Mathematik-Informatik-Naturwissenschaft

Auf dieser Seite erhalten Sie einen Überblick über eine Reihe der unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Projekte und Aktionen, die im Verlauf dieses und des letzten Schuljahres in diesem Bereich an unserer Schule durchgeführt wurden oder mit Beteiligung unserer Schule stattgefunden haben. Weitergehende Informationen zum Schwerpunkt Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften am Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium finden Sie unter MINT-EC.

 

 

Auszeichnung beim Deutschen Gründer Preis für Schüler in Westfalen-Lippe

Vom 2. Januar bis zum 9. Mai 2018 nahmen Hendrik Garmann, Luca Steingaß, Paris Saliveros und Justus Heimann (Jahrgangsstufe 9) mit Unterstützung von Herrn Büdding und SCM-Concept erfolgreich am Deutschen Gründerpreis für Schüler teil. Der Deutsche Gründerpreis für Schüler (DGPS) ist das bundesweit größte Existenzgründer-Planspiel für Jugendliche. In diesem Jahr beteiligten sich mehr als 2000 Teilnehmer deutschlandweit am Wettbewerb.

Die Teams aus Schülern ab Klasse 9 von allgemein- und berufsbildenden Schulen verwandelten in dem internetbasierten Wettbewerb ihre Ideen in fiktive Unternehmenskonzepte inklusive Businessplan und Marketingstrategie.

„Der Gründerpreis zeichnet sich besonders durch die Praxisnähe aus. Hier werden betriebswirtschaftliche Kompetenzen vermittelt, die die Schüler im späteren Berufsleben bestens nutzen können“, betont Herr Büdding.

Dabei müssen insgesamt 9 Aufgaben vom Aufstellen einer Unternehmensvision, über eine Marktanalyse bis hin zum Erstellen eines kompletten Businessplans bearbeitet werden. Das Team entwickelte durch zeitintensive, selbstständige Arbeit und eine außergewöhnliche Kooperationsfähigkeit im Team "GoTue" ein innovatives Flug- und Reiseportal, bei dem der Kunde zu neuen Reisezielen inspiriert werden soll, welche sehr kostengünstig zu erreichen sind.

Durch die Teilnahme an diesem Wettbewerb und den Erfahrungsaustausch mit SCM-Concept und Herrn Büdding bezüglich Unternehmensgründung und -führung haben die 4 Schüler viele neue Impulse, besonders im Bereich der Optimierung von Unternehmensgründung, -prozessen im New-Economy-Sektor, sowie ökologischer und sozialer Verantwortung aus der unternehmerischen Perspektive erhalten.

Um beim Deutschen Gründerpreis für Schüler mitzumachen, braucht es ein hohes Engagement sowohl von den Schülern als auch von der Schule. Das außergewöhnliche Engagement des virtuellen Unternehmens "GoTue GmbH & Co. KG" wurde von der Jury mit der Verleihung des 17. Platz in Westfalen-Lippe gewürdigt.

Das Preisgeld soll für die Weiterentwicklung der digitalen Bildung an unserer Schule verwendet werden.

Auch im nächsten Jahr findet der Gründerpreis für Schüler wieder statt. - 8-2018

 

 

Ehrung besonderer Leistungen im Fach Informatik

Im Rahmen der Abiturfeierlichkeiten wurden Mitglieder des Informatik-Kurses durch die Gesellschaft der Informatik (GI) geehrt.

Auf Grund ihrer umfangreichen Arbeiten außerhalb des Unterrichts an innovativen Projekten aus den Bereichen E-Mobilität, Luft- und Raumfahrt, Microcontrollersteuerungen und der Visualisierung von 3D-Modellen wurden die fünf Schüler/innen mit einer Urkunde, einem Buchpreis und eine kostenlose Mitgliedschaft in der Gesellschaft der Informatik gewürdigt.

Geehrt wurden die Schüler/innen:
Erik Päßler, Marie Salomon, Tabea Cosima Mittmann, Steffen Ransiek, Christoph Dumstorf

Wir gratulieren auch dem Fachlehrer Herrn Hendrik Büdding und der gesamten Fachschaft Informatik. - 8-2018

 

 

Annette-Abiturientinnen erhalten den Sonderpreis für Bioanalytik im CeNTech

Rieke Salomon und Maryse Schmidt erhielten für ihre Arbeit aus dem MINT-Projektkurs, in dem sie sich über ein Jahr mit der Problematik der zunehmenden Knollenblätterpilzvergiftung von Migranten und mit möglichen neuen Wegen der Diagnostik beschäftigten, den diesjährigen Sonderpreis für Bioanalytik.

In seiner Laudation hob Herr Dr. Weltering (Geschäftsführer der Gesellschaft für Bioanalytik) die beeindruckende Leistung der beiden Annetteschülerinnen deutlich heraus, die in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Lebensmittelchemie der WWU und dem Leberzentrum des UKM durch eine geschickte Kombination von Hochleistungsanalytik  (HPLC und Massenspektrometrie) die Tür für ein neues diagnostisches Fenster zur Behandlung von betroffenen Patienten weit aufgestoßen haben.

Insbesondere die systematische Planung, konsequente Umsetzung und an wissenschaftlichen Standards orientierte Dokumentation des Forschungsvorhabens beeindruckte die Gesellschaft für Bioanalytik. Daher ist auch nicht verwunderlich, dass die Arbeit der beiden Annette-Schülerinnen mittlerweile auch das Interesse der deutschen Gesellschaft für Mykologie geweckt hat. Man darf also noch gespannt sein. - 7-2018

 

 

Mit dem VDI in die digitale Zukunft

Vielfach bislang unbemerkt, begleitet der VDI Münsterländer Bezirksverein den MINT-Bereich des Annette-Gymnasiums seit drei Jahren auf seinem Weg in die digitale Zukunft. Hierbei arbeiten die Schule und der Ingenieursverband auf Augenhöhe und Hand in Hand auf den Feldern Berufs- und Studienberatung sowie der schulischen Konzept- und Projektentwicklung.

