Mathematik-Informatik-Naturwissenschaft

uf dieser Seite erhalten Sie einen Überblick über eine Reihe der unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Projekte und Aktionen, die im Verlauf dieses und des letzten Schuljahres in diesem Bereich an unserer Schule durchgeführt wurden oder mit Beteiligung unserer Schule stattgefunden haben. Weitergehende Informationen zum Schwerpunkt Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften am Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium finden Sie unter MINT-EC.

 

 

Verlässliche Daten aus Münster - Wetterstation des Annette-Gymnasiums ist online

Im Rahmen der ECDL - AG entwickelte das Team der Schülerinnen und Schüler zusammen eine solarbetriebene Wetterstation inklusive Wetterkamera. Die Idee der Nachhaltigkeit wurde seit einigen Monaten nun als Thema u.a. im Informatik Unterricht und in der ECDL- AG aufgegriffen.
Viele wissen gar nicht, dass das Annette-Gymnasium seit Jahren eine Solar-Anlage auf dem Dach hat und damit nachhaltig Strom produziert. Diese wurde nun um eine solarbetriebene Wetterstation mit Wetterkamera erweitert.

Über mehrere Monate entwickelten die jungen Informatikerinnen und Informatiker (Phillip Bögemann, Hanna Povel, Felix Ulonska, Dana Mansouri, Malte Hof, Viona Weckermann und Tabea Mittmann) unter Leitung von Fachlehrer Hendrik Büdding Hard- und Software, um Wetterdaten zu gewinnen und digital ins Internet zu stellen.

Dabei wurden die Mittel des Fördervereins und des Kickwettbewerbs in Anschaffungen von entsprechender Hardware (Ambient Weather WS-1400-IP (Wireless) mit Raspberry Pi 3, Sensoren und Wetter Webcams) zur Umsetzung des Projektes investiert. Leitungen wurden gelegt, Hardware wurde zusammengebaut, Software geschrieben  und in die Internetseiten des Annette-Gymnasiums integriert.

Die Schüler und Schülerinnen haben schließlich eine Homepage für die Wetterstation mit Wetter Webcam programmiert, die die Daten auch an große Wetterdienste weiterleitet. Die Wetterstation liefert u.a. folgende Daten: Sonneneinstrahlung, Mondphasen, Pollenflug, die  Windrichtung, den Luftdruck, die Temperatur  und den Niederschlag.

Zusammen mit dem Regenradar des DWD (Deutscher Wetterdienst) zeigen die Daten aller vernetzten lokalen Wetterstationen, von wo Regenwolken auf Münster zukommen und ob man den Regenschirm auch wirklich braucht oder nicht. Außerdem sind die Wetterdaten live, also immer aktuell. Ob es Fahrrad- bzw. T-Shirt-Wetter ist bzw. ob man mit Jacke und langer Hose zur Schule gehen muss, verrät die App ebenfalls.

Das Wetter auf der Projektseite der Schulhomepage. Die App kann hier herunter geladen werden. - 6-2017

 

 

"Bio-Chemie-Kurs überlebte" - Survivalcamp 2017

von Carina Ebert

Der Biologie-Chemie-Differenzierungskurs der Jahrgangsstufe 9 machte sich am Donnerstag zum Survivalcamp auf. Dabei stand nach der Busfahrt erst einmal ein Orientierungslauf in Gruppen an, der die Schüler durch die Dörenther Klippen führte. Das Smartphone war bei diesem Lauf allerdings tabu, nur anhand einer Karte und verschiedener Orientierungspunkte sollten die Gruppen das Camp finden und dabei noch weitere Aufgaben lösen.

Nachdem die Zelte aufgebaut waren, stand der Kurs vor der nächsten Aufgabe: selbst ein Feuer machen! So wurde dann abends gemütlich am Lagerfeuer bei Würstchen und Stockbrot geplaudert. Nach einer für die meisten Schüler eher kurzen Nacht folgten am Freitag dann noch weitere Aufgaben, z.B. mussten sich die für diese Challenge zuständigen Gruppenmitglieder besonders effektiv tarnen und sollten dann gesucht werden.

Das Projekt findet allerdings nicht nur zum Spaß statt: es ersetzt für den Kurs eine Arbeit. Am frühen Freitagvormittag ging es dann zurück nach Münster – und trotz Übermüdung war für die Schüler das Survivalcamp mit Sicherheit eine spannende Erfahrung. - 6-2017

 

 

Sehr gute Ergebnisse beim Känguru-Wettbewerb 2017

Seit 22 Jahren beschäftigen sich traditionell – inzwischen weltweit etwa 6 Millionen -Schülerinnen und Schüler am 3. Donnerstag im März mit Matheaufgaben der etwas anderen Art. So auch in diesem Jahr am Annette-Gymnasium.

Mittwoch fand die Siegerehrung für die erfolgreichsten Schülerinnen und Schüler statt - in diesem Jahr gab es 40 stolze Preisträgerinnen und Preisträger am Annette. Unsere Schulleiterin Anette Kettelhoit ließ es sich nicht nehmen, allen Schülerinnen und Schülern persönlich zu gratulieren und ihnen die Urkunde sowie einen Sachpreis zu übergeben. Außerdem wurden 3 Schülerinnen und Schüler mit einem T-Shirt für den „weitesten Kängurusprung“ (größte Anzahl von aufeinander folgenden richtigen Antworten) ausgezeichnet.

Mit Begeisterung für das „Känguru der Mathematik“ nahmen 403 Annette-Schülerinnen und Schüler am Wettbewerb teil. Bei der Lösung der Multiple-Choice-Fragen war vor allem logisches Denken und Kombinieren gefragt, bloßes Auswendiglernen von Formeln half da nicht. Alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler wurden von ihren Mathematiklehrern mit einer Urkunde, einem Lösungsheft und einem Knobelspiel für ihre engagierte Teilnahme belohnt.

Frau Kettelhoit bedankte sich herzlich bei den unterstützenden Kolleginnen und Kollegen, insbesondere bei Frau Sanders und Frau Quest, und auch bei den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern, die sich Jahr für Jahr für mathematisches Denken und Arbeiten begeistern lassen.
Das Annette-Gymnasium freut sich schon jetzt darauf, dass das „Känguru der Mathematik“ im März 2018 wieder zu Besuch sein wird. - 6-2017

 

 

Innovative MINT-Ideen beim Kick-Wettbewerb prämiert

Zum neunten Mal wurden am Sonntag die Preise im Kick-Wettbewerb der Stadtwerke Münster verliehen. Gut 400 Schüler und betreuende Lehrer waren dazu in den Skaters-Palace gekommen, um ihre teilnehmenden Projekte noch einmal auf Plakaten vorzustellen und vor allem auf einen der begehrten Preise in den Kategorien Gesellschaft und Soziales sowie Naturwissenschaft und Umwelt zu hoffen.

In der mittlerweile neunten Auflage der Aktion hatten sich viele Münsteraner Schulen mit insgesamt 31 Projekten präsentiert. Das freute die Organisatoren, zeige es doch, dass die Jugendlichen gerne an dem Wettbewerb teilnehmen und er sich in Münster etabliert hat.

Im Bereich "Naturwissenschaft und Umwelt" holte die Gruppe "GreenScoot" von Tabea Mittmann, Leo Konen, Philippe Calvez, Stefan Ransiek, Jari Polm und Erik Päßler mit Ihrer Projektidee und dem gestalteten Poster einen hervorragenden 7. Platz.

Ebenso nahmen Jonah Emerson, Raphael Bellm und Frederik Heller teil, die im Vorjahr bereits erfolgreich einen 4. Platz erzielten.

