Mathematik-Informatik-Naturwissenschaft

uf dieser Seite erhalten Sie einen Überblick über eine Reihe der unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Projekte und Aktionen, die im Verlauf dieses und des letzten Schuljahres in diesem Bereich an unserer Schule durchgeführt wurden oder mit Beteiligung unserer Schule stattgefunden haben. Weitergehende Informationen zum Schwerpunkt Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften am Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium finden Sie unter MINT-EC.

 

 

Zukunftsschulnetzwerk Digital Science feierlich eröffnet

Im ersten Zukunftsschulnetzwerk “Digital Science: MINT mit GTR & Co“, in dem schwerpunktmäßig die digitale Messwerterfassung im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) thematisiert wird, engagiert sich das Annette-Gymnasium gemeinsam mit dem Theodor-Heuss-Gymnasium in Waltrop und dem Franz-Stock-Gymnasium in Arnsberg.

Die drei Schulen machen sich seit einem Jahr gemeinsam mit dem außerschulischen Lernort BioCity im Allwetterzoo Münster, der westfälischen Gesellschaft für Artenschutz, dem weltweit tätigen Lehrerfortbildungsnetzwerk T3 sowie in Kooperation mit dem ebenfalls neu gegründeten MINT-EC-Themencluster auf den Weg, ein Netzwerk zu entwickeln, in dem die ausgeprägte Expertise gebündelt und in Form von Unterrichtsmaterialien, transferierbaren Schülerprojektarbeiten nutzbar gemacht wird.

Zentrales Ziel der Netzwerkarbeit ist somit, Bildungsideen für das Leben, Lernen und Arbeiten unserer Schülerinnen und Schüler in der Industrie 4.0 zu entwickeln. Frau LRSD´ Ursula Klee, Koordinatorin der Zukunftsschulnetzwerke und Fachdezernentin für Physik, freut sich sehr über das erste MINT-Netzwerk im Regierungsbezirk und ist gespannt auf die Ergebnisse der Arbeit. - 3-2017

 

 

Das Annette rockt "Jugend forscht"

Mit ihrem mitreißenden Auftritt rundete die Rock-Band des Annette-Gymnasiums den diesjährigen Regionalwettbewerb „Jugend forscht und Schüler experimentieren“ in Hiltrup ab und zeigt, dass MINT und Musik am Annette gut harmonieren.

Auch die Erfolge unserer Wettbewerbsteams, die sämtlich aus der Q2 kamen, können sich mehr als sehen lassen! Mit einem ersten Platz im Bereich Arbeitswelt (Jonah Emerson, Raphael Bellm und Frederik Heller siehe Bild), einem zweiten Platz in Biologie (Alexander Chuwa) und zwei dritten Plätzen in Biologie (Hannah Rommen; Timo Blasczyk, Sebastian Jeising) knüpfen die Annette-Teams nahtlos an die Erfolge des letzten Jahres an und unterstreichen in einem hochklassig besetzten Feld von 124 Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Niveau der individuellen Förderung von MINT-Talenten an unserer Schule.

Für Jonah, Raphael und Frederik freuen wir uns natürlich besonders, denn sie haben sich durch ihren ersten Platz für den Landeswettbewerb in Leverkusen (4. und 5. April) qualifiziert. Gespannt auf ihren Bericht drücken wir fest die Daumen!

(2. Platz im Bereich Biologie: Alexander Chuwa)

(3. Platz im Bereich Biologie: Timo Blasczyk und Sebastian Jeising)

(3. Platz im Bereich Biologie: Hannah Rommen)

Wir danken dem Förderverein für die Unterstützung des Siegerprojektes durch die Anschaffung eines 3D-Druckers. - 2-2017

 

 

Kooperation mit der Augenklinik des UKM

Auch in diesem Jahr erhielten die beiden Leistungskurse Biologie im Rahmen unserer Kooperation mit der Augenklinik der Universität Münster die Möglichkeit, einen Praxistag zum Thema "Diagnostik und Therapie von Augenerkrankungen" in den Räumen der Augenklinik zu absolvieren.

Organisiert und begleitet wurde der Tag von Herrn Oberarzt Dr. Merté. Die Veranstaltung begann mit einer Begrüßung durch die Leiterin der Augenklinik Frau Prof. Dr. Eter. Anschließend folgte eine Einführung in die Anatomie des Auges und seine häufigsten Erkrankungen, in deren Rahmen den Schülerinnen und Schülern neben den klassischen Formen der Fehlsichtigkeit auch die Diagnostik und Therapie des Katarakts (grauer Star) und des Glaukoms (grüner Star) vorgestellt wurde. Anschließend wurde der Kurs in Kleingruppen aufgeteilt, die dann im Wechsel verschiedene Aufgabengebiete der Augenklinik durchlaufen konnten.

Vor allem begeisterten die diagnostischen Untersuchungen mit der Spaltlampe, die alle Schülerinnen und Schüler an einem Mitschüler durchführen durften. Diese Untersuchung dient dazu, häufige Erkrankungen der Hornhaut, der Netzhaut oder der Linse, wie z.B. den grauen Star, erkennen zu können. Die Vielfalt der Augenfarben und jeweiligen Strukturen, die man mit dieser  Lampe betrachten konnte, führte immer wieder zu begeisterten „Ahs“ und „Ohs“ – wir waren uns gar nicht bewusst, wie schön unsere Augen sind!

 

An einer weiteren Station konnten die Schüler/innen ihr individuelles Gesichtsfeld bzw.  dessen Lichtempfindlichkeit messen, eine diagnostische Methode, mit der Hinweise auf eine Erkrankung am grünen Star gewonnen werden. Schließlich stand noch der Besuch bei einer Orthoptistin (Fachkraft in der Augenheilkunde, deren Spezialgebiet vor allem die Behandlung des Schielens „Strabologie“ ist) auf dem Plan. Hier zeigte eine kurze Untersuchung, dass fast alle von uns latent schielen – allerdings ist dies bei 80% der Bevölkerung der Fall, so dass diese Diagnose nicht weiter beunruhigen musste.

In einem zweiten theoretischen Teil, der den Fokus auf Diagnostik und Therapie von Erkrankungen des Augenhintergrundes (Netzhautablösung, diabetische Retinopathie, Zentralvenenthrombose) legte, wurden Bilder des Augenhintergrunds gedeutet und miteinander verglichen, die mittels Funduskopie, Fluoreszenzangiographie bzw. mittels optischer Kohärenztomographie erstellt wurden.

Im darauf folgenden Praxisteil standen die Spiegelung des Augenhintergrunds und die operative Augenheilkunde im Zentrum. Jeder Schüler bzw. jede Schülerin erhielt eine individuelle Einführung in die Funduskopie und anschließend ein Bild seines eigenen Augenhintergrundes. Daran schloss sich ein Besuch des Operationssaals an, wo die Schüler/innen den operativen Teil des Faches kennenlernen konnten und bei verschiedenen Augen-OPs zuschauen durften.

Vielen herzlichen Dank insbesondere an Frau Dr. Nataša Mihailović und Herrn Dr. Merté mit ihren Mitarbeitern, die den Kursen diesen eindrucksvollen Praxistag in der Augenklinik ermöglichten! - 2-2017

 

 

MINT-Projektkurs präsentiert bemerkenswerte Ergebnisse

Am Mittwoch präsentierten Schülerinnen und Schüler aus dem MINT-Projektkurs ihre Ergebnisse aus den unterschiedlichsten Wissens- und Fachgebieten der Biologie, der Chemie und der Physik. Eingeladen hatten die Schulleitung zusammen mit Michael Deittert und Daniel Spieker als Leiter des MINT-Projektkurses unserer Schule; gekommen waren nicht nur Eltern, Kollegen und Mitschüler, sondern auch die Projektleiter der Universität. Dr. Désirée Bourger, die als stellvertr. Schulleiterin alle Anwesenden herzlich begrüßte, hoffte in ihrem Grußwort auf „Geistesfunken“, die den „grauen Dezemberabend“ erhellen sollten. Und sie wurde nicht enttäuscht.

