Mathematik-Informatik-Naturwissenschaft

uf dieser Seite erhalten Sie einen Überblick über eine Reihe der unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Projekte und Aktionen, die im Verlauf dieses und des letzten Schuljahres in diesem Bereich an unserer Schule durchgeführt wurden oder mit Beteiligung unserer Schule stattgefunden haben. Weitergehende Informationen zum Schwerpunkt Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften am Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium finden Sie unter MINT-EC.

 

 

Informatik trifft Physik

Informatik-Schülerinnen und Schüler besuchten im Rahmen des Projektes "Green city - Planung und Entwicklung eines PLEVs (Personal Light Electric Vehicles) unter Berücksichtigung von ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten" die Veranstaltung "Highlights der Physik", die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der DPG zusammen mit der Westfälischen Wilhelms-Universität in diesem Jahr in Münster ausgerichtet wurde.

Der Besuch der Workshops, Vorträge und Wettbewerbe war freiwillig und die Schülerinnen und Schüler nahmen vom 18. bis 23. September 2017 in ihrer Freizeit nachmittags begeistert daran teil.

In diesem Zusammenhang überreichte die Firma Infineon, vertreten durch Herrn Malzon-Jessen, der Fachschaft Informatik, vertreten durch Herrn Büdding, einen Koffer mit Exponaten zu Schulungszwecken (Schülerschaft und Lehrerfortbildung).

 

Neben einer legendären Wafer Technology Scheibe aus der Chip-Produktion beinhaltete der Koffer auch Ansichtsmodule aus Acrylglas mit DCB (Direct Copper Bonding) Trägersystemen für Silicon Chips aus verschiedenen Fertigungsphasen sowie Exponate aus dem "Low/High Power Semiconductor Technology"-Bereich. Diese "Power-Module" aus dem Bereich der Leistungselektronik werden zur Energiewandlung für den Einsatz bis zu einigen hundert kW sowie für Antriebs- und Traktionssysteme genutzt.

Da die Elemente auch in E-Mobilen Einsatz finden, waren die Schüler im Informatik-Unterricht fasziniert von den Anschauungsobjekten und danken dem Chiphersteller Infineon Technologies AG aus Warstein für die Zusammenarbeit und tollen Anschauungsobjekten.

Der Besuch der MINT-Veranstaltung "Highlights der Physik" war für alle ein Erlebnis. - 10-2017

 

 

Tabea Mittmann gewinnt Dr. Hans-Riegel-Preis

An der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster sind auch in diesem Jahr 15 Schülerinnen und Schüler aus dem Regierungsbezirk Münster mit den "Dr. Hans Riegel-Fachpreisen" für die besten Facharbeiten in Biologie, Chemie, Geografie, Mathematik und Physik ausgezeichnet worden. Zu diesen gehört auch Tabea Mittmann aus unserer Jahrgangsstufe Q2, die ihre Facharbeit zum Thema „Das Phänomen der elektrochemischen Korrosion in der Schifffahrt unter besonderer Betrachtung der Problematik bei Regattasegelbooten“ geschrieben hatte und von ihrem Fachlehrer für den Wettbewerb vorgeschlagen worden war.

Die Facharbeiten der Oberstufenschüler wurden durch Universitätsprofessoren begutachtet und die Jury erkannte Tabea im Namen der "Dr. Hans Riegel-Stiftung" und der Stiftung des Internationalen Centrums für Begabungsforschung (ICBF) den ersten Preis im Fach Chemie zu, der ihr am letzten Samstag im Schloss verliehen wurde.

Ziel der Fachpreise ist, junge Talente im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich schon in der Schule zu entdecken, zu erkennen und zu belohnen. Diese Talente sollen gefordert, gefördert und für ein Studium der Naturwissenschaften begeistert werden. Daher finden für Tabea und die anderen diesjährigen Preisträger und Preisträgerinnen weiterführende Seminarangebote mit unterschiedlichen naturwissenschaftlichen Fokussierungen statt. Dabei verbindet die Dr. Hans Riegel-Stiftung über ihre Fachpreise zwölf Universitäten in Deutschland und vier Universitäten in Österreich.

Wir gratulieren ganz herzlich zu diesem beeindruckenden Erfolg! - 10-2017

 

 

Annette-Team beim Wettbewerb der europäischen Raumfahrtagentur

In dieser Woche ging ein Team von vier Annette-Schüler/innen unter dem Namen „Bowman“ beim Can-Sat-Wettbewerb an den Start. Der Name des Wettbewerbs setzt sich aus dem englischen „Can“ für Dose und der Kurzform für Satellit zusammen und wird von der europäische Weltraumagentur ESA ausgerichtet.

Die Aufgabe für die Teilnehmer/innen war es, einen funktionsfähigen Satelliten in der Größe einer Getränkedose zu bauen und während des Wettbewerbes mit einer selbstgebauten Rakete auf dem Flugplatz im niedersächsischen Rotenburg auf 1000 Meter Höhe zu befördern. Anschließend sollten die Mini-Satelliten an Fallschirmen zurück zum Boden schweben und dabei unter anderem Luftdruck und Temperatur messen.

So mussten unsere Schüler/innen innerhalb von sieben Monaten letztendlich eine komplette "Raumfahrtmission" planen und entwickeln.

Dabei nahm u.a. die Entwicklung von Lösungen für den Umgang mit den begrenzten Energieressourcen und erschwerten Kommunikationsmöglichkeiten viel Zeit in Anspruch.
So war es schon ein großer Erfolg unter den zehn Teams zu sein, die sich in diesem Jahr für die Endrunde im mittlerweile vierten deutschen Wettbewerb qualifizierten. Eine Jury wird am Freitag die Sieger bestimmen. Diese dürfen dann beim internationalen Wettbewerb der Nachwuchs-Satellitenbauer im nächsten Jahr antreten.

Wir wünschen viel Erfolg! - 10-2017

 

 

Heraeus-Stiftung unterstützt Schulprojekt des Annette-Gymnasiums

Schüler forschen zu umweltfreundlicher Mobilität mit Wasserstoff

Schon 2011 rollte in Münster ein mit Wasserstoff betriebenes Auto. Es war aber nicht auf der Straße unterwegs, sondern wurde als Modell von den Schülern Lukas Kollmer und Sebastian Deiwick konzipiert. Beim KICK-Wettbewerb der Stadtwerke gewannen die Schüler damals den ersten Preis.

Auch wenn sie inzwischen ihr Abi erfolgreich absolviert haben, verfolgt der betreuende Lehrer Michael Deittert das Thema umweltfreundliche Mobilität weiter und hat mit dem naturwissenschaftlichen Zweig des Annette-Gymnasiums ein Schulprojekt aufgelegt, das auf den Ergebnissen des Wasserstoff-Autos aufbaut und zum Ziel hat, konkrete Lerninhalte für Schulen in ganz Nordrhein-Westfalen hervorzubringen. Gefördert wird es nun mit 32.650 Euro von der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung.