Beide Gruppen wurden betreut vom Fachbereich Informatik und unterstützt von der Sparkasse Münsterland Ost, der Heraeus-Stiftung, dem Förderverein des Annette-Gymnasiums und dem IT-Projekt-Münster.

Wir danken für die beeindruckende Leistung.


5-2017

 

 

Zukunftsschulnetzwerk DIGITAL Science beim VDI

Durch die Netzwerkarbeit und das Engagement der Fachkollegen begegnen unseren Schülerinnen und Schülern die Themen Digitale Messwerterfassung und Robotik mittlerweile an sehr vielen Stellen in ihrem täglichen Unterricht.

In außerunterrichtlichen Projekten entstehen darüber hinaus regelmäßig Produkte, die nicht nur bei Jugend forscht überzeugen, sondern auch für unsere Kooperationspartner aus Hochschule und Wirtschaft von großem Interesse sind. Dies gilt insbesondere für den münsterländer Bezirksverband des VDI, der das Annette seit dem letzten Jahr an vielen Stellen berät, fördert und dabei hilft unsere Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf das Leben und Arbeiten in der Lebensrealität der Industrie 4.0 vorzubereiten.

Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung des VDI erhielten die Projektkoordinatoren des Annette daher die Möglichkeit, die Ergebnisse von drei ausgewählten Projekten dem Expertengremium aus Fachingenieuren, Unternehmern und Professorinnen und Professoren im Mövenpickhotel vorzustellen.

Tief beeindruckt von den Geprächen, die sich in diesem Rahmen zwischen den Experten, Schülerinnen und Schülern und Lehrern ergaben, verlebten wir einen äußerst interessanten Nachmittag, bei dem so mancher Kontakt geknüpft und vielleicht auch der ein oder andere Grundstein für eine zukünftige Studien- und Berufsentscheidung gelegt wurde. In seiner Laudatio hob Herr Dr. Andreas Hoffknecht die Qualität der Kooperation hervor und freute sich auf die weitere Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen dem Annette und dem VDI.
Für das kommende Jahr haben sich beide Partner vorgenommen, dies im Bereich der Informatik und Robotik zu tun. Hierbei sind insbesondere die Erprobungsstufe und die Oberstufe im Blick – man darf also gespannt sein.- 5-2017

 

 

Bei uns piept es: Nistkasten 2.0

Leises Piepen ist seit Montag (24.04.) im Nistkasten Nummer 1 wieder zu hören.

Das Projekt, das Schülerinnen und Schüler der Informatikkurse des Annette-Gymnasiums betreuen, existiert seit 2012. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln neue Nistkästen, bauen sie auf, bestücken sie mit Webcams, programmieren entsprechende Internetseiten und entwickeln das fächerübergreifende Projekt im Bereich Informatik und Biologie stetig weiter.

Zusammen mit dem Förderverein konnten nun hochauflösendere Webcams in die Nistkästen eingebaut werden, um noch mehr Details zu sehen und Live Töne aus den Nistkästen aufnehmen zu können. Es war einiges an Arbeit, die neue Technik einzubauen, aber der Lohn folgte nur wenige Wochen später: Ein Meisenpaar zog Mitte März in den Nistkasten ein und begann direkt mit dem Nestbau. Am 11.4. lagen dann insgesamt 6 Eier im Nest und am 24.5. waren bereits die ersten drei Küken geschlüpft, die nun von den Eltern versorgt werden müssen.

Durch eine Webcam im Nistkasten, die über die Schulhomepage erreichbar ist, können unsere Schüler/innen Einblicke nehmen, die man sonst nicht hat. Die Webcam dokumentiert den gesamten Verlauf des Brütens und Großziehens der Jungen.

Das Projekt wird auch in diesem Jahr realisiert von interessierten Schülerinnen und Schülern der verschiedenen Informatikkurse unter Federführung von Herrn Büdding und in Zusammenarbeit mit dem IT-Projekt Münster und dem Förderverein unserer Schule.

Das Weibchen heißt in diesem Jahr Maria und für das Männchen und für die Küken werden noch Namen gesucht! Liebe Schülerinnen und Schüler, mailt uns Eure Vorschläge. Natürlich könnt Ihr uns auch Bilder etc. von interessanten Situationen im Vogelkasten mailen, wenn sie noch nicht im Nistkastentagebuch stehen.

Jeder Tag ist bis zum Ausfliegen der Jungmeisen aus dem Nistkasten in den kommenden Wochen spannend. Reinschauen lohnt sich!

Einblicke in das Vogeltagebuch findet man hier:
http://projekte.annette-gymnasium.de/informatik/Bird-Cam/index.php/Tagebuch

Das aktuelle Bild der Webcam ist hier zu sehen:
http://projekte.annette-gymnasium.de/informatik/Bird-Cam/index.php/Nistkasten_Kamera_1

- 5-2017

 

 

Annette-Team erhält Sonderpreis beim Landeswettbewerb

Das Team (Jonah Emerson, Raphael Bellm und Frederik Heller) hat erfolgreich beim Regionalwettbewerb in Hiltrup den ersten Platz belegt und durfte nun zum Landeswettbewerb von NRW nach Leverkusen ins Bayer-Werk fahren.

Dort nahm das Team an einer dreitägigen Veranstaltung teil, die den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zahlreiche Workshops anbot und viele Facetten in den MINT-Berufen aufzeigte. Abschließend präsentierte das Team des Annette-Gymnasiums (Betreuung durch den Fachbereich Informatik mit Herrn Büdding) ihre Arbeit bei Jugenforscht im Fachgebiet "Arbeitswelt" zum Thema "aqSensor" mehreren Jurys. Für ihre Arbeit wurden Sie von Ministerin Sylvia Löhrmann mit einem Sonderpreis im Landeswettbewerb "Jugend forscht" ausgezeichnet.

Die Schüler freuten sich sehr und würden trotz der vielen Arbeit im Vorfeld jederzeit wieder daran teilnehmen, da die vielen neuen Kontakte und Erfahrungen für sie am wichtigsten waren.
Herzlichen Glückwunsch! - 4-2017

 

 

Roboterwettbewerb OPEN MINT MASTERS am Annette

Die regionalen Stadtmeisterschaften für Informatik und Technik (Schwerpunkt Robotik) gehen 2017 in die dritte Runde. Der Wettbewerb zur Förderung MINT-interessierter Schülerinnen und Schüler findet in diesem Jahr erneut am Annette- Gymnasium in Münster statt.

In diesem Jahr starten 4 Teams aus weiterführenden Schulen des Regierungsbezirks Münster und werden sich in einzigartigen Roboter-Disziplinen miteinander messen. Erlaubt ist bei den Robotern (fast) alles. Lediglich Größe und Gewicht der Roboter sind beschränkt. Es darf u.a. Roboterhardware von Arduino, Lego oder Fischertechnik genutzt werden; welche IDE / Programmierumgebung jedoch genutzt wird, steht den Teams frei. Eigenkreationen sind ausdrücklich erlaubt und erwünscht!

Neben den wohlbekannten „Standardaufgaben“ an Wettbewerbstischen mit Parcours müssen sich die Roboter in einem Dragster-SpeedRace und einem RC-Race beweisen – im Gegensatz zu den meisten anderen Challenges gilt hier also „Fernsteuern erlaubt“!

Der öffentliche Wettbewerb findet am Samstag, 01.04.2017, von 9 bis ca. 14.30 Uhr, in der Aula und weiteren Räumen des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums Münster, Grüne Gasse 38, 48143 Münster, statt. (Bitte die öffentlichen Parkplätze und Parkhäuser in der Umgebung nutzen!)

Das Annette-Gymnasium Münster kooperiert mit dem überschulischen MINT-Förderprojekt für Mädchen und Jungen "IT-Projekt-Münster" und weiteren Partnern. Alle MINT-interessierten Zuschauerinnen und Zuschauer sind herzlich eingeladen.