Themen aus dem Bereich der Molekulargenetik, Aspekte der Gewässerstrukturen und -qualität,  intermetallische Verbindungen und deren Darstellung – insgesamt trugen 8 Schülerinnen und Schüler aus der Q2 Wissenswertes und Hochkomplexes so vor, dass auch Laien es verstehen konnten. Die Tatsache, dass die betreuenden Professoren gekommen waren, zeigte die hohe Wertschätzung, die nicht nur das Projekt insgesamt, sondern auch die einzelnen Expertenarbeiten hervorgerufen haben.

Am Ende behielt Dr. Désirée Bourger mit ihrer Hoffnung also Recht: Tatsächlich war dies ein Abend voller interessanter Beiträge und Produkte intensiver fachlicher Arbeit auf hohem Niveau. So wurde auch klar, dass dieses kooperative Projekt im kommenden Schuljahr seine Fortsetzung finden wird. - 12-2016

 

 

Von der Atomabsorptionsspektroskopie zur Mikroröntgenfluoreszenzanalyse

Als der Chemie-Leistungskurs der Q1 im Oktober von der Möglichkeit erfuhr, ein Analytikpraktikum im Arbeitskreis von Prof. Karst an der WWU zu absolvieren, war schnell klar: Da gehen wir hin! Denn hier bot sich die Chance, die Möglichkeiten und Methoden der modernen Hochleistungsanalytik in der praktischen Arbeit zusammen mit Studierenden kennenzulernen und selber zu erproben.

Da das Angebot des Arbeitskreises zum gerade behandelten Leistungskursthema Methoden der Analytik passte, waren die Schüler/innen nicht nur fachlich gut auf das Praktikum vorbereitet. Auch das Prinzip einer digitalen Messwerterfassung kannten sie aus der täglichen Arbeit im Kurs, in dem Messwerte mit Hilfe des grafikfähigen Taschenrechners erfasst und ausgewertet werden.

So konnte der Kurs Ende November von der Atomabsorptionsspektroskopie bis zur Mikroröntgenfluoreszenzanalyse sechs verschiedenen Hochleistungsverfahren experimentell erproben und vielfältige Einblicke in das Chemiestudium und die Arbeit an der WWU erhalten.

Perfekt betreut von Herrn Holtkamp und begleitet von den Studierenden des Arbeitskreises verbrachte der Kurs in Kleingruppen einen spannenden Nachmittag an der WWU und bedankt sich auch auf diesem Weg noch einmal ganz herzlich bei Herrn Prof. Karst. 12-2016

 

 

Forschen am Annette, das geht auch bio-logisch!

bio-logisch! ist ein Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler von der Klasse 5 bis zur Klasse 9, die über den Unterricht hinaus an biologischen Fragestellungen und Phänomenen interessiert sind. Die Neugierde und die Motivation zum Forschen soll unterstützt und gefördert werden.

Dabei werden sowohl theoretische als auch experimentelle Aufgaben aus allen Bereichen der Biologie gestellt. Jedes Jahr gibt es zu einem Leitthema verschiedene Aufgaben, dieses Jahr zum Thema "Alle meine Entchen".

Hier hat Mirja Rommen, betreut von Frau Westphal, so erfolgreich an den Aufgaben geknobelt und geforscht, dass ihre Arbeit unter den 20 besten Beiträgen aus NRW war. Aufgrund dieses Erfolges wurde Mirjam im November zur diesjährigen Feierstunde in das Planetarium in Bochum eigeladen. Es war eine sehr gelungene Veranstaltung mit einem spannenden Planetariums-Vortrag zur Bedeutung des Wassers für das Auffinden von Leben im Weltall.

Wir haben Mirjam natürlich gefragt, wie ihr der Wettbewerb gefallen hat und ob sie ihn weiterempfehlen kann. Sie sagte, dass sie die Forschungsarbeit an den Wettbewerbsfragen sehr spannend fand und zuhause viel geknobelt und experimentiert hat. Diese Erfahrung und natürlich insbesondere der tolle Erfolg und die schöne Feierstunde im Planetarium in Bochum sind Dinge, die sie für sich mitnimmt. Und sicherlich wird es nicht das letzte Mal sein, dass sie an solch einem MINT-Wettbewerb teilnimmt.

Aber vielleicht fragt ihr sie auch einfach selber einmal nach ihren Erfahrungen und seid dann hoffentlich im nächsten Jahr bei bio-logisch oder einem der vielen anderen MINT-Wettbewerbe mit dabei. Wir würden uns sehr freuen. - 12-2016

 

 

Annette-Schüler am Leistungszentrum in Frechen

von Frederik Heller und Raphael Bellm

“Neues entdecken und Forschung erleben: Atome und Quanteneffekte direkt beobachten” - Unter diesem Motto fand in den Herbstferien vom 10. bis zum 12. Oktober ein Laborpraktikum für MINT-EC-Schülerinnen und Schüler aus ganz NRW statt, das vom zdi-Zentrum LNU-Frechen an der Universität zu Köln ausgerichtet wurde. Die Schülerinnen und Schüler, u.a. Frederik Heller und Raphael Bellm aus der Q2 des Annette-Gymnasiums, hatten die Möglichkeit, zwei Tage lang in Kleingruppen jeweils einen Versuch aus dem Gebiet der Materialphysik durchzuführen.

Dabei haben sie sich während des Praktikums mit unterschiedlichsten Themen auseinandergesetzt, u.a. untersuchten sie Supraleiter und erzeugten mit Rastertunnelmikroskopen Bilder von Oberflächen mit atomarer Auflösung. Neben Einblicken in die experimentelle Materialphysik hatten die Schülerinnen und Schüler auch die Möglichkeit, die Physik-Fakultät der Universität Köln etwas näher kennenzulernen und eine erste Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten zu erlangen. Nicht nur die interessanten Versuche und Vorträge, sondern auch die Möglichkeit, sich mit anderen an Physik interessierten Schülerinnen und Schülern auszutauschen, habe ihm besonders gefallen, sagt Raphael Bellm (Q2).

Die Veranstaltung hat mit einer Einführungsvorlesung von Prof. Van Loosdrecht begonnen, bei der die Schülerinnen und Schüler in verschiedenste Aspekte des Physik-Studiums wie auch in die zur Wahl stehenden Experimente eingeführt worden sind. Auch eine ausgiebige Besichtigung des Instituts stand auf dem Programm, wobei die Schülerinnen und Schüler die zum Teil beeindruckend komplexen Versuchsaufbauten einiger Master-Studenten und Doktoranden zu sehen bekamen.

Am Abend des zweiten Tages wurden die Schülerinnen und Schüler von den Veranstaltern nach zwei intensiven Arbeitsphasen an ihrem jeweiligen Projekt noch zum Essen in der “Malzmühle”, einer typischen Kölner Kneipe, eingeladen. Auch die Möglichkeit, neben dem wissenschaftlichen Programm in Kleingruppen die Stadt zu erkunden, habe ihm sehr zugesagt, stellt Raphael Bellm rückblickend fest. Die Unterbringung erfolgte im Jugendgästehaus Köln-Deutz, die Abende konnten frei gestaltet werden.

