Wertvolle Hilfe bestens organisiert: Neuigkeiten vom Hilfsprojekt Chilibulo

12. 05. 2016 09:01

Ecuador? Quito? Chilibulo? Ein fremdes Land in Südamerika, eine 10.000 km entfernt gelegene Millionenstadt und ein Armenviertel…. Das sind sicherlich die ersten Assoziationen, die sich einstellen, wenn diese Ortsnamen fallen. Einige wissen auch um das gleichnamige  Kinderhilfsprojekt unserer Schule, das es seit 1997 gibt und das von Ilonka Forwick initiiert und seitdem mit viel persönlicher Initiative am Leben gehalten wird. Doch wie steht es aktuell genau um dieses Projekt? Wie geht es den Menschen vor Ort?  Und nicht zuletzt: Wie kommen die Spenden den Menschen in Chilibulo zugute?

Sandra Dewert, Mutter unserer zur Zeit im Rahmen eines Schüleraustausches in Costa Rica weilenden EF-Schülerin Paula Dewert, wollte es genauer wissen. Sie nutzte den Aufenthalt ihrer Tochter in Mittelamerika dazu,  von Ende November bis Mitte Januar 7 Wochen in Quito  zu verbringen und sich in einem Projekt für Straßenkinder in der Millionenstadt zu engagieren. Da lag es nahe, auch „unserem“ Chilibulo-Projekt im Süden Quitos einen Besuch abzustatten. Für uns bot sich daher die willkommene Gelegenheit, durch ein Gespräch dieses Projekt einmal von außen und mit anderen Augen zu betrachten.


Sandra Dewert berichtet vor allem von den Lebensgeschichten der Kinder des Armenviertels. Deren Leben sei  geprägt von bitterer Armut, zerrissenen Familien und elenden Wohnverhältnissen. Das Kinderhilfsprojekt mit seinem „Comedor y Apoyo Escolar“ biete ca. 50  Kindern eine lebenswichtige Anlaufstelle und trete oftmals an die Stelle einer funktionierenden Familie. Neben einer warmen Mahlzeit und menschlicher Zuwendung erlebten die Kinder hier ein Zuhause und Obhut, die sie woanders nicht fänden. Zugleich gebe es Hilfe bei den Hausaufgaben und die Möglichkeit, friedlich miteinander in einem „Schutzraum“, fernab von Gewalt, Drogenmissbrauch und Kriminalität zu spielen. Die dort ansässigen Ordensschwestern der „Esclavas del Sagrado Corazón de Jesús“ kümmern sich zusammen mit Oberstufenschülerinnen und „Küchenkräften“ mit viel Herzblut um die Kinder. Unterstützung erhalten sie seit über 30 Jahren durch eine Ärztin, die an drei Tagen der Woche vor Ort ist,  und seit ca. einem Jahr auch durch eine Psychologin, die für besonders traumatisierte Kinder da sein kann.

Insgesamt berichtet Sandra Dewert von einem äußerst gelungenen Projekt, dessen Unterstützung sehr wertvoll sei und sich auf jeden Fall lohne. Auch im Vergleich zu dem Hilfsprojekt, in dem sie selbst arbeitete, falle „Chilibulo“ durch außerordentliches Engagement aller Mitwirkenden und einer guten Organisation aus dem Rahmen. Insgesamt festigte und bestätigte sich der Eindruck, dass die Hilfsgelder für Chilibulo gut investiert sind und dringend weiter benötigt werden. Die Hilfe kommt unmittelbar an und hilft denen, die es am nötigsten haben, direkt.

Im Sinne dieser Einsicht motivierte das Gespräch mit Sandra Dewert zusätzlich, die Sorge für das Projekt durch unsere Schule beizubehalten und vielleicht sogar auszubauen. Daher geht der Dank an alle Schülerinnen und Schüler sowie alle Lehrkräfte und Eltern,  die sich seit Jahren tatkräftig für das Projekt eingesetzt haben und weiter einsetzen.


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(kurzfristige Änderungen vorbehalten)

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