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Mathematik-Informatik-Naturwissenschaft

Auf dieser Seite erhalten Sie einen Überblick über eine Reihe der unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Projekte und Aktionen, die im Verlauf dieses und des letzten Schuljahres in diesem Bereich an unserer Schule durchgeführt wurden oder mit Beteiligung unserer Schule stattgefunden haben. Weitergehende Informationen zum Schwerpunkt Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften am Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium finden Sie unter MINT-EC.

 

 

Annette-Schüler*innen erneut erfolgreich beim „bio-logisch!“ Wettbewerb

Ohne Moos nichts los … davon können nun auch zehn Schüler*innen des Annette-Gymnasiums nach der diesjährigen Teilnahme am „bio-logisch!“ Wettbewerb berichten.

Dabei ging es in diesem Jahr darum, unterschiedlichsten Moosen und ihren Eigenschaften auf den Grund zu gehen:  Wie viel Wasser kann ein Moos eigentlich speichern? Wie werden Moose zur Luftverbesserung genutzt und welche Tiere lassen sich in den zum Teil unscheinbaren Moospolstern finden?
All diese Fragen können unsere Schüler*innen aus den Jahrgangsstufen 6, 7 und 8 nach vielen Experimenten nun beantworten.

Mit der Übergabe der Urkunden gratulieren wir noch einmal herzlich Julia Schier (6b), Michael Hinze (6b), Lotta Flühe (7b), Johanna Schier (7b), Lena Hartmann (8b), Yannick Evenkamp (8b), Leonidas Saliveros (8b), Philipp Gurlit (8b), Erik Norman (8b) und Maximilian Westerholt (8b). Frau Krauß herzlichen Dank für die Betreuung!

Für diejenigen, die nun auch Lust auf eine eigene „bio-logisch!“-Teilnahme im Sommer 2020 bekommen haben: Die Vorbereitungen für den Wettbewerb zum neuen Thema "Auf den Hund gekommen" laufen schon, und nach den Osterferien steht interessierten Nachwuchsforscher*innen (ab Klasse 5) nichts mehr im Weg. - 11-2019

 

 

Deutscher Lehrerpreis für Hendrik Büdding

Hendrik Büdding mag Wettbewerbe. Seine Schüler ermuntert er immer mitzumachen, zum Beispiel bei „Jugend forscht“. Jetzt hat der Informatiklehrer am Annette-Gymnasium selbst einen Wettbewerb gewonnen. Am heutigen Montag ist er in Berlin einer der ausgezeichneten Pädagogen beim Wettbewerb „Deutscher Lehrerpreis“. Das Kuriose: Bis vor kurzem wusste er gar nicht, dass er dabei mitmacht. Zwei seiner ehemaligen Schüler, Erik Paessler und Steffen Ransiek, Abiturienten des Jahres 2018, haben ihn vorgeschlagen – und Hendrik Büdding, jetzt ein vielgefragter Interviewpartner, ist sehr überrascht.

Dass seine pädagogische Arbeit so gut angesehen ist, freut ihn natürlich. Aber für ihn ist das nichts Besonderes, wie er bescheiden sagt. „Jede und jeder in meinen Informatikunterricht arbeitet möglichst selbstständig an oft frei gewählten Aufgaben – und lernt dabei so viel, wie man schafft.“ Lukas Haverbeck, angehender Abiturient, schafft im Moment eine ganze Menge, wie er erzählt, und wird gleich ein Kompliment an den Lehrer los: „Ich habe im letzten Schuljahr mehr gelernt als in all den Schuljahren davor zusammen.“

Hier geht es zum Bericht des WDR in "WDR aktuell".

Hendrik Büdding unterstützt ihn jetzt dabei, mit seinem Projekt beim Wettbewerb „Jugend forscht“ voranzukommen. Da programmiert Lukas eine Software, mit der Autos selbstständig einparken und miteinander kommunizieren, Stichwort KI, künstliche Intelligenz. Das ist eines der Zukunftsthemen, die Büdding in seinem Unterricht zum Thema macht: „Ich versuche, die Jugendlichen auf die digitale Welt vorzubereiten und Zukunftstrends praktisch aufzugreifen“, sagt er.

Vor drei Jahren, als Erik Paessler und Steffen Ransiek noch seine Schüler waren, produzierten die Jungen mit Büdding den Prototypen eines Elektro-Scooter aus dem schuleigenen 3-D-Drucker und programmierten dazu eine App. Heute fahren die Leihscooter massenhaft durch die Städte, ein paar parken vor der Schule. Die digitale Entwicklung ist rasant – darum bleiben bei Büdding trotz großzügiger Unterstützung des Fördervereins und der Schulverwaltung immer Wünsche offen, was die technische Ausstattung angeht. Jugendliche lernen bei ihm deshalb auch, wie man Kontakte zur Wirtschaft knüpft und Sponsoren gewinnt.

Hier geht zu einem weiteren Bericht des WDR in der "Aktuellen Stunde".

Wer sich von Büdding für Informatik hat begeistern lassen, und das sind auch oft Mädchen, die der Lehrer „grundsätzlich für genauso talentiert hält wie Jungen“, schlägt selbst oft beruflich diesen Weg ein. Und wie ist Hendrik Büdding selbst dazu gekommen? Büdding lächelt: „Durch meine tollen Lehrer am Bocholter Gymnasium.“ Das war in den 1990er-Jahren. Hendrik Büdding ging, anders als die meisten seines Faches, nicht in die Wirtschaft – ganz bewusst.

von: Karin Völker
aus: Westfälische Nachrichten, 18.11.2019

 

 

Ausstellungseröffnung FORM YOUR FUTURE!

Seit Jahresanfang arbeiten 20 Schüler*innen der Jahrgangsstufe 9 unserer Schule in Zusammenarbeit mit dem MExLab ExperiMINTe der WWU über insgesamt 15 Monate hinweg an dem Projekt „Form Your Future – Nachhaltig deine Zukunft gestalten!“. Gemeinsam mit Jugendlichen anderer Münsteraner Schulen beschäftigten sie sich mit Fragen wie: Nachhaltigkeit, was bedeutet das eigentlich? Wie kann ich zu einer nachhaltigen Zukunft beitragen?

Hieraus entwickelten sich durch die Begegnung mit aktiven Forscher*innen der WWU und unter der wissenschaftlichen Begleitung des Projektteams spannende und qualitativ hochwertige Forschungsprojekte, die nun als Posterausstellung vom 14. bis zum 20. November erstmalig am Annette-Gymnasium präsentiert  werden. Die Themenfelder, mit denen sich die Jugendlichen im Projekt auseinandergesetzt haben, sind vielfältig und reichen von der Planung klimaneutraler Gebäude über die Analyse von Mikroplastik im Aasee bis hin zur Analyse des Mobilitätsverhaltens in Münster.

Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass die teilnehmenden Jugendlichen mit ihrer Kreativität, ihrem Engagement und ihrem Wissen zu nachhaltigen Lösungen der großen Fragen unserer Zeit beitragen können. Basierend auf den Ergebnissen ihrer Forschungsfragen möchten die Schüler*innen uns durch ihre derzeit entstehenden Kampagnen zu einem nachhaltigen Handeln bewegen.

Wir freuen uns sehr, dass das Projekt so erfolgreich verläuft und auch ganz besonders darauf, dass im kommenden Winter die nächste Gruppe von Schüler*innen unserer Schule die Gelegenheit erhalten wird, von dem Projekt „Form Your Future“ zu profitieren. Unsere Annette-Schüler*innen schon in der Mittelstufe gemeinsam mit dem MExLab durch authentisches, forschendes Lernen und Partizipation zum nachhaltigen Handeln zu motivieren und zu Multiplikatoren für nachhaltigkeitsrelevante Themen zu schulen ist ein tolles Projekt, auf das wir sehr stolz sind.