Bei der abschließenden Feedback-Runde durften die Schülerinnen und Schüler dann ihre Meinung zum Ablauf und der Organisation äußern, wobei die Veranstalter berechtigterweise auf sehr positive Resonanz gestoßen sind. Auch Frederik Heller (ebenfalls Q2), bedankt sich beim Ausrichter, dem zdi-Zentrum LNU-Frechen, und empfiehlt das Ferienpraktikum allen an Physik interessierten Schülerinnen und Schülern der Oberstufe weiter. - 12-2016

 

 

Die MINT-Referendare am Annette werden digital

Überschaubare Versuchsanordnungen, einfach zu bedienende Messgeräte, die jedem Lernenden zur Verfügung stehen, und engagierte Lehrerinnen und Lehrer bringen viele neue Ideen in die Klassenzimmer. Das MINT-Kollegium des Annette-Gymnasiums verfügt insbesondere durch sein Engagement im MINT-EC T3-Cluster und im Zukunftsschulnetzwerk MINT-GTR BioChemistry über vielfältige Erfahrungen in diesem Bereich.

Auch unsere MINT-Referendare freuen sich heute sehr, denn sie bekommen die notwendige Technik für ihre individuelle Unterrichtsvorbereitung nun über das NRW-Zukunftsschulnetzwerk gestellt. Wir sind gespannt auf die vielen neue Ideen unserer jungen Kolleginnen und Kollegen! - 12-2016

 

 

Schulhündin Joyce mit ihren Welpen im Biologieunterricht

Die meisten Kinder lieben Tiere. So war am letzten Freitag im Biologieunterricht der Klasse 5c die Freude groß, als unser Schulhund Joyce im Rahmen der Reihe "Haustier Hund" zu Besuch kam. Joyce ist ein deutscher Großspitz, eine Rasse, die als intelligent, gelehrig, robust und geduldig mit Kindern gilt.

Trotzdem wird der Großspitz so selten gehalten und gezüchtet, dass die Rasse 2003 sogar auf die Rote Liste der am stärksten vom Aussterben bedrohten Haustierrassen gesetzt wurde. Daher entschloss sich Frau Frost, Hundebesitzerin und Lehrerin unserer Schule, einen Züchtungsversuch zu wagen, der im September von Erfolg gekrönt wurde.

So kamen mit Joyce auch ihre drei Großspitzwelpen in den Unterricht, die nicht nur unzählige Ausrufe wie "Sind die süüüüß!" auslösten, sondern auch die Frage nach der Fortpflanzung und Brutpflege bei Hunden aufwarfen. Hier konnte Frau Frost anhand mitgebrachter Fotos, Ultraschall- und Röntgenbilder am praktischen Beispiel Auskunft geben. - 11-2016

 

 

Umweltpreis der Stadt Münster geht an das Annette-Gymnasium

„Back to nature“, „Schulklima“ verbessern – was haben beide so unterschiedliche Themen und Projekte gemeinsam? Das eine wurde unter Leitung von Biologielehrerin Annika Frost ins Leben gerufen und durchgeführt. Es besteht übrigens seit Jahren und hat bereits Tradition am Annette-Gymnasium. Beteiligt waren diesmal Schülerinnen und Schüler des Differenzierungskurses Bio-Chemie der Jahrgangsstufe 8, die – wie der Name schon sagt – ein Wochenende ohne die sonst lieb gewonnenen Hilfsmittel in der Natur verbrachten. Also: Ohne Handy, ohne Strom und ohne Fernseher. Das andere Projekt leitete Informatiklehrer Hendrik Büdding für eine Schüler/innengruppe aus der Q2, die ein Gerät zur Messung und Verbesserung des Raumklimas in den Unterrichtsräumen unserer Schule programmierten.

Unterschiedliche Projekte, unterschiedliche Lerngruppen, aber ein gemeinsames Ziel: Das Bewusstsein für die Bedeutung des Umwelt-  und Klimaschutzes sollte gestärkt, erfahrbar und ergebnisorientiert gefördert werden.

So sah es auch die Jury des Kinder- und Jugendumweltpreises 2016: Beide Projekte wurden als „innovativ“ und „vorbildlich“ bezeichnet;  die Schülerinnen und Schüler des Wahlbereiches Bio-Chemie errangen den dritten Platz und gewannen damit eine nennenswerte Geldprämie.

Wichtiger noch: Bewusstsein wurde geweckt und dazu eine große Motivation für die nachfolgenden Lerngruppen geschaffen, sich im kommenden Schuljahr  ähnlich engagiert zu beteiligen. - 11-2016

 

 

Annette-Schüler beim 2°Campus 2016 des WWF

von Sebastian Jeising, Q2
Woher bekommen wir in Zukunft unsere Energie, wie werden wir dann wohnen, wie uns ernähren und fortbewegen? Der 2°Campus bietet Jugendlichen zwischen 15 und 19 Jahren die Möglichkeit, Antworten auf diese großen Fragend der Zukunft zu finden. Während des Campus wird nicht nur klima- und umweltrelevantes Wissen vermittelt, das viel weiter in die Tiefe geht, als hierfür in der Schule der Raum wäre, sondern auch eigenständig eine Forschungsfrage entwickelt, die dann gemeinsam mit Experten und Wissenschaftlern diskutiert und experimentell bearbeitet wird. Wie also können wir mit Hilfe wissenschaftlicher Erkenntnisse die globale Erwärmung bis 2050 und die Treibhausgasemissionen um 95% senken?

2016 wurde es mir ermöglicht, am 2°Campus teilzunehmen, der gemeinsam vom WWF Deutschland und der Robert Bosch Stiftung durchgeführt wird. In drei Blöcken über das ganze Jahr verteilt, kam ich mit 19 Jugendlichen aus ganz Deutschland in Berlin, Münster und Wuppertal zusammen und lernte und forschte mit ihnen gemeinsam in den verschiedenen Bereichen Energie, Wohnen, Mobilität und Ernährung.

Nachdem wir uns während des I. Blockes am Wannsee kennengelernt hatten, luden wir Experten zum Büro des WWF ein und machten mehrere Ausflüge zu verschiedenen Instituten in Berlin und Potsdam, wie dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, in dessen ehemaliger Sternenwarte wir einen Vortrag zum Klimaskeptizismus und wie wir diesem entgegentreten, hören durften. Auch die Exkursion in das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, ermöglichte es uns, den, sich aus vielen einzelnen mehr oder minder komplizierten naturwissenschaftlichen Phänomen zusammensetzenden Klimawandel zu verstehen. Dieses Wissen ist nicht nur persönlich sehr wertvoll, sondern ermöglichte es uns auch anschließend in kleineren Gruppen, die sich zusammengefunden hatten, eine Forschungsfrage zu entwickeln.

Ein zunehmend großes Problem für die Zukunft stellt nicht nur die umweltfreundliche Energiegewinnung, sondern auch Energiespeicherung dar. Dadurch, dass erneuerbare Energien oft Strom zu ungünstigen Zeiten (über-) produzieren, stellt sich die Frage, wie man diese für eine spätere Nutzung speichern kann. Mein Forscherteam „Energie“ befasst sich daher damit, wie es möglich ist, das elektrolytische Verfahren „Power-to-Gas“ zu optimieren.

