Medizinstudent für zwei Stunden

31. 08. 2009 00:00

Annettes Bio-LK-ler studieren unbekannte Erbkrankheiten

Am Morgen des 27. August 2009 machten wir, die Biologie-Leistungskurse von Herrn Bremer und Frau Schwarzer, uns auf den Weg zum Humangenetischen Institut der Universitätsklinik Münster.


Hier bot uns Herr Prof. Dr.  Kennerknecht,  Biologe und Kinderarzt, die besondere Möglichkeit, einen kleinen Einblick in sein Fachgebiet zu bekommen und zu testen, wie es sich als Student „anfühlt“, eine Medizin-Vorlesung zu besuchen. Diese Exkursion war für uns wirklich interessant, da die beiden Leistungskurse im Unterricht das Thema Genetik aktuell behandeln.

In dem Hörsaal des Instituts angekommen, begrüßte Prof. Kennerknecht uns zusammen mit einigen Biologiekursen anderer Schulen.  Wir erfuhren im Laufe von zwei Stunden viele neue Dinge zum spannenden Thema der Erbkrankheiten. Hier wurden unsere Kenntnisse über einige bekannte Krankheiten wie beispielsweise „Trisomie 21“ (auch als „Down-Syndrom“ bekannt) erweitert. Auch viele andere, uns unbekannte Gendefekte, die sich in einer Krankheit oder einer Behinderung widerspiegeln, wurden detailliert erklärt. Der ganze Hörsaal war fasziniert und hat sehr aufmerksam dem interessanten Vortrag von Prof. Kennerknecht zugehört, unterstützt von vielen Fotos, Bildern und Graphiken.

Nach den Grundlagen der Humangenetik und der Vorstellung einiger Erbkrankheiten und Gendefekte, folgte im zweiten Teil der Vorlesung ein kurzer Einblick in die aktuelle Forschung, indem wir am Beispiel der „Prosopagnosie“ (=„Gesichtsblindheit“) erfuhren, wie die bisher unbekannte Erbkrankheit anhand von Umfragen und Stammbaumanalysen erst vor einigen Jahren als solche aufgespürt wurde. Diese Krankheit äußert sich durch die Unfähigkeit, eine bekannte Person anhand ihres Gesichtes zu erkennen. Das können wir uns so ähnlich vorstellen wie die Schwierigkeit vieler Europäer, verschiedene asiatische Gesichter zu unterscheiden. Die Unfähigkeit fällt jedoch im Alltag nicht immer auf, da sich die Betroffenen meist andere Merkmale im Gesicht oder die Stimme genau merken, wodurch sie die Menschen trotzdem identifizieren können.

So war es auch schon schnell 12 Uhr und unsere Exkursion hatte hier ein Ende. Wir verabschiedeten Prof.  Kennerknecht mit großem Beifall  und machten uns, mit einigen wichtigen und interessanten Informationen mehr im Gepäck, auf den Weg zurück zur Schule.

 


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