„Vom KICK-Projekt bis zu landesweit verwendeten Materialen für den Unterricht über umweltschonende Mobilität ist es ein langer Weg. Umso beeindruckender, dass das Annette-Gymnasium ihn geht. Wir teilen unser Fachwissen rund um Elektroantriebe gern mit den Schülern und können sicherlich umgekehrt auch von ihren Ideen profitieren“, erklärt Martin Schuster, Leiter Kundenservice, Marketing und Kommunikation von den Stadtwerken Münster.

Wasserstoffwirtschaft am Beispiel Münster

„Die Auseinandersetzung mit der Brennstoffzellen-Technologie ist seit zwei Jahren zentraler Bestandteil des Kernlehrplans im Land NRW, aber es sind noch wenig Unterrichtserfahrungen für einen praxisbezogenen Experimentalunterricht verfügbar,“ sagt Schulleiterin Anette Kettelhoit. Genau hier setzt das neue Projekt an. Die Schüler beschäftigen sich damit, wie sich Wasserstoff möglichst umweltfreundlich erzeugen, transportieren und speichern lässt und wie daraus am Beispiel der Stadt Münster eine idealisierte „Wasserstoffwirtschaft“ entstehen kann. In Bussen und Autos mit Brennstoffzelle wird aus dem Wasserstoff dann emissionsfrei Strom erzeugt, der die Fahrzeuge antreibt.

Die Daten der Stadtwerke aus dem Betrieb von ihren Elektrobussen und Wasserstofffahrzeugen helfen hierbei, Kosten und Nutzen von herkömmlichen und alternativen Antrieben zu vergleichen und Wege hin zu umweltfreundlicher Mobilität zu skizzieren. Später ist geplant, herauszufinden, ob sich „Solarzellen aus Fensterglas“, so genannte Grätzelzellen, dazu eignen, genug Strom für die Herstellung von grünem Wasserstoff zu gewinnen, und wie sich dieser dann speichern lässt.

„Die Förderung der WE-Heraeus-Stiftung ist auch ein Vertrauensvorschuss, für den wir sehr dankbar sind“, so Anette Kettelhoit, „denn mit dieser Unterstützung finanzieren wir vor allem Verbrauchsmaterialien und Messgeräte. Nur wenn wir diese aber klug einsetzen, erzielen wir Ergebnisse. Darauf vertraut die Stiftung und dieser Verantwortung sind wir uns bewusst“.

Unterricht verbessern, Bildung fördern

„Der Alltagsbezug dieses Projektes, das mit echten Daten und selbst durchgeführten Experimenten Lerninhalte entwickeln soll, macht den Unterricht zweifellos attraktiver“, erklärt Prof. Dr. Joachim Treusch, Vorstandsvorsitzender der WE-Heraeus-Stiftung.

Wichtig dabei: Die Materialien sind für den Regelunterricht vorgesehen und sollen an möglichst vielen Schulen auch ohne zusätzlichen Aufwand eingesetzt werden. So ist die Förderung der Stiftung auch nachhaltig. „Die stimmige Verbindung von Physik, Chemie und Informatik in einem Projekt hat uns genauso überzeugt wie die Möglichkeiten, das Projekt auch nach den bisher geplanten Inhalten fortzuführen“, so Prof. Dr. Joachim Treusch. - 9-2017

 

 

Neuer Schwerpunkt im Informatikunterricht

Am Nachmittag des 13.07.17. traf sich die Projektgruppe „GreenScoot“ der Q1 des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium, um die bisherigen Ergebnisse im Rahmen des neuen Schwerpunktes im Informatikunterricht "E-Mobilität and smart, green City" vorzustellen. Die Projektgruppe "GreenScoot", die kurz vor den Sommerferien die "Proof of Concept Phase" erreicht hatte, stellte Herrn Butzlaff, einem Vertreter der Sparkasse Münsterland Ost die das Projekt tatkräftig unterstützte, das Projekt vor.

Das Schülerprojekt befasst sich im Rahmen des Informatik-Unterrichts mit dem Thema der Nachhaltigkeit und E-Mobilität im Rahmen von "E-Mobilität and smart, green City" schwerpunktmäßig mit Industrie 4.0 Produktion und smarter Nachhaltigkeit. Die sechs SchülerInnen konstruieren hierbei ein erstes Modell eines E-Scooter auf Elektromotorbasis, der solarbetrieben und computerisiert werden soll. Unter den Kernschlagwörtern der Nachhaltigkeit, der Industrie 4.0 und der E-Mobilität wurde ein Projekt auf die Beine gestellt, welches ein modernes, urbanes Fortbewegungsmittel produzieren will, das ökologische Aspekte in den Vordergrund stellt und intelligente Bordsysteme in Betracht zieht.

Bei dem gemütlichen Austausch mit Kaffee und Kuchen gab die Projektgruppe Einblick in die bisherigen Meilensteinerfolge und Ausblick auf die zukünftige, fortlaufende Projektausarbeitung. Dank der großzügigen Unterstützung der Sparkasse Münsterland Ost war die Projektgruppe in der Lage das ambitionierte Unterfangen zu starten  und es als schulisches Pilotprojekt für Folgejahre im Rahmen des Informatikunterrichts zu etablieren.

Es ist geplant die Konzeption in ein online DIY-Projekt (Do-it-Yourself) umzumünzen, sodass andere Schulen und anderweitige Projektgruppen Zugriff auf die erworbenen Erfahrungen und resultierenden Anleitungen haben. Die Gruppe der Schülerinnen und Schüler des Informatik Kurses von Herr Büdding haben gezeigt, dass sie ganz im Sinne von Industrie 4.0 MAKER sein möchten, die es gelernt haben Ressourcen ökologisch und ökonomisch sinnvoll einsetzen, um nachhaltig das Letzte-Meile-Problem kooperativ mit neuen digitalen Medien und innovativen Ideen zusammen mit den nächsten Generationen zu lösen. - 8-2017

 

 

Unsere MINT-Referendarinnen werden digital

Durch die Digitalisierung wandelt sich die Bildungslandschaft so stark wie selten zuvor. Dabei geht es um weit mehr als nur darum, Schulen und Universitäten mit Tablets oder Laptops auszustatten, denn der erste Schritt der Digitalisierung beginnt in den Köpfen der zukünftigen Lehrerinnen und Lehrer.
Am Annette zeigt sich der Wandel der Digitalisierung insbesondere im MINT-Bereich. Gefördert durch ein Projekt unseres Zukunftsschulnetzwerkes DIGITAL Science profitieren unsere drei neuen MINT-Referendarinnen insbesondere im Bereich der digitalen Messwerterfassung von den vielfältigen Erfahrungen der Kollegen sowie unserer modernen Ausstattung.