In der Pause zwischen Block I und II befassten wir uns intensiv mit Materialien, die uns unsere wissenschaftliche Mentorin Pia Bäuna, die am physikalischen Institut der WWU arbeitet, zugesandt hatte, während die anderen Forscherteams, die sich an anderen Universitäten Deutschlands mit den Fragen „Welche Optionen haben Verbraucher/innen bei der Verpackungswahl, um die Klimabilanz ihres Lebensmittelkonsums zu optimieren?“, „Inwiefern lassen sich Superkondensatoren auf der Basis von ökologisch nachhaltigen Rohstoffen hinsichtlich der Effizienzsteigerung in E-Bikes anwenden?“, „Wie kann man das sommerliche Raumklima in Arbeitsräumen auf nachhaltige Weise optimieren und welchen Beitrag leistet dies zum Einhalten des 2°-Limits?“ beschäftigen werden würden, auf ihre Forschung vorbereiteten.
Um der Beantwortung der Forschungsfrage näher zu kommen, teilte sich unsere  Gruppe am zweiten Tag des II. Blocks auf. Während der eine Teil weiter die chemischen Experimente durchführte, versuchten sich drei von uns in einem physikalischen Labor am Bau einer Brennstoffzelle. Hochkonzentriert und deswegen auch erfolgreich wurden diese Aufgaben gemeistert, nur unterbrochen von einer Essenspause in der Mensa. Am nächsten Tag unternahmen wir ein Exkursion zum Wasserstoff-Kompetenzzentrum Herten: Ob als Bestandteil von Düngemitteln, als Kühlmittel für Kraftwerksgeneratoren oder sogar als Treibstoff für Raketen in der Raumfahrt, Wasserstoff ist sehr vielfältig einsetzbar. Vor allen Dingen ist er aber ein sehr effizienter Energiespeicher und damit unverzichtbarer Bestandteil der Energiewende. Nachdem die theoretischen Fragen geklärt waren, präsentierte uns Herr Müller noch die für die Wasserstoff-Speicherung notwendigen Geräte. Die überschüssige erneuerbare Energie, die in Hochzeiten (im Sommer und am Tag viel Sonne = viel Strom) mehr produziert wird, kann zur elektrolytischen Spaltung von Wasser genutzt werden. Das Produkt dieser Elektrolyse, Wasserstoff, kann energetisch und stofflich eingesetzt werden und bietet daher eine vielversprechende Möglichkeit der zukünftigen Energiespeicherung.

2017 hat der WWF folgendes mit Dir vor: Im I. Block vom 09. bis 14. April 2017 wirst Du in den Stand der Forschung zum Klimawandel durch Wissenschaftler eingeführt, Du entwickelst Zukunftsvisionen für eine treibhausgasarme Gesellschaft und erarbeitest eine eigene wissenschaftlichen Fragestellung aus den Bereichen Energie, Mobilität, Wohnen und Ernährung.

Im II. Block vom 25. Juli bis 05. August 2017 forscht Du an den eigenen Fragestellungen direkt an den Partneruniversitäten, im Austausch mit Wissenschaftlern, besuchst Praxisbeispielen, die zeigen, welche Lösungsmöglichkeiten es heute schon gibt und arbeitest Deine Ergebnisse in Form eines wissenschaftlichen und kreativen Präsentationsformates aus.

Der III. Block ist dann eine öffentliche Abschlussveranstaltung mit Kennenlernen des Alumni-Netzwerks, auf der Du die Ergebnisse deiner Forschergruppe präsentierst.

Beim 2°Campus bist du richtig, wenn du...
... zwischen 15 und 19 Jahre alt bist,
... deinen Wohnsitz in Deutschland hast,
... Freude an wissenschaftlicher Arbeit hast,
... schon immer mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gemeinsam forschen wolltest,
... bereit bist, auch in den Ferien Neues hinzuzulernen,
... dich für den Klimaschutz interessierst und auch andere dafür begeistern möchtest,
... deine Erlebnisse und Forschungsergebnisse auch nach außen kommunizieren willst,
... Teamgeist und Spaß an der Arbeit mit Gleichgesinnten hast,
... dir ein Engagement für den 2°Campus auch in den kommenden Jahren vorstellen kannst,
... du deine Teilnahme an allen drei Blöcken verbindlich zusagen kannst.

Einsendeschluss für Deine Bewerbung unter https://www.wwf-jugend.de/durchstarten/2-grad-campus/bewerben/ ist der 1. Dezember 2016.

Quelle: WWF Jugend

Copyright der Fotos: Arnold Morascher, Simon Busch - 11-2016

 

 

Schülerakademie Mathematik stellt Ergebnisse am Annette-Gymnasium vor

Wer jemals behauptet hat, Mathe sei langweilig, konnte sich am Samstagmorgen im Annette-Gymnasium davon überzeugen, wie vielseitig dieses Fach wirklich ist. Im Rahmen der „14. Schülerakademie Mathematik“ hatten 50 Sechstklässler aus verschiedenen Münsteraner Schulen in fünf Projektgruppen zwei Tage lang praxisnah mathematisches Wissen angewandt.

Am Samstag präsentierten sie stolz ihre Ergebnisse in der Aula des Annette-Gymnasiums. Was Eltern, Schüler und Lehrkräfte dort zu sehen bekamen, war dann tatsächlich außergewöhnlich: selbstfahrende Autos, die Berechnung der Parabel vom perfekten Basketballwurf, das Austüfteln des kürzesten Weges, fahrende Fisch-Roboter, die Labyrinthe bezwingen und die Lösung zur perfekten grünen Welle auf Münsters Straßen.

Projektkoordinatorin Beate Dreseler, welche die Veranstaltung mit ihrem Team von elf Lehrern und zwei Oberstufenschülern unserer Schule durchführte, zeigte sich ebenso begeistert wie der zuständige Dezernent der Bezirksregierung für das Fach Mathematik, Klaus Koch. 11-2016

 

 

Annette-Schüler/innen stellen ihr Projekt auf dem RÜTGERS Stiftungstag vor

Biologieunterricht zu theoretisch? Wenn es nach Florian van Ophoven, Olivia Zessin und Josefine Ingenhol geht, kann diese Frage eindeutig verneint werden. Die Atmungs- und Fotosyntheseaktivität von Pflanzen kann man nämlich mit Hilfe graphikfähiger Taschenrechner exakt messen und sehr anschaulich darstellen. Stellvertretend für die Differenzierungskurse der Jahrgangsstufen 8 und 9 waren sie nach Hattingen gereist, um die Ergebnisse des T&T-Projektes „Biochemie“ der Öffentlichkeit vorzustellen.

Eingeladen hatte die Rütgers-Stiftung, die die besten Projekte auf ihrem alljährlich stattfindenden Stiftungstag präsentieren ließ. Aber nicht nur die Ergebnisse der Projektkurse konnten sich sehen lassen, sondern vor allem die Art und Weise, wie sie von den dreien präsentiert wurden – nämlich kompetent und mit Begeisterung für die Sache. Die nennenswerte finanzielle Förderung des Projektes unserer Schule in erheblichem Umfang durch die Rütgers Stiftung hatte sich also gelohnt.

Mehr noch: Vor allem stellte die Stiftung angesichts der überzeugenden Präsentation eine Anschlussfinanzierung in Aussicht. Frau Stenmans, Frau Dr. Rodriguez und Herr Deittert hatten die Schülerarbeiten erfolgreich begleitet und angeleitet.

Herzlichen Glückwunsch allen Beteiligten zu diesem Erfolg! - 10-2016

 

 

MINT-Camp am "Heiligen Meer"

Im September fand das MINT-Camp 2016 am "Heiligen Meer" unter der Leitung von Herrn Dr. Trappmann und Herrn Essers (GY Wolbeck) statt. Elf Schüler und Schülerinnen von MINT-EC Schulen hatten in diesem Camp die Möglichkeit, praxisnah naturwissenschaftliche Untersuchungen durchzuführen.

Lara Driewer und Franka Hofer aus unserer EF hatten sich erfolgreich um eine Teilnahme beworben und schildern hier ihre Erfahrungen aus dem Camp:

"Am ersten Tag des Camps haben sich die Teilnehmer zunächst kennengelernt und anschließend wurde gemeinsam mit Herrn Dr. Trappmann das Gelände erkundet. Außerdem erklärte Herr Dr. Trappmann die Eigenschaften der Heidelandschaften und die Besonderheiten des Erdfallsees.