Wir freuen uns auf spannende Wettkämpfe im MINT- Bereich. - 3-2017

 

 

Zukunftsschulnetzwerk Digital Science feierlich eröffnet

Im ersten Zukunftsschulnetzwerk “Digital Science: MINT mit GTR & Co“, in dem schwerpunktmäßig die digitale Messwerterfassung im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) thematisiert wird, engagiert sich das Annette-Gymnasium gemeinsam mit dem Theodor-Heuss-Gymnasium in Waltrop und dem Franz-Stock-Gymnasium in Arnsberg.

Die drei Schulen machen sich seit einem Jahr gemeinsam mit dem außerschulischen Lernort BioCity im Allwetterzoo Münster, der westfälischen Gesellschaft für Artenschutz, dem weltweit tätigen Lehrerfortbildungsnetzwerk T3 sowie in Kooperation mit dem ebenfalls neu gegründeten MINT-EC-Themencluster auf den Weg, ein Netzwerk zu entwickeln, in dem die ausgeprägte Expertise gebündelt und in Form von Unterrichtsmaterialien, transferierbaren Schülerprojektarbeiten nutzbar gemacht wird.

Zentrales Ziel der Netzwerkarbeit ist somit, Bildungsideen für das Leben, Lernen und Arbeiten unserer Schülerinnen und Schüler in der Industrie 4.0 zu entwickeln. Frau LRSD´ Ursula Klee, Koordinatorin der Zukunftsschulnetzwerke und Fachdezernentin für Physik, freut sich sehr über das erste MINT-Netzwerk im Regierungsbezirk und ist gespannt auf die Ergebnisse der Arbeit. - 3-2017

 

 

Das Annette rockt "Jugend forscht"

Mit ihrem mitreißenden Auftritt rundete die Rock-Band des Annette-Gymnasiums den diesjährigen Regionalwettbewerb „Jugend forscht und Schüler experimentieren“ in Hiltrup ab und zeigt, dass MINT und Musik am Annette gut harmonieren.

Auch die Erfolge unserer Wettbewerbsteams, die sämtlich aus der Q2 kamen, können sich mehr als sehen lassen! Mit einem ersten Platz im Bereich Arbeitswelt (Jonah Emerson, Raphael Bellm und Frederik Heller siehe Bild), einem zweiten Platz in Biologie (Alexander Chuwa) und zwei dritten Plätzen in Biologie (Hannah Rommen; Timo Blasczyk, Sebastian Jeising) knüpfen die Annette-Teams nahtlos an die Erfolge des letzten Jahres an und unterstreichen in einem hochklassig besetzten Feld von 124 Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Niveau der individuellen Förderung von MINT-Talenten an unserer Schule.

Für Jonah, Raphael und Frederik freuen wir uns natürlich besonders, denn sie haben sich durch ihren ersten Platz für den Landeswettbewerb in Leverkusen (4. und 5. April) qualifiziert. Gespannt auf ihren Bericht drücken wir fest die Daumen!

(2. Platz im Bereich Biologie: Alexander Chuwa)

(3. Platz im Bereich Biologie: Timo Blasczyk und Sebastian Jeising)

(3. Platz im Bereich Biologie: Hannah Rommen)

Wir danken dem Förderverein für die Unterstützung des Siegerprojektes durch die Anschaffung eines 3D-Druckers. - 2-2017

 

 

Kooperation mit der Augenklinik des UKM

Auch in diesem Jahr erhielten die beiden Leistungskurse Biologie im Rahmen unserer Kooperation mit der Augenklinik der Universität Münster die Möglichkeit, einen Praxistag zum Thema "Diagnostik und Therapie von Augenerkrankungen" in den Räumen der Augenklinik zu absolvieren.

Organisiert und begleitet wurde der Tag von Herrn Oberarzt Dr. Merté. Die Veranstaltung begann mit einer Begrüßung durch die Leiterin der Augenklinik Frau Prof. Dr. Eter. Anschließend folgte eine Einführung in die Anatomie des Auges und seine häufigsten Erkrankungen, in deren Rahmen den Schülerinnen und Schülern neben den klassischen Formen der Fehlsichtigkeit auch die Diagnostik und Therapie des Katarakts (grauer Star) und des Glaukoms (grüner Star) vorgestellt wurde. Anschließend wurde der Kurs in Kleingruppen aufgeteilt, die dann im Wechsel verschiedene Aufgabengebiete der Augenklinik durchlaufen konnten.

Vor allem begeisterten die diagnostischen Untersuchungen mit der Spaltlampe, die alle Schülerinnen und Schüler an einem Mitschüler durchführen durften. Diese Untersuchung dient dazu, häufige Erkrankungen der Hornhaut, der Netzhaut oder der Linse, wie z.B. den grauen Star, erkennen zu können. Die Vielfalt der Augenfarben und jeweiligen Strukturen, die man mit dieser  Lampe betrachten konnte, führte immer wieder zu begeisterten „Ahs“ und „Ohs“ – wir waren uns gar nicht bewusst, wie schön unsere Augen sind!

 

An einer weiteren Station konnten die Schüler/innen ihr individuelles Gesichtsfeld bzw.  dessen Lichtempfindlichkeit messen, eine diagnostische Methode, mit der Hinweise auf eine Erkrankung am grünen Star gewonnen werden. Schließlich stand noch der Besuch bei einer Orthoptistin (Fachkraft in der Augenheilkunde, deren Spezialgebiet vor allem die Behandlung des Schielens „Strabologie“ ist) auf dem Plan. Hier zeigte eine kurze Untersuchung, dass fast alle von uns latent schielen – allerdings ist dies bei 80% der Bevölkerung der Fall, so dass diese Diagnose nicht weiter beunruhigen musste.

In einem zweiten theoretischen Teil, der den Fokus auf Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Augenhintergrundes (Netzhautablösung, diabetische Retinopathie, Zentralvenenthrombose) legte, wurden Bilder des Augenhintergrunds gedeutet und miteinander verglichen, die mittels Funduskopie, Fluoreszenzangiographie bzw. mittels optischer Kohärenztomographie erstellt wurden.

Im darauf folgenden Praxisteil standen die Spiegelung des Augenhintergrunds und die operative Augenheilkunde im Zentrum. Jeder Schüler bzw. jede Schülerin erhielt eine individuelle Einführung in die Funduskopie und anschließend ein Bild seines eigenen Augenhintergrundes. Daran schloss sich ein Besuch des Operationssaals an, wo die Schüler/innen den operativen Teil des Faches kennenlernen konnten und bei verschiedenen Augen-OPs zuschauen durften.

Vielen herzlichen Dank insbesondere an Frau Dr. Nataša Mihailović und Herrn Dr. Merté mit ihren Mitarbeitern, die den Kursen diesen eindrucksvollen Praxistag in der Augenklinik ermöglichten! - 2-2017

 

 

MINT-Projektkurs präsentiert bemerkenswerte Ergebnisse

Am Mittwoch präsentierten Schülerinnen und Schüler aus dem MINT-Projektkurs ihre Ergebnisse aus den unterschiedlichsten Wissens- und Fachgebieten der Biologie, der Chemie und der Physik. Eingeladen hatten die Schulleitung zusammen mit Michael Deittert und Daniel Spieker als Leiter des MINT-Projektkurses unserer Schule; gekommen waren nicht nur Eltern, Kollegen und Mitschüler, sondern auch die Projektleiter der Universität. Dr. Désirée Bourger, die als stellvertr. Schulleiterin alle Anwesenden herzlich begrüßte, hoffte in ihrem Grußwort auf „Geistesfunken“, die den „grauen Dezemberabend“ erhellen sollten. Und sie wurde nicht enttäuscht.