Sichtbare Zeichen dieser beiderseits sehr gewinnbringenden Kooperation sind die Ausrichtung des Marktes der Möglichkeiten durch die Schülerinnen und Schüler der MINT-Fachschaften und des MINT-Projektkurses im Rahmen der Jahrestagung des VDI 2017, sowie die Vorstellung des VDI auf dem Open-Mind-Masters Roboter-Wettbewerb im März dieses Jahres.

Auch konkrete Themen der Berufs- und Studienberatung rücken zunehmend in den Fokus, z.B. im Rahmen der Abschlussseminare der vergangenen MINT-Projektkurse, in denen Vertreter des VDI anwesend waren und den Schülerinnen und Schülern als Ansprechpartnern zu Seite standen.

Darüber hinaus förderten die münsteraner Ingenieure in den letzten Jahren die Sachmittelausstattung der drei MINT-Fachschaften Informatik, Physik und Chemie im Bereich der digitalen Messwerterfassung und Digitalisierung mit mittlerweile über € 6000,-.

Am gestrigen Tag konnte sich das Annette-Gymnasium erneut freuen, denn Herr Franke, Leiter des Arbeitskreis Jugend und Technik des VDI Münsterländer BV, übergab offiziell eine Phalanx neuer Bluetooth-Adapter und Messgeräte an die Schule. Mit den neuen Geräten ist durch die parallel verlaufende Arbeit im Zukunftsschulnetzwerk DIGITAL-Science und unterstützt durch die CITEQ nun möglich, über eigene Handys, unsere Schulcomputer und eigene Tabletts direkt Messdaten aus Laborexperimenten zu übertragen und digital auszuwerten. Zentraler Softwarebaustein waren hier die kostenlose App Graphical Analysis und das Programm Logger Pro, das nun nicht nur dem Annette, sondern allen iServe-Schulen zur Verfügung steht.
Moderne Unterrichtsideen, technische Ausstattung, nötige Software und auch die eigene Infrastruktur der Schülerinnen und Schüler passen also zusammen und können ohne Administrationsaufwand für die Lehrerinnen und Lehrer voll genutzt werden. Ein echter Quantensprung für den Experimentalunterricht am Annette, der uns im MINT-Bereich erheblich unabhängiger von der städtischerseits eher begrenzten Ausstattung mit schuleigener IT machen könnte und für den wir allen Beteiligten sehr dankbar sind. - 6-2018

 

 

„Er ist ein Mathematiker und also hartnäckig.“ (Goethe)

Ob Mathelehrerin Henrike Quest wohl diesen Satz im Sinn hatte, als sie „ihre“ erfolgreichen Schülerinnen und Schüler auszeichnete, die am diesjährigen Känguru-Wettbewerb teilgenommen hatten? Als „hartnäckig“ hatten sich jedenfalls alle erwiesen, die in diesem Jahr Preise gewonnen haben: Erik Normann (6b), Ilja Chirkov (6d),  Nikolai Jenki (8b) und Nicolas-Bennet Friedmann – sie alle gewannen erste Preise, stehen hier auch stellvertretend für alle, die ebenfalls sehr gute Platzierungen errangen und die aus den Händen von Schulleiterin Anette Kettelhoit ihre Urkunden und wertvolle Sachpreise entgegennehmen durften.

6 Millionen Teilnehmer in mehr als 70 Ländern an einem Klausurwettbewerb, die in selbstständiger Arbeit an herausfordernden Aufgaben arbeiten und Freude an Mathematik besitzen, das ist das „Känguru der Mathematik“, wusste die Schulleiterin zu berichten. Für die Organisation und Durchführung dankte sie Henrike Quest sehr herzlich.

Das Annette-Gymnasium hat seit 2003, als sich 99 Schülerinnen und Schüler beteiligten, die Zahl der „hartnäckigen“ Mathe-Asse kontinuierlich steigern können und gehört inzwischen – in diesem Jahr mit 355 Teilnehmer/innen - deutschlandweit zu den teilnehmerstärksten Schulen. So galt der Dank allen unterstützenden Kolleginnen und Kollegen und der Fachschaft Mathematik insgesamt, die ihre Schülerinnen und Schüler Schuljahr für Schuljahr so stark für mathematisches Denken und Arbeiten motivieren kann. - 6-2018

 

 

Strahlende Gewinner vom Annette-von-Droste-Hülshoff Gymnasium!

Vom Marionetten-Theater über Digitalisierung bis hin zu Mikroplastik in den Rieselfeldern: Die Projekte, mit denen sich 19 Schulen aus Münster für den „Kick-Förderpreis“ der Stadtwerke beworben haben, sind genauso bunt gemischt wie die teilnehmenden Schulen und Schüler. Durchgesetzt haben sich zwei Schüler-Projekte und den „Kick-Förderpreis“ 2018 gewonnen:

Einen der beiden Förderpreise gewannen Hannes Gödde, Peter Krefeld und Michel Boeing aus dem Abiturjahrgang unserer Schule mit ihrem Projekt "Vergleich analytischer Methoden zur Darstellung signifikanter Gefahrstoffe im Bremsabrieb im Straßenverkehr Münsters mittels µXRF" und belegten damit Platz 1 in der Kategorie „Naturwissenschaft und Umwelt".

Schlechte Luft in den Innenstädten steht momentan im Zentrum der medialen Aufmerksamkeit. Neben Stickoxiden und Kohlendioxid ist dabei auch Feinstaub ein Thema. Unser Schüler haben nachgemessen: Wie viel Feinstaub emittiert eigentlich der Bremsabrieb eines Fahrzeugs? Dafür nahmen sie Proben in Münsters Straßenverkehr und wiesen nach, dass die Bremsen einen gesundheitsgefährdenden Anteil an Feinstaub in die Luft abgeben. Dafür erhileten die Kick-Sieger ein Preisgeld von 1000 Euro.