Am zweiten Tag gingen wir nach dem gemeinsamen Frühstück zusammen ins Gelände, um die Böden dieses Gebiets auf ihre Bestandteile und Zusammensetzung zu untersuchen. Bei dieser Untersuchung haben wir ein Hohlrohr, den Pürkhauer, mit Hilfe eines Hammers in den Boden geschlagen, um das Bodenprofil sehen zu können. Anschließend erklärte Herr Dr. Trappmann die vorkommenden Böden, wie zum Beispiel den Heidepodsol und die mitteldeutsche Braunerde. Am Nachmittag ruderten dann alle zusammen auf das Große Heilige Meer hinaus. Dort nahmen wir aus unterschiedlichen Tiefen Wasserproben, um diese anschließend im Labor der biologischen Station auf bestimmte Parameter zu testen.

Am Abend des spannenden Labortags machten wir uns mit Herrn Dr. Trapmann auf, um in der aufziehenden Nacht heimische Fledermäuse mit Hilfe eines Ultraschalldetektors zu orten und zu beobachten.

Am Sonntag, dem letzten Tag des Camps, ging es dann um das Mikroskopieren von Kleinstlebewesen wie Rädertierchen, Wasserflöhe und Algen. Dort wurde erläutert, wie sich der Lebensraum im Großen Heiligen Meer aus den unterschiedlichen Organismen zusammensetzt und welche Kleinstlebewesen vorkommen.

Insgesamt haben wir viel neues Wissen mit nach Hause nehmen können und hatten trotz des nicht ganz so guten Wetters schöne und erlebnisreiche Tage." - 10-2016

 

 

Annette-Schüler/innen bei SMIMS

Auch dieses Jahr fand wieder die Schülerakademie für Mathematik und Informatik, kurz „SMIMS“, vom 5. bis zum 10. September im Jugendgästehaus am Aasee statt. Eingeladen waren die 110 besonders talentierte und MINT-interessierte Schülerinnen und Schüler aus ganz NRW, welche sich eine Woche lang in Kleingruppen jeweils intensiv mit einem der zahlreichen angebotenen Projekte beschäftigten.

Diese kamen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Informatik, Technik und Mathematik: Einige Beispiele sind „Programmieren einer Android-App“, „Netzwerke und Kommunikation“, „Evolutionsalgorithmen“, „3D-Rennwagen-Simulation“. Doch auch rein mathematische Themen waren im Angebot, wie z.B. „Chaostheorie“ oder „Konstruktion von Hochgeschwindigkeitstrassen“.

Raphael Bellm, der für das Annette-Gymnasium teilgenommen hatte, fasst seine Eindrücke folgendermaßen zusammen: „Für mich war die Schülerakademie in jeder Hinsicht eine sehr bereichernde Woche, aus der ich sehr viel an interessanten Erfahrungen mitgenommen habe: Zum einen war die Arbeit in meiner Themengruppe „Chaostheorie und das Mandelbrot-Fraktal“ hochinteressant und ein einmaliges Lernerlebnis, zumal wir uns fünf Tage lang intensiv mit einem sehr speziellen, aber dennoch für Mathematik und Physik gleichermaßen relevanten Thema befasst haben.

Außerdem bot mir die Schülerakademie die Möglichkeit, mit anderen an Mathematik und Informatik interessierten Schüler/-innen in Kontakt zu kommen und sich auszutauschen. Besonders gefallen hat mir außerdem die Vielfältigkeit des Programms, wobei mir persönlich hier besonders der Hochschulnachmittag sehr interessante Informationen über die Studiengänge Mathematik und Physik an verschiedenen Unis und Fachhochschulen geboten hat. Insgesamt kann ich wirklich sagen, dass es eine tolle, einmalige Woche war, sodass ich die Teilnahme an der nächsten Schülerakademie an die mathematisch und/oder informatisch interessierten Schülerinnen und Schüler der Stufe unter mir nur weiterempfehlen kann.“

Neben den Arbeitsgruppensitzungen gab es auch noch weitere Programmpunkten: Der Hochschultag bot den Schüler/-innen z.B. die Möglichkeit, mit Vertretern einiger Hochschulen ins Gespräch zu kommen und sich bei den Vorträgen über duale Studiengänge bei Unternehmen wie Bertelsmann zu informieren. Zudem gab es auch einen Unternehmensnachmittag, an dem einige Schüler/-innen die Gelegenheit wahrgenommen haben, ein Bewerbungsgespräch zu simulieren und sich anschließend von den Personalbeauftragten der Unternehmen ein Feedback geben zu lassen. Auch die Führung durch den Mühlenhof und das anschließende gemeinsame Abendessen waren eine interessante Ergänzung zum Programm. Nach fünf Tagen intensiver Arbeit an den Projekten fand dann am Freitag die große Abschlussveranstaltung bei der Fiducia GAD IT AG statt, bei der die Schüler/-innen ihre Projekte präsentiert haben. - 9-2016

 

 

Speed-Dating der Schülerakademie am Annette-Gymnasium

Am 5. September startete die 16. Schülerakademie für Mathematik und Informatik in Münster (SMIMS). Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe aus ganz NRW nehmen bis zum 9. September 2016 im Jugendgästehaus am Aasee an der SMIMS teil. Die Akademie gibt Schülerinnen und Schülern mit besonderem mathematischen und informatischen Interesse die  Möglichkeit, außerhalb der Schule auf Gleichaltrige zu treffen, die ihre Interessen teilen und ein ebenso ausgeprägtes Gespür für die Auseinandersetzung mit komplexen Problemstellungen haben.

Am Mittwoch Nachmittag begrüßte unsere Schulleiterin Anette Kettelhoit die Jugendlichen, die bei einem "Speed-Dating" im Annette-Gymnasium Unternehmen, die zum Teil auch Kooperationspartner unserer Schule sind, kennenlernen konnten, die auf der Suche nach Auszubildenden oder Studierenden im Bereich Mathematik und Informatik sind. Für diese Runde wurden die Unternehmen Fiducia & GAD, ZEB, Phoenix Contact, arvato, adesso, HEPP und Finanz Informatik gewonnen.

Im Rahmen des Workshops präsentieren sich Kandidaten, die in max. fünf Minuten die wichtigsten Stationen ihrer bisherigen Ausbildung, eine  Vorstellung ihrer beruflichen Orientierung gemessen an der Beurteilung der eigenen Talente und Fähigkeiten sowie eine Einschätzung seiner beruflichen Chancen, vorstellen sollen.
Daraufhin gibt das Unternehmen ein Feedback. Zum Ende des Workshops schließt sich eine kleine Fragerunde mit den Zuhörern an. - 9-2016

 

 

Faszination Technik  - Annette kooperiert mit VDI

Die Faszination für Technik zu wecken ist seit 160 Jahren das Leitmotiv des VDI (Verein Deutscher Ingenieure), des mit rund 155.000 Mitgliedern größten technisch-wissenschaftlichen Vereins Deutschlands.

Auch das Annette-Gymnasium hat sich als traditionsreiche MINT-EC Schule seit vielen Jahren diesem Ziel verpflichtet und bietet seinen Schülerinnen und Schülern traditionell ein breitgefächertes Angebot im Bereich der Ingenieurswissenschaften. Insbesondere durch ein ausgefeiltes Konzept der Studien- und Berufswahlorientierung, eine gezielte Mädchenförderung in Informatik und durch die Verknüpfung von Informatik, Robotik und Technik mit dem systematischen Einsatz von digitaler Messwerterfassung in den Naturwissenschaften haben die Annette-Schüler vielfältige Möglichkeiten, die Faszination der Ingenieurswissenschaften zu entdecken und sich auf die Anforderungen der Forschungs- und Arbeitswelt in einer Industrie 4.0 vorzubereiten.

Die regelmäßigen Erfolge bei MINT-Wettbewerben, die Initiativen des MINT-EC-T3-Clusters, die beiden großen Stiftungsprojekte der Rütgers-Stiftung im Bereich der Naturwissenschaften sowie die häufigen Roboter-Wettbewerbe sind nach außen hin sichtbare Zeichen dieses Bildungsangebotes.