Ausgangspunkt der Digitalisierungsinitiative ist unser graphikfähiger Taschenrechner, der sich seit Jahren nicht nur als Plattform für einen modernen Experimentalunterricht bewährt, sondern sogar für das Programmieren von Modellautos geeignet ist, wie unsere Projektpartner am Theodor Heuss-Gymnasium in Waltrop kürzlich zeigen konnten.

Durch den direkten Kontakt zu den Kollegen an unseren Partnerschulen in Waltrop und Arnsberg haben die Referendarinnen nun Zugriff auf das gesamte Wissen und den Erfahrungsschatz der drei Kollegien und können im Rahmen ihrer Ausbildung stark von der Arbeit des Zukunftsschulnetzwerkes profitieren. Man darf also gespannt sein, auf welche neue Unterrichtsideen sie in der nächsten Zeit kommen werden. - 8-2017

 

 

Verlässliche Daten aus Münster - Wetterstation des Annette-Gymnasiums ist online

Im Rahmen der ECDL - AG entwickelte das Team der Schülerinnen und Schüler zusammen eine solarbetriebene Wetterstation inklusive Wetterkamera. Die Idee der Nachhaltigkeit wurde seit einigen Monaten nun als Thema u.a. im Informatik Unterricht und in der ECDL- AG aufgegriffen.
Viele wissen gar nicht, dass das Annette-Gymnasium seit Jahren eine Solar-Anlage auf dem Dach hat und damit nachhaltig Strom produziert. Diese wurde nun um eine solarbetriebene Wetterstation mit Wetterkamera erweitert.

Über mehrere Monate entwickelten die jungen Informatikerinnen und Informatiker (Phillip Bögemann, Hanna Povel, Felix Ulonska, Dana Mansouri, Malte Hof, Viona Weckermann und Tabea Mittmann) unter Leitung von Fachlehrer Hendrik Büdding Hard- und Software, um Wetterdaten zu gewinnen und digital ins Internet zu stellen.

Dabei wurden die Mittel des Fördervereins und des Kickwettbewerbs in Anschaffungen von entsprechender Hardware (Ambient Weather WS-1400-IP (Wireless) mit Raspberry Pi 3, Sensoren und Wetter Webcams) zur Umsetzung des Projektes investiert. Leitungen wurden gelegt, Hardware wurde zusammengebaut, Software geschrieben  und in die Internetseiten des Annette-Gymnasiums integriert.

Die Schüler und Schülerinnen haben schließlich eine Homepage für die Wetterstation mit Wetter Webcam programmiert, die die Daten auch an große Wetterdienste weiterleitet. Die Wetterstation liefert u.a. folgende Daten: Sonneneinstrahlung, Mondphasen, Pollenflug, die  Windrichtung, den Luftdruck, die Temperatur  und den Niederschlag.

Zusammen mit dem Regenradar des DWD (Deutscher Wetterdienst) zeigen die Daten aller vernetzten lokalen Wetterstationen, von wo Regenwolken auf Münster zukommen und ob man den Regenschirm auch wirklich braucht oder nicht. Außerdem sind die Wetterdaten live, also immer aktuell. Ob es Fahrrad- bzw. T-Shirt-Wetter ist bzw. ob man mit Jacke und langer Hose zur Schule gehen muss, verrät die App ebenfalls.

Das Wetter auf der Projektseite der Schulhomepage. Die App kann hier herunter geladen werden. - 6-2017

 

 

"Bio-Chemie-Kurs überlebte" - Survivalcamp 2017

von Carina Ebert

Der Biologie-Chemie-Differenzierungskurs der Jahrgangsstufe 9 machte sich am Donnerstag zum Survivalcamp auf. Dabei stand nach der Busfahrt erst einmal ein Orientierungslauf in Gruppen an, der die Schüler durch die Dörenther Klippen führte. Das Smartphone war bei diesem Lauf allerdings tabu, nur anhand einer Karte und verschiedener Orientierungspunkte sollten die Gruppen das Camp finden und dabei noch weitere Aufgaben lösen.

Nachdem die Zelte aufgebaut waren, stand der Kurs vor der nächsten Aufgabe: selbst ein Feuer machen! So wurde dann abends gemütlich am Lagerfeuer bei Würstchen und Stockbrot geplaudert. Nach einer für die meisten Schüler eher kurzen Nacht folgten am Freitag dann noch weitere Aufgaben, z.B. mussten sich die für diese Challenge zuständigen Gruppenmitglieder besonders effektiv tarnen und sollten dann gesucht werden.

Das Projekt findet allerdings nicht nur zum Spaß statt: es ersetzt für den Kurs eine Arbeit. Am frühen Freitagvormittag ging es dann zurück nach Münster – und trotz Übermüdung war für die Schüler das Survivalcamp mit Sicherheit eine spannende Erfahrung. - 6-2017

 

 

Sehr gute Ergebnisse beim Känguru-Wettbewerb 2017

Seit 22 Jahren beschäftigen sich traditionell – inzwischen weltweit etwa 6 Millionen -Schülerinnen und Schüler am 3. Donnerstag im März mit Matheaufgaben der etwas anderen Art. So auch in diesem Jahr am Annette-Gymnasium.

Mittwoch fand die Siegerehrung für die erfolgreichsten Schülerinnen und Schüler statt - in diesem Jahr gab es 40 stolze Preisträgerinnen und Preisträger am Annette. Unsere Schulleiterin Anette Kettelhoit ließ es sich nicht nehmen, allen Schülerinnen und Schülern persönlich zu gratulieren und ihnen die Urkunde sowie einen Sachpreis zu übergeben. Außerdem wurden 3 Schülerinnen und Schüler mit einem T-Shirt für den „weitesten Kängurusprung“ (größte Anzahl von aufeinander folgenden richtigen Antworten) ausgezeichnet.

Mit Begeisterung für das „Känguru der Mathematik“ nahmen 403 Annette-Schülerinnen und Schüler am Wettbewerb teil. Bei der Lösung der Multiple-Choice-Fragen war vor allem logisches Denken und Kombinieren gefragt, bloßes Auswendiglernen von Formeln half da nicht. Alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler wurden von ihren Mathematiklehrern mit einer Urkunde, einem Lösungsheft und einem Knobelspiel für ihre engagierte Teilnahme belohnt.

Frau Kettelhoit bedankte sich herzlich bei den unterstützenden Kolleginnen und Kollegen, insbesondere bei Frau Sanders und Frau Quest, und auch bei den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern, die sich Jahr für Jahr für mathematisches Denken und Arbeiten begeistern lassen.
Das Annette-Gymnasium freut sich schon jetzt darauf, dass das „Känguru der Mathematik“ im März 2018 wieder zu Besuch sein wird. - 6-2017

 

 

Innovative MINT-Ideen beim Kick-Wettbewerb prämiert

Zum neunten Mal wurden am Sonntag die Preise im Kick-Wettbewerb der Stadtwerke Münster verliehen. Gut 400 Schüler und betreuende Lehrer waren dazu in den Skaters-Palace gekommen, um ihre teilnehmenden Projekte noch einmal auf Plakaten vorzustellen und vor allem auf einen der begehrten Preise in den Kategorien Gesellschaft und Soziales sowie Naturwissenschaft und Umwelt zu hoffen.

