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"Vier Kostbarkeiten" im Chinesisch-Unterricht

02. 03. 2018 00:00

In der chinesischen Kaiserzeit wurde von jedem studierten Gelehrten erwartet, die "Vier Künste" zu beherrschen. Dazu zählte neben der Tuschmalerei, der Zittermusik und dem Schachspiel vor allem die kunstvolle Beherrschung der Kalligraphie, also der Schönschrift chinesischer Schriftzeichen.

In zwei Workshops konnten sich die Schüler/innen der Chinesischkurse der Jahrgangsstufen 11 und 12 nun intensiv mit dieser traditionellen Kunstform auseinandersetzen.

"Vier Kostbarkeiten" sind auch bei der chinesischen Kalligraphie unerlässlich, nämlich Pinsel, Papier, Tusche und Reibestein. Daneben spielen die richtige Schreibtechnik und eine angemessene Körperhaltung eine wesentliche Rolle. Die Untermalung durch klassische chinesische Musik der Qin-Zitter verlieh den Workshops einen fast schon meditativen Charakter.


Begeistert zeigte sich auch das Filmteam der "Robert-Bosch-Stiftung", das die Aktivitäten der Annette-Schüler/innen anlässlich des Besuchs der Jury für den "Deutschen Schulpreis" ausführlich dokumentierte.


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