Form Your Future basiert auf einem innovativen Projektkonzept und wird über die gesamte Projektlaufzeit wissenschaftlich begleitet. Dabei steht die Erforschung der Wirksamkeit der Projektziele von Form Your Future bezüglich des Kompetenzerwerbs, welche zum Nachhaltigen Handeln führen soll, im Fokus der Betrachtung. Das Projekt wird im Rahmen des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für Nachhaltige Entwicklung von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert.

Es ist Ziel des Projektes, dass auch die Öffentlichkeit durch Kampagnen der Jugendlichen an Form Your Future teilhat und wir sind sehr stolz darauf, dass viele Schülerinnen und Schüler unserer Schule sich mit spannenden Projekten bei der Analyse von Umweltfragestellung und sogar bei Entwicklung von Lösungsstrategien für eine nachhaltigere Zukunft mit eingebracht haben. 11-2019

 

 

Firma Nordson fördert Laser für Annette-Schüler*innen

Die amerikanische Firma Nordson mit einer Niederlassung in Münster fördert dankenswerterweise mit 5000 € ein Konzept zum Ausbau von physikalischen Schülerversuchen am Annette-Gymnasium. Es ist ein wichtiges Anliegen der Physiklehrer Peter Lingemann und Arne Warthorst sowie ihrer Kolleg*innen, klassische Lehrerexperimente in Schülerversuche umzuwandeln.

Dazu sollen jetzt unter anderem zugelassene Laser sowie digitale Kraftsensoren angeschafft werden und in allen Klassenstufen von der 5 bis zum Abitur zum Einsatz kommen. Die beiden Lehrer geben an, bereits gute Erfahrungen mit ihrem Konzept gemacht zu haben und freuen sich sehr über die Unterstützung durch die Firma Nordson: „Geräte für Schülerinnen und Schüler sind einfacher konzipiert und daher nicht so teuer wie Demonstrationsgeräte. Aber wir benötigen beim Einsatz in Schülerhand natürlich größere Stückzahlen. Die Erfahrungen zeigen, dass die Motivation der Lernenden durch die Schülerexperimente deutlich ansteigt.“

Dabei bleiben die Laser sowie die digitalen Kraftsensoren keineswegs Schüler*innen der Oberstufe vorbehalten. Optische Phänomene und einfache mechanische Maschinen sieht der Lehrplan bereits in der Unter- bzw. Mittelstufe vor. - 11-2019

 

 

Eine Woche (fast) nur Mathe

Seit 2001 findet in Münster die Schülerakademie Mathematik und Informatik statt. Jedes Jahr werden Schüler*innen eingeladen, um zusammen mit Projektleiter*innen eine Woche lang an vielfältigen Projekten aus dem Bereich Mathematik und Informatik zu arbeiten. Neben unserer Schülerin Johanna Dumstorf besuchten auch die Teilnehmer*innen des Projektkurses Informatik (Leitung Herr Büdding) einige Workshops im Bereich der künstlichen Intelligenz. Hier ein Einblick in die Arbeit der Schülerakademie:

Für jeden, der sich, wie ich, gerne mit den Naturwissenschaften, insbesondere Mathematik oder Informatik, befasst, ist die SMIMS genau das Richtige. Bei der NRW-Schülerakademie Mathematik und Informatik MünSter haben wir uns in der Woche vom 9. bis 13. September in 14 Projekten mit Themen im Anwendungsbereich der Mathematik und Informatik beschäftigt. Verschlüsselung, Gesichtserkennung und künstliche Intelligenz waren nur einige dieser Projekte, die teilweise bis tief in die Nacht bearbeitet wurden.

Aber neben den neuen Mathe-Tricks und Informatik-Skills, die schon fast Universitätsniveau hatten, hatten wir Gelegenheit, mit Hochschulen und möglichen zukünftigen Arbeitgebern in Kontakt zu kommen, die uns hinsichtlich Ausbildung und Berufswegen neue Möglichkeiten aufgezeigt haben.

Abgeschlossen wurde das Ganze mit einer Präsentation der erzielten Ergebnisse in einem feierlichem Rahmen. Während der Woche gab es allerdings auch immer wieder Zeit für Spiele und Spaß, sodass es insgesamt eine abwechslungsreiche, informative und tolle Woche war.

von Johanna Dumstorf, Q2 - 9-2019

 

 

Annette-Gymnasium fördert Kompetenzen der Suchtprävention

Rund 37 Prozent der 12- bis 17-Jährigen sagen in einer aktuellen Befragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, dass sie noch nie Bier, Wein oder Schnaps probiert haben. Zudem trinken Jugendliche ihren ersten Schluck Alkohol später als in früheren Jahren, etwa kurz vor dem 15. Geburtstag.

„Diese erfreulichen Bundestrends möchte die städtische Drogenhilfe durch Projekte ihrer Kampagne ‚Voll ist out‘ in Kooperation mit den Schulen, der Polizei und der Selbsthilfegruppe ‚Kreuzbund‘ verstärken“, erläutert Brigitte Klute vom Fachdienst Suchtprävention des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien. „Wir motivieren spielerisch und informativ zu einer kritischen Auseinandersetzung mit Alkohol.“

Seit 22 Jahren etwa arbeiten das Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium und die Drogenhilfe eng zusammen. Svenja Baumstark, Beratungslehrerin für Suchtprävention, koordiniert die Suchtprävention am Annette-Gymnasium und nutzt regelmäßig Kompetenzen aus den eigenen Reihen. Zuletzt wurden 29 Pädagogikschülerinnen und -schüler der Jahrgangsstufe 10 von der Referendarin Fiona Höcker im Unterricht ausgebildet, um ihr Wissen an die Schülerinnen und Schüler der fünf achten Klassen weiterzugeben. Svenja Baumstark: „Ein idealer Nebeneffekt ist, dass auch die EF-Schüler ihr Wissen auffrischen und ihr Trinkverhalten reflektieren.“

Weshalb reagiert das Gehirn von Jugendlichen sehr viel empfindlicher auf das Zellgift Alkohol als das von Erwachsenen? Weshalb ist es wichtig, dass sich Jugendliche „nüchtern“ mit  ihren Schwierigkeiten, Konflikten und Gefühlszuständen auseinandersetzen? Mit dem „Voll ist out“-Wissensquiz und dem Kartenspiel „Nachgefragt & nachgedacht - über mich, über Alkohol“ kommen die geschulten älteren Schüler mit den Jüngeren leicht über Reiz und Risiko des Alkoholkonsums ins Gespräch. Mittlerweile fragen die Schülerinnen und Schüler des Pädagogikkurses, ob sie das VOLL ist OUT-Projekt zur Alkoholprävention vorbereiten und durchführen können. Sie hatten selbst als Achtklässlerinnen an dem Schülermultiplikatoren-Projekt teilgenommen.

Zwei vom Fachdienst Suchtprävention der Drogenhilfe koordinierte Angebote ergänzten das Projekt. Expertinnen und Experten der Selbsthilfe nahmen sich unter dem Motto „Wie fühlt sich Sucht an?“ Zeit für ein einstündiges Gespräch mit den Achtklässlern.  Ralf Stienemann vom Kommissariat Vorbeugung der Polizei informierte über die rechtliche Seite des Themas Alkohol. Anfang 2020 beginnt das nächste Projekt mit den „neuen“ Achtklässlern. - 9-2019

 

 

Freigeist-Akademie für Geisteswissenschaften 2019

von: Carina Ebert, Q2

In diesen Sommerferien wurde es mir durch ein Vollstipendium ermöglicht, an der Freigeist-Akademie für Geisteswissenschaften vom 21. Juli bis 3. August in Collevecchio, Italien, teilzunehmen.

