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Wiedersehen an der Grünen Gasse

26. 10. 2015 15:18

Es gab Zeiten am Annette-Gymnasium, da hatte jeder Abiturjahrgang seine eigene Farbe als Erkennungsmerkmal. Von der Zuordnung rührt der Name des jährlichen „Farbenfestes“ her – am Samstag feierten es frühere Schüler zweier Generationen: die Entlassjahrgänge 1990 bis 1999 und jene, die vor 1960 ihren Abschluss an der einstigen reinen Mädchenschule machten.

Etwa 200 Ehemalige trafen sich an der Grünen Gasse. Einige nahmen an Führungen durch die Schule teil, andere versammelten sich gleich an den gedeckten Tischen, um miteinander und mit dem ein oder anderen Lehrer „von damals“ zu plaudern. „Viele kennen den Ergänzungsbau zur Schützenstraße hin noch gar nicht, den die Schule vor einigen Jahren bekommen hat“, sagt Heike Hänscheid, Leiterin des Vorstands des Ehemaligen-Vereins. Er organisiert die Wiedersehenstreffen.

„Wir laden immer wieder andere Jahrgänge ein, weil alle Ehemaligen gleichzeitig zu viele Leute für das Fest wären“, erklärt Hänscheid. In 2014 zum Beispiel feierten die Jahrgänge 1960 bis 1969.


Hänscheid und Beate Dreseler für die Lehrerschaft begrüßten die „Annetten“, wie die Ehemaligen genannt werden, am Samstag. Die Jahrgangsstufe 12 servierte Kaffee und Kuchen. Schließlich kam es zur Begegnung zweier Frauen, deren Laufbahnen besonders weit auseinander liegen: Katrin Gelbe (39, Abi-Jahrgang 1995) ist heute selbstständige Optikerin in der Nähe von München. In den ersten Jahren nach der Schule habe sich ihre Stufe jährlich zu Weihnachtsfeiern getroffen. Auch der älteste Gast erzählte von sich: Ruth Nicolaides (geb. Vogel, 84, Abi-Jahrgang 1951) studierte Physik. Sie ging in die Forschung und lebt schon lange zusammen mit ihrem Mann in den USA.

Von Klaus Möllers, WN - 26.10.2015
Bild: (klm) WN - 26.10.2015


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