 

Platz 2 in dieser Kategorie belegten mit Christoph Dumstorf und Lars Zeggelaar ebenfalls Schüler unserer Schule mit ihrer Arbeit zum Thema "Gibt es Mikroplastik in den Rieselfeldern?".

Wir gratulieren den Schülern und ihren betreuenden Lehrern Herrn Büdding, Herrn Deittert und Herrn Spieker ganz herzlich zu ihrem Erfolg und möchten in diesem Zusammenhang alle interessierten Schüler/innen des Annette-Gymnasiums auf die Projekte des MINT-EC im kommenden Halbjahr hinweisen. - 6-2018

 

 

 

Open MINT Masters 2018

Der Wettbewerb zur MINT Förderung von interessierten Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 bis 12

Am Samstag fand der MINT-Roboter-Wettbewerb "Open MINT Masters" zum vierten Mal statt. Er wird von vielen ehrenamtlichen Mitgliedern des IT-Projekts Münster in Zusammenarbeit mit dem Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium und dem Gymnasium Wolbeck für das gesamte Münsterland veranstaltet, um interessierte und motivierte Schülerinnen und Schüler in den naturwissenschaftlichen Fächern zu fördern.
Neben einigen innovativen Aufgaben, wie der Bau eines im 3D-Drucker erstellten Solarautos, einem Roboter-Elfmeterschießen, passend zur diesjährigen Fußball WM, und Vorführungen der von den Teams erstellten Making-of-Videos, die ihre Vorbereitungsarbeit vorstellten, gab es auch einige Klassiker. So konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Roboter durch einen Hindernis-Parcour via Fernsteuerung lenken oder sie so programmieren, dass sie selbstständig eine Parklücke finden und in diese einparken.
Es traten sieben Teams von vier münsteraner Schulen an, die die vier Basisaufgaben mit Robotern und zwei Bonusaufgaben mit 3D-Drucker und Teamvideo meisterten.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten viel Spaß beim kreativen Lösen der Aufgaben und tüftelten den ganzen Tag hoch motiviert an ihren Robotern. Sie durften der Jury ihre Roboter und deren Programmierung präsentieren und erklären. „Es gab viele interessante und kreative Lösungen der Aufgaben, aber natürlich im Vorfeld auch viele Probleme, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ihren Teams gemeinsam gemeistert haben“, sagt Julia Aldehoff, Lehrerin für Physik, Mathematik und Informatik am Gymnasium Wolbeck.

„Ziel unseres Wettbewerbs ist es Mädchen und Jungen für MINT-Fächer zu begeistern und ihnen zu zeigen, wie spannend und vielfältig die Fächer und späteren Berufe in diesem Bereich sein können“ so Hendrik Büdding, Lehrer für Informatik und Sozialwissenschaften am Annette-Gymnasium und Leiter des Wettbewerbs.

„Ohne unsere engagierten Helferinnen und Helfer vom IT-Projekt, Lukas Bröring, Jonas Becker, Leonard Sondermann, Felix Ulonska, Karsten Hannig, Mathias Reese, Anna Grigoran und Kilian Schroer, wären solche Veranstaltungen gar nicht durchführbar.“

Ebenso danken wir der Unterstützung durch die Sparkasse Münsterland Ost, Brillux, dem VDI und dem Förderverein des Annette-Gymnasiums.

Gesamtgewinner waren das Team „die 7er“ vom Gymnasium Wolbeck, die Paulinum Starters belegten den 2. Platz und den 3. Platz erlangte das Team WHY JOSI - ebenfalls vom Gymnasium Wolbeck.

In der Kategorie Video: „Maker in action“ gewann das Team TroGarZol vom Annette-Gymnasium und in der Kategorie „Solarauto“ das Team WHY JOSI vom Gymnasium Wolbeck. - 4-2018

 

 

121 Schülerinnen und Schüler nehmen begeistert am Informatik-Wettbewerb teil

Am jährlich stattfindenden bundesweiten Informatik-Biber-Wettbewerb haben im November 2017 121 Schülerinnen und Schüler unserer Schule erfolgreich teilgenommen. Die Teilnahme der Schülerinnen und Schüler wurde auch in diesem Jahr wieder von A. Griegoran, S. Bielefeld und H. Büdding (Fachschaft Informatik) organisiert und begleitet. Die Fachschaft möchte mit der Teilnahme am Wettbewerb das Fach Informatik mit seinen Inhalten präsent machen, den Spaß an diesem Fach wecken und Schüler/innen motivieren, sich mit informatischen Themen aus der Alltags- und Berufswelt zu beschäftigen.
Nun nahmen stellvertretend einige Schüler/innen ihre Urkunden und Preise von unserer stellvertretenden Schulleiterin Frau Dr. Bourger entgegen.

Insgesamt nahmen Schülerinnen und Schüler aus 6 Jahrgangsstufen teil. Von den insgesamt 121 erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern von der siebten Jahrgangsstufe bis zur Q2 erreichten 3 Schülerinnen und Schüler den zweiten Platz und 3 Schülerinnen und Schüler sogar einen ersten Platz.

Wir freuen uns insbesondere mit ...

1. Platz Emilia Berger 7e
2. Platz Fiene Drees 8d
2. Platz Alina Wöstmann 8d
2. Platz Nikolai Jenki 8b
1. Platz Jari Luca Polm Q2 / 12
1. Platz Leo Johannes Konen Q2 / 12

... und gratulieren all unseren Teilnehmer/innen zu ihren tollen Leistungen! - 4-2018

 

 

Spring! - Erfolge auch beim Landeswettbewerb "jugend forscht"

Spring! Unter diesem Motto stand der diesjährige Landeswettbewerb jugend forscht in Leverkusen, der traditionell von der Firma BAYER als Patenfirma ausgerichtet wurde und für den sich in diesem Jahr sogar zwei Teams unseres MINT-Projektkurses in den Fachbereichen Chemie und Biologie qualifiziert hatten. Auf der dreitägigen Veranstaltung stellten unsere Jungforscher Peter Dumstorf, Ngân-Ha Stella Lê und Lars Zeggelaar die Ergebnisse ihrer Arbeit der mit Vertretern aus Forschung, Wirtschaft und Politik hochkarätig besetzten Jury und auch der weiteren Öffentlichkeit vor.