Da jeder Teilnehmer pro Woche einem Seminar beiwohnen kann, nahm ich in der ersten Woche an dem Seminar „Kunst und Recht“ und in der zweiten Woche an dem Seminar „Was wäre das Leben ohne Arbeit teil?“. Für mich persönlich war besonders die Verknüpfung dieser beider Seminare sehr spannend, da beide jeweils auch von einem Dozenten bzw. einer Dozentin mit juristischem Hintergrund geleitet wurden. Da ich mir ein Jurastudium sehr gut vorstellen kann, konnte ich also nicht nur wertvolle Tipps zum Studium, sondern auch bereits einige Übung in juristischer Methodik einholen.

In „Kunst und Recht“ beschäftigten wir uns mit sehr verschiedenen Themen von der Kunstfreiheit im Grundgesetz über Denkmalpflege und Raubkunst bis hin zur Zerstörung von Kunstwerken durch den IS. Besonders ansprechend war meiner Meinung nach die Kombination aus inhaltlichen Aspekten aus dem Bereich der Kunst, die dann mit größtmöglicher juristischer Sachlichkeit erörtert wurden. Es blieb auch viel Zeit für teils sehr hitzige Debatten, beispielsweise über die Frage inwiefern bestimmte Formen der Aktionskunst noch der Kunstfreiheit unterliegen.


In der zweiten Woche, im Seminar „Was wäre das Leben ohne Arbeit?“, arbeiteten wir dann neben dem für alle Seminare separat bereitgestellten Reader auch mit dem Grundgesetz und anderen Gesetzestexten wie dem BGB, was mir sehr viel Freude bereitete und so auch ganz neue Arbeitsweisen als im Schulunterricht ermöglichte. Thematisch behandelten wir beispielsweise die Frage ob es ein Recht auf Arbeit gibt, Gleichberechtigung in der Arbeitswelt und „shadow work“ sowie die Zukunft der Arbeit. Zur Betrachtung weiterer Themenfelder wie Arbeitsteilung und Kapitalgewinnung zogen wir philosophische Texte, unter anderem von Marx, Smith und Aristoteles heran. Zum Thema „Zukunft der Arbeit“ erstellten wir zudem ein kreatives Projekt in Form von Zeichnungen, Geschichten, u.Ä., welches wir uns am letzten Seminartag gegenseitig präsentierten.

Am mittleren Wochenende ging es dann mit dem Bus nach Rom und auf zu zwei Tagen voller stiller Kontemplation von Kunst, interessanten Dozentenvorträgen und vor allem Fußmarsch, sodass man abends um einiges klüger aber auch müde ins Bett fallen konnte. Am Samstag besuchten wir beispielsweise die Vatikanischen Museen, den Lateran und die Katakomben von San Clemente. Am Sonntag unternahmen wir dann einen Spaziergang durch Rom vorbei an bekannten Sehenswürdigkeiten wie dem Forum Romanum, den Kapitolinischen Museen (die wir auch betraten) und der Piazza Navona. Da viele der Dozenten neben weiteren Studiengängen auch ein Studium der Kunstgeschichte absolviert hatten, waren wir bei der Analyse von Gemälden, Bauwerken und Statuen in besten Händen und nicht selten hieß es dann auch nach 30 Minuten Vortrag über ein Bild noch einmal on einem der Dozenten: „Ich hätte dem noch eine Kleinigkeit hinzuzufügen…“ Jedenfalls habe ich in diesen zwei Tagen sehr viel über Kunst gelernt und Rom noch einmal ganz anders kennengelernt als es einem aus der rein touristischen Perspektive gezeigt wird.

Insgesamt kann ich noch sagen, dass Collevecchio ein kleiner, aber sehr feiner Ort ist. Das Kloster und seine Umgebung sind wirklich malerisch und tragen auch dazu bei, dass man sich abgeschieden von der Hektik des Stadtlebens ganz der Erörterung von geisteswissenschaftlichen Themen hingeben kann. Auch das Essen, das mittags und abends stets mehrgängig war, bot Anlass zum Schwärmen und nicht selten wurden Seminarthemen  an der langen Tafel wieder aufgegriffen. Weitere Programmpunkte waren unter anderem der Italienisch-Kurs, durch den ich zum Beispiel in einem Supermarkt nach einem Wecker fragen konnte, der Kletterkurs, für den wir an zwei verschiedenen Tagen jeweils zwei unterschiedliche Kletterfelsen aufsuchten sowie die Abendvorträge von Dozenten und auch Teilnehmern, bei denen es um ganz verschiedene Themen wie „Was ist Geist?“, Naturheilkunde oder auch den Iran ging.

Auch wenn alle Teilnehmer an verschiedenen Seminaren und weiteren Aktivitäten teilnahmen, so waren wir doch alle am letzten Abend sehr traurig, dass die zwei Wochen bereits vorbei waren. Nichtsdestotrotz war das Abschlussfest ein voller Erfolg und es wurde unter anderem getanzt, gesungen, gerappt und gelacht.
Ich bin froh, dass ich an der Freigeist-Akademie teilnehmen und so viele neue Erfahrungen machen und vor allem spannende Leute treffen durfte. Dazu möchte ich einmal Herrn Deittert, dem MINT EC-Koordinator für unsere Schule, und natürlich ganz besonders „Unternehmer NRW“ für die Vergabe des Vollstipendiums danken. - 9-2019

 

 

Schülerteams des Annette-Gymnasiums erforschen die Mobilität der Zukunft

Gerade erst sind drei Schülerinnen und Schüler des Annette-Gymnasiums erfolgreich vom Bundeswettbewerb Jugend forscht aus Chemnitz zurückgekehrt, da stehen schon die nächsten Projekte in den Startlöchern. „Für die nächste Runde im Wettbewerb stellen wir, wie schon im Vorjahr, die Mobilität der Zukunft in den Fokus – hier ist noch viel zu holen! In drei Projekten erforschen Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen Q1 und Q2 Elektromobilität und Energierückgewinnung“, verraten die Lehrer Daniel Spieker und Michael Deittert, die die Projekte betreuen. Um möglichst praxisnah zu arbeiten, unterstützen das MEET Batterieforschungszentrum der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, die Stadtwerke Münster, das Institut für Anorganische und Analytische Chemie der WWU sowie der Ruderverein Münster von 1882 die jungen Forscherinnen und Forscher.

Erneut darf sich das Annette-Gymnasium auch über die Unterstützung der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung freuen. Sie fördert die Projekte mit einem deutlich fünfstelligen Betrag und ermöglicht den Jungforschern so eine hervorragende technische Ausstattung, um ihre Ziele zu erreichen. Bereits im letzten Jahr hatte die Stiftung großzügig  dazu beigetragen, dass die Ergebnisse des ersten Jahres auch für den Regelunterricht aufbereitet und genutzt werden können.

Im aktuellen Schuljahr arbeiten zwei Schülerinnen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des MEET an Batterien der nächsten Generation, die die Performance von E-Autos und Elektrobussen weiter verbessern sollen.


Dabei fokussieren die Jungforscherinnen mögliche Anwendungsfelder von Lithium-Metall-basierten Anoden, die vielversprechende Eigenschaften für Anwendungen, unter anderem, in Lithium-Schwefel-Batterien haben. Sie untersuchen den Einsatz von schwefelhaltigen Kathoden auf Polyacrylnitril-Basis, um ungünstige Nebenreaktionen zu unterdrücken. Zudem betrachten die beiden Schülerinnen die Chancen und Hindernisse bei der Verwendung von ionischen Flüssigkeiten als Flüssigelektrolyt in Lithium-Sauerstoff-Batterien.