Themen aus dem Bereich der Molekulargenetik, Aspekte der Gewässerstrukturen und -qualität,  intermetallische Verbindungen und deren Darstellung – insgesamt trugen 8 Schülerinnen und Schüler aus der Q2 Wissenswertes und Hochkomplexes so vor, dass auch Laien es verstehen konnten. Die Tatsache, dass die betreuenden Professoren gekommen waren, zeigte die hohe Wertschätzung, die nicht nur das Projekt insgesamt, sondern auch die einzelnen Expertenarbeiten hervorgerufen haben.

Am Ende behielt Dr. Désirée Bourger mit ihrer Hoffnung also Recht: Tatsächlich war dies ein Abend voller interessanter Beiträge und Produkte intensiver fachlicher Arbeit auf hohem Niveau. So wurde auch klar, dass dieses kooperative Projekt im kommenden Schuljahr seine Fortsetzung finden wird. - 12-2016

 

 

Von der Atomabsorptionsspektroskopie zur Mikroröntgenfluoreszenzanalyse

Als der Chemie-Leistungskurs der Q1 im Oktober von der Möglichkeit erfuhr, ein Analytikpraktikum im Arbeitskreis von Prof. Karst an der WWU zu absolvieren, war schnell klar: Da gehen wir hin! Denn hier bot sich die Chance, die Möglichkeiten und Methoden der modernen Hochleistungsanalytik in der praktischen Arbeit zusammen mit Studierenden kennenzulernen und selber zu erproben.

Da das Angebot des Arbeitskreises zum gerade behandelten Leistungskursthema Methoden der Analytik passte, waren die Schüler/innen nicht nur fachlich gut auf das Praktikum vorbereitet. Auch das Prinzip einer digitalen Messwerterfassung kannten sie aus der täglichen Arbeit im Kurs, in dem Messwerte mit Hilfe des grafikfähigen Taschenrechners erfasst und ausgewertet werden.

So konnte der Kurs Ende November von der Atomabsorptionsspektroskopie bis zur Mikroröntgenfluoreszenzanalyse sechs verschiedenen Hochleistungsverfahren experimentell erproben und vielfältige Einblicke in das Chemiestudium und die Arbeit an der WWU erhalten.

Perfekt betreut von Herrn Holtkamp und begleitet von den Studierenden des Arbeitskreises verbrachte der Kurs in Kleingruppen einen spannenden Nachmittag an der WWU und bedankt sich auch auf diesem Weg noch einmal ganz herzlich bei Herrn Prof. Karst. 12-2016

 

 

Forschen am Annette, das geht auch bio-logisch!

bio-logisch! ist ein Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler von der Klasse 5 bis zur Klasse 9, die über den Unterricht hinaus an biologischen Fragestellungen und Phänomenen interessiert sind. Die Neugierde und die Motivation zum Forschen soll unterstützt und gefördert werden.

Dabei werden sowohl theoretische als auch experimentelle Aufgaben aus allen Bereichen der Biologie gestellt. Jedes Jahr gibt es zu einem Leitthema verschiedene Aufgaben, dieses Jahr zum Thema "Alle meine Entchen".

Hier hat Mirja Rommen, betreut von Frau Westphal, so erfolgreich an den Aufgaben geknobelt und geforscht, dass ihre Arbeit unter den 20 besten Beiträgen aus NRW war. Aufgrund dieses Erfolges wurde Mirjam im November zur diesjährigen Feierstunde in das Planetarium in Bochum eigeladen. Es war eine sehr gelungene Veranstaltung mit einem spannenden Planetariums-Vortrag zur Bedeutung des Wassers für das Auffinden von Leben im Weltall.

Wir haben Mirjam natürlich gefragt, wie ihr der Wettbewerb gefallen hat und ob sie ihn weiterempfehlen kann. Sie sagte, dass sie die Forschungsarbeit an den Wettbewerbsfragen sehr spannend fand und zuhause viel geknobelt und experimentiert hat. Diese Erfahrung und natürlich insbesondere der tolle Erfolg und die schöne Feierstunde im Planetarium in Bochum sind Dinge, die sie für sich mitnimmt. Und sicherlich wird es nicht das letzte Mal sein, dass sie an solch einem MINT-Wettbewerb teilnimmt.

Aber vielleicht fragt ihr sie auch einfach selber einmal nach ihren Erfahrungen und seid dann hoffentlich im nächsten Jahr bei bio-logisch oder einem der vielen anderen MINT-Wettbewerbe mit dabei. Wir würden uns sehr freuen. - 12-2016

 

 

Annette-Schüler am Leistungszentrum in Frechen

von Frederik Heller und Raphael Bellm

“Neues entdecken und Forschung erleben: Atome und Quanteneffekte direkt beobachten” - Unter diesem Motto fand in den Herbstferien vom 10. bis zum 12. Oktober ein Laborpraktikum für MINT-EC-Schülerinnen und Schüler aus ganz NRW statt, das vom zdi-Zentrum LNU-Frechen an der Universität zu Köln ausgerichtet wurde. Die Schülerinnen und Schüler, u.a. Frederik Heller und Raphael Bellm aus der Q2 des Annette-Gymnasiums, hatten die Möglichkeit, zwei Tage lang in Kleingruppen jeweils einen Versuch aus dem Gebiet der Materialphysik durchzuführen.

Dabei haben sie sich während des Praktikums mit unterschiedlichsten Themen auseinandergesetzt, u.a. untersuchten sie Supraleiter und erzeugten mit Rastertunnelmikroskopen Bilder von Oberflächen mit atomarer Auflösung. Neben Einblicken in die experimentelle Materialphysik hatten die Schülerinnen und Schüler auch die Möglichkeit, die Physik-Fakultät der Universität Köln etwas näher kennenzulernen und eine erste Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten zu erlangen. Nicht nur die interessanten Versuche und Vorträge, sondern auch die Möglichkeit, sich mit anderen an Physik interessierten Schülerinnen und Schülern auszutauschen, habe ihm besonders gefallen, sagt Raphael Bellm (Q2).

Die Veranstaltung hat mit einer Einführungsvorlesung von Prof. Van Loosdrecht begonnen, bei der die Schülerinnen und Schüler in verschiedenste Aspekte des Physik-Studiums wie auch in die zur Wahl stehenden Experimente eingeführt worden sind. Auch eine ausgiebige Besichtigung des Instituts stand auf dem Programm, wobei die Schülerinnen und Schüler die zum Teil beeindruckend komplexen Versuchsaufbauten einiger Master-Studenten und Doktoranden zu sehen bekamen.

Am Abend des zweiten Tages wurden die Schülerinnen und Schüler von den Veranstaltern nach zwei intensiven Arbeitsphasen an ihrem jeweiligen Projekt noch zum Essen in der “Malzmühle”, einer typischen Kölner Kneipe, eingeladen. Auch die Möglichkeit, neben dem wissenschaftlichen Programm in Kleingruppen die Stadt zu erkunden, habe ihm sehr zugesagt, stellt Raphael Bellm rückblickend fest. Die Unterbringung erfolgte im Jugendgästehaus Köln-Deutz, die Abende konnten frei gestaltet werden.