In der mittlerweile neunten Auflage der Aktion hatten sich viele Münsteraner Schulen mit insgesamt 31 Projekten präsentiert. Das freute die Organisatoren, zeige es doch, dass die Jugendlichen gerne an dem Wettbewerb teilnehmen und er sich in Münster etabliert hat.

Im Bereich "Naturwissenschaft und Umwelt" holte die Gruppe "GreenScoot" von Tabea Mittmann, Leo Konen, Philippe Calvez, Stefan Ransiek, Jari Polm und Erik Päßler mit Ihrer Projektidee und dem gestalteten Poster einen hervorragenden 7. Platz.

Ebenso nahmen Jonah Emerson, Raphael Bellm und Frederik Heller teil, die im Vorjahr bereits erfolgreich einen 4. Platz erzielten.

Beide Gruppen wurden betreut vom Fachbereich Informatik und unterstützt von der Sparkasse Münsterland Ost, der Heraeus-Stiftung, dem Förderverein des Annette-Gymnasiums und dem IT-Projekt-Münster.

Wir danken für die beeindruckende Leistung.


5-2017

 

 

Zukunftsschulnetzwerk DIGITAL Science beim VDI

Durch die Netzwerkarbeit und das Engagement der Fachkollegen begegnen unseren Schülerinnen und Schülern die Themen Digitale Messwerterfassung und Robotik mittlerweile an sehr vielen Stellen in ihrem täglichen Unterricht.

In außerunterrichtlichen Projekten entstehen darüber hinaus regelmäßig Produkte, die nicht nur bei Jugend forscht überzeugen, sondern auch für unsere Kooperationspartner aus Hochschule und Wirtschaft von großem Interesse sind. Dies gilt insbesondere für den münsterländer Bezirksverband des VDI, der das Annette seit dem letzten Jahr an vielen Stellen berät, fördert und dabei hilft unsere Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf das Leben und Arbeiten in der Lebensrealität der Industrie 4.0 vorzubereiten.

Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung des VDI erhielten die Projektkoordinatoren des Annette daher die Möglichkeit, die Ergebnisse von drei ausgewählten Projekten dem Expertengremium aus Fachingenieuren, Unternehmern und Professorinnen und Professoren im Mövenpickhotel vorzustellen.

Tief beeindruckt von den Geprächen, die sich in diesem Rahmen zwischen den Experten, Schülerinnen und Schülern und Lehrern ergaben, verlebten wir einen äußerst interessanten Nachmittag, bei dem so mancher Kontakt geknüpft und vielleicht auch der ein oder andere Grundstein für eine zukünftige Studien- und Berufsentscheidung gelegt wurde. In seiner Laudatio hob Herr Dr. Andreas Hoffknecht die Qualität der Kooperation hervor und freute sich auf die weitere Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen dem Annette und dem VDI.
Für das kommende Jahr haben sich beide Partner vorgenommen, dies im Bereich der Informatik und Robotik zu tun. Hierbei sind insbesondere die Erprobungsstufe und die Oberstufe im Blick – man darf also gespannt sein.- 5-2017

 

 

Bei uns piept es: Nistkasten 2.0

Leises Piepen ist seit Montag (24.04.) im Nistkasten Nummer 1 wieder zu hören.

Das Projekt, das Schülerinnen und Schüler der Informatikkurse des Annette-Gymnasiums betreuen, existiert seit 2012. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln neue Nistkästen, bauen sie auf, bestücken sie mit Webcams, programmieren entsprechende Internetseiten und entwickeln das fächerübergreifende Projekt im Bereich Informatik und Biologie stetig weiter.

Zusammen mit dem Förderverein konnten nun hochauflösendere Webcams in die Nistkästen eingebaut werden, um noch mehr Details zu sehen und Live Töne aus den Nistkästen aufnehmen zu können. Es war einiges an Arbeit, die neue Technik einzubauen, aber der Lohn folgte nur wenige Wochen später: Ein Meisenpaar zog Mitte März in den Nistkasten ein und begann direkt mit dem Nestbau. Am 11.4. lagen dann insgesamt 6 Eier im Nest und am 24.5. waren bereits die ersten drei Küken geschlüpft, die nun von den Eltern versorgt werden müssen.

Durch eine Webcam im Nistkasten, die über die Schulhomepage erreichbar ist, können unsere Schüler/innen Einblicke nehmen, die man sonst nicht hat. Die Webcam dokumentiert den gesamten Verlauf des Brütens und Großziehens der Jungen.

Das Projekt wird auch in diesem Jahr realisiert von interessierten Schülerinnen und Schülern der verschiedenen Informatikkurse unter Federführung von Herrn Büdding und in Zusammenarbeit mit dem IT-Projekt Münster und dem Förderverein unserer Schule.

Das Weibchen heißt in diesem Jahr Maria und für das Männchen und für die Küken werden noch Namen gesucht! Liebe Schülerinnen und Schüler, mailt uns Eure Vorschläge. Natürlich könnt Ihr uns auch Bilder etc. von interessanten Situationen im Vogelkasten mailen, wenn sie noch nicht im Nistkastentagebuch stehen.

Jeder Tag ist bis zum Ausfliegen der Jungmeisen aus dem Nistkasten in den kommenden Wochen spannend. Reinschauen lohnt sich!

Einblicke in das Vogeltagebuch findet man hier:
http://projekte.annette-gymnasium.de/informatik/Bird-Cam/index.php/Tagebuch

Das aktuelle Bild der Webcam ist hier zu sehen:
http://projekte.annette-gymnasium.de/informatik/Bird-Cam/index.php/Nistkasten_Kamera_1

- 5-2017

 

 

Annette-Team erhält Sonderpreis beim Landeswettbewerb

Das Team (Jonah Emerson, Raphael Bellm und Frederik Heller) hat erfolgreich beim Regionalwettbewerb in Hiltrup den ersten Platz belegt und durfte nun zum Landeswettbewerb von NRW nach Leverkusen ins Bayer-Werk fahren.

Dort nahm das Team an einer dreitägigen Veranstaltung teil, die den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zahlreiche Workshops anbot und viele Facetten in den MINT-Berufen aufzeigte. Abschließend präsentierte das Team des Annette-Gymnasiums (Betreuung durch den Fachbereich Informatik mit Herrn Büdding) ihre Arbeit bei Jugenforscht im Fachgebiet "Arbeitswelt" zum Thema "aqSensor" mehreren Jurys. Für ihre Arbeit wurden Sie von Ministerin Sylvia Löhrmann mit einem Sonderpreis im Landeswettbewerb "Jugend forscht" ausgezeichnet.

