Ein Ort zum Forschen und Lernen - Die Klasse 7b im Stadtarchiv

02. 12. 2012 19:52

Wir, die Klasse 7b, besuchten in der letzten Geschichtsstunde am 29.11.2012 zusammen mit unserer Geschichtslehrerin Frau Caspary das Stadtarchiv Münster.

Als wir in der Speicherstadt angekommen waren, hatten wir noch etwas Zeit bis zu unserer Führung, so konnten  wir uns die alten Speicher schon einmal von außen ansehen.


Wenig später betraten wir das Archiv und wurden von Frau Link, einer freundlichen Archivarin, begrüßt. Diese führte uns in den Seminarraum, wo wir uns mit einigen spannenden Fragen über Archive auseinandersetzten, wie z. B. der Frage, was ein Archiv überhaupt ist und was es für Besonderheiten hat. Zudem erfuhren wir, dass nicht nur alte Text-, Bild- und Tondokumente in einem Archiv aufbewahrt werden, sondern auch Dokumente neuerer Zeit, wie z. B. Klassenbücher oder Strafarbeitshefte aus Münsteraner Schulen. Danach befassten wir uns mit den wichtigsten Aufgaben eines Archivars, die darin bestehen, neu eingetroffene Dokumente zunächst zu begutachten und schließlich einige zu übernehmen. Dann müssen sie erschlossen und verzeichnet werden. Geforscht werden darf mit ihnen allerdings erst nach einigen Jahren.

Nach dieser kurzen Einführung besichtigten wir dann die anderen Räume des Archivs. Los ging es mit dem Lesesaal in dem man nach einer Art Anmeldung mit den im Archiv vorhandenen Dokumenten arbeiten darf. Außerdem kann man sich hier einige Dokumente, die im Original nicht zur Verfügung stehen, mit dem Reader-Printer ausdrucken.

Nun ging es weiter zum „Herzstück“ des Archivs, dem Magazin. Im Keller werden alle Dokumente bei kühlen 18 Grad aufbewahrt. Hier holte die Archivarin einen Karton aus einem der lustigen Schieberegale und zeigte uns die erste Seite eines Strafarbeitsheftes einer Grundschule. Warum nur die erste Seite?  Auf der zweiten Seite taucht der Name einer Person auf, dieser darf erst zehn  Jahre  nach ihrem Tod gezeigt werden.
Die letzte Station unseres Rundgangs war die hauseigene Werkstatt. An diesem Ort  werden kaputte Schriftstücke wieder hergestellt. Zur Veranschaulichung zeigte uns Frau Link ein restauriertes Buch.

Dann begaben wir uns wieder in den Seminarraum und bekamen zu guter Letzt noch einige Kopien von Originaldokumenten aus der Zeit des Westfälischen Friedens, der gerade unser Thema in Geschichte ist.

Zuhause sollen wir uns damit beschäftigen, was die alte Sprache in den Texten wohl in unserer heutigen Sprache bedeuten könnte.

Nach diesem Ausflug wissen wir alle, wo wir hingehen können, wenn wir uns Originaldokumente aus der Geschichte der Stadt Münster ansehen möchten.


Johanna Brockmann / Julia Norman


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