Bei der abschließenden Feedback-Runde durften die Schülerinnen und Schüler dann ihre Meinung zum Ablauf und der Organisation äußern, wobei die Veranstalter berechtigterweise auf sehr positive Resonanz gestoßen sind. Auch Frederik Heller (ebenfalls Q2), bedankt sich beim Ausrichter, dem zdi-Zentrum LNU-Frechen, und empfiehlt das Ferienpraktikum allen an Physik interessierten Schülerinnen und Schülern der Oberstufe weiter. - 12-2016

 

 

Die MINT-Referendare am Annette werden digital

Überschaubare Versuchsanordnungen, einfach zu bedienende Messgeräte, die jedem Lernenden zur Verfügung stehen, und engagierte Lehrerinnen und Lehrer bringen viele neue Ideen in die Klassenzimmer. Das MINT-Kollegium des Annette-Gymnasiums verfügt insbesondere durch sein Engagement im MINT-EC T3-Cluster und im Zukunftsschulnetzwerk MINT-GTR BioChemistry über vielfältige Erfahrungen in diesem Bereich.

Auch unsere MINT-Referendare freuen sich heute sehr, denn sie bekommen die notwendige Technik für ihre individuelle Unterrichtsvorbereitung nun über das NRW-Zukunftsschulnetzwerk gestellt. Wir sind gespannt auf die vielen neue Ideen unserer jungen Kolleginnen und Kollegen! - 12-2016

 

 

Schulhündin Joyce mit ihren Welpen im Biologieunterricht

Die meisten Kinder lieben Tiere. So war am letzten Freitag im Biologieunterricht der Klasse 5c die Freude groß, als unser Schulhund Joyce im Rahmen der Reihe "Haustier Hund" zu Besuch kam. Joyce ist ein deutscher Großspitz, eine Rasse, die als intelligent, gelehrig, robust und geduldig mit Kindern gilt.

Trotzdem wird der Großspitz so selten gehalten und gezüchtet, dass die Rasse 2003 sogar auf die Rote Liste der am stärksten vom Aussterben bedrohten Haustierrassen gesetzt wurde. Daher entschloss sich Frau Frost, Hundebesitzerin und Lehrerin unserer Schule, einen Züchtungsversuch zu wagen, der im September von Erfolg gekrönt wurde.

So kamen mit Joyce auch ihre drei Großspitzwelpen in den Unterricht, die nicht nur unzählige Ausrufe wie "Sind die süüüüß!" auslösten, sondern auch die Frage nach der Fortpflanzung und Brutpflege bei Hunden aufwarfen. Hier konnte Frau Frost anhand mitgebrachter Fotos, Ultraschall- und Röntgenbilder am praktischen Beispiel Auskunft geben. - 11-2016

 

 

Umweltpreis der Stadt Münster geht an das Annette-Gymnasium

„Back to nature“, „Schulklima“ verbessern – was haben beide so unterschiedliche Themen und Projekte gemeinsam? Das eine wurde unter Leitung von Biologielehrerin Annika Frost ins Leben gerufen und durchgeführt. Es besteht übrigens seit Jahren und hat bereits Tradition am Annette-Gymnasium. Beteiligt waren diesmal Schülerinnen und Schüler des Differenzierungskurses Bio-Chemie der Jahrgangsstufe 8, die – wie der Name schon sagt – ein Wochenende ohne die sonst lieb gewonnenen Hilfsmittel in der Natur verbrachten. Also: Ohne Handy, ohne Strom und ohne Fernseher. Das andere Projekt leitete Informatiklehrer Hendrik Büdding für eine Schüler/innengruppe aus der Q2, die ein Gerät zur Messung und Verbesserung des Raumklimas in den Unterrichtsräumen unserer Schule programmierten.

Unterschiedliche Projekte, unterschiedliche Lerngruppen, aber ein gemeinsames Ziel: Das Bewusstsein für die Bedeutung des Umwelt-  und Klimaschutzes sollte gestärkt, erfahrbar und ergebnisorientiert gefördert werden.

So sah es auch die Jury des Kinder- und Jugendumweltpreises 2016: Beide Projekte wurden als „innovativ“ und „vorbildlich“ bezeichnet;  die Schülerinnen und Schüler des Wahlbereiches Bio-Chemie errangen den dritten Platz und gewannen damit eine nennenswerte Geldprämie.

Wichtiger noch: Bewusstsein wurde geweckt und dazu eine große Motivation für die nachfolgenden Lerngruppen geschaffen, sich im kommenden Schuljahr  ähnlich engagiert zu beteiligen. - 11-2016

 

 

Annette-Schüler beim 2°Campus 2016 des WWF

von Sebastian Jeising, Q2
Woher bekommen wir in Zukunft unsere Energie, wie werden wir dann wohnen, wie uns ernähren und fortbewegen? Der 2°Campus bietet Jugendlichen zwischen 15 und 19 Jahren die Möglichkeit, Antworten auf diese großen Fragend der Zukunft zu finden. Während des Campus wird nicht nur klima- und umweltrelevantes Wissen vermittelt, das viel weiter in die Tiefe geht, als hierfür in der Schule der Raum wäre, sondern auch eigenständig eine Forschungsfrage entwickelt, die dann gemeinsam mit Experten und Wissenschaftlern diskutiert und experimentell bearbeitet wird. Wie also können wir mit Hilfe wissenschaftlicher Erkenntnisse die globale Erwärmung bis 2050 und die Treibhausgasemissionen um 95% senken?

2016 wurde es mir ermöglicht, am 2°Campus teilzunehmen, der gemeinsam vom WWF Deutschland und der Robert Bosch Stiftung durchgeführt wird. In drei Blöcken über das ganze Jahr verteilt, kam ich mit 19 Jugendlichen aus ganz Deutschland in Berlin, Münster und Wuppertal zusammen und lernte und forschte mit ihnen gemeinsam in den verschiedenen Bereichen Energie, Wohnen, Mobilität und Ernährung.

Nachdem wir uns während des I. Blockes am Wannsee kennengelernt hatten, luden wir Experten zum Büro des WWF ein und machten mehrere Ausflüge zu verschiedenen Instituten in Berlin und Potsdam, wie dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, in dessen ehemaliger Sternenwarte wir einen Vortrag zum Klimaskeptizismus und wie wir diesem entgegentreten, hören durften. Auch die Exkursion in das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, ermöglichte es uns, den, sich aus vielen einzelnen mehr oder minder komplizierten naturwissenschaftlichen Phänomen zusammensetzenden Klimawandel zu verstehen. Dieses Wissen ist nicht nur persönlich sehr wertvoll, sondern ermöglichte es uns auch anschließend in kleineren Gruppen, die sich zusammengefunden hatten, eine Forschungsfrage zu entwickeln.

Ein zunehmend großes Problem für die Zukunft stellt nicht nur die umweltfreundliche Energiegewinnung, sondern auch Energiespeicherung dar. Dadurch, dass erneuerbare Energien oft Strom zu ungünstigen Zeiten (über-) produzieren, stellt sich die Frage, wie man diese für eine spätere Nutzung speichern kann. Mein Forscherteam „Energie“ befasst sich daher damit, wie es möglich ist, das elektrolytische Verfahren „Power-to-Gas“ zu optimieren.