Drei weitere Schüler analysieren die Auswirkungen von Brems- und Reifenabrieb im Vergleich von Elektro- zu herkömmlichen Kraftomnibussen. Um einen direkten Bezug zwischen Forschung und angewandter Technik herzustellen, arbeiten sie mit den Stadtwerken Münster zusammen.
Da Elektrofahrzeuge beim Bremsen Energie zurückgewinnen, reduziert sich der Bremsabrieb. „Die Fahrerinnen und Fahrer unserer Elektrobusse nutzen die normale Bremse kaum, sondern reduzieren die Geschwindigkeit, indem sie die Batterien aufladen. Das ist ein weiterer Vorteil der E-Mobilität, die mit Ökostrom betankt auch abgasfrei und zudem noch leise ist“, erklärt Eckhard Schläfke, Betriebsleiter der Stadtwerke. Das Schülerteam möchte neben der Reduzierung des Abriebs aber auch nachweisen, dass die Partikelgröße sich verändert und darf dafür in Begleitung des Instituts für Anorganische und Analytische Chemie in den Analytik-Laboren der WWU forschen.

Um die Rückgewinnung von Energie geht es auch im dritten Projekt – allerdings nicht auf der Straße. Die Ruderer des Rudervereins Münster von 1882 nutzen zum Training Ruderergometer. Die Zugenergie der Sportlerinnen und Sportler wird dabei in Wärme umgesetzt und verschwindet ungenutzt.  Das ist insbesondere bei den Athleten des Landesleistungsstützpunktes, die regelmäßig national und auch international erfolgreich sind und ihr Ausdauertraining im Bereich von 200 Watt über lange Zeiten leisten, täglich eine ganze Menge Energie.

Idee des Schülerteams ist es, diese Energie nutzbar zu machen. Zusammen mit einem Auszubildenden aus der Buswerkstatt der Stadtwerke Münster entwickeln sie eine Technik, diese Energie ins Netz einzuspeisen. „Das wäre für uns optimal: Wenn wir im Bootshaus trainieren, wird vor der Tür ein Elektro-Bulli mit unserer eigenen Energie geladen. Rudern für den Klimaschutz – das motiviert!“, freut sich der Stützpunkttrainer Thorsten Kortmann vom Ruderverein bereits auf die Ergebnisse. Um die Ergebnisse auch mit der Praxis zu vergleichen, sammeln die drei Jungforscher in einem Praktikum bei den Stadtwerken auch Eindrücke zur Stromerzeugung und zur technischen Realisierung der Energiespeicherung, indem sie die Daten des E-Busses der Linie 14 analysieren. - 9-2019

 

 

ECDL am Annette Gymnasium

Seit vielen Jahren werden an unserer Schule Prüfungen zur Erlangung des Europäischen Computerführerscheins (ECDL) vorbereitet und abgenommen. 59 Kandidatinnen und Kandidaten stellten sich bereits 212 ECDL-Modulprüfungen und absolvierten diese im schuleigenen Prüfungszentrum unter der Leitung von Herrn Büdding.

Absolventinnen, Absolventen und Unternehmen bestätigen immer wieder, dass ein ECDL-Zertifikat in der Bewerbungsmappe die Chancen bei der Ausbildungs- und Arbeitsplatzsuche verbessert. Es ist eine Zusatzqualifikation, die von Mitbewerbern abhebt. Neben der IT-Kompetenz belegt das Zertifikat auch die Bereitschaft, zusätzliche Leistungen zu erbringen.

Der Europäische Computerführerschein (ECDL – außerhalb Europas: ICDL) ist ein in über 150 Ländern anerkanntes Zertifizierungsprogramm, mit dem die Anwender ihre IT-Kompetenzen nachweisen können. Die Kandidatinnen und Kandidaten wählen ihre Schwerpunkte aus den möglichen Modulen der verschiedenen IT-Themengebiete und können sogar lebenslang ihr IT-Wissensportfolio erweitern. Weltweit haben bislang mehr als 14 Millionen Kandidatinnen und Kandidaten das Zertifikat erworben.
In Deutschland wird der ECDL seit über 20 Jahren durch die DLGI (Dienstleistungsgesellschaft für Informatik) als nationale Zertifizierungsorganisation umgesetzt. Der Erwerb der Zertifikate erfolgt in über 1500 Prüfungszentren. - 8-2019

 

 

Startschuss am Annette-Gymnasium: Prüfen! Rufen! Drücken!

Die schlechte Nachricht: Ein plötzlicher Herzstillstand kann jeden treffen. Die gute Nachricht aber lautet:  Jeder kann helfen – nicht nur Erwachsene, sondern eben auch Schüler.

Die Kultusministerkonferenz hatte unlängst die Einführung von Unterrichtsstunden zum Thema „Wiederbelebung bei einem plötzlichen Herzstillstand“ befürwortet, das Annette-Gymnasium nahm diesen Beschluss nun zügig auf und setzte in Anwesenheit von Prof. Dr. Manuel Wenk (Universitätsklinikum Münster) den Startschuss dazu am vergangenen Mittwoch. Ab dem Schuljahr 2019/2020 engagiert sich die Schule nun für das  Projekt "Schüler retten Leben“. Unter der Schirmherrschaft von Prof. H. Van Aken zielt das Projekt darauf, mittelfristig alle Schülerinnen und Schüler zu kompetenten Ersthelfern auszubilden. Dazu bindet die Schule das Programm „Prüfen,  Rufen, Drücken“ zukünftig fest an den Biologie- und Sportunterricht ein führt unter Leitung von Lehrerin Katy Beck entsprechende Projekte durch.

Das ist aber auch bitter nötig: Statistisch gesehen wird in Deutschland nur in zwei von zehn Fällen sachgerechte Erste Hilfe geleistet, wenn ein Herzstillstand eintritt. In den Niederlanden ist dies ganz anders. Die Quote liegt hier bei sechs von zehn Fällen. Der Nachholbedarf ist also gewaltig, und auch das Annette-Gymnasium wird ab sofort seinen Teil dazu beigetragen, die Situation nachhaltig zu verbessern. - 8-2019

 

 

VDI und Annette verlängern ihre erfolgreiche Kooperation

Seit drei Jahren ist der VDI Münsterländer BV offizieller Kooperationspartner des Annette-Gymnasiums. Herr Franke, der den Arbeitskreis Jugend und Technik des VDI leitet, begleitete in dieser Zeit die Projekte unserer Jungingenieure und Jungforscher/-innen, die didaktische Arbeit der MINT-Fachschaften und die an unserer Schule ausgetragenen Wettbewerbe „Open MINT Masters“ mit großem Engagement.

Der Arbeitskreis Jugend und Technik steht dem MINT-Lehrkräfteteam (Physik, Informatik und Chemie) mit Rat und Tat zu Seite. Insbesondere dann, wenn bei dem einen oder anderen Projekt inhaltlich oder monetär der Schuh drückt oder wenn weiterreichende fachliche Expertise und Beratung gefragt sind.

Gleichzeitig strahlt die Arbeit unserer Schülerinnen und Schüler auch in den VDI Münsterländer BV aus. So konnten unsere MINT-Projekte nun schon zum zweiten Mal die Jahreshauptversammlung des VDI Münsterländer BV auf dem Markt der Möglichkeiten bereichern. Unsere Schülerinnen und Schüler trafen sich in diesem Rahmen mit aktiven Forscherinnen und Forschern, Ingenieuren und Firmenleitungen und diskutierten angeregt ihre Projekte.