Um den eingeschlagenen Weg zu unterstützen und zu begleiten, unterzeichneten Frau Dr. Jandel (Münsterländer Bezirksverein des VDI) und Frau Kettelhoit (Schulleiterin des Annette-GY) im Rahmen einer Feierstunde nun einen langfristigen Kooperationsvertrag, der weit über eine reine Unterrichtsförderung des VDI hinausgeht, sondern den Annette-Schülern und Lehrern vielfältige Informations-, Beratungs- und Praktikumsmöglichkeiten durch die Experten des VDI bietet. - 8-2016

 

 

Auszeichnungen für den MINT-Nachwuchs am Annette

Auch in diesem Jahr freute sich Schulleiterin Anette Kettelhoit, zwei Schüler im Rahmen der Abiturfeier mit dem MINT-Zertifikat auszeichnen zu können. Aufgrund ihrer langjährigen hervorragenden Leistung im Bereich Informatik und Technik erhielten Rebecca Pelke und Can Beslendi ihr Zertifikat jeweils mit Auszeichnung, also in der höchsten Kategorie.

Besonders beeindruckt zeigte sich die Schulleiterin, weil beide Schüler im Rahmen des MINT-Projektkurses sogar noch parallel zu ihrer Abiturvorbereitung ein sehr anspruchsvolles physikalisch/technisches Schülerforschungsprojekt zur Visualisierung von Schallwellen erarbeiteten, es erfolgreich bei Jugend forscht vorstellten und Can Beslendi seine MINT-Schullaufbahn darüber hinaus auch noch im mit einer besonderen Lernleistung – also einer fünften Prüfungskomponente im Abitur – krönte.

„Als traditionsreiches MINT-EC-Gymnasium ist uns eine solche individuelle Förderung unserer Schülerinnen und Schüler im MINT-Bereich sehr wichtig!“, freut sich die Schulleiterin. - 7-2016

 

 

Roboterwettbewerb am Annette-Gymnasium

Wer glaubt, Roboter seien dumm, konnte sich am Wochenende am Annette-Gymnasium eines Besseren belehren lassen. Das überschulische IT-Projekt Münster hatte eingeladen, Teams, bestehend aus Schülerinnen und Schülern der Klassen 5-9 aus dem gesamten Regierungsbezirk Münster, waren gekommen. Sie alle traten mit ihren selbst programmierten Robotern an, um das „OPEN MIND MASTERS“ zu gewinnen. Ein „open mind“ wurde auch gefordert, jedoch nicht  nur von den jungen Programmiererinnen und Programmieren, sondern auch von deren „Geschöpfen“, den Computern und Robotern. Diese mussten nämlich in allerlei Wettbewerben antreten, um knifflige Aufgaben zu bewältigen.

Organisiert hatte die Veranstaltung ein Arbeitskreis aus engagierten Lehrerinnen und Lehrern. Stellvertretend für seine Kolleginnen und Kollegen freute sich Informatiklehrer Hendrik Büdding in seiner Begrüßung über die vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich den schwierigen Aufgaben stellen wollten und dieses am Ende auch erfolgreich getan hatten.

MINT-Förderung war dabei das Zauberwort, das immer wieder fiel. MINT, eine Kombination aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, soll naturwissenschaftlich orientierten Schülerinnen und Schülern mit Stärken in diesen Wissensgebieten Anreize bieten, sich in den Aufgabenfeldern dieser Fächer  kreativ und problemlösend -  außerdem natürlich fächerverbindend  - zu betätigen.

Am Ende las sich die Gesamtwertung so: Das Team "Augustinianer" aus Greven gewann  vor dem Team NeXT Generation (Annette-Gymnasium Münster), knapp gefolgt vom Team "CVFM Wolbeck" (Gymnasium Wolbeck). Den Ehrenplatz der Jury gewann das Team "6er Paulinum". - 6-2016

 

 

Begeisterung für Mathematik hat Tradition am Annette-Gymnasium

6 Millionen Teilnehmer in mehr als 50 Ländern an einem Klausurwettbewerb, selbstständige Arbeit an interessanten Aufgaben, Freude an Mathematik, ein Wettbewerb mit großen Teilnehmerzahlen – das ist das „Känguru der Mathematik“. Auch viele Annette-Schülerinnen und Schüler hatten sich in diesem Schuljahr  erfolgreich beteiligt und erhielten nun aus den Händen der Schulleitung und ihrer  Lehrer ihre Urkunden und viele Sachpreise, darunter allein 28 erste Plätze.

Die Organisation hatte die Mathematiklehrerin Henrike Quest übernommen. Von ihr war zu erfahren, dass die Idee für diesen Wettstreit der Mathe-Asse aus Australien stamme. Das Annette-Gymnasium hat seit 2003, als sich 99 Schülerinnen und Schüler beteiligten, die Zahl der Mathe-Asse kontinuierlich steigern können und gehört deutschlandweit zu den teilnehmerstärksten Schulen. Mehrere Klassen traten sogar vollständig an, um sich dieser besonderen Herausforderung zu stellen.

So hatte Schulleiterin Anette Kettelhoit entsprechend viel damit zu tun, Urkunden zu verteilen und Hände zu schütteln: 442 Schülerinnen und Schüler haben erfolgreich und mit viel Engagement teilgenommen. Sie bedankte sich herzlich bei den die unterstützenden Kolleginnen und Kollegen, der Fachschaft Mathematik und vor allem bei den teilnehmenden Schüler/innen, die sich immer wieder so stark für mathematisches Denken und Arbeiten motivieren lassen. - 6-2016

 

 

Bundestagsabgeordnete besucht Informatikkurs

Das Annette-Gymnasium fördert schon seit mehreren Jahren in einem Kooperationsprojekt zusammen mit SAMSUNG die Informatik- und Medienarbeit im Rahmen des MINT-EC.

Aktuell entwerfen die Schüler/innen im Informatikunterricht auf Ihren Tablets ohne Maus und Stromkabel ein Programm, mit dem sie 3D-Objekte entwickeln und darstellen können. Am Montag hatte der Kurs nun hochrangigen Besuch aus dem Bundestag. Die Bundestagsabgeordnete Sybille Benning ließ sich vom Kursleiter Herrn Büdding und den Schüler/innen ihre Arbeit erklären.

So modellierten und konstruierten die Schüler/innen an den Tablets ein Vogelhaus. Das von ihnen selbst dann als bestes prämierte Vogelhaus wird am Ende der Unterrichtsreihe auf einem 3D-Drucker ausgedruckt. Dabei dauert der Ausdruck selbst eines kleinen Vogelhauses gut 100 Stunden.

Und wenn die angehenden Informatikerinnen und Informatiker dann auch noch erkannt haben, wie wichtig ein guter Programmiercode ist, um material- und ressourcenschonened bei der Produktion ihrer virtuellen 3D Objekte zu arbeiten, fanden alle Beteiligten, ist noch ein weiteres wichtiges Ziel erreicht. - 6-2016

 

 

Bio-LK auf Exkursion zum "Heiligen Meer"

Am vergangenen Mittwoch brach unser Biologie-Leistungskurs in der Q1 zu einer zweitägigen Exkursion in die Außenstelle des LWL-Naturkundemuseums Münster am Heiligen Meer auf. Thema des Kurses war das Ökosystem See. Im Naturschutzgebiet des Heiligen Meeres, des größten natürlichen Sees in Nordrhein-Westfalen, finden sich nämlich eine Reihe unterschiedlich alter Erdfallseen und -weiher, an denen sich Eutrophierungsprozesse exemplarisch untersuchen und aufzeigen lassen.

