Annette-Schüler/innen zur binationalen Begegnung in Verdun eingeladen

24. 04. 2016 12:36

„Wer nicht in Verdun gekämpft hat, der hat den Krieg nicht erlebt.“ Dieses Zitat eines französischen Soldaten aus dem ersten Weltkrieg bietet einen möglichen Einstieg in die Vorbereitung auf eine ungewöhnliche Reise, die 28 Schüler/innen, zumeist aus den Französischkursen der Q1 unserer Schule, unter der Leitung von Frau Hamidi zusammen mit Frau Mette-Michels vom 26.-30.5 2016 unternehmen werden. Ziel der Reise ist das bereits im Zitat erwähnte Verdun, das 100 Jahre nach Beginn der Schlacht vom 26.-30.5.2016 als Ort der binationalen Begegnung zwischen deutschen und französischen Jugendlichen fungieren wird.

Diese Reise zu den Schauplätzen, an denen die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ stattfand, steht unter dem Zeichen der Friedenspädagogik und dem Wunsch einer Begegnung zwischen jungen deutschen und französischen Schülern, die fünf Tage zusammen in einem Zeltlager die wechselvolle Beziehung beider Länder aufarbeiten und sich insbesondere in ihren dt.-frz. Tandems mit der Rezeption des Ersten Weltkriegs auseinander setzen.

Höhepunkt dieser Fahrt, zu der unsere Schüler/innen als Vertreter/innen aus NRW eingeladen sind, bildet die zentrale Gedenkfeier im Beinhaus von Douaumont, bei der auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und Staatspräsident Francois Holland anwesend sein werden.


Der Erste Weltkrieg, la „Grande Guerre“ war ein Schlüsselerlebnis in der europäischen Geschichte, dessen Ende nicht den Beginn eines dauerhaften Friedens nach sich zog. Vielleicht weckt diese ungewöhnliche Reise bei den Schülerinnen und Schülern unserer Schule das Bewusstsein, dass es auf dem Weg zu einem dauerhaften Frieden in Europa auch auf sie persönlich ankommt und sie als junge Europäer ihren Teil dazu beitragen, indem sie die Sprache des Nachbarlandes lernen, sich auf den Weg machen und gesprächsbereit und offen sind.

Das vom DFJW gemeinsam mit der Mission du Centenaire de la Première Guerre Mondiale und weiteren Partnern vor Ort geplante pädagogische Programm sieht z.B. neben Konzertbesuchen auch die Einstudierung einer Performance mit Volker Schlöndorff vor und bietet die Möglichkeit, zusammen mit 4.000 Jugendlichen als „force motrice pour une Europe unie“ zu fungieren. Diese Möglichkeit, Geschichte hautnah zu erleben, begeistert uns sehr und rundet unser schulisches Engagement für Geschichtsbewusstsein, Völkerverständigung, Austausch und Freundschaft zwischen den Partnerländern auf wunderbare Weise ab.


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