Die Schüler freuten sich sehr und würden trotz der vielen Arbeit im Vorfeld jederzeit wieder daran teilnehmen, da die vielen neuen Kontakte und Erfahrungen für sie am wichtigsten waren.
Herzlichen Glückwunsch! - 4-2017

 

 

Klasse 8e zur Besuch in der Neurologie der Uniklinik Münster

Am 20. März 2017 machen wir, die Klasse 8e, eine Exkursion in die Uniklinik Münster in den Fachbereich der Neurologie unter der Leitung von Prof. Heinz Wiendl.

Die erste Station, die wir besuchen, trägt den Namen Nervenultraschall. Ein Mitarbeiter aus der Uniklinik Münster bittet uns um eine freiwillige Person, die sich auf die Liege setzt und Gel auf ihrem Unterarm verteilen lässt. Dieses Gel wird, laut des Mitarbeiters, aufgelegt, damit man mithilfe des Ultraschallgeräts eine bessere Abbildung der Nervenbahnen sehen kann. Er erzählt, man könne so sehen, ob das Nervensystem richtig funktioniere.

Bei der nächsten Station werden wir von einem Arzt in das Thema Demenz, speziell Alzheimer eingeführt. Unsere Aufgabe ist es einen Fragebogen auszufüllen, mit den Antworten, die ein erkrankter Patient in einem aufgezeichneten Gespräch mit dem Arzt, gibt. Erst nachdem wir eine Schweigepflicht abgelegt haben, dürfen wir uns den Film ansehen. Der erkrankte Patient kann die meisten Fragen nicht, beziehungsweise nur falsch, beantworten. Unsere Gruppe kann gut nach nachvollziehen wie es sein muss an Demenz erkrankt zu sein und wie hilflos man sich vorkommen muss, wenn man so viele Dinge nicht mehr weißt, obwohl man sie eigentlich wissen müsste.

Danach besuchen wir die Station EMG – NLG, bei der uns die Ärztin Frau Schmidt eine kurze Einleitung in ihr Aufgabenbereich gibt. Wir dürfen bei der Behandlung eines Patienten zusehen, dem aufgefallen sei, dass seine Hand zittert, vor allem sein dritter und vierter Finger, was wir mit eigenen Augen sehen können. Während der Behandlung, bei der Frau Schmidt dem Patienten verschieden starke Stromschläge von unterschiedlichen Streckenabschnitten verabreicht, misst sie die Nervenleitgeschwindigkeit des Patienten. Auf dem Computer kann man gleichzeitig eine Kurve sehen, die mitzeichnet, wie schnell und von wo der Patient reagiert. Mithilfe dieser kann man einen Durchschnittswert berechnen, der anzeigt wie schnell die Nervenbahnen Signale weiterleiten müssen, damit man sicher sein kann, dass diese in Ordnung sind. Am Ende darf ein Mitglied unserer Gruppe diesen Vorgang einmal am eigenen Leib erfahren und bestätigt, dass dies unheimlich interessant und spannend sei.

Als nächstes beobachten wir eine andere Ärztin, wie sie eine Frau im Dunkeln auf Plaque in den Blutbahnen im Hals- und Nackenbereich untersucht. Mithilfe eines Ultraschallgeräts untersucht sie die Blutbahnen auf Verstopfungen, die zu einer unregelmäßigen Blutzufuhr führen könnten. Gerade in hohem Alter sei dies nicht ungewöhnlich und verursache starke Kopfschmerzen. Die Ärztin erklärt der Patientin und deren Tochter wie diese Beschwerden entstehen und wie sie dagegen vorgehen können. Solche Fälle kämen in der Uniklinik oft vor und seien für die Pfleger längst Routinesache, beruhigt die Ärztin die Patientin.

Die nächste ist bereits unsere letzte Station, in die wir heute hineinschnuppern dürfen. Die Pflegerin für Schlaganfall-Patienten führt uns zu einer ihrer Patientinnen, mit der sie das Schlucken übt. „Frau Brenner hatte einen Schlaganfall“, erklärt die Pflegerin, „Seitdem kann sie alltägliche Dinge, wie zum Beispiel das Schlucken, nur noch mit unserer Hilfe und unter großer Anstrengung verrichten.“ Während die Pflegerin Frau Brenner mit Wackelpudding füttert und fühlt, ob die bettlägerige Patientin richtig schluckt, fallen uns die Nahrungssonde und die Nasenschleuder dieser auf. Laut der Pflegerin sei die Nasenschleuder eine wichtige Hilfe für Frau Brenner, da ihr so der nötige Sauerstoff verabreicht würde. Von Frau Brenners Schlaganfall sei, laut der Pflegerin, auch das Sprachzentrum betroffen. Dies äußere sich in der Form von undeutlicher Sprache und der nicht abrufbaren Erinnerung an das Alphabet. Auch das Rechnen bereitet Frau Brenner Schwierigkeiten.  „Wir tun unser Bestes um unsere Patienten zurück ins normale Leben zu integrieren“, erzählt uns die Pflegerin zum Schluss, „Aber gerade bei älteren Frauen wie Frau Brenner, ist dies leider häufig nicht möglich.“

Klasse 8e - 3-2017

 

 

Roboterwettbewerb OPEN MINT MASTERS am Annette

Die regionalen Stadtmeisterschaften für Informatik und Technik (Schwerpunkt Robotik) gehen 2017 in die dritte Runde. Der Wettbewerb zur Förderung MINT-interessierter Schülerinnen und Schüler findet in diesem Jahr erneut am Annette- Gymnasium in Münster statt.

In diesem Jahr starten 4 Teams aus weiterführenden Schulen des Regierungsbezirks Münster und werden sich in einzigartigen Roboter-Disziplinen miteinander messen. Erlaubt ist bei den Robotern (fast) alles. Lediglich Größe und Gewicht der Roboter sind beschränkt. Es darf u.a. Roboterhardware von Arduino, Lego oder Fischertechnik genutzt werden; welche IDE / Programmierumgebung jedoch genutzt wird, steht den Teams frei. Eigenkreationen sind ausdrücklich erlaubt und erwünscht!

Neben den wohlbekannten „Standardaufgaben“ an Wettbewerbstischen mit Parcours müssen sich die Roboter in einem Dragster-SpeedRace und einem RC-Race beweisen – im Gegensatz zu den meisten anderen Challenges gilt hier also „Fernsteuern erlaubt“!

Der öffentliche Wettbewerb findet am Samstag, 01.04.2017, von 9 bis ca. 14.30 Uhr, in der Aula und weiteren Räumen des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums Münster, Grüne Gasse 38, 48143 Münster, statt. (Bitte die öffentlichen Parkplätze und Parkhäuser in der Umgebung nutzen!)

Das Annette-Gymnasium Münster kooperiert mit dem überschulischen MINT-Förderprojekt für Mädchen und Jungen "IT-Projekt-Münster" und weiteren Partnern. Alle MINT-interessierten Zuschauerinnen und Zuschauer sind herzlich eingeladen.

