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Labortag des Biologie-LK zum Thema "Furcht und Angsterkrankungen"

07. 11. 2014 09:35

Neurophysiologie ist ein spannendes Forschungsfeld, auf dem es noch viel zu entdecken gibt.

Daher tauschte der Biologie-Leistungskurs von Herrn Bremer im Jahrgang Q2 am vergangenenen Montag für einen Tag das Klassenzimmer gegen die Labore des Sonderforschungsbereiches „Furcht, Angst, Angsterkrankungen“ am Institut für Physiologie der Universität Münster, um neurophysiologische Grundlagenforschung einmal hautnah zu erleben.

An einem der begehrten Labortage des Sonderforschungsbereiches hatten die Schüler nicht nur die Gelegenheit, mit den Wissenschaftlern zu sprechen und die Labore zu erkunden, sondern ihnen auch bei Experimenten über die Schulter zu schauen.


Der „neurophysiologische Vormittag“ begann mit einer thematischen Einführung in die Hirnforschung und die Arbeitsbereiche des Sonderforschungsbereiches, die unter anderem die experimentelle Epilepsieforschung und die Erforschung von Furchtmechanismen umfasst. Anhand anschaulicher Beispiele zur Entstehung von Furcht und Angst wurden Inhalte und Methoden der einzelnen Forschungsprojekte erläutert. Danach hatten die Nachwuchsforscher Gelegenheit, sich in den Laboren umzusehen und Fragen zu stellen.

„Wir zeigen den Schülern zum Beispiel klassische Verhaltensexperimente mit Mäusen“, so Dr. Jörg Lesting – „und hochkomplexe Geräte wie das Zwei-Photonen-Laser-Scanning-Mikroskop, mit dem man bestimmte Erregungsprozesse in Nervenzellen nachverfolgen kann“. Rund zwei Stunden lang begleiteten die Schüler anschließend aktiv den Forschungsprozess.

Die abschließende Evaluation und die Rückmeldungen in der folgenden Unterrichtsstunde im Rahmen Auswertung des Labortages kamen zu einem einmütigen Ergebnis: "das sollte der Biologie-Leistungskurs im kommenden Jahr auf jeden Fall auch machen".


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