Es ist immer wieder beeindruckend zu erleben, wie Jugendliche und Firmenlenker über die interessanten Ideen und Projekte intensiv ins Gespräch kommen, hält Herr Franke fest. Insgesamt ein sehr gelungenes Projekt der Kooperation von Schule mit Forschung und Wirtschaft, pflichten ihm unsere stellvertretende Schulleiterin Frau Dr. Bourger sowie unser MINT-Koordinator Herr Deittert bei und freuen sich gemeinsam mit Herrn Franke, die Kooperation um weitere drei Jahre zu verlängern. 6-2019

 

 

Medienscouts am Annette

In den letzten drei Monaten nahmen Antonia, Linda, Jasper, Lucas mit den Betreuungslehrern H. Büdding und Dr. M. Jung an der Grundausbildung der Medienscouts NRW teil.

Das Ziel war es, die Medienscouts als Experten für digitale Medien auszubilden. Die Schülerinnen und Schüler, die sich freiwillig gemeldet hatten, sollen ihre eigene Medienkompetenz erweitern und entsprechendes Wissen, Handlungsmöglichkeiten sowie Reflexionsvermögen für eine sichere, kreative, verantwortungsvolle und selbstbestimmte Mediennutzung aufbauen. Sie wurden u. a. ausgebildet zu den Themenfeldern Internet und Sicherheit, Social Communities, Handy und Computerspiele.

Aber die grundlegende und nachhaltige Idee ist, dass Medienscouts ihr Wissen auch weiter geben: Medienscouts sollen Informations- und Beratungsangebote für Mitschülerinnen und Mitschüler (eventuell auch Eltern und Lehrkräfte) (mit)entwickeln.

Sie führen beispielsweise Projekttage oder Projektangebote durch, halten Unterrichtsstunden oder gestalten Elternabende zu Themen wie „Socialnetzworks“, „Cyber-Mobbing“, „Handy-Nutzung“ oder „Computerspiele“.

Das Aufgabenportfolio geht weit über das technische Verständnis und reines Anwenderwissen hinaus. Die Medienscouts-Ausbildung enthält auch Elemente des „Sozialen Lernens“, ein Kommunikationstraining und Übungen zur Entwicklung von grundlegender Beratungs- und Schulungskompetenz.

An den Ausbildungstagen gab es neben den Präsentationen und Austauschphasen auch Arbeitsphasen, wo sich die Schülerinnen der Münsteraner Schulen über die verschiedensten Themenbereiche zusammen informierten. Beispielsweise wurden unter verschieden Fragestellungen die Bereiche Cybermobbing, Gaming, Internet vs. Reality, Fakes and Hoaxes, Cybergrooming und Creepy Pasta bearbeitet, in Padlets aufbereitet und mittels digitaler Medien vorgestellt.

Am Ende der Fortbildungsreihe fühlten sich die Medienscouts bereit, Betroffene zu unterstützen und Unwissende über digitale Medien vertieft und nachhaltig aufzuklären. - 6-2019

 

 

Rund um Cola auf Huis Bergh

Nach dem ersten gelungenen „MINT auf Schlössern“-Projekttag auf Burg Vischering am 12.04.2019 trafen sich einige Schülerinnen und Schüler der EF am 03.06.2019 zum Gegenbesuch auf Huis Bergh, einer der größten Burgen der Niederlande.

Dieser zweite Projekttag begann mit Warm-Up Spielen mit den Schülerinnen und Schülern unserer Partnerschule, des Gerrit Komrij Kollegs (https://www.gerritkomrijcollege.nl/) aus Winterswijk. Nach einer ausführlichen Führung durch die mittelalterliche Burganlage ging es anschließend hauptsächlich um das Thema Cola.

In verschiedenen Experimenten konnten Frederik Grubert, Justus Heimann, Paris Saliveros, Flora Ohlberger, Judy Chong sowie Ella Rumohr zusammen mit ihren niederländischen Forscherkollegen*innen das allen bekannte Getränk näher unter die Lupe nehmen:

So wurden beispielsweise die Fragen beantwortet, was die enthaltene Phosphorsäure mit einem Eisennagel eigentlich macht, wie sich der pH-Wert verschiedener Cola Sorten unterscheidet, ob in Cola light wirklich kein Zucker enthalten ist oder ob man Cola mit Hilfe von Aktivkohle nicht nur entfärben kann, sondern auch den typischen Geruch sowie Geschmack entfernt.

Im Anschluss an diesen ereignisreichen Tag ging es für uns am Nachmittag zurück nach Deutschland - und mit Sicherheit kann man sagen, dass wir alle ein wenig mehr über ein Getränk herausgefunden haben, das uns täglich begegnet.

Für dieses Schuljahr ist das „MINT auf Schlössern“-Projekt abgeschlossen, aber wir freuen uns auf den Projektdurchlauf im nächsten Schuljahr mit unseren niederländischen Partnern*innen und hoffentlich weiteren spannenden MINT-Themen. - 6-2019

 

 

 

Doppelsieg für das Annette-Gymnasium!

Am vergangenen Sonntag vergaben die Stadtwerke Münster im Skaters Palace den „Kick-Förderpreis“. 24 Projekte aus zwölf Schulen hofften in diesem Jahr auf Preisgelder zwischen 1000 Euro für den Sieger und 100 Euro für die Plätze vier bis zehn. Gesucht wurden innovative Ideen und Projekte, die über den regulären Lernstoff hinaus umgesetzt werden. In den beiden Preiskategorien Gesellschaft und Naturwissenschaft landeten Projekte unserer Schule ganz oben auf dem Siegertreppchen.
Der Gewinner in der Kategorie “Gesellschaft und Soziales" wurde unser Projekt „Wie antisemitisch ist Münster?“

Die Friedensstadt Münster ist keine Insel der Seligen – das ist das ernüchternde Fazit der vier Schüler der Jahrgangsstufe 11. Lukas, Jannis, Moritz und Justus beschäftigen sich in ihrem Dokumentarfilm mit Judenfeindlichkeit und alltäglicher Diskriminierung in ihrer Heimatstadt. In Gesprächen mit Mitgliedern der hiesigen jüdischen Gemeinde und Historikern der Villa ten Hompel zeichnen die Schüler ein facettenreiches, lokales Bild der heutigen Situation von Jüdinnen und Juden in Münster. So erklärt sich auch, dass der Film in der Stadt auf ein breites Echo gestoßen ist und bereits mehrfach gezeigt wurde. „Der Film ist ein eindrucksvolles Plädoyer für Zivilcourage und interreligiösen Dialog – und damit ein verdienter KICK-Preisträger“, begründet Mertins die Entscheidung der Jury.

Der Gewinner in der Kategorie "Naturwissenschaft und Umwelt" war unser Projekt: „Anchar - Entwicklung eines zukunftsfähigen Ladenetzes für Elektroautos"
Mit einem dezentralen Ladenetz für Elektroautos überzeugten drei Schüler der Jahrgangsstufe 12 in der Naturwissenschafts-Kategorie. Basierend auf der Blockchain-Technologie entwickelten Leonard, Felix und Moritz eine Hintergrund-Software für ein Ladenetz, das sowohl sicher als auch anbieterunabhängig ist. Zum Beweis, dass ihre Idee in der Praxis umsetzbar ist, bauten die drei 18-Jährigen ein eigenes Modellnetz, inklusive selbst umgerüstetem Elektro-Kettcar und Ladesäule. Ihre Vision von einem flächendeckenden Ladenetz in Deutschland überzeugt nicht nur die KICK-Jury. Das Schüler-Trio aus Münster schaffte es auch ins Bundesfinale von „Jugend forscht“. „Dieses Projekt ist so ausgereift und professionell, es könnte genauso gut von einem Forschungsinstitut kommen“, so Mertins. „Es hat uns nachhaltig beeindruckt.“

Wir gratulieren den Gewinnern herzlich und danken den betreuenden Kollegen für die hervorragende Unterstützung! - 6-2019

 

 

Open MINT Masters 2019:  "Willkommen im Zoo"!