In einem tollen Rahmenprogramm lernten die drei nebenbei auch das Leben und Arbeiten in einem Weltkonzern durch direkten Kontakt mit Forschern und Topmanagern kennen, durften in der VIP-Lounge der Werksarena speisen und in einer Privatführung die Atmosphäre eines Bundesligastadions erleben.

Gemeinsam mit ihren Eltern und ihren Lehrern und Mentoren Herrn Spieker und Herrn Deittert, die in der Feierstunde kräftig die Daumen drückten, wurde es am Ende der drei Tage spannend. In der stilvoll ausgerichteten Siegerehrung warteten alle Jufo-Teams auf das Urteil der Jury. Nach einleitenden Grußworten leitete Landeswettbewerbsleiter Dr. Carsten Penz durch die Veranstaltung, auf der sich unsere Schule über zwei herausragende Ehrungen freuen konnte.

Mit einem beeindruckenden dritten Platz wurde Ngân-Ha Stella Lê im Fachbereich Biologie für ihre Grundlagenarbeit zur Epilepsie geehrt, die sie in Kooperation mit dem Arbeitskreis um Professor Gorji (Epilepsieforschung) im vergangenen Jahr angefertigt hatte. Stella hat die Einflüsse verschiedener Ionenkonzentrationen im Liquor auf die Aktivität eines bestimmten Bereiches des Hippocampus untersucht. In diesem Bereich laufen sehr zentrale Prozesse der Gedächtnisbildung ab. Der Hippocampus ist auf pathologischer Seite nicht nur für Migräne und Epilepsie zentral, sondern er spielt auch eine entscheidende Rolle bei demenziellen Erkrankungen.

Auch wenn Lars und Christoph diesmal nicht ganz oben auf dem Treppchen standen, zeigten sich Jury und weitere Öffentlichkeit doch von der Arbeit, die mit der Mikroplastikbelastung der Rieselfelder ein hochaktuelles Thema fokussierte, beeindruckt.

Aber auch unsere MINT-Lehrer standen einmal ganz oben auf dem Treppchen: Für sein „herausragendes Engagement, den großartigen Einsatz und die vorbildliche Betreuung von Jungforscherinnen und Jungforschern“ wurde Herr Deittert mit dem diesjährigen Lehrer-Sonderpreis der Jugend-forscht-Jury geehrt und aus diesem Anlass als Ehrengast zum Bundesfinale des Jugend-forscht Wettbewerbs nach Darmstadt eingeladen.

Gemeinsam mit Herrn Spieker und Herrn Dr. Penz freuten sich alle drei aktiven und ehemaligen Annette-Lehrer im Rahmen des abschließenden Empfangs über diese große Auszeichnung.

Herzliche Glückwünsche an Ngân-Ha Stella Lê und Herrn Deittert! - 4-2018

 

 

MINTLab auf der Burg Vischering

Nach zwei Jahren Vorbereitung und diversen Planungs- und Vorbereitungstreffen war es am 20. März endlich soweit: Die erste Gruppe von 10 Schülerinnen und Schülern unserer EF konnte gemeinsam mit unseren niederländischen Partnern vom Gerrit Komrij College einen Forschungs- und Experimentaltag auf der Burg Vischering verbringen. Begleitet wurden sie hierbei von Frau Krauß, die dieses Projekt maßgeblich organisiert und Herrn Deittert, der sie unterstützt und unseren MINT-Bereich koordiniert.

Nach einer einführenden Burgführung, die spontan auf Niederländisch gehalten wurde, arbeiteten gemischte Teams aus beiden Schulen in zwei Blöcken an naturwissenschaftlichen Fragen und Phänomenen.
Im Vormittagsbereich ging es um das Themenfeld der nachhaltigen Energiebereitstellung und effektiven Wandlung. Das Spektrum reichte vom historischen Sterlingmotor über Wind- und Solartechnologie bis hin zu hochmodernen Grätzelzellen. Auch diese konnten die Forscherteams sogar selber herstellen und austesten.

Nach und nach verloren die vom Organisationsteam geschickt gemischten Teams ihre Sprachbarrieren, und es war für das deutsch-niederländische Lehrerteam eine wahre Freude zu erleben, wie sich innerhalb der einzelnen Arbeitsgruppen Kommunikationskulturen entwickelten. Schnell wurde von Niederländisch und Deutsch zu Englisch gewechselt, wenn die Themen und Fachfragen zu komplex wurden. Es war ein klein bisschen wie in den MINT-Arbeitsgruppen von Hochschulen, in denen Englisch in aller Regel nicht nur Wissenschafts-, sondern auch Arbeitssprache ist.

Als am Nachmittag dann die Herstellung eines eigenen Kosmetikproduktes zur Aufgabe wurden, hatten sich schon erste Freundschaften entwickelt und nicht nur durch die exotischen Geruchskreationen, die so machen Lachflash auslösten, baute sich eine Stimmung auf, die - wenn auch im ganz Kleinen - ein sehr deutliches Zeichen für einen Baustein gelungener Völkerver-ständigung war.

Den Tag auf Vischering werden die Jugendlichen sicherlich nicht so schnell vergessen und vielleicht haben wir auf der kommenden WM den einen oder anderen Niederländer hinzugewonnen, der nicht nur traurig ist, sondern sich auch ein ganz klein bisschen mit der hoffentlich erfolgreichen Mannschaft seiner neuen deutschen Freunde freuen kann.

