Auf den Spuren des Sports in der Geschichte

05. 02. 2021 00:00

Workshops zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten finden unter „Corona-Bedingungen“ statt

Alle zwei Jahre im Dezember beginnt die heiße Phase des Geschichtswettbewerbes. Auch in diesem Durchgang arbeiten wieder zahlreiche junge Forscher*innen aus den Jahrgangsstufen 7 bis 12 spannende Lokal- und Familiengeschichten ganz neu auf. Das Oberthema des Wettbewerbes lautet in diesem Jahr „Bewegte Zeiten. Sport macht Gesellschaft“.

Neben der wöchentlichen AG und zahlreichen individuellen Treffen fand vom 11. und 12. Dezember wieder unser ganztägiger Workshop zum Wettbewerb in der Schule statt. Diese Tage haben immer eine besondere Atmosphäre und einen besonderen Charme.

Die Schüler*innen erhalten an diesen Tagen „Forscherzeit“, in der sie sich voll und ganz auf ihre Untersuchungen konzentrieren und selbstständig an ihren Projekten arbeiten können. Diese Zeit kann für spannende Gespräche mit Zeitzeugen, die Auswertung von Archivalien, für „Fachgespräche“ und zum konkreten Schreiben einzelner Kapitel der Arbeit genutzt werden.

Die Lehrer*innen Katy und Wolfhart Beck, Kim Keen und Kristin Strüwe sowie die Geschichtsstudentin Paula Finkenberg standen den jungen Forscher*innen als begleitende und beratende Tutoren zur Seite, ohne jedoch deren Arbeit zu steuern. Das Zepter behalten die Jungwissenschaftler*innen stets selbst in die Hand.

In diesem besonderen Jahr waren unsere Arbeitsbedingungen natürlich etwas anders als sonst, da unsere Forschergruppe aus ganz unterschiedlichen Jahrgangsstufen und Klassen zusammenkam und die Corona-Auflagen eingehalten werden mussten.


Die Schule unterstützte uns, indem sie viele Räume zur Verfügung stellte, die wir in Kleingruppen mit ausreichend Abstand nutzen konnten. Alle 20 Minuten hieß es lüften, lüften, lüften.

Mitten im Workshop erreichte uns dann die Eilmeldung des Ministerpräsidenten: Die Schulen werden geschlossen! Kurz nachdem die Meldung „on air“ ging, kam auch schon die Durchsage von Frau Kettelhoit, dass es zu einer zweiten Schulschließung kommt. - Die spontan-erschrockene Reaktion eines Jungforschers: „Dürfen wir denn noch bleiben und morgen auch noch kommen?“

Glücklicherweise durften wir, da der Lockdown erst ab Montag angeordnet wurde. So verbrachten wir auch noch den Samstag, als letzte Gruppe des Jahres, in der Schule. Das war für viele ein Highlight. Ein junger Forscher der Klasse 8 kommentierte: „Der Workshop war ziemlich cool, da man, auch als alle weg waren, noch in der Schule war und einem alle Räume zur Verfügung standen. Es war auch cool, dass man sich seine Pausen selbst einteilen konnte.“ Die traditionelle „Workshop-Pizza“ für alle Forscher*innen durfte natürlich auch in diesem Jahr nicht fehlen.

Für den zweiten Workshop am 15. und 16. Januar mussten wir dann allerdings auf Distanz umstellen: er fand als Videokonferenz statt, die Betreuung erfolgt nun digital. Jetzt sind alle Teilnehmer*innen im Endspurt. Ende Februar werden die Beiträge bei der Körber-Stiftung eingereicht – ab dann heißt es wieder Daumen drücken!


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