Annette-Gymnasium und Universität kooperieren mit Universität in Xian

14. 09. 2018 00:00

von Luisa Simonsen aus der WN vom 13.9.2018 - Foto: Matthias Ahlke

Der Kontakt zu China wird noch enger: Die Schulleiterin des Annette-Gymnasiums, Anette Kettelhoit, unterschrieb am Mittwoch eine neue Kooperationsvereinbarung mit der chinesischen Universität für Internationale Studien in Xian und der Uni Münster. Die beiden Universitäten kooperieren bereits seit 2008 miteinander. Die deutschen und chinesischen Studierenden können in beiden Ländern Seminare besuchen und ihre Masterarbeiten vorbereiten.

Nun soll eine städtische Schule zur Kooperation hinzugezogen werden. Das Annette-Gymnasium bietet bereits seit 15 Jahren Chinesisch als reguläres Schulfach ab der zehnten Klasse an und war damit im Jahr 2003 Vorreiter aller städtischen Schulen. Durch die Zusammenarbeit wird es nun drei chinesischen Germanistinnen ermöglicht, für ein Jahr in Münster zu studieren und zweimal pro Woche den Chinesisch-Unterricht im Annette-Gymnasium zu begleiten. „Es ist enorm hilfreich, wenn die Schüler im Unterricht die Möglichkeit haben, mit einem Muttersprachler zu kommunizieren“, so der Fachlehrer für Chinesisch, Dr. Martin Kittlaus.


Die künftigen Praktikantinnen werden am kommenden Montag in Münster eintreffen und bereits in ihrer ersten Woche Schulstunden in Deutschland miterleben. „China und Deutschland folgen grundverschiedenen Lehrmethoden – das wird für die Austausch-Studenten sehr lehrreich und eine Erfahrung fürs Leben“, so Kittlaus.

Auch die WWU gibt den münsterischen Studierenden die Möglichkeit, die Universität in Xian zu besuchen und dort Schülern die deutsche Sprache beizubringen. „Hier meldet sich aber leider meistens nur ein Studierender pro Jahr“, erzählt Prof. Dr. Susanne Günthner, die Internationalisierungsbeauftragte des Germanistischen Instituts der WWU. „Aber diejenigen, die sich melden, kommen jedes Mal als gemachte und selbstbewusste Leute zurück. Sie machen dadurch einen riesigen Sprung“, erzählt Albina Haas, Koordinatorin der „Germanistischen Institutionspartnerschaft“ (GIP) der Uni.

Laut Schulleiterin Kettelhoit sei es durchaus möglich, in naher Zukunft einen Austausch zu einer chinesischen Mittelschule zu realisieren. „Frau Haas wird in der nächsten Woche eine Partnerschule der chinesischen Universität besuchen und dort womöglich neue Kooperationen in die Wege leiten“, verrät Günthner.

Doch auch ohne Austausch läuft das Angebot des Gymnasiums gut: „Über 60 Schüler aus drei Stufen lernen zurzeit Chinesisch in Wort und Schrift“, so Kittlaus.


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