Eindeutig traurig war, dass wir nicht zwei Tage bleiben konnten. Aber in der Gewissheit neue Freunde gewonnen zu haben verabschiedeten sich die Gruppen am späten Nachmittag voneinander. Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen in den Niederlanden im Juni! - 3-2018

 

 

Wie beeinflusst Humangenetik unseren Alltag?

Mit dieser Frage setzte sich die Jahrestagung der Gesellschaft für Humangenetik in der Halle Münsterland auseinander, in deren Rahmen Annetteschülerinnen und -schüler aus der Q1 erste Luft in einem wissenschaftlichen Kongress schnuppern durften. Nach der Einführung von Professor Dr. Wienacker wurde in fünf Fachvorträgen von Kinderwunschberatung bis hin zu hochaktuellen Fragen und Herausforderungen der Humangenetik zur Themen wie CRISPR/Cas9 ein hervorragender Überblick zum gesamten Themenfeld gegeben.

Viele Praxisbeispiele, zu denen auch eine nachgestellte Beratung bei unerfülltem Kinderwunsch gehörte, ließ die im Detail hochkomplexe Thematik greifbar werden. Spannend war, dass auch immer wieder Unterrichtsinhalte aus dem Genetik-Halbjahr in den Vorträgen auftauchten.

So zeigten sich die Schülerinnen und Schüler aus den Biologiekursen von Herrn Deittert und Herrn Bremer sowohl von der Art und Qualität der Vorträge als auch vom Umfeld eines wissenschaftlichen Kongresses sehr beeindruckt. - 3-2018

 

 

Nachwuchsforscher des MINT-Projektkurses stellen Ergebnisse an der TU-Berlin vor

von Peter, Krefeld, Hannes Gödde und Michel Böing

Zwei Tage nach Berlin und dabei  führenden Wissenschaftlern beim Alltagsgeschäft über die Schulter schauen, das hört sich toll an und stellte für uns den Höhepunkt nach Erstellen unserer Projektkursarbeit „Vergleich analytischer Methoden zur Darstellung signifikanter Gefahrstoffe im Bremsabrieb Münsters mittels µXRF und TXRF“ im Rahmen des MINT-Projektkurses dar.

Die Möglichkeit, auf dem 2. Symposium für Ultrafeine Partikel in der Außenluft und in Innenräumen der TU-Berlin und des Bundesumweltamtes unserer Ergebnisse vorzustellen, erschloss sich für uns jedoch auch nicht komplett aus dem Nichts. Schon 2017 begannen wir Kontakt zu einem Produktmanager und Wissenschaftler der Firma Grimm aufzunehmen, um Zugang zu Studienwerten für unsere Arbeit zu bekommen. Aufgrund der hohen Kongruenz des Arbeitsgebietes der Firma, dem Forschungsbereich Dr. Friedhelm Schneiders sowie unserer Thematik, kam die Idee auf sich in persona kennenzulernen. Das Symposium der TU Berlin und des Umweltbundesamtes thematisiert die Auswirkungen von Feinstaub sowie Messtechniken in diesem Bereich, und  da auch Herr Dr. Friedhelm Schneider auf der Liste der Referenten stand, war dies die optimale Gelegenheit.

Auch wenn wir durch die Terminierung der Vorabiklausuren erst verspätet zur Tagung erscheinen konnten, bekamen wir interessante Vorträge zu hören und konnten einen Eindruck der Arbeit als anerkannter Wissenschaftler gewinnen.  Dabei drehten sich die Vorträge und darauffolgenden Diskussionen zunächst um die Relation der Toxikologie und der Epidemiologie im Bereich der Forschung an Feinstaubbelastungen. Danach wurde die Emission schädlicher Aerosole und Gase durch den aufsteigenden Trend des  3D- Druckers in Innenräumen sowie die Ultrafeinstaubbelastung durch den Flugverkehr fokussiert, bei dem sogar unsere Kenntnisse aus dem Themenkomplex des Leistungskurses Chemie eine Rolle spielten.  Auch wir hatten mit einem wissenschaftlichen Poster die Möglichkeit selbst zur Diskussion beizutragen. Zuletzt widmeten sich die Teilnehmer des Symposiums der Fragestellung wie mit Daten und Forschung in diesem Bereich generell umgegangen werden muss und sollte.

Insgesamt konnten wir als Schülergruppe einen großen Einblick in aktuelle wissenschaftliche Diskussionen und die Arbeit dahinter gewinnen. So wurde uns die Aktualität der Thematik noch stärker bewusst, als uns bewusst wurde, dass Schlagzeilen wie „Urteil des Bundesverwaltungsgerichts – Städte können Fahrverbote verhängen“ (Spiegel Online, 27.02.2018 12:12 Uhr) genau auf die Untersuchung verschiedener Messtechniken und Forschung im Bereich ultrafeiner Partikel beruhten.  Des Weiteren konnten wir, während wir selbst unsere Kenntnisse in diesem Bereich bereicherten, feststellen, dass die Darstellung von Ergebnissen und deren Umgang nach außen mehr als eine relevante Rolle in den politischen  Konsequenzen besitzt. Deutlich erkennbar war dies auch an der Anwesenheit internationaler Teilnehmer, die sogar noch länger als wir aus Schweden, England oder sogar China anreisten.

Für uns war es auf jeden Fall eine einmalige Möglichkeit viele Kontakte zu knüpfen, die Strukturen der wissenschaftlichen Methoden kennenzulernen, Diskussionen über alltägliche und öffentlich kontroverse aktuelle Probleme der Umweltprobleme hautnah mitzuerleben und ganz nebenbei auch noch Berlin zu „erforschen“. - 3-2018

 

 

Ungarischer Mathe-Teamwettbewerb am Annette

Zum ersten Mal haben Annette-Schülerinnen und Schüler am internationalen Mathe-Teamwettbewerb „Bolyai“ teilgenommen. Dieser Teamwettbewerb kommt ursprünglich aus Ungarn. Vor 13 Jahren haben engagierte Gymnasiallehrer einer Budapester Schule „Bolyai“ aus der Taufe gehoben. Heute sind allein in Ungarn über 100 000 Teilnehmer dabei.

