Im Kapuzinerkloster

05. 07. 2010 00:00

Am Donnerstag, dem 1. Juli 2010, haben wir - die Klasse 6c - mit unserer Geschichtsreferendarin Frau Keen und unserer Klassenlehrerin Frau Dr. Caspary das Kapuzinerkloster Münster in der Kapuzinerstraße besucht.

Wir wurden von Bruder Steffan durch das Kloster geführt


und er konnte unsere Fragen immer beantworten. Zuerst standen wir vor dem Kloster und Bruder Steffan erzählte uns, wie alt das Kloster ist: 152 Jahre. Wir hielten das zunächst für ziemlich alt, doch der Mönch erklärte uns, dass dieses Kloster keineswegs alt sei. Es gäbe andere Klöster, die noch viel älter seien als dieses hier.

Dann sind wir in das Kloster hineingegangen und waren erstmal verblüfft: Wir hätten nie gedacht, dass das Kloster modern eingerichtet ist. Es gab Dekorationen an den Wänden, und diese hatten auch eine schöne Farbe. Natürlich hingen Bilder von alten, längst verstorbenen Mönchen an der Wand, aber wir konnten auch einen Blick in ein Büro werfen, das mit Computern und modernen Geräten ausgestattet war.

Dann ging es auch schon weiter: Wir kamen zu einem Sprechzimmer. Hier gaben die Mönche Menschen Tipps, die ihr Leben nicht mehr bewältigen können oder sich aussprechen möchten, die Probleme zuhause haben oder zuwenig Geld besitzen. Man kann hier auch Fragen zum Kloster stellen, oder manchmal wollen die Leute wissen, wie man überhaupt Mönch wird. Das alles erklärte uns Bruder Steffan, und wir durften noch ein paar mehr Fragen stellen.

Dann zeigte uns der Bruder einen Raum, wo die Kapuzinermönche Armen, Arbeitslosen oder Obdachlosen etwas zu essen geben. Täglich kommen hier 10 bis 15 Menschen hin, die nicht einmal Geld für ein ordentliches Essen oder kein Dach überm Kopf haben.

Danach sind wir in die Kirche gegangen und anschließend in die große Bibliothek des Klosters. Hier stehen über 100.000 Bücher! Wir durften uns ein wenig umsehen und es kamen dabei viele Bücher zum Vorschein, die unglaublich alt und wertvoll sind. Alle bestaunten diese Schätze. Bruder Steffan erklärte uns, dass man als Mönch alles abgeben muss, was einem gehört, z.B. (viel) Geld oder anderen Reichtum. Die Bibliothek, so erzählte uns der Bruder, ist der einzig wertvolle Teil im Kloster.

Danach schlenderten wir den Gang entlang, auf dem die der Zimmer liegen, wo die Mönche schlafen. Wir durften sogar in ein leerstehendes Zimmer gehen und es besichtigen: Die Mönche haben eine extra „Etage", mit Bett und Schrank. Die Treppe im Zimmer ist ziemlich steil; man muss aufpassen, dass man nicht herunterfällt.

Danach gingen wir auf die Pflegestation für die älteren Brüder und anschließend liefen wir durch den Garten des Klosters und über einen Fußballplatz bis zu einer kleinen Wiese, wo wir uns hinsetzten. Nun durften wir alle Fragen stellen, die wir noch hatten. Bei der Verabschiedung meinte Bruder Steffan, es wäre eine Herausforderung gewesen, all unsere Fragen zu beantworten. Dann gingen wir zur Bushaltestelle und er zum Mittagessen.

Es war wirklich sehr schön und interessant. Ich würde jeder Klasse empfehlen, die im Moment das Thema „Klöster im Mittelalter" behandelt, das Kapuzinerkloster zu besichtigen.

E. Gattinger


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