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Was haben Fliegen und Tomaten gemeinsam?

24. 09. 2009 00:00

Mit beiden Organismen kann man eine Menge Freude beim molekulargenetischen Experimentieren im Schülerlabor der Universität Münster haben.
Das stellten wir, 14 Schülerinnen des Biologie-Leistungskurses der Jahrgangsstufe 12, fest. Im Schülerpraktikum des Sonderforschungsbereichs Biologie durften wir am 22. September 2009 mit


modernsten Methoden der Molekularbiologie arbeiten:

Wir machten die DNA (das Erbmaterial) von Fruchtfliegen und Tomaten sichtbar und vervielfältigten spezielle DNA-Sequenzen mit Hilfe der sogenannten PCR, einer Methode, die nicht nur tagtäglich in der Biochemie und Medizin angewandt wird, sondern auch z. B. in der Forensik hilft, Täter mithilfe von DNA-Spuren zu überführen. Einen ganzen Vormittag lang durften wir also selbst die typische Laborarbeit eines Molekularbiologen durchführen. Die ganze Laboratmosphäre motivierte uns sogar so sehr, dass wir freiwillig die Zeit in unserer kurzen Pause dazu nutzten, uns von den zwei Biomedizin-Studentinnen die neusten, millionenschweren Lasermikroskope des Instituts vorführen und erklären zu lassen.

Dass sich unser Engagement beim Experimentieren auszahlte, merkten wir spätestens am nächsten Tag: Als uns die Studentin die Auswertung unserer Versuche per Mail zusandte, die allesamt geklappt hatten, merkte sie nebenbei an, dass eine so hohe Trefferquote in den Studentenkursen meist nicht zustande kommt. Schülerinnen und Schülern, die evtl. selbst in ihren Biologiekursen die Möglichkeit haben, freiwillig an diesem Praktikum teilzunehmen, sollten daher unbedingt „zugreifen“!


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