Annette-Gymnasium erneut als landesbeste Schule ausgezeichnet!

05. 07. 2017 00:00

10 Landespreise und 13 Förderpreise gehen beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten 2016/17 an Annette-Schülerinnen und Schüler

„Gott und die Welt. Religion macht Geschichte“ – so lautet das Thema des diesjährigen Geschichtswettbewerbes um den Preis des Bundespräsidenten. Über 60 Schülerinnen und Schüler des Annette-Gymnasiums aus allen Jahrgangsstufen haben sich seit September auf historische Spurensuche begeben und untersucht, welche Wirkung und welchen Einfluss Glauben und Religion auf das Zusammenleben der Menschen in der Geschichte hatten und bis heute haben.

Sie ließen sich dabei auf vielfältige Themen ein: Laurin Heinemann, Ole Garmann, Soban Ahmad und Julia Aichele beschäftigten sich beispielsweise mit dem Stellenwert der Religion in der DDR, Isabelle Schmoltzi ging dem vermeintlichen Wunder einer stigmatisierten Frau aus Dorsten nach, während sich Carina Ebert mit den Auswirkungen der frühneuzeitlichen Türkenkriege auf Münster beschäftige. Weitere Themen waren der Umgang mit dem Glauben in der NS-Zeit oder auch die Kriegsgefangenenseelsorge damals und vieles mehr.

Während der sechsmonatigen Projektzeit wurden die Schülerinnen und Schüler zu selbständigen Forschern. Sie befragten Zeitzeugen und Experten, lasen alte Zeitungen und recherchierten in Bibliotheken und Archiven. Unterstützt wurden sie dabei von unseren Tutoren und Geschichtslehrern Katy und Dr. Wolfhart Beck, Dennis Benthin und Kim Keen sowie zwei Studenten vom geschichtsdidaktischen Institut der Universität Münster.
Neben der wöchentlichen Geschichts-AG trafen sich die Jungforscher zu zwei ganztägigen schulischen Workshops im Dezember und im Januar.


Zu tun gab es dort viel: Recherchen wurden vertieft, Probleme besprochen und erste Texte geschrieben. Das gemeinsame Arbeiten beflügelte auf den letzten Metern, Ende Februar war Einsendeschluss.
Die Ergebnisse können sich sehen lassen: Mit insgesamt 23 Preisen ist das Annette-Gymnasium erneut landesbeste Schule. Die zehn Landespreise wurden jetzt am 3. Juli im Haus der Geschichte in Bonn überreicht, wo Schulleiterin Anette Kettelhoit auch den mit 1.000 Euro dotierten Schulpreis entgegennahm. Die Landespreisträger gehen zudem in die nächste „Jury-Runde“ und haben noch Chancen auf einen Bundespreis und vielleicht auch auf eine damit verbundene Reise nach Berlin zum Bundespräsidenten.


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