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Austausch mit Rishon le Zion: „Heimat“ – mehr als nur ein Wort

29. 09. 2015 07:52

Der vom evangelischen Kirchenkreis und dem Annette-Gymnasium gemeinsam organisierte Israel-Austausch präsentierte heute im Foyer unserer Schule eine von den deutschen und israelischen Schülerinnen und Schülern erarbeitete Ausstellung zum Thema „Heimat“.

Christoph Schmidt-Ehmcke, Initiator und Begründer dieses Austausches, begrüßte zu Beginn alle Gäste und verwies nicht ohne Stolz darauf, dass die Israel-Partnerschaft im kommenden Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum feiern werde. Jeweils eine Woche vor und eine Woche in den Herbstferien findet dieser Austausch mit den Partnern in Rishon le Zion regelmäßig statt.

Auch Margret Flöttmann-Rühl als Vertreterin der Schulleitung zeigte sich inspiriert von den Arbeiten der Schülerinnen und Schüler. Ausgehend von Theodor Fontanes Leitdgedanken, dass  erst die Fremde uns lehre, was wir an Heimat hätten oder an Heimat besäßen, arbeitete sie in ihrer Begrüßung heraus, dass israelischen und deutschen Teilnehmern – auch eingedenk aller religiösen und kulturellen Unterschiede - offensichtlich ein gemeinsames Grundgefühl eigen sei: Sicherheit, Zugehörigkeit zur Familie - weniger zum Territorium – und der Bezug auf gemeinsame Grundwerte - seien sie politisch oder religiös begründet – machten das jeweilige Wir-Gefühl aus und verwiesen auf gemeinsame Wurzeln.


Die Ausstellung wird noch einige Tage im Foyer zu sehen sein. Es lohnt sich sehr, einen Blick auf  die Exponate zu werfen, zeigen sie doch ein Stück gelebter Gemeinsamkeit und Verständigung zwischen den israelischen und deutschen Partnern.


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