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Exkursion zum Thema „Angst, Furcht und Angsterkrankungen“

05. 11. 2013 15:27

Neurophysiologie ist ein spannendes Forschungsfeld, auf dem es noch viel zu entdecken gibt.
Daher tauschte unser Biologie-Leistungskurs im Jahrgang 12 im Halbjahr Neurophysiologie für einen Tag das Klassenzimmer gegen die Labore des Sonderforschungsbereiches „Furcht, Angst, Angsterkrankungen“ am Institut für Physiologie der Universität Münster, um Neurophysiologie einmal hautnah zu erleben. Dabei hatten die Schüler nicht nur die Gelegenheit, mit den Wissenschaftlern zu sprechen und die Labore zu erkunden, sondern ihnen auch bei Experimenten über die Schulter zu schauen.
Der „neurophysiologische Vormittag“ begann mit einer thematischen Einführung in die Hirnforschung. Danach hatten die Nachwuchsforscher Gelegenheit, sich in den Laboren umzusehen und Fragen zu stellen.


„Wir zeigen den Schülern zum Beispiel klassische Verhaltensexperimente mit Mäusen“, so Dr. Jörg Lesting – „und hochkomplexe Geräte wie das Zwei-Photonen-Laser-Scanning-Mikroskop, mit dem man bestimmte Erregungsprozesse in Nervenzellen nachverfolgen kann“. Rund zwei Stunden lang begleiteten die Schüler aktiv den Forschungsprozess.
Mit den offenen Labortagen für Oberstufenschüler will der SFB Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Arbeitsweise aktueller Hochschulforschung geben, seine Forschung der Öffentlichkeit präsentieren und interessierte Schüler an die Wissenschaftspraxis heranführen. Und darüber hinaus dient die Exkursion natürlich auch dazu, ein Bewusstsein für Angst und Angsterkrankungen zu schaffen.


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