Digitaler Unterricht begeistert Lehrer und Schüler am Annette-Gymnasium

09. 02. 2014 15:09

Tafel, Schulbuch und Füllfederhalter waren gestern – eBoard und Tablet sind heute! Ob diese Aussage stimmt, testen gerade Englischlehrer Lukas Schmitt und seine Klasse 8b. Er hatte sich mit seiner Projektgruppe erfolgreich für das Programm zur Förderung der digitalen Bildung beworben, das Initiative DIGITALE BILDUNG NEU DENKEN zusammen mit Samsung Electronics GmbH ins Leben gerufen hatte.
Unter dem Motto „Digitale Bildung neu denken“ arbeitet die Lerngruppe nun an ihrer erfolgreichen Projektidee eines Reiseführers für Nordamerika. Insgesamt wurden nur 48 Schulen in der Bundesrepublik ausgewählt.


Die Schülerinnen und Schüler recherchieren nun mithilfe der Tablets und einer Internetverbindung Informationen, entwickeln Ideen, fertigen Zeichnungen an, machen Fotos, Interviews oder Sprachaufnahmen und speichern diese ab. Am Ende des Projektes soll jede Schülerin und jeder Schüler einen individuell gestaltetet Reiseführer über eine nordamerikanische Stadt erstellt haben. Dieser soll anschließend zur Wiederholung und Systematisierung des Unterrichtsstoffes sowie zur Ergänzung des persönlichen Wortschatzes weiter genutzt werden. Das herkömmliche Lernen von Regeln und Vokabeln wird nun erweitert durch praxisorientiertes Überprüfen und Ergänzen von Wortschatz und Grammatikkenntnissen durch interaktives und kooperatives Arbeiten mit den mobilen Endgeräten. Dabei steht neben dem inhaltlichen Schwerpunkt auch die zielgerichtete und sinnvolle Mediennutzung im Vordergrund.
Informatiklehrer und Projektbetreuer Hendrik Büdding lobt zusätzlich die unproblematische Integration der digitalen Geräte in die bestehende Infrastruktur der Schule. Die Lösung aus einer Hand laufe völlig unproblematisch und führe zu einer größeren Konzentration auf die inhaltliche Arbeit. Schließlich entsprächen die oben beschriebenen Arbeitsweisen mehr den Erwartungen der Schüler als manche konventionelle Unterrichtsmethode. Das motiviere Schüler nachhaltig, stellt  Hendrik Büdding ergänzend fest.

Ob die hochgesteckten Erwartungen an das digitale mobile Klassenzimmer auch tatsächlich in Erfüllung gehen, wird in den nächsten Wochen erprobt. Wagt man einen Blick über die Grenzen, wird jedoch jetzt schon schnell deutlich, dass das Annette-Gymnasium einen sehr fortschrittlichen Weg eingeschlagen hat. In den skandinavischen Ländern und in den USA ist die flächendeckende Ausstattung der Schulen mit Tablets schon weiter fortgeschritten. Gerade auch deshalb sieht Schulleiterin Jutta Rutenbeck die Vorreiterfunktion des Projektes sehr positiv. Digitales Lernen stelle jetzt schon die Weichen für die Veränderungen in Schule und Gesellschaft, auf die es die Schüler vorzubereiten gelte.

Doch wie lautet das vorläufige Fazit der Schüler selbst? Lukas, Zohrah und ihre Klassenkameraden aus der 8b freuen sich jedenfalls über die nun sehr schnell verfügbaren aktuellen Informationen und die Möglichkeit, ihre Englischkenntnisse unmittelbar und sinnvoll anwenden zu können.

Sollte das Projekt erfolgreich verlaufen, winkt als möglicher Preis die endgültige Übernahme der gesamten IT-Ausstattung. Auf jeden Fall aber soll der nun beschrittene Weg umsichtig und nachhaltig fortgeführt werden. Der Umgang mit Tablets im Unterricht wurde schon in kleinen Pilotprojekten am Annette vorab mit dem IT-Projekt-Münster erprobt wird vielleicht schon in naher Zukunft selbstverständlich sein. Genau deshalb wird Hendrik Büdding mit Schülern aus der Jahrgangsstufe 9 und der Oberstufe an der nächsten Runde des Programms teilnehmen, die dann bereits im kommenden Schulhalbjahr beginnen wird. In seinem Projekt „Robotik - Mehr als eine automatisierte Maschine“ wird es um die Entwicklung eines Roboters und dessen Fernsteuerung über ein mobiles Endgerät gehen.

Digitale Bildung ist also ein nachhaltiger Faktor am Annette-Gymnasium!


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