Unsere Jugend forscht für unsere Gesundheit

26. 02. 2021 00:00

Teams bringen sich für den kommenden "Jugend Forscht" Regionalwettbewerb mit großzügiger Förderung in Position

Laut dem Bundesamt für Umwelt starben 2007 bis 2015 pro Jahr durchschnittlich 44.900 Personen in Deutschland aufgrund ihrer Feinstaubexposition. Das Problem der Feinstaubbelastung ist also von großer Bedeutung, vergleichbar in Größenordnung zum Beispiel mit der Coronavirus-Epidemie in Deutschland. Bereits 1997 ergab eine Studie in zwölf verschiedenen europäischen Städten, dass eine Zunahme der Konzentration von PM10-Feinstaub in der Luft um 50μg/m3 zu einer Zunahme der täglichen Tode um 1% bis 3% führt (David Schlang/Anouk Lemkau).

David Schlang (Q2) und Anouk Lemkau (Q2) führen auf diesen Erkenntnissen aufbauend eine Messstudie zur Verbreitung Feinstaubparikeln mit selbst programmierten Minicomputern und Feinstaubsensoren durch. Diese Erkenntnisse wiederum sollen mit einer Simulation zur Bewegung der Teilchen in einem vereinfachten Modell abgeglichen werden.

Die Arbeit knüpft damit auch an Arbeiten aus den vorangegangenen Jahren an, die sich beispielweise mit der Feinstaubbelastung am Ludgerikreisel und ihrer Ursache im Bremsabrieb von Bussen beschäftigten.

Damit David und Anouk unter Begleitung von Victor Schneider ihre Messungen durchführen können, wird das Team (hier auch stellvertretend für die anderen drei) großzügig vom Sponsorpool Nordrhein-Westfalen der Stiftung Jugend forscht e.V. mit diesem Vorhaben gefördert.


Aufgrund der aus den Vorjahren im Kurs etablierten Methoden zur Feinstaubcharakterisierung können David und Anouk – fachlich begleitet durch Herrn Deittert und Herrn Holtkamp (WWU) - auf eine etablierte Hochleistungsanalytik ihrer Feinstaubproben zurückgreifen.

Ein sehr schönes Beispiel für eine gelingende Zusammenarbeit naturwissenschaftlicher Fachrichtungen, die der zentrale Schlüssel für die Beantwortung der immer komplexeren Forschungsfragen unserer Zeit ist.   
Die weiteren Projekte kommen aus dem Bereich der immer wichtigeren Neustrukturierung unserer Mobilität und forschen an automatischen Lichtanlagen und einer automatischen Schaltung für das Fahrrad sowie dem Aufbau eines Antriebs für Magnetschwebebahnen.

Wir bedanken uns im Namen aller Teams für diese außergewöhnliche finanzielle Unterstützung der Teilnahme am kommenden Regionalwettbewerb am 25. und 26. Februar.

Victor Schneider


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