Wir freuen uns auf spannende Wettkämpfe im MINT- Bereich. - 3-2017

 

 

Zukunftsschulnetzwerk Digital Science feierlich eröffnet

Im ersten Zukunftsschulnetzwerk “Digital Science: MINT mit GTR & Co“, in dem schwerpunktmäßig die digitale Messwerterfassung im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) thematisiert wird, engagiert sich das Annette-Gymnasium gemeinsam mit dem Theodor-Heuss-Gymnasium in Waltrop und dem Franz-Stock-Gymnasium in Arnsberg.

Die drei Schulen machen sich seit einem Jahr gemeinsam mit dem außerschulischen Lernort BioCity im Allwetterzoo Münster, der westfälischen Gesellschaft für Artenschutz, dem weltweit tätigen Lehrerfortbildungsnetzwerk T3 sowie in Kooperation mit dem ebenfalls neu gegründeten MINT-EC-Themencluster auf den Weg, ein Netzwerk zu entwickeln, in dem die ausgeprägte Expertise gebündelt und in Form von Unterrichtsmaterialien, transferierbaren Schülerprojektarbeiten nutzbar gemacht wird.

Zentrales Ziel der Netzwerkarbeit ist somit, Bildungsideen für das Leben, Lernen und Arbeiten unserer Schülerinnen und Schüler in der Industrie 4.0 zu entwickeln. Frau LRSD´ Ursula Klee, Koordinatorin der Zukunftsschulnetzwerke und Fachdezernentin für Physik, freut sich sehr über das erste MINT-Netzwerk im Regierungsbezirk und ist gespannt auf die Ergebnisse der Arbeit. - 3-2017

 

 

Das Annette rockt "Jugend forscht"

Mit ihrem mitreißenden Auftritt rundete die Rock-Band des Annette-Gymnasiums den diesjährigen Regionalwettbewerb „Jugend forscht und Schüler experimentieren“ in Hiltrup ab und zeigt, dass MINT und Musik am Annette gut harmonieren.

Auch die Erfolge unserer Wettbewerbsteams, die sämtlich aus der Q2 kamen, können sich mehr als sehen lassen! Mit einem ersten Platz im Bereich Arbeitswelt (Jonah Emerson, Raphael Bellm und Frederik Heller siehe Bild), einem zweiten Platz in Biologie (Alexander Chuwa) und zwei dritten Plätzen in Biologie (Hannah Rommen; Timo Blasczyk, Sebastian Jeising) knüpfen die Annette-Teams nahtlos an die Erfolge des letzten Jahres an und unterstreichen in einem hochklassig besetzten Feld von 124 Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Niveau der individuellen Förderung von MINT-Talenten an unserer Schule.

Für Jonah, Raphael und Frederik freuen wir uns natürlich besonders, denn sie haben sich durch ihren ersten Platz für den Landeswettbewerb in Leverkusen (4. und 5. April) qualifiziert. Gespannt auf ihren Bericht drücken wir fest die Daumen!

(2. Platz im Bereich Biologie: Alexander Chuwa)

(3. Platz im Bereich Biologie: Timo Blasczyk und Sebastian Jeising)

(3. Platz im Bereich Biologie: Hannah Rommen)

Wir danken dem Förderverein für die Unterstützung des Siegerprojektes durch die Anschaffung eines 3D-Druckers. - 2-2017

 

 

Kooperation mit der Augenklinik des UKM

Auch in diesem Jahr erhielten die beiden Leistungskurse Biologie im Rahmen unserer Kooperation mit der Augenklinik der Universität Münster die Möglichkeit, einen Praxistag zum Thema "Diagnostik und Therapie von Augenerkrankungen" in den Räumen der Augenklinik zu absolvieren.

Organisiert und begleitet wurde der Tag von Herrn Oberarzt Dr. Merté. Die Veranstaltung begann mit einer Begrüßung durch die Leiterin der Augenklinik Frau Prof. Dr. Eter. Anschließend folgte eine Einführung in die Anatomie des Auges und seine häufigsten Erkrankungen, in deren Rahmen den Schülerinnen und Schülern neben den klassischen Formen der Fehlsichtigkeit auch die Diagnostik und Therapie des Katarakts (grauer Star) und des Glaukoms (grüner Star) vorgestellt wurde. Anschließend wurde der Kurs in Kleingruppen aufgeteilt, die dann im Wechsel verschiedene Aufgabengebiete der Augenklinik durchlaufen konnten.

Vor allem begeisterten die diagnostischen Untersuchungen mit der Spaltlampe, die alle Schülerinnen und Schüler an einem Mitschüler durchführen durften. Diese Untersuchung dient dazu, häufige Erkrankungen der Hornhaut, der Netzhaut oder der Linse, wie z.B. den grauen Star, erkennen zu können. Die Vielfalt der Augenfarben und jeweiligen Strukturen, die man mit dieser  Lampe betrachten konnte, führte immer wieder zu begeisterten „Ahs“ und „Ohs“ – wir waren uns gar nicht bewusst, wie schön unsere Augen sind!

 

An einer weiteren Station konnten die Schüler/innen ihr individuelles Gesichtsfeld bzw.  dessen Lichtempfindlichkeit messen, eine diagnostische Methode, mit der Hinweise auf eine Erkrankung am grünen Star gewonnen werden. Schließlich stand noch der Besuch bei einer Orthoptistin (Fachkraft in der Augenheilkunde, deren Spezialgebiet vor allem die Behandlung des Schielens „Strabologie“ ist) auf dem Plan. Hier zeigte eine kurze Untersuchung, dass fast alle von uns latent schielen – allerdings ist dies bei 80% der Bevölkerung der Fall, so dass diese Diagnose nicht weiter beunruhigen musste.

In einem zweiten theoretischen Teil, der den Fokus auf Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Augenhintergrundes (Netzhautablösung, diabetische Retinopathie, Zentralvenenthrombose) legte, wurden Bilder des Augenhintergrunds gedeutet und miteinander verglichen, die mittels Funduskopie, Fluoreszenzangiographie bzw. mittels optischer Kohärenztomographie erstellt wurden.

Im darauf folgenden Praxisteil standen die Spiegelung des Augenhintergrunds und die operative Augenheilkunde im Zentrum. Jeder Schüler bzw. jede Schülerin erhielt eine individuelle Einführung in die Funduskopie und anschließend ein Bild seines eigenen Augenhintergrundes. Daran schloss sich ein Besuch des Operationssaals an, wo die Schüler/innen den operativen Teil des Faches kennenlernen konnten und bei verschiedenen Augen-OPs zuschauen durften.