Auch am Annette war das Interesse beeindruckend: 70 Teams aus den Jahrgangsstufen 5 bis Q2 haben in erfolgreicher Zusammenarbeit 60 Minuten lang knifflige Denkaufgaben gelöst.

Folgende Schülerinnen und Schüler gehören zu den stolzen Preisträgern:

Noah Boelmann, Tarik Driesch, Felix Weihermann und Ilja Chirkovaus als Team „Felitano“ waren von 280 Teams aus der Jahrgangsstufe 6 in der Region NRW/Hessen das beste Team!!!

Team Brainstorm mit Angelina Leschik, Paul Oppermann und Edith Winter aus der Jahrgangsstufe 9 haben von 116 Teams den 6. Platz erreicht.

„Die Piraten“ mit den EF-Schülern Aaron Teschner, Jannis Völlering, Lukas Grave und Nicolas Friedmann konnten sich mit einem 4. Platz gegen 72 Teams behaupten.

Wir gratulieren herzlich! - 3-2018

 

 

Annette-Gymnasium erfolgreich bei "jugend forscht"

Zwei Regionalsiege in Biologie und Chemie, der zweite Platz in Biologie, der zweite Platz auf dem Gebiet der Arbeitswelt sowie Sonderpreise des Allwetterzoos und der Bioanalytik sind die Bilanz unserer MINT-Teams beim Jugend forscht Regionalwettbewerb des Münsterlandes.

Schulteams von der holländischen Grenze bis hinter Warendorf und vom Teutoburger Wald bis an das nördliche Ruhrgebiet heran treten in diesem Format alljährlich um den Titel des Regionalsiegers und damit um einen der begehrten Plätze für den Landeswettbewerb in Leverkusen an.

Ngân-Hà Stella Lê (1. Platz Biologie)

Christoph Dumsdorf und
Lars Zeggelaar (1. Platz Chemie)

Gemeinsam mit dem Betreuerteam (Herr Büdding, Herr Spieker und Herr Deittert) freut sich das Annette-Gymnasium über die Regionalsiege von Ngân-Hà Stella Lê (Biologie), die in Kooperation mit dem Epilepsie Research Center an der WWU ein Jahr lang zu den Grundlagen von Migräne und Epilepsie gearbeitet hat, und über den Regionalsieg von Christoph Dumsdorf und Lars Zeggelaar (Chemie), die in Kooperation mit dem Biomedizinischen Technologiezentrum und der FA Wessling eine tolle Grundlagenarbeit zur Messung der Belastung der Rieselfelder mit Microplastik erstellten, und drückt beiden Teams für den Landeswettbewerb in Leverkusen fest die Daumen.

Die zweiten Plätze von Maryse Schmidt und Rieke Salomon (Biologie), die in Kooperation mit dem Institut für Lebensmittelchemie und dem Leberzentrum der Uniklinik zur Vergiftungssymptomatik mit Grünen Knollenblätterpilzen arbeiteten, und von Felix Ulonska und Leonard Sondermann (Arbeitswelt), die eine mikrokontrolerbasierte Lernspielplattform entwickelten, runden den Erfolg ab. Drei weitere hochklassige Arbeiten aus den Bereichen Chemie und Arbeitswelt standen leider nicht auf dem Treppchen.

Maryse Schmidt und
Rieke Salomon (2. Platz Biologie)
Felix Ulonska und
Leonard Sondermann (2. Platz Arbeitswelt)

Wir freuen uns, schon im vierten Jahr in Folge Regionalsiege erringen und damit Schülerteams zum Landeswettbewerb Jugend forscht senden zu können.

Dieses erfolgreiche Abschneiden spricht neben den vielen Sonderpreisen für ein gelingendes Konzept. Aber auch das beste Konzept lebt nur durch diejenigen, die es mit Leben füllen.

Hier bedanken wir uns für die kompetente und professionelle Arbeit auch bei allen Betreuer/innen, welche die Kooperation mit den umliegenden und sehr engagierten Hochschulen und Wirtschaftsunternehmen pflegen und konsequent ausbauen. Darüber hinaus haben sie in den letzten Jahren auch durch das erfolgreiche Einwerben von Drittmitteln die Arbeitsbedingungen im MINT-Bereich am Annette-Gymnasium weiter optimieren können.

So konnten Schüler/innen und Betreuer für das Annette-Gymnasium auch noch den Ehrenpreis des IHK-Präsidenten als zweiterfolgreichste Schule der IHK-Wettbewerbe (Jugend forscht und Schüler experimentiert) als Lohn für ihre Arbeit entgegennehmen. - 2-2018

 

 

Schülerinnen und Schüler erweitern und testen ihre IT-Kenntnisse

Am Montag war es soweit, Lars Niehoff bestand die 180igste Prüfung im ECDL-Prüfungszentrum am Annette-Gymnasium. Dabei absolvierte der Schüler die Computer Grundlagenprüfung mit 36 Fragen in unter 30 Minuten mit 94 Prozent-Punkten mehr als souverän. Die Schülerinnen und Schüler der Informatik- und Computerführerschein AG von Herrn Büdding freuen sich gemeinsam über ihre bestandenen Modul-Prüfungen des laufenden Schuljahrs.

Die Medienbildung ist eine Schlüsselqualifikation in der modernen digitalen Informationsgesellschaft. Für die Schülerinnen und Schüler wird es immer wichtiger, mit Computersystemen souverän umgehen zu können, denn solide Anwenderkenntnisse von digitalen Informatiksystemen sind überall in Hochschule und Beruf gefordert. Schüler und Schülerinnen mit modernen Medien- und Informationstechnologien vertraut zu machen, sie zur sinnvollen Nutzung von Medien und zum verantwortlichen Umgang mit ihnen anzuleiten, gehört zum zentralen Angebotsspektrum der Schulen.