In der Pause zwischen Block I und II befassten wir uns intensiv mit Materialien, die uns unsere wissenschaftliche Mentorin Pia Bäuna, die am physikalischen Institut der WWU arbeitet, zugesandt hatte, während die anderen Forscherteams, die sich an anderen Universitäten Deutschlands mit den Fragen „Welche Optionen haben Verbraucher/innen bei der Verpackungswahl, um die Klimabilanz ihres Lebensmittelkonsums zu optimieren?“, „Inwiefern lassen sich Superkondensatoren auf der Basis von ökologisch nachhaltigen Rohstoffen hinsichtlich der Effizienzsteigerung in E-Bikes anwenden?“, „Wie kann man das sommerliche Raumklima in Arbeitsräumen auf nachhaltige Weise optimieren und welchen Beitrag leistet dies zum Einhalten des 2°-Limits?“ beschäftigen werden würden, auf ihre Forschung vorbereiteten.
Um der Beantwortung der Forschungsfrage näher zu kommen, teilte sich unsere  Gruppe am zweiten Tag des II. Blocks auf. Während der eine Teil weiter die chemischen Experimente durchführte, versuchten sich drei von uns in einem physikalischen Labor am Bau einer Brennstoffzelle. Hochkonzentriert und deswegen auch erfolgreich wurden diese Aufgaben gemeistert, nur unterbrochen von einer Essenspause in der Mensa. Am nächsten Tag unternahmen wir ein Exkursion zum Wasserstoff-Kompetenzzentrum Herten: Ob als Bestandteil von Düngemitteln, als Kühlmittel für Kraftwerksgeneratoren oder sogar als Treibstoff für Raketen in der Raumfahrt, Wasserstoff ist sehr vielfältig einsetzbar. Vor allen Dingen ist er aber ein sehr effizienter Energiespeicher und damit unverzichtbarer Bestandteil der Energiewende. Nachdem die theoretischen Fragen geklärt waren, präsentierte uns Herr Müller noch die für die Wasserstoff-Speicherung notwendigen Geräte. Die überschüssige erneuerbare Energie, die in Hochzeiten (im Sommer und am Tag viel Sonne = viel Strom) mehr produziert wird, kann zur elektrolytischen Spaltung von Wasser genutzt werden. Das Produkt dieser Elektrolyse, Wasserstoff, kann energetisch und stofflich eingesetzt werden und bietet daher eine vielversprechende Möglichkeit der zukünftigen Energiespeicherung.

2017 hat der WWF folgendes mit Dir vor: Im I. Block vom 09. bis 14. April 2017 wirst Du in den Stand der Forschung zum Klimawandel durch Wissenschaftler eingeführt, Du entwickelst Zukunftsvisionen für eine treibhausgasarme Gesellschaft und erarbeitest eine eigene wissenschaftlichen Fragestellung aus den Bereichen Energie, Mobilität, Wohnen und Ernährung.

Im II. Block vom 25. Juli bis 05. August 2017 forscht Du an den eigenen Fragestellungen direkt an den Partneruniversitäten, im Austausch mit Wissenschaftlern, besuchst Praxisbeispielen, die zeigen, welche Lösungsmöglichkeiten es heute schon gibt und arbeitest Deine Ergebnisse in Form eines wissenschaftlichen und kreativen Präsentationsformates aus.

Der III. Block ist dann eine öffentliche Abschlussveranstaltung mit Kennenlernen des Alumni-Netzwerks, auf der Du die Ergebnisse deiner Forschergruppe präsentierst.

Beim 2°Campus bist du richtig, wenn du...
... zwischen 15 und 19 Jahre alt bist,
... deinen Wohnsitz in Deutschland hast,
... Freude an wissenschaftlicher Arbeit hast,
... schon immer mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gemeinsam forschen wolltest,
... bereit bist, auch in den Ferien Neues hinzuzulernen,
... dich für den Klimaschutz interessierst und auch andere dafür begeistern möchtest,
... deine Erlebnisse und Forschungsergebnisse auch nach außen kommunizieren willst,
... Teamgeist und Spaß an der Arbeit mit Gleichgesinnten hast,
... dir ein Engagement für den 2°Campus auch in den kommenden Jahren vorstellen kannst,
... du deine Teilnahme an allen drei Blöcken verbindlich zusagen kannst.

Einsendeschluss für Deine Bewerbung unter https://www.wwf-jugend.de/durchstarten/2-grad-campus/bewerben/ ist der 1. Dezember 2016.

Quelle: WWF Jugend

Copyright der Fotos: Arnold Morascher, Simon Busch - 11-2016

 

 

Schülerakademie Mathematik stellt Ergebnisse am Annette-Gymnasium vor

Wer jemals behauptet hat, Mathe sei langweilig, konnte sich am Samstagmorgen im Annette-Gymnasium davon überzeugen, wie vielseitig dieses Fach wirklich ist. Im Rahmen der „14. Schülerakademie Mathematik“ hatten 50 Sechstklässler aus verschiedenen Münsteraner Schulen in fünf Projektgruppen zwei Tage lang praxisnah mathematisches Wissen angewandt.

Am Samstag präsentierten sie stolz ihre Ergebnisse in der Aula des Annette-Gymnasiums. Was Eltern, Schüler und Lehrkräfte dort zu sehen bekamen, war dann tatsächlich außergewöhnlich: selbstfahrende Autos, die Berechnung der Parabel vom perfekten Basketballwurf, das Austüfteln des kürzesten Weges, fahrende Fisch-Roboter, die Labyrinthe bezwingen und die Lösung zur perfekten grünen Welle auf Münsters Straßen.

Projektkoordinatorin Beate Dreseler, welche die Veranstaltung mit ihrem Team von elf Lehrern und zwei Oberstufenschülern unserer Schule durchführte, zeigte sich ebenso begeistert wie der zuständige Dezernent der Bezirksregierung für das Fach Mathematik, Klaus Koch. 11-2016

 

 

Annette-Schüler/innen stellen ihr Projekt auf dem RÜTGERS Stiftungstag vor

Biologieunterricht zu theoretisch? Wenn es nach Florian van Ophoven, Olivia Zessin und Josefine Ingenhol geht, kann diese Frage eindeutig verneint werden. Die Atmungs- und Fotosyntheseaktivität von Pflanzen kann man nämlich mit Hilfe graphikfähiger Taschenrechner exakt messen und sehr anschaulich darstellen. Stellvertretend für die Differenzierungskurse der Jahrgangsstufen 8 und 9 waren sie nach Hattingen gereist, um die Ergebnisse des T&T-Projektes „Biochemie“ der Öffentlichkeit vorzustellen.

Eingeladen hatte die Rütgers-Stiftung, die die besten Projekte auf ihrem alljährlich stattfindenden Stiftungstag präsentieren ließ. Aber nicht nur die Ergebnisse der Projektkurse konnten sich sehen lassen, sondern vor allem die Art und Weise, wie sie von den dreien präsentiert wurden – nämlich kompetent und mit Begeisterung für die Sache. Die nennenswerte finanzielle Förderung des Projektes unserer Schule in erheblichem Umfang durch die Rütgers Stiftung hatte sich also gelohnt.

Mehr noch: Vor allem stellte die Stiftung angesichts der überzeugenden Präsentation eine Anschlussfinanzierung in Aussicht. Frau Stenmans, Frau Dr. Rodriguez und Herr Deittert hatten die Schülerarbeiten erfolgreich begleitet und angeleitet.

Herzlichen Glückwunsch allen Beteiligten zu diesem Erfolg! - 10-2016

 

 

MINT-Camp am "Heiligen Meer"

Im September fand das MINT-Camp 2016 am "Heiligen Meer" unter der Leitung von Herrn Dr. Trappmann und Herrn Essers (GY Wolbeck) statt. Elf Schüler und Schülerinnen von MINT-EC Schulen hatten in diesem Camp die Möglichkeit, praxisnah naturwissenschaftliche Untersuchungen durchzuführen.

Lara Driewer und Franka Hofer aus unserer EF hatten sich erfolgreich um eine Teilnahme beworben und schildern hier ihre Erfahrungen aus dem Camp:

"Am ersten Tag des Camps haben sich die Teilnehmer zunächst kennengelernt und anschließend wurde gemeinsam mit Herrn Dr. Trappmann das Gelände erkundet. Außerdem erklärte Herr Dr. Trappmann die Eigenschaften der Heidelandschaften und die Besonderheiten des Erdfallsees.

