Traditionelle Kennenlernfahrt nach Damme

19. 10. 2015 20:54

Mit allen Sinnen lernen! Die Varusschlacht auch im Kontext menschlichen Leidens beurteilen! Vor allem aber stand im Vordergrund: Die eigene Klasse und die Mitschülerinnen und Mitschüler besser kennenlernen! Wer das liest und das Annette-Gymnasium kennt, weiß, dass es für unsere neuen Sextaner wieder an der Zeit war, nach Damme zu fahren.

Der dreitägige Ausflug in die Jugendherberge Damme hat sich bewährt und hat am Annette-Gymnasium gute Tradition. Seit vielen Jahren fahren die neuen Fünftklässler nach der Einführung in das Schulleben nach Damme, um hier besser gegenseitig auf einer „Kennenlernfahrt“ miteinander in Kontakt zu treten. Vom Montag bis Mittwoch weilten die Klassen 5b und 5c dort, um von den Klassen 5a, 5d und 5e abgelöst zu werden, die bis zum Freitag ihr eigenes Programm bestritten.

Das „Miteinander“ stand dabei im Vordergrund. Beginnend bei der Zusammenstellung der Zimmer und weiter mit der Bewältigung des täglichen Ablaufs galt es, sich abzusprechen, Kompromisse zu schließen und sich gegenseitig zu helfen und beizustehen. Dabei stellte sich sehr schnell heraus, dass das gar nicht so einfach und Verantwortung für die Gruppe verstärkt gefragt ist.


In besonderer Weise erfuhr das die Klasse 5e von Frau Götz: Nach intensiver Vorbereitung und Hinführung ließen sich Schülerinnen und Schüler rückwärts von einen Tisch fallen – und sie wurden aufgefangen von ihren Klassenkameraden. Beindruckend!

In „Workshops“, die von den Klassenpaten und den Lehrkräften organisiert wurden, waren eigentlich alle rund um die Uhr eingebunden: Hüttenbau im Wald, Fußball, Basteln, ein Schreib-Workshop – zwischen vielen Optionen klasseninterner und klassenübergreifen Art bestand eine große Auswahl. Eine Waldführung der besonderen Art beeindruckte vor allem dadurch, dass einmal alle Sinne des Menschen gesondert angesprochen wurden. Was kann man im Wald riechen, tasten, hören oder schmecken? Erstaunliches trat da zutage, wenn man den Hauptsinn des Menschen, das Sehen, einmal phasenweise durch das Verbinden der Augen ausschaltet.

Eine sehr informative und zugleich altersgerechte Führung durch das Museum „Kalkriese“ auf den Spuren der Römer und Germanen ergänzte das Programm am Abreisetag sinnvoll.

Am Ende waren alle zufrieden und wohlbehalten zurück. Manche hatten Vorbehalte gegenüber Mitschülerinnen und Mitschülern überwunden, viele ein größeres Bewusstsein für Gemeinschaft entwickelt und Vertrauen aufgebaut.  Besonders erwähnt werden sollen die Klassenpatinnen und Klassenpaten aus der EF: Ohne sie und ihren Einsatz könnte diese Fahrt nicht so gut gelingen.

Erprobungsstufenkoordinatorin Helga Möllenbrink, die alle Klassen begleitet hatte, war sehr zufrieden angesichts der erreichten Ziele, bedankte sich bei den Paten und allen Kolleginnen und Kollegen und machte sich noch am Abreisetag an die Planung für die Fahrt im nächsten Schuljahr.


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