Im Jahre 2010 hat das Annette-Gymnasium die Akkreditierung als ECDL-Prüfungszentrum der Dienstleistungsgesellschaft für Informatik DLGI erhalten:

Durch die Ausbildung und Prüfungen von Kolleginnen und Kollegen in der DLGI in Bonn (Zertifizierungsorganisation für den ECDL) konnte die Schule die Berechtigung erlangen, Prüfungen zum ECDL-Zertifikat (European Computer Driving Licence) zu den vergünstigten Schüler-Konditionen abzunehmen. Es handelt sich dabei um ein weltweit anerkanntes Zertifikat, das versucht, aktuelle IT-Qualifikationen (so genannte „Skills“), die heute von einem Computeranwender erwartet werden, zu bescheinigen. Der Computerführerschein ECDL ist mit über 150 teilnehmenden Ländern und über 30000 Prüfungszentren das weltweit größte Zertifizierungsprogramm für Computeranwender. In über acht Modulen, u.a. zu den Themen Computergrundlagen, Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, IT-Sicherheit, Datenbanken und Präsentation, werden Online-Prüfungen bei der DLGI abgelegt. Ebenso stehen das Internet, Betriebssysteme sowie Datenschutz und Datensicherheit auf dem Lehrplan. Nach vier erfolgreichen Prüfungen erhalten die Schüler das Zertifikat „ECDL BASE“ (früher ECDL START), nach sieben bestandenen Prüfungen folgt das begehrte „ECDL Standard“-Zertifikat (früher ECDL-CORE).

Die Grundlagen zum ECDL werden innerhalb von zwei bis vier Jahren in der Arbeitsgemeinschaft für die Sekundarstufe I und II selbstständig erworben. Dazu stehen Lernplattformen und weiteres Material zur Verfügung. Projektaufgaben am PC vermitteln neben dem geforderten „Fakten-Wissen“ notwendige Zusammenhänge und leiten zum selbstständigen Arbeiten an. Die Schülerinnen und Schüler, die sich im erarbeiteten Thema fit fühlen, können sich zur Prüfung melden.

So geschehen auch wieder in diesem Jahr in den Wochen nach den Ferien: Die ersten Schülerinnen und Schüler der AG von Herrn Büdding haben sich intensiv auf den Test zum Modul 1 „ITG-Grundlagen“ vorbereitet und diesen gleich im ersten Anlauf bestanden.

Schülerinnen und Schüler, die an ihrer Schule den Europäischen Computerführerschein ECDL erwerben, haben deutliche bessere Chancen beim Berufseinstieg. Zu diesem Ergebnis kommt eine Projektstudie des Instituts für Bildungsforschung und Erwachsenenbildung an Hamburger Schulen. Nachgewiesen wurde dort, dass Bewerber mit ECDL-Zertifikat signifikant bessere Chancen haben, zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen zu werden. Aber nicht nur die Unternehmen freuen sich über gute Computerkenntnisse ihrer Auszubildenden; Universitäten und Fachhochschulen bemängeln schon lange die unzureichenden informationstechnischen Kenntnisse der Abiturientinnen und Abiturienten. In der Sekundarstufe I gibt es z.Zt. in NRW weder das Fach Informatik noch einen verbindlichen Lehrplan zum Erwerb von Kompetenzen in der informationstechnischen Ausbildung. Auch wenn es an unserer Schule Informatik AGs und im Differenzierungbereich das Kursangebot "Informatik / Physik / Mathematik" gibt, so ist dies nicht verbindlich für alle Schülerinnen und Schüler. Da nicht jede Schülerin oder jeder Schüler in der Oberstufe das Fach Informatik belegen kann (oder möchte), soll über den ECDL und weiteren Computerführerschein-Angeboten allen Schülerinnen und Schülern am Annette-Gymnasium die Möglichkeit gegeben werden, solide Kenntnisse im Umgang mit dem Computer zu erwerben und mit Hilfe des bekannten ECDL-Zertifikats auch über Europa hinaus nachzuweisen.

Informationen zum ECDL unter http://www.ecdl.de/schulen

 

 

Schulhündin mit ihren Welpen zu Besuch

Die meisten Kinder lieben Tiere. So war am Mittwoch im Biologieunterricht der Klasse 5c die Freude groß, als unser Schulhund Joyce im Rahmen der Reihe "Haustier Hund" zu Besuch kam. Joyce ist ein deutscher Großspitz, eine Rasse, die als intelligent, gelehrig, robust und geduldig mit Kindern gilt.

Trotzdem wird der Großspitz so selten gehalten und gezüchtet, dass die Rasse 2003 sogar auf die Rote Liste der am stärksten vom Aussterben bedrohten Haustierrassen gesetzt werden musste. Daher entschloss sich Frau Frost, Hundebesitzerin und Lehrerin unserer Schule, einen Züchtungsversuch zu wagen, der im vergangenen Dezember bereits zum zweiten Mal von Erfolg gekrönt wurde.

So kamen mit Joyce auch ihre drei Großspitzwelpen in den Unterricht, die nicht nur unzählige Ausrufe wie "Sind die süüüüß!" auslösten, sondern auch die Frage nach der Fortpflanzung und Brutpflege bei Hunden aufwarfen. Hier konnte Frau Frost anhand mitgebrachter Fotos, Ultraschall- und Röntgenbilder am praktischen Beispiel sehr anschaulich Auskunft geben. - 2-2018

 

 

Annette-Teams bei internationalen Mathewettbewerben siegreich

Was eine „O-lympiade“ ist, weiß wohl jeder, schließlich steht gerade wieder einmal eine bevor. Was aber verbirgt sich hinter den Bezeichnungen „A-lympiade“ und „Wiskunde-B-Dag“? „Wiskunde“ ist niederländisch und bedeutet übersetzt „Mathematik“. Hinter den genannten Begriffen verbirgt sich also offensichtlich ein Wetteifern auf höchstem mathematischen Niveau, welches dazu auch noch international ausgelegt ist.