Am zweiten Tag gingen wir nach dem gemeinsamen Frühstück zusammen ins Gelände, um die Böden dieses Gebiets auf ihre Bestandteile und Zusammensetzung zu untersuchen. Bei dieser Untersuchung haben wir ein Hohlrohr, den Pürkhauer, mit Hilfe eines Hammers in den Boden geschlagen, um das Bodenprofil sehen zu können. Anschließend erklärte Herr Dr. Trappmann die vorkommenden Böden, wie zum Beispiel den Heidepodsol und die mitteldeutsche Braunerde. Am Nachmittag ruderten dann alle zusammen auf das Große Heilige Meer hinaus. Dort nahmen wir aus unterschiedlichen Tiefen Wasserproben, um diese anschließend im Labor der biologischen Station auf bestimmte Parameter zu testen.

Am Abend des spannenden Labortags machten wir uns mit Herrn Dr. Trapmann auf, um in der aufziehenden Nacht heimische Fledermäuse mit Hilfe eines Ultraschalldetektors zu orten und zu beobachten.

Am Sonntag, dem letzten Tag des Camps, ging es dann um das Mikroskopieren von Kleinstlebewesen wie Rädertierchen, Wasserflöhe und Algen. Dort wurde erläutert, wie sich der Lebensraum im Großen Heiligen Meer aus den unterschiedlichen Organismen zusammensetzt und welche Kleinstlebewesen vorkommen.

Insgesamt haben wir viel neues Wissen mit nach Hause nehmen können und hatten trotz des nicht ganz so guten Wetters schöne und erlebnisreiche Tage." - 10-2016

 

 

Annette-Schüler/innen bei SMIMS

Auch dieses Jahr fand wieder die Schülerakademie für Mathematik und Informatik, kurz „SMIMS“, vom 5. bis zum 10. September im Jugendgästehaus am Aasee statt. Eingeladen waren die 110 besonders talentierte und MINT-interessierte Schülerinnen und Schüler aus ganz NRW, welche sich eine Woche lang in Kleingruppen jeweils intensiv mit einem der zahlreichen angebotenen Projekte beschäftigten.

Diese kamen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Informatik, Technik und Mathematik: Einige Beispiele sind „Programmieren einer Android-App“, „Netzwerke und Kommunikation“, „Evolutionsalgorithmen“, „3D-Rennwagen-Simulation“. Doch auch rein mathematische Themen waren im Angebot, wie z.B. „Chaostheorie“ oder „Konstruktion von Hochgeschwindigkeitstrassen“.

Raphael Bellm, der für das Annette-Gymnasium teilgenommen hatte, fasst seine Eindrücke folgendermaßen zusammen: „Für mich war die Schülerakademie in jeder Hinsicht eine sehr bereichernde Woche, aus der ich sehr viel an interessanten Erfahrungen mitgenommen habe: Zum einen war die Arbeit in meiner Themengruppe „Chaostheorie und das Mandelbrot-Fraktal“ hochinteressant und ein einmaliges Lernerlebnis, zumal wir uns fünf Tage lang intensiv mit einem sehr speziellen, aber dennoch für Mathematik und Physik gleichermaßen relevanten Thema befasst haben.

Außerdem bot mir die Schülerakademie die Möglichkeit, mit anderen an Mathematik und Informatik interessierten Schüler/-innen in Kontakt zu kommen und sich auszutauschen. Besonders gefallen hat mir außerdem die Vielfältigkeit des Programms, wobei mir persönlich hier besonders der Hochschulnachmittag sehr interessante Informationen über die Studiengänge Mathematik und Physik an verschiedenen Unis und Fachhochschulen geboten hat. Insgesamt kann ich wirklich sagen, dass es eine tolle, einmalige Woche war, sodass ich die Teilnahme an der nächsten Schülerakademie an die mathematisch und/oder informatisch interessierten Schülerinnen und Schüler der Stufe unter mir nur weiterempfehlen kann.“

Neben den Arbeitsgruppensitzungen gab es auch noch weitere Programmpunkten: Der Hochschultag bot den Schüler/-innen z.B. die Möglichkeit, mit Vertretern einiger Hochschulen ins Gespräch zu kommen und sich bei den Vorträgen über duale Studiengänge bei Unternehmen wie Bertelsmann zu informieren. Zudem gab es auch einen Unternehmensnachmittag, an dem einige Schüler/-innen die Gelegenheit wahrgenommen haben, ein Bewerbungsgespräch zu simulieren und sich anschließend von den Personalbeauftragten der Unternehmen ein Feedback geben zu lassen. Auch die Führung durch den Mühlenhof und das anschließende gemeinsame Abendessen waren eine interessante Ergänzung zum Programm. Nach fünf Tagen intensiver Arbeit an den Projekten fand dann am Freitag die große Abschlussveranstaltung bei der Fiducia GAD IT AG statt, bei der die Schüler/-innen ihre Projekte präsentiert haben. - 9-2016

 

 

Speed-Dating der Schülerakademie am Annette-Gymnasium

Am 5. September startete die 16. Schülerakademie für Mathematik und Informatik in Münster (SMIMS). Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe aus ganz NRW nehmen bis zum 9. September 2016 im Jugendgästehaus am Aasee an der SMIMS teil. Die Akademie gibt Schülerinnen und Schülern mit besonderem mathematischem und informatischem Interesse die  Möglichkeit, außerhalb der Schule auf Gleichaltrige zu treffen, die ihre Interessen teilen und ein ebenso ausgeprägtes Gespür für die Auseinandersetzung mit komplexen Problemstellungen haben.

Am Mittwochnachmittag begrüßte unsere Schulleiterin Anette Kettelhoit die Jugendlichen, die bei einem "Speed-Dating" im Annette-Gymnasium Unternehmen, die zum Teil auch Kooperationspartner unserer Schule sind, kennenlernen konnten, die auf der Suche nach Auszubildenden oder Studierenden im Bereich Mathematik und Informatik sind. Für diese Runde wurden die Unternehmen Fiducia & GAD, ZEB, Phoenix Contact, arvato, adesso, HEPP und Finanz Informatik gewonnen.

Im Rahmen des Workshops präsentieren sich Kandidaten, die in max. fünf Minuten die wichtigsten Stationen ihrer bisherigen Ausbildung, eine  Vorstellung ihrer beruflichen Orientierung gemessen an der Beurteilung der eigenen Talente und Fähigkeiten sowie eine Einschätzung seiner beruflichen Chancen, vorstellen sollen.
Daraufhin gibt das Unternehmen ein Feedback. Zum Ende des Workshops schließt sich eine kleine Fragerunde mit den Zuhörern an. - 9-2016

 

 

Faszination Technik  - Annette kooperiert mit VDI

Die Faszination für Technik zu wecken ist seit 160 Jahren das Leitmotiv des VDI (Verein Deutscher Ingenieure), des mit rund 155.000 Mitgliedern größten technisch-wissenschaftlichen Vereins Deutschlands.

Auch das Annette-Gymnasium hat sich als traditionsreiche MINT-EC Schule seit vielen Jahren diesem Ziel verpflichtet und bietet seinen Schülerinnen und Schülern traditionell ein breitgefächertes Angebot im Bereich der Ingenieurswissenschaften. Insbesondere durch ein ausgefeiltes Konzept der Studien- und Berufswahlorientierung, eine gezielte Mädchenförderung in Informatik und durch die Verknüpfung von Informatik, Robotik und Technik mit dem systematischen Einsatz von digitaler Messwerterfassung in den Naturwissenschaften haben die Annette-Schüler vielfältige Möglichkeiten, die Faszination der Ingenieurswissenschaften zu entdecken und sich auf die Anforderungen der Forschungs- und Arbeitswelt in einer Industrie 4.0 vorzubereiten.

