme. Ein großes Lob dafür an die beiden Lehrerinnen Frau Walter und Frau Ripke, die den Austausch sehr gut organisiert und dafür gesorgt haben, dass alle eine schöne Zeit hatten!

von Lena Rohde und Karla Rösenberger - 4-2016

 

 

Herzliche Grüße aus China

Chinesische Fremdsprachen-Assistenten bereichern den Chinesisch-Unterricht an unserer Schule bereits seit 10 Jahren. Das Annette-Gymnasium ist damit eine der ersten Schulen in Nordrhein-Westfalen gewesen, die an diesem erfolgreichen Bildungsprogramm Jahr für Jahr teilgenommen hat.

Die ehemaligen Assistenten denken alle sehr gerne zurück an ihre Zeit in Münster, die ihren weiteren Lebensweg in China nachhaltig geprägt hat. Um so interessanter ist es zu erfahren, was inzwischen aus den jungen chinesischen Germanisten geworden ist. Der Fachlehrer Dr. Martin Kittlaus hatte in den Osterferien nun Gelegenheit, die beiden letzten Fremdsprachen-Assistenten in deren Heimatstadt Chengdu in der westchinesischen Provinz Sichuan persönlich zu treffen und einmal nachzufragen.

Herr ZHANG Guangyang arbeitet nach seinem Studienabschluss inzwischen als Deutschlehrer an einer privaten Sprachschule. Seine Deutschkurse sind gut besucht, denn viele junge Chinesen wollen in Deutschland ein Studium aufnehmen.

Frau QU Xiaomeng wird ihr Germanistikstudium ebenfalls bald beenden und plant schon einen anschließenden Forschungsaufenthalt in Deutschland. Noch beschäftigt sie sich für ihre Abschlussarbeit intensiv mit der Literatur Hölderlins und Novalis´.

Auch die allererste chinesische Fremdsprachen-Assistentin am Annette-Gymnasium, Frau WANG Linlin, steht noch in engem Kontakt mit ihrem Kollegen Dr. Kittlaus. Sie ist Abteilungsleiterin für Deutsch als Fremdsprache an einer renommierten Wirtschaftsuniversität in der ostchinesischen Provinz Shandong geworden. Da ihr Sohn bereits den Kindergarten besucht, hat sie nun Zeit, ihre Promotion über zeitgenössische österreichische Literatur an einer Universität in der Hauptstadt Peking zu beginnen.

Alle drei ehemaligen Fremdsprachen-Assistenten bestellen ganz herzliche Grüße! - 4-2016

 

 

Bienvenidos en Calaf – Willkommen in Münster

Vom 10. bis zum 17. Februar 2016 hieß es „Bienvenidos en Calaf“: Besichtigung des Montserrat, Stadtbummel durch die spanische Hauptstadt, Sonnenbad am Strand von Barcelona, Fahrt nach Sitges – das sind einige der Highlights, die sich die spanischen Gastgeber für die 26 Schülerinnen und Schüler des Annette-Gymnasiums ausgedacht hatten. Die Spanischschüler der Jahrgangsstufe 8 unter der Leitung der Spanischlehrerinnen Dorothee Beckmann und Mareile Kaiser frischten nicht nur ihr landeskundliches Wissen und ihre Spanischkenntnisse auf, sondern hatten auch jede Menge Spaß.

zuletzt geändert am 22. 03. 2017 um 09:47
Gtesiegel Individuelle Frderung MINT-EC-Schule zur Frderung von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik
Europaschule zur Frderung interkultureller und innovativer Lernprozesse CertiLingua - Exzellenzlabel fr mehrsprachige, europische und internationale Kompetenzen
Sonstiges

Le ciel attendra - französisches Kino reloadedAbschied von den argentinischen Austauschüler/innenExkursion ins Museum für Lackkunst - 2.500 Jahre chinesische Kulturgeschichte Zukunftsschulnetzwerk Digital Science feierlich eröffnetAnnette-Schüler/innen beim Filmforum im Franz-Hitze-Haus"Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor"Gegen Halbwissen und Projektionen – Dr. Rainer Stach stellt Kafka vorChinesisch studieren?Generalvikar und Kirchenhistoriker zu Gast in der FachkonferenzSoWi-Kurs besucht Oberverwaltungsgericht MünsterGroßer Erfolg beim Bundes- und Landeswettbewerb „Philosophischer Essay 2016"

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Termine

Di, 21. 03. 2017 - Mo, 27. 03. 2017

Ausstellung "100% - Menschenwürde" - Aulayfoyer

in Kooperation mit Deutsch-Kursen für junge Geflüchtete der Werkstatt für Kultur und Bildung

Do, 23. 03. 2017 19:00

EF: Elterninformationsabend "Wahlen zur Qualifikationsphase"

So, 26. 03. 2017

bis 01.04.2017, Kl. 6a, Austausch mit Rouen (Annette-Schüler/-innen in Frankreich)

Do, 30. 03. 2017

Talentwettbewerb

Do, 30. 03. 2017

Jgst. 9, Projekttag Villa ten Hompel

Fr, 31. 03. 2017

bis 07.04.2017, EF: Austausch Bilbao, Annette-Schüler/-innen in Bilbao)

Sa, 01. 04. 2017

Open MINT Masters-Roboterwettbewerb, Aula

Mo, 03. 04. 2017

07. 04. 2017, Jgst. 8: Berufsfelderkundungen

Mo, 03. 04. 2017

bis 05.04.2017, Jgst. 9, Exkursion Latein nach Trier

Mo, 03. 04. 2017

vormittags, Jgst. 5,6 und 9: Medienpädagogische Informationsveranstaltungen

Di, 04. 04. 2017

Jgst. 9, Projekttag Villa ten Hompel

Do, 06. 04. 2017

Jgst. 9: Projekttag Villa ten Hompel

Fr, 07. 04. 2017

Quartalsende Jgst. 5-Q2

Fr, 07. 04. 2017

Q2: letzter Unterrichtstag, Bekanntgabe der Beschlüsse des ZAA

Fr, 07. 04. 2017

Jgst. 5 - 7 Wandertag

(kurzfristige Änderungen vorbehalten)

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