Bei bestem Exkursionswetter verbrachten die Kursteilnehmer/innen mit ihrer Lehrerin Frau Müller den Großteil des ersten Tages im Außengelände mit der Entnahme von Proben aus Seen und Grundwasserbrunnen. Anschließend wurden die Ergebnisse im Kursraum zusammengetragen und analysiert.

Im Zentrum des zweiten Tages stand die Erstellung eines Vertikalprofils des Großen Heiligen Meeres. Zu diesem Zweck ruderten die Kursteilnehmer in die Mitte des Sees um Wasserproben aus verschiedenen Tiefen des Sees zu entnehmen und vor Ort bzw. anschließend in den Kursräumen zu analysieren.

Geschafft und um eine Menge an Wissen über das Ökosystem See reicher trat der Kurs am späten Nachmittag die Heimreise nach Münster an.

Der Termin für das nächste Jahr ist schon gebucht. - 5-2016

 

 

Annette-Schüler belegen 13 erste Plätze beim Informatik-Wettbewerb

Am jährlich stattfindenden bundesweiten Informatik-Biber-Wettbewerb haben im November 2015 93 Schülerinnen und Schüler unserer Schule erfolgreich teilgenommen. Die Teilnahme der Schülerinnen und Schüler wurde auch in diesem Jahr wieder von T. Schmolke und H. Büdding (Fachschaft Informatik) organisiert und begleitet. Nun nahmen stellvertretend einige Schüler/innen ihre Urkunden und Preise von unserer Schulleiterin Frau Kettelhoit entgegen.

Das erfolgreiche Abschneiden der Informatikkurse war überwältigend. Von den insgesamt insgesamt 93 erfolgreichen Teilnehmer/innen von der siebten Jahrgangsstufe bis zur Q2 erreichten 13 Schüler/innen sogar einen ersten Platz.

Wir freuen uns mit ...

Cedric Gräber 8c, Benedikt Hülskamp 8c, David Schulte 8c, Mathis Kötter 8b, Daniel Beck 8b, Aaron Teschner 8d, Nicolas Friedmann 8d, Nils Wessendorf 8c, Moses Busch 8c, Yunis Tiehen 8c, Lukas Haverbeck 8c, Leo Konen EF, Jari Polm EF

... und gratulieren all unseren Teilnehmer/innen zu ihren tollen Leistungen! - 4-2016

 

 

Aus dem Leben einer Kohlmeise

Seit 2012 gibt es an unserer Schule eine Nistkastenkamera, die in jeder Brutsaison das Leben der Meisen live zeigt. Auch in diesem Jahr haben wir wieder Meisen.

Schülerinnen und Schüler der Informatikkurse und der Computer-AG arbeiten an unserem Projekt "Bird-Cam". Ende März sind die Meisen wieder nach einer kurzen Besichtigung in den Meisenkasten unserer Schule eingezogen. Die Kohlmeisen bauen nun fleißig an ihrem Nest. Schüler hatten in den Osterferien die ersten Besichtigungen der Meisen und die ersten Spuren der Nistbauaktionen bemerkt.

Die kleine Webcam im Nistkasten nimmt das Geschehen im Nest Tag und Nacht auf. Diesen und einen zweiten Nistkasten, der aus dem 3D-Drucker kommt, haben die Schüler/-innen nach eigenen Vorstellungen selbst aufgebaut.

Die Webcams und die Netzwerktechnik haben das IT-Projekt-Münster und das Annette-Gymnasium in Kooperation bereitgestellt. Wenn genügend Sonnenlicht da ist, überträgt die kleine Kamera die Bilder aus dem Kasten in Farbe, nachts schaltet sie auf Nachtsicht mit Infrarotlicht um - was den Vogel nicht weiter stört.

„Wir zeigen im Informatikunterricht und den AGs den Schülerinnen und Schülern, was man mit Informationstechnologien alles machen kann. Egal ob Webservertechniken, dynamische Internetseiten, Vogelkästen mit optimiertem Raumklima auf einem Tablet erstellen und auf dem 3D Drucker ausdrucken oder unsere neue Wetterstation für eine verlässliche Wettervorhersage live vom Schulgelände in unsere Homepage integrieren: Oft ist die Informatik dahinter sehr theoretisch, aber diese Projekte sollen zeigen, was Informatik in der Praxis dann wirklich leistet“ so Informatiklehrer und Projektbetreuer Hendrik Büdding. Solche Projekte wecken das Interesse an der Informatik und manche Schülergruppe hat dadurch schon an entsprechenden Wettbewerben erfolgreich teilgenommen, so z.B. im letzten Jahr am Kick Wettbewerb der Stadtwerke Münster (3.Platz).

Das Weibchen heißt in diesem Jahr Marlene und für das Männchen wird noch ein Name gesucht! Liebe Schülerinnen und Schüler, mailt uns Eure Vorschläge. Natürlich könnt Ihr uns auch Bilder etc. von interessanten Situationen im Vogelkasten mailen, wenn sie noch nicht im Nistkastentagebuch stehen. Jeder Tag ist bis zum Ausfliegen der Jungmeisen aus dem Nistkasten in den kommenden Wochen spannend.

Interessierte Schüler/-innen aus der Mittel- und Oberstufe entwickeln die Homepage der Nistkastenkamera und Wetterstation nun weiter und werden in den kommenden Wochen noch neue Ideen realisieren. Sie freuen sich, wenn die Projekte auf großes Interesse stoßen und hoffen auch auf finanzielle Unterstützung für weitere Projektideen. Spenden werden vom Förderverein des Annette-Gymnasiums gerne entgegengenommen. - 4-2016

http://projekte.annette-gymnasium.de/informatik/Bird-Cam/

 

 

Außergewöhnlicher Erfolg bei Mathematik-Olympiade

Im September waren fast 500 Schüler münsterischer Gymnasien bei der bundesweiten Mathematik-Olympiade auf Stadtebene gestartet. Von den insgesamt 16.000 Wettbewerbsteilnehmer/innen aus Nordrhein-Westfalen durften die 350 besten Schüler/innen in Dortmund zum Wettbewerb auf Landesebene antreten.

Stellt allein die Teilnahme am Wettbewerb auf Landesebene schon eine tolle Leistung dar, so wurden vier Münsteraner Schüler/innen am Donnerstag bei der Vorstellung der Sieger im Hittorf-Gymnasium besonders ausgezeichnet. Als bester Teilnehmer aus Münster belegt Nikolai Jenki aus dem sechsten Jahrgang unserer Schule einen zweiten Platz. Er darf nun die Stadt Münster und unsere Schule bei der Bundesrunde vertreten, die dieses Jahr vom Land Thüringen ausgerichtet wird und vom 12. bis 15. Juni in Jena stattfindet.

Wir gratulieren herzlich zu diesem außergewöhnlichen Erfolg und drücken ganz fest die Daumen. - 3-3016

 

 

Schülerprojekt des Annette-Gymnasiums wird zur Basis für Lehrerfortbildungen

Atmen Tomaten? Warum sind Braunbären kleiner als Eisbären? Warum leiten wässrige Lösungen den elektrischen Strom – all das wollten die Schülerinnen und Schüler der Biochemie-Differenzierungskurse des Annette-von-Droste-Hülshoff Gymnasiums vor einem Jahr genauer wissen. Meist sind es die alltäglichen naturwissenschaftlichen Phänomene, die die Schülerinnen und Schüler für den mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Unterricht begeistern. Andererseits wissen unsere Schüler/innen natürlich auch, dass digitale Werkzeuge (wie z.B. ein Taschenrechner) auch für experimentelle Untersuchungen neue Möglichkeiten und Perspektiven eröffnen und baten daher die Rütgers-Stiftung um die Förderung ihres Projektes.

