Einführung der 60-minütigen Unterrichtsstunde zum neuen Schuljahr

19. 09. 2010 12:01

Seit Beginn dieses Schuljahres erfolgt der Unterricht am Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium im 60-Minuten-Rhythmus. Natürlich wurden auch die großen Pausen entsprechend verlängert. Schon nach den ersten Wochen sind die erwarteten Vorteile gegenüber dem bisherigen 45-Minuten-Rhythmus deutlich spürbar.


Es gelten nun folgende Unterrichtszeiten und Pausenzeiten:

 

1. Stunde 7.50 - 8.50 Uhr
2. Stunde 8.55 - 9.55 Uhr
1. große Pause  9.55 - 10.20 Uhr
3. Stunde 10.20 - 11.20 Uhr
4. Stunde 11.25 - 12.25 Uhr
2. große Pause   12.25 - 12.50 Uhr
5. Stunde 12.50 - 13.50 Uhr

 

Damit erfolgt eine deutliche Verlängerung der bisherigen Pausen nach der zweiten und vierten Stunde und das Verhältnis von Unterrichtszeit zu Pausenzeit nimmt gegenüber der bisherigen Regelung zugunsten der Pausen zu.

Eine einstündige Mittagspause ist für einen fünfstündigen Unterrichtstag im 60-Minuten-Rhythmus nicht erforderlich, da für alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 9 der Unterricht in der Regel spätestens nach der 5. Stunde endet, also um 13.50 Uhr.

Das Angebot einer Übermittagsbetreuung für Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 im Anschluss an den Unterricht wird selbstverständlich fortgeführt.

Die Anzahl der Wochenstunden der Stundenpläne die einzelnen Jahrgänge 5 – 9 beträgt:

Jahrgang 5 6 7 8 9

Wochenstunden zu 60 Minuten

23,5 24 25 25 25

 

Dabei sind die zeitlichen Vorgaben des Ministeriums für die einzelnen Fächer von 45-minütigen Unterrichtsstunden auf 60-minütige Unterrichtsstunden umgerechnet. Insgesamt werden also alle Fächer im gleichen zeitlichen Umfang wie bei der traditionellen 45-minütigen Unterrichtsstunde unterrichtet. Die zeitliche Dauer der Klassenarbeiten ändert sich ebenfalls grundsätzlich nicht.

Wie die Tabelle zeigt, lässt sich der Unterricht gleichmäßiger als bisher über die Woche und über die einzelnen Jahrgänge verteilen und schafft für die Schülerinnen und Schüler Freiräume für weitere schulische oder außerschulische Aktivitäten am Nachmittag.

Für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, also der Jahrgangsstufen 10 bis 13, geht der Unterricht teilweise auch über die 5. Stunde hinaus.


Mit einer Verlängerung der Unterrichtsstunde auf 60 Minuten sind folgende didaktische und methodische Vorteile verbunden:

  • Eine Verlängerung der Unterrichtsstunde von 45 Minuten auf 60 Minuten ermöglicht und erfordert eine insgesamt stärker auf schülerzentrierte Arbeitsformen ausgerichtete Unterrichtsmethodik, die das selbstständige Arbeiten der Schülerinnen und Schüler stärker fördert als bisher.
  • Gerade bei Einbeziehung schülerzentrierter Arbeitsformen und Förderung selbstständigen Arbeitens können in einer 45-minütigen Unterrichtsstunde Stundenthemen oftmals nicht zum Abschluss gebracht werden, weil die Auswertung der einzelnen Schülerarbeit oder der Gruppenarbeit mehr Zeit erfordert, als in 45 Minuten zur Verfügung steht. Eine abschließende Gesamtauswertung und Beurteilung wird daher häufig in die nächste Stunde verlegt, es ergeben sich so immer wieder „Überlappungen“. Eine mögliche abschließende Behandlung eines Themas in einer 60-Minuten-Unterrichtsstunde spart auf das Schuljahr verteilt erheblich Zeit.
  • Darüber hinaus erleichtert eine Verlängerung der Unterrichtsstunde die Durchführung projektorientierten Arbeitens sowie experimentellen Unterrichts in den Naturwissenschaften.
  • Durch die Verlängerung der Unterrichtsstunde von 45 Minuten auf 60 Minuten werden weniger Fächer am einzelnen Schultag unterrichtet. Es erfolgen weniger Raumwechsel und weniger Lehrerwechsel. Dadurch gelangt mehr Ruhe in den Ablauf des Schultages, die insbesondere vor dem Hintergrund der Verdichtung der Lernzeit aufgrund der verkürzten Schulzeit pädagogisch dringend erforderlich ist.
  • Die mit der Verlängerung der Unterrichtsstunde verbundene Reduktion der Anzahl der Stundenanfänge pro Schultag bedeutet einen effektiven Gewinn echter Lernzeit.
  • Die Schülerinnen und Schüler müssen pro Schultag weniger Material und insbesondere weniger Schulbücher mitbringen.


Wir haben uns deswegen für das 60-Minuten-Modell entschieden, weil es gegenüber Modellen mit Unterrichtsstunden über 60 Minuten hinaus noch folgende Vorteile hat:

  • Die Klassenlehrer/innen sind während der Woche häufiger in ihrer Klasse.
  • Fremdsprachen werden häufiger pro Woche unterrichtet. Damit sind für die Schülerinnen und Schüler mehr Sprechanlässe in der Fremdsprache pro Woche gegeben.
  • Aufgrund des 60-Minuten-Modells ist eine gleichmäßige Verteilung der Unterrichtsstunden pro Woche auf die einzelnen Wochentage möglich. Dadurch wird einerseits die schulische Arbeitsbelastung der Schülerinnen und Schüler in der Woche gleichmäßiger verteilt. Andererseits wird die Durchführung außerschulischer Aktivitäten (z.B. Aktivitäten in Vereinen, privater Musikunterricht, Konfirmationsunterricht u. a.) für die Schülerinnen und Schüler erheblich vereinfacht.


Unsere ersten Erfahrungen mit der 60-minütigen Unterrichtsstunde bestätigen diese qualitativen Verbesserungen, so dass wir sicher sind, mit der Einführung der 60-minütigen Unterrichtsstunde unsere schulische Arbeit zum Wohle unserer Schülerinnen und Schüler weiter zu entwickeln.


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