Unter diesem Motto fand der diesjährige 4. Open Mint Masters Roboterwettbewerb 2019 für Schulen im Regierungsbezirk Münster statt. Dabei war auch unser Team “Next Generation” (Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium Münster) aus dem Differenzierungskurs Informatik / Mathematik / Physik der Klasse 9 mit Dilara, Ansgar und Roman, die mit ihrem kreativen Vogelhaus bei der “3D Druck-Challenge” einen tollen zweiten Platz erzielten.

Nach der schulischen Vorbereitungsphase machten sich insgesamt 10 Teams mit jeweils drei bis sechs Schülerinnen und Schülern am Wettbewerbstag auf den Weg zum Gymnasium Wolbeck. Die Aufgaben behandelten Fragen zu Digitalisierung und Automatisierung - hier spielerisch im Umfeld eines Zoos. Unter anderem sollten die Roboter selbstständig zum nächsten Tiergehege finden, ein Schildkrötenrennen absolvieren und Futterstationen neu befüllen.

Das Team 6 Semikolibris (Gymnasium Wolbeck) setzte sich mit den am Besten gelösten Aufgaben durch und durfte um 16 Uhr die Siegerurkunden entgegen nehmen. Zwei optionale Aufgaben wurden mit Sonderpreisen belohnt. Neben einem selbst konstruierten Vogelnistkasten aus dem 3D-Drucker konnten die Teams sich in einem Kurzvideo vorstellen.

Die Jury und die ca. 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bewerteten diese beiden Aufgaben und wählten Team AvD (Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium, Gelsenkirchen) mit seinem Vogelnistkasten knapp vor dem Nistkasten des Teams „Next Generation“ (Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium Münster) zum Sieger. Durchgeführt wurde der Wettbewerb durch das überschulische IT Projekt Münster, einem Zusammenschluss von Lehrern, Studierenden und IT-Enthusiasten mit dem Fokus MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik).- 6-2019

 

 

Sonderpreis beim Bundeswettbewerb Jugend forscht

Auf dem 54. Bundeswettbewerbsfinale von Jugend forscht 2019 in Chemnitz präsentierten am Stand mit der Nummer 105 Leonard Sondermann (18), Felix Ulonska (18) und Moritz Kunz (18) als Jungforscher des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums Münster ihr beim NRW-Landeswettbewerb prämiertes Projekt. Das Thema ihrer interdisziplinären Forschungsarbeit zwischen Informatik und Technik: Anchar – Entwicklung eines zukunftsfähigen Ladenetzes für Elektroautos.

Elektroautos gelten als zentrale Säule der künftigen Mobilität. Sofern sie mit grünem Strom betrieben werden, verursachen sie weder Schadstoffe noch CO2. Eine Herausforderung ist derzeit allerdings der Bau weiterer Ladestationen – denn bislang existiert in Deutschland noch kein flächendeckendes Ladenetz. Wie man dieses clever gestalten könnte, untersuchten Leonard Sondermann, Felix Ulonska und Moritz Kunz. In ihrem Forschungsprojekt setzten sie auf die Blockchain-Technologie, die auch Kryptowährungen wie den Bitcoin nutzt. Ein Vorteil dieses Ansatzes: Er ist weniger anfällig gegenüber Störungen und Hackerangriffen als herkömmliche Lösungen. Um die Praxistauglichkeit ihres Systems zu prüfen, bauten die Jungforscher ein Modellnetz, das aus einer kleinen Ladesäule und einem Elektro-Kettcar besteht.

Das Projekt “Anchar” (www.anchar.de) erhielt beim Bundeswettbewerb in Chemnitz den mit 1.000 Euro dotierten VDE-Sonderpreis im Jugend forscht Finale.

Mit ihrer Idee für zukunftsfähige Ladestationen für Elektroautos überzeugten die jungen Erfinder die Jury des 54. Bundeswettbewerbs von Jugend forscht. Der Preis für das Gebiet der Elektronik, Energie- und Informationstechnik wurde vom VDE, dem Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. ausgelobt.

Somit gehören unsere drei Schüler nun zu den rund 190 MINT-Talenten, die als #MINTFluencer Teil des #JuFo19 Alumni Club sind.

Wir gratulieren der Gruppe und ihrem Betreuer-Team (H. Büdding, M. Deittert und D. Spieker) und bedanken uns ebenso bei den Partnern recht herzlich, die die Projektrealisierung und Teilnahme am Wettbewerb ermöglicht haben. Dies sind die Sparkasse Münsterland Ost, PHOENIX CONTACT Deutschland GmbH, die Warpzone, die Stadtwerke Münster, die Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung sowie das IT-Projekt-Münster. - 5-2019

 

 

Das Känguru zu Besuch am Annette

Auch in diesem Jahr haben wieder fast 400 Schülerinnen und Schüler unserer Schule am Känguru-Wettbewerb der Mathematik teilgenommen und intensiv geknobelt, geschätzt und gerechnet. Insbesondere die Mathematiklehrer*innen freuen sich sehr über die erneute rege Teilnahme und gratulieren den insgesamt 30 Preisträgerinnen und Preisträgern ganz herzlich!

Wir gratulieren ebenfalls und danken der Fachschaft Mathematik und insbesondere Frau Sanders für die Organisation und Betreuung. - 5-2019

 

 

Gemeinsames Experimentieren im Mint Lab on Castles

Mit den Osterferien schon im Blick nahmen Judy Chong, Ella Rumohr, Frederik Grubert, Justus Heimann, Flora Ohlberger und Paris Saliveros am ersten Projekttag des 2. Mint Lab On Castles auf der Burg Vischering in Lüdinghausen teil.

Erneut trafen unsere Schüler/innen der EF auf Schüler/innen unserer niederländischen Partnerschule, das Gerrit Komrij Kolleg, und experimentierten zum Thema „Neue Energien“.

Viele verschiedene Aspekte konnten zu diesem Thema dabei von den deutsch-niederländischen Forscherteams näher unter die Lupe genommen werden: Wie kann eine Brennstoffzelle zum Antrieb eines Modellautos genutzt werden? Wie kann mit Windkraft eine Wasserpumpe angetrieben werden? Oder was haben Wasser und Eis mit Energiespeicherung zu tun? - 4-2019

 

 

Landeswettbewerb Jugend forscht: Erster Platz und Sonderpreis für Unternehmertum

Aufgrund der beeindruckenden Leistungen unserer Schülerinnen und Schüler war das Annette nun im vierten Jahr in Folge auf dem Landeswettbewerb Jugend forscht in Leverkusen vertreten, in diesem Jahr durch die Jungforscher Felix Ulonska, Leonard Sondermann und Moritz Kunz (Q2).

Sie hatten im MINT-Projektkurs, der sich nun schon im zweiten Jahr mit den Fragen der nachhaltigen Verkehrsentwicklung in Münster beschäftigt, den Schwerpunkt Informatik gewählt und über ein Jahr an der Entwicklung einer alternativen Infrastruktur für die Ladesäulen von E-Mobilen gearbeitet. In Kooperation mit den Experten der Stadtwerke Münster und gefördert durch die Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung, PHOENIX CONTACT Deutschland GmbH, WarpZone, durch das IT-Projekt-Münster und die Stadtwerke Münster beschäftigten sich die drei Nachwuchsingenieure mit der Frage, wie die Ladesäulennetze verschiedener Energieversorger stabil und sicher miteinander vernetzt werden können. Sie qualifizierten sich mit ihrer Lösung im Februar bei einer starken Konkurrenz für den Landeswettbewerb Jugend forscht, auf dem sich in den vergangenen drei Tagen die 50 besten Jugend forscht Projekte aus ganz NRW den kritischen Fragen der hochkarätig besetzten Jury stellen mussten.