Vielen herzlichen Dank insbesondere an Frau Dr. Nataša Mihailović und Herrn Dr. Merté mit ihren Mitarbeitern, die den Kursen diesen eindrucksvollen Praxistag in der Augenklinik ermöglichten! - 2-2017

 

 

MINT-Projektkurs präsentiert bemerkenswerte Ergebnisse

Am Mittwoch präsentierten Schülerinnen und Schüler aus dem MINT-Projektkurs ihre Ergebnisse aus den unterschiedlichsten Wissens- und Fachgebieten der Biologie, der Chemie und der Physik. Eingeladen hatten die Schulleitung zusammen mit Michael Deittert und Daniel Spieker als Leiter des MINT-Projektkurses unserer Schule; gekommen waren nicht nur Eltern, Kollegen und Mitschüler, sondern auch die Projektleiter der Universität. Dr. Désirée Bourger, die als stellvertr. Schulleiterin alle Anwesenden herzlich begrüßte, hoffte in ihrem Grußwort auf „Geistesfunken“, die den „grauen Dezemberabend“ erhellen sollten. Und sie wurde nicht enttäuscht.

Themen aus dem Bereich der Molekulargenetik, Aspekte der Gewässerstrukturen und -qualität,  intermetallische Verbindungen und deren Darstellung – insgesamt trugen 8 Schülerinnen und Schüler aus der Q2 Wissenswertes und Hochkomplexes so vor, dass auch Laien es verstehen konnten. Die Tatsache, dass die betreuenden Professoren gekommen waren, zeigte die hohe Wertschätzung, die nicht nur das Projekt insgesamt, sondern auch die einzelnen Expertenarbeiten hervorgerufen haben.

Am Ende behielt Dr. Désirée Bourger mit ihrer Hoffnung also Recht: Tatsächlich war dies ein Abend voller interessanter Beiträge und Produkte intensiver fachlicher Arbeit auf hohem Niveau. So wurde auch klar, dass dieses kooperative Projekt im kommenden Schuljahr seine Fortsetzung finden wird. - 12-2016

 

 

Von der Atomabsorptionsspektroskopie zur Mikroröntgenfluoreszenzanalyse

Als der Chemie-Leistungskurs der Q1 im Oktober von der Möglichkeit erfuhr, ein Analytikpraktikum im Arbeitskreis von Prof. Karst an der WWU zu absolvieren, war schnell klar: Da gehen wir hin! Denn hier bot sich die Chance, die Möglichkeiten und Methoden der modernen Hochleistungsanalytik in der praktischen Arbeit zusammen mit Studierenden kennenzulernen und selber zu erproben.

Da das Angebot des Arbeitskreises zum gerade behandelten Leistungskursthema Methoden der Analytik passte, waren die Schüler/innen nicht nur fachlich gut auf das Praktikum vorbereitet. Auch das Prinzip einer digitalen Messwerterfassung kannten sie aus der täglichen Arbeit im Kurs, in dem Messwerte mit Hilfe des grafikfähigen Taschenrechners erfasst und ausgewertet werden.

So konnte der Kurs Ende November von der Atomabsorptionsspektroskopie bis zur Mikroröntgenfluoreszenzanalyse sechs verschiedenen Hochleistungsverfahren experimentell erproben und vielfältige Einblicke in das Chemiestudium und die Arbeit an der WWU erhalten.

Perfekt betreut von Herrn Holtkamp und begleitet von den Studierenden des Arbeitskreises verbrachte der Kurs in Kleingruppen einen spannenden Nachmittag an der WWU und bedankt sich auch auf diesem Weg noch einmal ganz herzlich bei Herrn Prof. Karst. 12-2016

 

 

Forschen am Annette, das geht auch bio-logisch!

bio-logisch! ist ein Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler von der Klasse 5 bis zur Klasse 9, die über den Unterricht hinaus an biologischen Fragestellungen und Phänomenen interessiert sind. Die Neugierde und die Motivation zum Forschen soll unterstützt und gefördert werden.

Dabei werden sowohl theoretische als auch experimentelle Aufgaben aus allen Bereichen der Biologie gestellt. Jedes Jahr gibt es zu einem Leitthema verschiedene Aufgaben, dieses Jahr zum Thema "Alle meine Entchen".

Hier hat Mirja Rommen, betreut von Frau Westphal, so erfolgreich an den Aufgaben geknobelt und geforscht, dass ihre Arbeit unter den 20 besten Beiträgen aus NRW war. Aufgrund dieses Erfolges wurde Mirjam im November zur diesjährigen Feierstunde in das Planetarium in Bochum eigeladen. Es war eine sehr gelungene Veranstaltung mit einem spannenden Planetariums-Vortrag zur Bedeutung des Wassers für das Auffinden von Leben im Weltall.

Wir haben Mirjam natürlich gefragt, wie ihr der Wettbewerb gefallen hat und ob sie ihn weiterempfehlen kann. Sie sagte, dass sie die Forschungsarbeit an den Wettbewerbsfragen sehr spannend fand und zuhause viel geknobelt und experimentiert hat. Diese Erfahrung und natürlich insbesondere der tolle Erfolg und die schöne Feierstunde im Planetarium in Bochum sind Dinge, die sie für sich mitnimmt. Und sicherlich wird es nicht das letzte Mal sein, dass sie an solch einem MINT-Wettbewerb teilnimmt.

Aber vielleicht fragt ihr sie auch einfach selber einmal nach ihren Erfahrungen und seid dann hoffentlich im nächsten Jahr bei bio-logisch oder einem der vielen anderen MINT-Wettbewerbe mit dabei. Wir würden uns sehr freuen. - 12-2016

 

 

Annette-Schüler am Leistungszentrum in Frechen

von Frederik Heller und Raphael Bellm

“Neues entdecken und Forschung erleben: Atome und Quanteneffekte direkt beobachten” - Unter diesem Motto fand in den Herbstferien vom 10. bis zum 12. Oktober ein Laborpraktikum für MINT-EC-Schülerinnen und Schüler aus ganz NRW statt, das vom zdi-Zentrum LNU-Frechen an der Universität zu Köln ausgerichtet wurde. Die Schülerinnen und Schüler, u.a. Frederik Heller und Raphael Bellm aus der Q2 des Annette-Gymnasiums, hatten die Möglichkeit, zwei Tage lang in Kleingruppen jeweils einen Versuch aus dem Gebiet der Materialphysik durchzuführen.

Dabei haben sie sich während des Praktikums mit unterschiedlichsten Themen auseinandergesetzt, u.a. untersuchten sie Supraleiter und erzeugten mit Rastertunnelmikroskopen Bilder von Oberflächen mit atomarer Auflösung. Neben Einblicken in die experimentelle Materialphysik hatten die Schülerinnen und Schüler auch die Möglichkeit, die Physik-Fakultät der Universität Köln etwas näher kennenzulernen und eine erste Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten zu erlangen. Nicht nur die interessanten Versuche und Vorträge, sondern auch die Möglichkeit, sich mit anderen an Physik interessierten Schülerinnen und Schülern auszutauschen, habe ihm besonders gefallen, sagt Raphael Bellm (Q2).