Als dann im Jahr 2015 das Projekt mit 10.000 € großzügig gefördert wurde, nahm das neue Projekt unter dem Namen T&T (Taschenrechner und Tomaten) endgültig Gestalt an.

Ein Jahr später ist neben der Rüttgers-Stiftung das an der Universität Duisburg-Essen verankerte Lehrerfortbildungsprojekt T³ (Teachers Teaching with Technology) ebenso am Projekt beteiligt wie das nationalen Excellence-Schulnetzwerk MINT-EC und große Teile der mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Lehrer/innen unserer Schule.

Um Kolleg/innen anderer Schulen das innerhalb des Projektes erworbene Wissen und die enormen Möglichkeiten der digitalen Messwerterfassung mit einem grafikfähigen Taschenrechner weitergeben zu können, wurde mit dem Lehrerfortbildungprojekt der Universität Essen-Duisburg nun sogar ein sogenannter "T³-Cluster" im MINT-EC gegründet.

Den Auftakt der Arbeit innerhalb des Clusters bildete am vergangenen Montag eine Lehrerfortbildung zum Thema „Messwerterfassung über graphikfähige Taschenrechner (GTR) in den Naturwissenschaften“ am Annette-Gymnasium.

Mehr als 60 Kolleginnen und Kollegen von MINT-EC Schulen aus Nordrhein-Westfahlen setzten sich an diesem Tag nach einem Vortrag zum Thema „Messwerterfassung – eine Garantie für besseren naturwissenschaftlichen Unterricht?!“ in verschiedenen Workshops mit Möglichkeiten zur Messwerterfassung auseinander.

Dabei standen neue Unterrichtsansätze und das Vorstellen vielfältiger Unterrichtserfahrungen im Mittelpunkt der Fortbildungsveranstaltung, die von den Kolleg/innen nun in viele andere Schulen in NRW getragen werden sollen.

Unser Dank geht an T³, vertreten durch Frau Prof. Dr. Barz, MINT-EC, vertreten durch Frau Dr. Sarantidou und Frau Gathen, die Rütgers-Stiftung, vertreten durch Herrn Gorski, das Bildungswerk der Nordrheinwestfälischen Wirtschaft und die Fachdezernentin für Physik Frau Klee, die uns nicht nur bei der Finanzierung des Projekts und der Veranstaltung tatkräftig unterstützt haben. - 3-2016

 

 

Vier Teams traten an, vier Teams standen auf dem Treppchen

Mit dieser äußerst beeindruckenden Bilanz feierten die Forscherteams den bisher größten Erfolg des Annette-Gymnasiums beim Regionalwettbewerb "Jugend forscht". Drei Teams aus dem Q2-Projektkurs von Herrn Mallach und Herrn Deittert sowie Egor Skryabin, der eine tolle Facharbeit im Fach Chemie (Herr Spieker) in Kooperation mit dem Projektkurs weiter vertieft hatte, waren am letzten Freitag in der Stadthalle Hiltrup angetreten und hatten sich dem fachkundigen Urteil der Jury, bestehend aus Wissenschaftlern der Universität, Fachdezernenten der Bezirksregierung und Vertretern der Wirtschaft, gestellt.

Als das Ergebnis verkündet wurde, gab es große Augen bei den Teilnehmer/innen unserer Schule. In allen Bereichen (Technik, Biologie, Physik), in denen Jungforscher/innen des Annette-Gymnasiums angetreten waren, belegten sie den vordersten Platz.

Wir freuen uns sehr über die tolle Leistung unserer Schülerinnen und Schüler, drücken  Leopold, Nick und Egor für den Landeswettbewerb in Leverkusen (14. bis 16.3.) ganz fest die Daumen und sind gespannt, ob unserer Schülerinnen aus der Q1 im nächsten Jahr an diesen Erfolg anknüpfen können.

Die Preisträger und ihre Arbeiten finden Sie hier ...

Leopold Alexander Haunschild, Nick Sidney Lemberger, die in ihrem Projekt einen Scanner konstruierten, mit dem man Schallwellen im dreidimensionalen Raum automatisiert sichtbar machen kann.

Erster Platz im Bereich Technik, Teilnahme am Landeswettbewerb in Leverkusen

Egor Skryabin, der mit Hilfe von CRISPR/Cas9 molekulare Werkzeuge (Endonucleasen) zur gezielten Veränderung des Mpr3-Gens herstellte und deren Funktion nachwies.

Bestes interdisziplinäres Projekt, Teilnahme am Landeswettbewerb in Leverkusen, Sonderpreis des Allwetterzoos

Miles Al-Mehdawi, Paul Ventker, Jassin, Awad, die ebenfalls mit CRISPR/Cas9 arbeiteten und das System optimierten.

Zweiter Platz im Bereich Biologie, Sonderpreis der IHK – erster Platz unbesetzt

Can Beslendi, Rebecca Pelke, die die Brechung von Schall sichtbar machten.

Dritter Platz im Bereich Physik – erster und zweiter Platz unbesetzt


P.S.: Die vollständigen Wettbewerbsarbeiten sowie auch weitere Informationen zum Ko

Gtesiegel Individuelle Frderung MINT-EC-Schule zur Frderung von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik
Europaschule zur Frderung interkultureller und innovativer Lernprozesse CertiLingua - Exzellenzlabel fr mehrsprachige, europische und internationale Kompetenzen
Sonstiges

Le ciel attendra - französisches Kino reloadedAbschied von den argentinischen Austauschüler/innenExkursion ins Museum für Lackkunst - 2.500 Jahre chinesische Kulturgeschichte Zukunftsschulnetzwerk Digital Science feierlich eröffnetAnnette-Schüler/innen beim Filmforum im Franz-Hitze-Haus"Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor"Gegen Halbwissen und Projektionen – Dr. Rainer Stach stellt Kafka vorChinesisch studieren?Generalvikar und Kirchenhistoriker zu Gast in der FachkonferenzSoWi-Kurs besucht Oberverwaltungsgericht MünsterGroßer Erfolg beim Bundes- und Landeswettbewerb „Philosophischer Essay 2016"

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Termine

Di, 21. 03. 2017 - Mo, 27. 03. 2017

Ausstellung "100% - Menschenwürde" - Aulayfoyer

in Kooperation mit Deutsch-Kursen für junge Geflüchtete der Werkstatt für Kultur und Bildung

Do, 23. 03. 2017 19:00

EF: Elterninformationsabend "Wahlen zur Qualifikationsphase"

So, 26. 03. 2017

bis 01.04.2017, Kl. 6a, Austausch mit Rouen (Annette-Schüler/-innen in Frankreich)

Do, 30. 03. 2017

Talentwettbewerb

Do, 30. 03. 2017

Jgst. 9, Projekttag Villa ten Hompel

Fr, 31. 03. 2017

bis 07.04.2017, EF: Austausch Bilbao, Annette-Schüler/-innen in Bilbao)

Sa, 01. 04. 2017

Open MINT Masters-Roboterwettbewerb, Aula

Mo, 03. 04. 2017

07. 04. 2017, Jgst. 8: Berufsfelderkundungen

Mo, 03. 04. 2017

bis 05.04.2017, Jgst. 9, Exkursion Latein nach Trier

Mo, 03. 04. 2017

vormittags, Jgst. 5,6 und 9: Medienpädagogische Informationsveranstaltungen

Di, 04. 04. 2017

Jgst. 9, Projekttag Villa ten Hompel

Do, 06. 04. 2017

Jgst. 9: Projekttag Villa ten Hompel

Fr, 07. 04. 2017

Quartalsende Jgst. 5-Q2

Fr, 07. 04. 2017

Q2: letzter Unterrichtstag, Bekanntgabe der Beschlüsse des ZAA

Fr, 07. 04. 2017

Jgst. 5 - 7 Wandertag

(kurzfristige Änderungen vorbehalten)

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