Mit dem hervorragenden ersten Platz im Bereich Technik sowie dem Sonderpreis für Unternehmertum qualifizierten sich unsere drei Schüler am Ende überglücklich für den Bundeswettbewerb, der im Mai in Chemnitz stattfindet.

Wir gratulieren Felix, Leonard und Moritz und drücken ihnen fest die Daumen für die nächste Runde!

Den Lehrern Michael Deittert, Daniel Spieker und insbesondere Hendrik Büdding danken wir für die intensive Betreuung. - 4-2019

 

 

Annette-Gymnasium beim Maker Faire 2019

Ihren Ursprung haben „Maker Faire“ in den USA. Bei einem „Maker Faire" kommen „Macher" zusammen, um ihre Projekte einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Zudem ist es ein Ort des persönlichen Netzwerkens und des Wissensaustauschs. Für manchen Aussteller ist die Präsenz sogar der Anfang eines erfolgreichen Startups.

So trafen sich unsere Schüler/innen mit anderen Jugendlichen aus dem Münsterland, die am Wettbewerb Jugend forscht teilgenommen hatten, für zwei Tage in Dortmund auf dem Gelände der DASA. Großer Andrang herrschte am Stand des gemeinsamen Projektlabors, wo sich alle Gruppen mit ihren Projekten präsentierten. Mittendrin war das Anchar-Projekt des Annette-Gymnasiums.

„Anfassen und Ausprobieren“ wurde groß geschrieben. Auf jedem Maker Faire gibt es viele interessante Mitmachstationen, ergänzt um spannende Vorträge und Workshops. So sollen Kinder und Jugendliche auf eine kreative und spielerische Weise für Wissenschaft, Technik und den lustvollen Umgang mit Materialien und Werkzeugen begeistert werden. Spaß zu haben steht im Vordergrund.

Wir danken den Leitern unseres Projektkurses für die Betreuung und Herrn Sommer für die gelungene Organisation sowie unseren Förderern der Informatik, die mit ihrer  Unterstützung, ihrem Einsatz und Fachwissen dieses Projekt maßgeblich vorangetrieben haben. - 4-2019

 

 

Labortag im Sonderforschungsbereich für "Furcht, Angst und Angsterkrankungen"

Am vergangenen Donnerstag tauschten die Biologie-Leistungskurse von Frau Frost und Herrn Bremer im Jahrgang Q2 für einen Tag die Klassenzimmer gegen die Labore des Sonderforschungsbereiches „Furcht, Angst, Angsterkrankungen“ am Institut für Physiologie der Universität Münster, um neurophysiologische Grundlagenforschung einmal hautnah zu erleben. Neben der experimentellen Epilepsieforschung, insbesondere der Erforschung der Absence-Epilepsie bei Kindern, steht im Zentrum der Arbeit dieser universitären Einrichtung die Forschung, was bei einer Angsterkrankung im Gehirn passiert und welche Nervenzellen und Botenstoffe beteiligt sind.

An einem der begehrten Labortage des Sonderforschungsbereiches hatten die Schülerinnen und Schüler nicht nur die Gelegenheit, mit den Wissenschaftlern zu sprechen und die Labore zu erkunden, sondern ihnen auch bei Experimenten über die Schulter zu schauen.

Der „neurophysiologische Vormittag“ begann mit einer thematischen Einführung in die Hirnforschung und die Arbeitsbereiche des Sonderforschungsbereiches. Anhand anschaulicher Beispiele zur Entstehung von Furcht und Angst und verschiedener Formen der Epilepsie wurden Inhalte und Methoden der einzelnen Forschungsprojekte erläutert. Danach hatten die Nachwuchsforscher Gelegenheit, sich in den Laboren umzusehen und den Doktoranden Fragen zu ihrer Arbeit im Labor - aber auch zu möglichen Studienfächern und Berufsaussichten - zu stellen.

Furcht und Angst sind wichtige Bestandteile unseres alltäglichen Verhaltens. Sie schützen uns vor Einflüssen oder Begegnungen, die für uns unangenehm oder sogar schädlich sind. Im Laufe unseres Lebens lernen wir, uns vor bestimmten Ereignissen zu fürchten und so gefährliche Situationen zu vermeiden. Eine extreme Erfahrung oder Störung dieses Verhaltens kann jedoch zu einem krankhaften, unverhältnismäßig starken Angstzustand führen, einer Angsterkrankung, von der im Laufe des Lebens nahezu ein Viertel aller Deutschen einmal betroffen ist.

Die abschließende Evaluation und die Rückmeldungen bei der Auswertung des Labortages in der Schule kamen zu einem einmütigen Ergebnis: "An solch einem Labortag sollte jeder Bio-LK einmal teilnehmen". - 3-2019

 

 

MINT-Projektkurs erfolgreich bei “Jugend forscht”

Das Motto des diesjährigen Jugend forscht Wettbewerbs am 22. Februar in der Stadthalle Hiltrup lautete “Frag nicht mich - frag Dich!” und 124 Schülerinnen und Schüler in der Altersgruppe 15 bis 21 Jahre aus dem Münsterland waren diesem Aufruf gefolgt und hatten ein Jahr lang hart an ihren Forschungsprojekten gearbeitet. Unser diesjähriger MINT-Projektkurs war ebenfalls wieder mit 2 Projekten vertreten. Unsere Schülerinnen und Schüler mussten sich dabei vielen hochkarätigen Mitbewerber-Arbeiten anderer Schulen stellen.

Neben vielen MINT-interessierten Schülerinnen und Schülern verschiedener Schulen, die sich über die Projekte informierten, besuchte am Morgen auch die ”Jugend forscht”-Jury die Ausstellungsstände der Schülerinnen und Schüler. In einer Poster-Präsentationsphase am Stand stellten die Schülerinnen und Schüler Ihre Ergebnisse vor und stellten sich dann der anschließenden Fragerunde der Jury.

Im Fachbereich Arbeitswelt erstellten Leonard Sondermann, Felix Ulonska, Moritz Kunz einen herausragende Arbeit im Spannungsfeld von Informatik und Elektrotechnik. Dabei faszinierten sie die Jury mit einem tiefgründig durchdachten, wissenschaftlichen Konzept von einer auf Blockchain-basierenden Lade-Applikation mit entsprechend gut dokumentierter Algorithmik für eine dezentrale Ladenetz-Infrastruktur. Dies paarten sie mit einer moderner und skalierbarer Ladetechnik im Zusammenspiel mit einem voll funktionstüchtigen Prototypen von Ladestation und skaliertem E-Mobil. Sie erreichten im Bereich Arbeitswelt den ersten Platz und lösten damit Ihr Ticket zum Landeswettbewerb nach Leverkusen im kommenden Monat! Wir wünschen ihnen, zusammen mit ihren Betreuungslehrern (H. Büdding, M. Deittert und D. Spieker), bei Ihrer weiteren Forschungsarbeit und dem kommenden Landeswettbewerb alles Gute und viel Erfolg.