Die Veranstaltung hat mit einer Einführungsvorlesung von Prof. Van Loosdrecht begonnen, bei der die Schülerinnen und Schüler in verschiedenste Aspekte des Physik-Studiums wie auch in die zur Wahl stehenden Experimente eingeführt worden sind. Auch eine ausgiebige Besichtigung des Instituts stand auf dem Programm, wobei die Schülerinnen und Schüler die zum Teil beeindruckend komplexen Versuchsaufbauten einiger Master-Studenten und Doktoranden zu sehen bekamen.

Am Abend des zweiten Tages wurden die Schülerinnen und Schüler von den Veranstaltern nach zwei intensiven Arbeitsphasen an ihrem jeweiligen Projekt noch zum Essen in der “Malzmühle”, einer typischen Kölner Kneipe, eingeladen. Auch die Möglichkeit, neben dem wissenschaftlichen Programm in Kleingruppen die Stadt zu erkunden, habe ihm sehr zugesagt, stellt Raphael Bellm rückblickend fest. Die Unterbringung erfolgte im Jugendgästehaus Köln-Deutz, die Abende konnten frei gestaltet werden.

Bei der abschließenden Feedback-Runde durften die Schülerinnen und Schüler dann ihre Meinung zum Ablauf und der Organisation äußern, wobei die Veranstalter berechtigterweise auf sehr positive Resonanz gestoßen sind. Auch Frederik Heller (ebenfalls Q2), bedankt sich beim Ausrichter, dem zdi-Zentrum LNU-Frechen, und empfiehlt das Ferienpraktikum allen an Physik interessierten Schülerinnen und Schülern der Oberstufe weiter. - 12-2016

 

 

Die MINT-Referendare am Annette werden digital

Überschaubare Versuchsanordnungen, einfach zu bedienende Messgeräte, die jedem Lernenden zur Verfügung stehen, und engagierte Lehrerinnen und Lehrer bringen viele neue Ideen in die Klassenzimmer. Das MINT-Kollegium des Annette-Gymnasiums verfügt insbesondere durch sein Engagement im MINT-EC T3-Cluster und im Zukunftsschulnetzwerk MINT-GTR BioChemistry über vielfältige Erfahrungen in diesem Bereich.

Auch unsere MINT-Referendare freuen sich heute sehr, denn sie bekommen die notwendige Technik für ihre individuelle Unterrichtsvorbereitung nun über das NRW-Zukunftsschulnetzwerk gestellt. Wir sind gespannt auf die vielen neue Ideen unserer jungen Kolleginnen und Kollegen! - 12-2016

 

 

Schulhündin Joyce mit ihren Welpen im Biologieunterricht

Die meisten Kinder lieben Tiere. So war am letzten Freitag im Biologieunterricht der Klasse 5c die Freude groß, als unser Schulhund Joyce im Rahmen der Reihe "Haustier Hund" zu Besuch kam. Joyce ist ein deutscher Großspitz, eine Rasse, die als intelligent, gelehrig, robust und geduldig mit Kindern gilt.

Trotzdem wird der Großspitz so selten gehalten und gezüchtet, dass die Rasse 2003 sogar auf die Rote Liste der am stärksten vom Aussterben bedrohten Haustierrassen gesetzt wurde. Daher entschloss sich Frau Frost, Hundebesitzerin und Lehrerin unserer Schule, einen Züchtungsversuch zu wagen, der im September von Erfolg gekrönt wurde.

So kamen mit Joyce auch ihre drei Großspitzwelpen in den Unterricht, die nicht nur unzählige Ausrufe wie "Sind die süüüüß!" auslösten, sondern auch die Frage nach der Fortpflanzung und Brutpflege bei Hunden aufwarfen. Hier konnte Frau Frost anhand mitgebrachter Fotos, Ultraschall- und Röntgenbilder am praktischen Beispiel Auskunft geben. - 11-2016

 

 

Umweltpreis der Stadt Münster geht an das Annette-Gymnasium

„Back to nature“, „Schulklima“ verbessern – was haben beide so unterschiedliche Themen und Projekte gemeinsam? Das eine wurde unter Leitung von Biologielehrerin Annika Frost ins Leben gerufen und durchgeführt. Es besteht übrigens seit Jahren und hat bereits Tradition am Annette-Gymnasium. Beteiligt waren diesmal Schülerinnen und Schüler des Differenzierungskurses Bio-Chemie der Jahrgangsstufe 8, die – wie der Name schon sagt – ein Wochenende ohne die sonst lieb gewonnenen Hilfsmittel in der Natur verbrachten. Also: Ohne Handy, ohne Strom und ohne Fernseher. Das andere Projekt leitete Informatiklehrer Hendrik Büdding für eine Schüler/innengruppe aus der Q2, die ein Gerät zur Messung und Verbesserung des Raumklimas in den Unterrichtsräumen unserer Schule programmierten.

Unterschiedliche Projekte, unterschiedliche Lerngruppen, aber ein gemeinsames Ziel: Das Bewusstsein für die Bedeutung des Umwelt-  und Klimaschutzes sollte gestärkt, erfahrbar und ergebnisorientiert gefördert werden.

So sah es auch die Jury des Kinder- und Jugendumweltpreises 2016: Beide Projekte wurden als „innovativ“ und „vorbildlich“ bezeichnet;  die Schülerinnen und Schüler des Wahlbereiches Bio-Chemie errangen den dritten Platz und gewannen damit eine nennenswerte Geldprämie.

Wichtiger noch: Bewusstsein wurde geweckt und dazu eine große Motivation für die nachfolgenden Lerngruppen geschaffen, sich im kommenden Schuljahr  ähnlich engagiert zu beteiligen. - 11-2016

 

Gtesiegel Individuelle Frderung MINT-EC-Schule zur Frderung von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik
Europaschule zur Frderung interkultureller und innovativer Lernprozesse CertiLingua - Exzellenzlabel fr mehrsprachige, europische und internationale Kompetenzen
Sonstiges

HerbstferienNorwegische Schülerinnen und Schüler aus Kristiansand zu Besuch3. Preis beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen für Carina EbertQuel spectacle! Das Théâtre Anima zeigt „Notre Dame de Paris“Informatik trifft auf PhysikTennis-Junioren sind StadtmeisterErzählcafé zwischen den GenerationenTabea Mittmann gewinnt Dr. Hans-Riegel-PreisKlasse 5c an außerschulischen LernortenAnnette-Team beim Wettbewerb der europäischen Raumfahrtagentur

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Termine

Do, 09. 11. 2017

07:50 - 11:20 Uhr, Jgst. 5 und 6, Lichtaktion

Do, 09. 11. 2017

Hochschultag Q1 u. Q2

Do, 09. 11. 2017

Methodentraining EF

Fr, 10. 11. 2017

Q2, Ende des 1. Quartals

Fr, 10. 11. 2017

vormittags, Kl. 8b, Potentialanalyse im Rahmen von KaoA

(kurzfristige Änderungen vorbehalten)

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