Die regelmäßigen Erfolge bei MINT-Wettbewerben, die Initiativen des MINT-EC-T3-Clusters, die beiden großen Stiftungsprojekte der Rütgers-Stiftung im Bereich der Naturwissenschaften sowie die häufigen Roboter-Wettbewerbe sind nach außen hin sichtbare Zeichen dieses Bildungsangebotes.

Um den eingeschlagenen Weg zu unterstützen und zu begleiten, unterzeichneten Frau Dr. Jandel (Münsterländer Bezirksverein des VDI) und Frau Kettelhoit (Schulleiterin des Annette-GY) im Rahmen einer Feierstunde nun einen langfristigen Kooperationsvertrag, der weit über eine reine Unterrichtsförderung des VDI hinausgeht, sondern den Annette-Schülern und Lehrern vielfältige Informations-, Beratungs- und Praktikumsmöglichkeiten durch die Experten des VDI bietet. - 8-2016

 

 

Auszeichnungen für den MINT-Nachwuchs am Annette

Auch in diesem Jahr freute sich Schulleiterin Anette Kettelhoit, zwei Schüler im Rahmen der Abiturfeier mit dem MINT-Zertifikat auszeichnen zu können. Aufgrund ihrer langjährigen hervorragenden Leistung im Bereich Informatik und Technik erhielten Rebecca Pelke und Can Beslendi ihr Zertifikat jeweils mit Auszeichnung, also in der höchsten Kategorie.

Besonders beeindruckt zeigte sich die Schulleiterin, weil beide Schüler im Rahmen des MINT-Projektkurses sogar noch parallel zu ihrer Abiturvorbereitung ein sehr anspruchsvolles physikalisch/technisches Schülerforschungsprojekt zur Visualisierung von Schallwellen erarbeiteten, es erfolgreich bei Jugend forscht vorstellten und Can Beslendi seine MINT-Schullaufbahn darüber hinaus auch noch im mit einer besonderen Lernleistung – also einer fünften Prüfungskomponente im Abitur – krönte.

„Als traditionsreiches MINT-EC-Gymnasium ist uns eine solche individuelle Förderung unserer Schülerinnen und Schüler im MINT-Bereich sehr wichtig!“, freut sich die Schulleiterin. - 7-2016

 

 

Roboterwettbewerb am Annette-Gymnasium

Wer glaubt, Roboter seien dumm, konnte sich am Wochenende am Annette-Gymnasium eines Besseren belehren lassen. Das überschulische IT-Projekt Münster hatte eingeladen, Teams, bestehend aus Schülerinnen und Schülern der Klassen 5-9 aus dem gesamten Regierungsbezirk Münster, waren gekommen. Sie alle traten mit ihren selbst programmierten Robotern an, um das „OPEN MIND MASTERS“ zu gewinnen. Ein „open mind“ wurde auch gefordert, jedoch nicht  nur von den jungen Programmiererinnen und Programmieren, sondern auch von deren „Geschöpfen“, den Computern und Robotern. Diese mussten nämlich in allerlei Wettbewerben antreten, um knifflige Aufgaben zu bewältigen.

Organisiert hatte die Veranstaltung ein Arbeitskreis aus engagierten Lehrerinnen und Lehrern. Stellvertretend für seine Kolleginnen und Kollegen freute sich Informatiklehrer Hendrik Büdding in seiner Begrüßung über die vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich den schwierigen Aufgaben stellen wollten und dieses am Ende auch erfolgreich getan hatten.

MINT-Förderung war dabei das Zauberwort, das immer wieder fiel. MINT, eine Kombination aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, soll naturwissenschaftlich orientierten Schülerinnen und Schülern mit Stärken in diesen Wissensgebieten Anreize bieten, sich in den Aufgabenfeldern dieser Fächer  kreativ und problemlösend -  außerdem natürlich fächerverbindend  - zu betätigen.

Am Ende las sich die Gesamtwertung so: Das Team "Augustinianer" aus Greven gewann  vor dem Team NeXT Generation (Annette-Gymnasium Münster), knapp gefolgt vom Team "CVFM Wolbeck" (Gymnasium Wolbeck). Den Ehrenplatz der Jury gewann das Team "6er Paulinum". - 6-2016

 

 

Begeisterung für Mathematik hat Tradition am Annette-Gymnasium

6 Millionen Teilnehmer in mehr als 50 Ländern an einem Klausurwettbewerb, selbstständige Arbeit an interessanten Aufgaben, Freude an Mathematik, ein Wettbewerb mit großen Teilnehmerzahlen – das ist das „Känguru der Mathematik“. Auch viele Annette-Schülerinnen und Schüler hatten sich in diesem Schuljahr  erfolgreich beteiligt und erhielten nun aus den Händen der Schulleitung und ihrer  Lehrer ihre Urkunden und viele Sachpreise, darunter allein 28 erste Plätze.

Die Organisation hatte die Mathematiklehrerin Henrike Quest übernommen. Von ihr war zu erfahren, dass die Idee für diesen Wettstreit der Mathe-Asse aus Australien stamme. Das Annette-Gymnasium hat seit 2003, als sich 99 Schülerinnen und Schüler beteiligten, die Zahl der Mathe-Asse kontinuierlich steigern können und gehört deutschlandweit zu den teilnehmerstärksten Schulen. Mehrere Klassen traten sogar vollständig an, um sich dieser besonderen Herausforderung zu stellen.

So hatte Schulleiterin Anette Kettelhoit entsprechend viel damit zu tun, Urkunden zu verteilen und Hände zu schütteln: 442 Schülerinnen und Schüler haben erfolgreich und mit viel Engagement teilgenommen. Sie bedankte sich herzlich bei den die unterstützenden Kolleginnen und Kollegen, der Fachschaft Mathematik und vor allem bei den teilnehmenden Schüler/innen, die sich immer wieder so stark für mathematisches Denken und Arbeiten

Gtesiegel Individuelle Frderung MINT-EC-Schule zur Frderung von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik
Europaschule zur Frderung interkultureller und innovativer Lernprozesse CertiLingua - Exzellenzlabel fr mehrsprachige, europische und internationale Kompetenzen
Sonstiges

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Termine

Mi, 28. 06. 2017

EF: Rotary Berufsdienste-Award

Mi, 28. 06. 2017

16:00 Uhr, Expertentagung FFP (Regelprojekt)

Do, 29. 06. 2017

Q1, Studien- und Berufsinformationstag

Do, 29. 06. 2017

15:30 Uhr, Kennenlernnachmittag der zukünftigen Fünftklässler/-innen

Mo, 03. 07. 2017

bis 05.07.2017, Jgst. 7: Klassenfahrten (Xanten, Wewelsburg)

Mo, 03. 07. 2017

bis 07.07.2017, Q1: Kursfahrten

Mo, 03. 07. 2017

bis 07. 07. 2017, Jgst. 8, Berufsfelderkundungen

Mo, 03. 07. 2017

Kl. 8b, Projekttag Alkoholprävention

Di, 04. 07. 2017

Kl. 8a, Projekttag Alkoholprävention

Mi, 05. 07. 2017

Kl. 8d, Projekttag Alkoholprävention

Mi, 05. 07. 2017

bis 07.07.2017 Jgst. 9, Tage der religiösen Orientierung, Coesfeld

Mi, 05. 07. 2017

Jgst. 9: Tage d. religiösen Orientierung (Coesfeld)

Do, 06. 07. 2017

Kl. 8e, Projekttag Alkoholprävention

Fr, 07. 07. 2017

Kl. 8c, Projekttag Alkoholprävention

Mo, 10. 07. 2017

nachmittags, Zeugnis- und Versetzungskonferenzen, Erprobungsstufenkonferenzen

(kurzfristige Änderungen vorbehalten)

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