„Life back home“ – ein Projekt im bilingualen Geschichtskurs der EF

07. 01. 2017 00:00

„Wer die Menschen aus anderen Kulturen verstehen möchte, sollte sie kennenlernen“, schreibt die Journalistin Ulrike Henningsen auf der NDR-Homepage. Damit bezieht sie sich auf das Projekt „Life back home“, bei dem junge Menschen, die nach Deutschland geflüchtet sind oder hier ein Visum erhalten haben, von ihrem Leben vor, nach und während der Flucht erzählen. Muhammad Uharsa, Ali al Attar und Lubna Kharsa waren kurz vor Weihnachten auf Einladung von Geschichtslehrerin Nicola Taneri im bilingualen Geschichtskurs der EF zu Gast.

Was sie zu erzählen hatten, war beeindruckend. Lubna Kharsa ist inzwischen als Ärztin in Dinslaken tätig, ihr Bruder Muhammad Uharsa bemüht sich gegenwärtig noch um seine Approbation als Arzt in Deutschland. Sehr eindringlich zeigte er anhand von Bildern aus seiner Heimat Syrien auf, wie dort verschiedene Religionen einträchtig zusammenlebten, bis als Folge des „Arabischen Frühlings“ der Bürgerkrieg ausbrach. Ganz anders als Muhammad Uharsa und Lubna Kharsa, die beide - mit einem Visum ausgestattet - in Deutschland leben,  erging es Ali al Attar.


Er war unter Lebensgefahr und unter großen Entbehrungen über das Mittelmeer und dann auf der Balkanroute nach Deutschland geflüchtet. Zwei sich in einer Schnittmenge überlagernde Kreise, die er an die Tafel zeichnete, machten deutlich, was die drei Gäste und die anwesenden Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte einerseits trennt, andererseits verbindet: Trennend sind sicherlich – so stellte er heraus – verschiedene Traditionen, Sprachen und Sitten, gemeinsam jedoch sind z.B. der Wunsch nach Frieden, Freiheit und Unversehrtheit.

Und noch etwas zeigte sich in der anschließenden Diskussion, die übrigens auf Englisch geführt wurde: Der Wille und die Fähigkeit,  sich zu integrieren aufseiten der Gäste aus Syrien und dem Irak, aber auch die Fähigkeit zur Kommunikation und zum Verständnis seitens der Gastgeber.

 


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