Im Bereich Chemie trugen unsere Projektkurs-Schülerinnen und Schüler eine Arbeit zum Sabatier-Prozess bei, die die Umwandlung von umweltschädlichem CO2 zu Methan mit Hilfe von Wasserstoff auf synthetischem oder biogenem Weg untersucht und damit einen wichtigen Beitrag im Bereich “Waste to Value” leistet. Nachdem sie über das gesamte vergangene Jahr viel Arbeit in die Erforschung der optimalen Versuchsbedingungen und -aufbauten investiert hatten, war es ihnen am Ende sogar gelungen, Abgase aus einem Schüler-Motorroller in nutzbares Methan umzuwandeln. Lucy Liem, Franka Hofer und Isabelle Schmoltzi erreichten mit ihrer Arbeit über den Sabatier-Prozess einen hervorragenden 3. Platz von 14 im Fachbereich Chemie.

Diesen Erfolg verdanken wir auch unseren Partnern und Förderern, die unsere Schülerinnen und Schüler auf vielfältige Art und Weise unterstützen. Wir danken dem Förderverein unserer Schule, der Wilhelm und Else Heraeus Stiftung, der Sparkasse Münsterland Ost, dem Sparkassenverband Westfalen-Lippe in Kooperation mit dem DGPS-Projektbüro, der Evonik Stiftung, der PHOENIX CONTACT GmbH & Co.
KG, dem überschulischen IT-Projekt-Münster und der Warp-Zone Münster für die Unterstützung der Projekte.

FOTO: Unsere erfolgreichen MINT-Projektkurs Schülerinnen und Schüler aus den Bereichen Biologie/Chemie und Informatik mit ihren Betreuungslehrern. - 3-2019

 

 

Next Generation im MEET, dem Batterieforschungszentrum der WWU

Das Batterieforschungszentrum MEET (Münster Electrochemical Energy Technology) an der Westfälischen Wilhelms–Universität Münster erfreut sich einer hohen regionalen, nationalen und internationalen Anerkennung.

Carina Ebert und Lorena Gaer haben nun sogar die Möglichkeit, ein Projekt direkt in der NEXT-Gruppe des MEET umzusetzen und gemeinsam mit zwei Doktorand/innen an neuartigen Batteriekonzepten zu arbeiten. Den beiden Schülerinnen kamen hierbei ihre Chinesischkenntnisse gut zu pass, denn nicht nur die chinesische Doktorandin staunte nicht schlecht, als sie von Carina in ihrer Muttersprache begrüßt wurde.

Mit ca. 140 Wissenschaftlern  und einem über die Landesgrenzen bekannten Mastermodul „Elektrochemische Energiematerialien“ in der universitären Ausbildung wird die vorhandene Kompetenz in Münster an die nächsten Forschergenerationen weitergegeben. Daher lag es auf der Hand zu versuchen, die Schülerinnen und Schüler unserer MINT- und IT-Projektkurse mit der Forschungseinrichtung bekannt zu machen und nach Wegen der Kooperation zu suchen.

Dies besonders, da in den Projektkursen gemeinsam mit den Stadtwerken Münster und gefördert durch die Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung seit zwei Jahren zum Themenfeld nachhaltige Transportsysteme und nachhaltige Energiebereitstellung gearbeitet wird.

Innerhalb der Wertschöpfungskette vom Material bis zur Batterie in der Anwendung konzentriert sich das MEET auf die Wertschöpfungsstufen Material, Komponenten, Zellfertigung und Zelldesign sowie Recycling. Mit Prof. Dr. Martin Winter ist hier ein in Deutschland unvergleichbares Know-how in Materialwissenschaften und Batterietechnologie konzentriert.

Wir sind froh und glücklich, dass diese Kooperation am 21. Februar mit einem Besuch am Schülerforschungstag des MEET nun offiziell gestartet wurde. Unsere MINT-Talents aus der Q1 lernten an dem Tag nicht nur das MEET kennen, sondern planten gemeinsam mit Doktorand/innen und den Projektkurslehrern den ganzen Tag über ihre zukünftigen Forschungsprojekte, an denen sie in den nächsten eineinhalb Jahren arbeiten werden.

Wir freuen uns auf den Beginn einer spannenden Zusammenarbeit, die sicherlich in vielfältiger Weise für alle Partner spannende Perspektiven bietet. - 3-2019

 

 

Besuch vom MINT-EC

Um die jeweilige Schulentwicklung zu begleiten und die hohe Qualität der Netzwerkschulen zu sichern, unterzieht die MINT-EC Geschäftsstelle alle MINT-EC Schulen Deutschlands regelmäßig einer Rezertifizierung, so auch 2019 das Annette-Gymnasium.

Begleitet und beraten durch die Erfahrungen von Senior Experts (ehemalige Schulleiterinnen und Schulleiter sowie Lehrkräfte von Netzwerkschulen) möchte der MINT-EC so die stetige Weiterentwicklung des Netzwerks gesichert wissen. Die Schulbesuche und Beratungsergebnisse werden von den Senior Experts festgehalten und liegen der Jury im Zertifizierungsverfahren vor.

Unsere Schule wird nun schon zum zweiten Mal im Rezertifizierungsverfahren durch Herrn Kohorst (stellv. Schulleiter a.D. des  Engelbert-Kaempfer-Gymnasiums Lemgo) begleitet, der unserer Schule am letzten Donnerstag einen Beratungsbesuch abstattete.

Nach einem intensiven Rundgang durch die Schule, in dessen Rahmen das Team der MINT-Koordination die Entwicklung der letzten Jahre vorstellte, beriet Herr Kohorst Frau Kettelhoit und Herrn Deittert in aktuellen Fragen der weiteren Schulentwicklung.

Auch gab uns Herr Kohorst bereits eine erste persönliche Rückmeldung und Einschätzung zur geleisteten  Arbeit. Insbesondere hob er hervor, wie stark und nachhaltig sich die MINT-Fachbereiche und Fachkollegien, die Schülerinnen und Schüler und die Elternschaft für unsere Schule engagieren. Darauf und auch auf das Gesamtkonzept unseres MINT-Bereiches dürfen wir aus seiner Sicht sehr stolz sein. - 3-2019

 

 

Internationaler Mathematik-Teamwettbewerb: Annette-Schüler/innen erfolgreich

Bereits zum zweiten Mal haben Annette-Schülerinnen und Schüler am internationalen Mathe-Teamwettbewerb „Bolyai“ mit großem Erfolg teilgenommen. Insgesamt 48 Annette-Teams aus den Jahrgangsstufen 5 bis Q1 nahmen die Herausforderung an und stellten sich 60 Minuten lang kniffligen mathematischen Denkaufgaben. Im Vergleich zu anderen Mathematikwettbewerben wie Känguru oder der Mathematik-Olympiade liegt bei Bolyai der Schwerpunkt auf der konstruktiven Zusammenarbeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, was allen sichtlich viel Spaß bereitete.

Das Team „Brainstorm“ und die „Die πraten“ erreichten landesweit sogar jeweils den 4. Platz. Wir gratulieren!

Bild: Team „Brainstorm“ mit Angelina Leschik, Edith Winter und Paris Saliveros aus der Jahrgangsstufe EF und „Die πraten“ mit den Q1-Schülern Aaron Teschner, Jannis Völlering, Lukas Grave und Lukas Haverbeck mit den betreuenden Lehrkräften Anna Kaiser, Arne Warthorst, Marc Hennig und der Schulleiterin Anette Kettelhoit bei der Urkundenverleihung. - 2-2019

 

 

Informatiker besuchen Kooperationspartner Phoenix Contact

Ende Januar erhielten einige Schüler des MINT-Projektkurses aus der Q2 die Gelegenheit, einen ihrer Kooperationspartner einmal näher kennenzulernen. PHOENIX CONTACT E-Mobility GmbH, ein international agierender Ladetechnik Hersteller aus Ostwestfalen, der die Projektgruppe "Anchar" mit diverser Technik und Expertise in ihrem Projekt unterstützte, lud diese ein, da