A-lympiade und Wiskunde-B-Dag sind jährlich stattfindende, international durchgeführte Mathematikwettbewerbe mit originellen, anwendungsbezogenen und vor allem offenen Aufgaben, die vom Utrechter Freudenthal-Institut gestellt werden. Es geht dabei um Problemstellungen, die von den Schülerinnen und Schülern der gymnasialen Oberstufe in bis zu siebenstündiger Teamarbeit bearbeitet werden müssen und die neben konzentriertem und strukturiertem Arbeiten auch ein hohes Maß an Kreativität erfordern. Ein Beispiel gefällig? Ein Notfall-Evakuierungsplan für ein großes Bürogebäude soll entworfen werden. Der Haken dabei: Die Aufzüge können nicht benutzt werden und die Evakuierung kann ausschließlich über das Treppenhaus erfolgen. Die Kriterien für einen optimalen Evakuierungsplan müssen dabei von den Schülerinnen und Schülern selbst entwickelt werden.

Das Annette-Gymnasium wurde in beiden Wettbewerben herausragend vertreten: Das Team für die „A-lympiade“, bestehend aus Felicia Eimermacher, Helene Kast und Tabea Mittmann, belegte einen phantastischen 10. Platz aus 127 Wettbewerbern. Großartig war auch das Abschneiden unserer Schule beim Wiskunde-B-Dag: Christoph Dumstorf, Yannick Fleck, Peter Puls und Steffen Ransiek landeten sogar ganz oben auf dem Treppchen und wurden bestes Team aus ganz NRW! Das Team konnte somit seinen Spitzenplatz aus dem letzten Jahr damit sogar noch entscheidend verbessern.

 

Großer Einsatz, herausragende Kenntnisse in Mathematik und sichtbare Freude, teamorientiertes Arbeiten und kreatives Denken – diese Qualitäten zeichneten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor allem aus. Entsprechend stolz war auch Schulleiterin Anette Kettelhoit, die in einer Feierstunde den Teams und Mathematiklehrerin Simone Verweyen ihre Anerkennung für die erbrachten Leistungen aussprach und im Namen der Schule herzlich gratulierte.- 1-2018

 

 

Abschlussseminar des MINT-Projektkurses erneut ein voller Erfolg!

Auch im vergangenen Jahr haben die Schülerinnen und Schüler unseres MINT-Projektkurses aus der Q2 wieder für ein Jahr an spannenden naturwissenschaftlichen Fragestellungen gearbeitet. Sie wurden dabei von unseren Partnern an der Hochschule und Wirtschaft tatkräftig unterstützt und schulisch von Herrn Spieker und Herrn Deittert intensiv begleitet. Das Themenspektrum reichte von Fragestellungen rund um die unter Migranten zunehmende Vergiftungsproblematik mit hochgiftigen Grünen Knollenblätterpilzen, über Grundlagenforschung im Bereich der Epilepsie bis hin zu Umweltthemen, die sich mit der Feinstaub- und Mikroplastikbelastung in Münster und mit der Entwicklung eines e-Scooters (e-Busprojekt der Stadtwerke) beschäftigten.

Vor Eltern, Schülern, Lehrern, den anwesenden Professoren und unseren Industriepartnern stellten die Jungforscher in Seminarvorträgen gekonnt und kompetent die Ergebnisse ihrer einjährigen Forscherarbeiten vor und begeisterten dabei das Auditorium so sehr, dass sogar die anwesenden Hochschullehrer voll des Lobes waren.

Einladungen zu einem Fachsymposium nach Berlin, eine konkrete Anfrage zu einer wissenschaftlichen Veröffentlichung und die Gewissheit, dass einige der Projekte auch im kommenden Jahr bei, von und mit unseren lokalen Partnern fortgeführt werden, legen ein deutliches Zeugnis ab über die hervorragende Qualität der praktischen Forschungs-, Kopf-, Schreib- und Vortragsarbeit.

Alle fünf Projekte nehmen nun an dem im Februar anstehenden Jugend forscht Wettbewerb teil. Wie auch immer der Wettbewerb ausgehen wird: Gewonnen haben und mitnehmen können die Abiturienten das Wesentliche, was man in einem solchen Kurs lernen kann, schon jetzt! - 1-2018

 

 

NORDSON and VDI do kindly support our e-busproject

Von vielen Münsteranern bislang unbeachtet, engagiert sich der international aufgestellte US-amerikanische NORDSON-Konzern an seinen Standorten uneigennützig in der Förderung von bürgerschaftlichem Engagement im Sozial- und Bildungsbereich. Von der hiesigen Standortniederlassung, aufmerksam geworden durch die mediale Berichterstattung über unser E-Busprojekt mit den Stadtwerken, erhielten wir im Sommer die Anregung, uns mit diesem Projekt um eine Förderung zu bewerben.

Zur Erinnerung: Die MINT-Fachschaften des Annette hatten sich im Frühjahr gemeinsam mit den Stadtwerken Münster zum Ziel gesetzt, unseren Schülerinnen und Schülern gesellschaftlich hochaktuelle Erfahrungsräume im Bereich Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Zukunft der Mobilität zu eröffnen.

Diese Projektidee passt sowohl perfekt in das Förderkonzept als auch in die Unternehmensphilosophie von NORDSON. Daher entschied sich die Niederlassungsleitung am Ende dafür, unser E-Busprojekt der Konzernzentrale in Ohio zur Förderung vorzuschlagen. Erfreut über diese erfolgreich genommene Zwischenetappe stellte sich der MINT-Bereich unter der Leitung von Herrn Deittert und Herrn Spieker der Herausforderung, das E-Busprojekt, an dem die Fachschaften Chemie, Physik und Informatik gemeinsam arbeiten, für die Vorstellung in der Konzernzentrale prägnant auf Englisch zu verschriftlichen. Es galt, im internationalen Wettbewerb der von den weltweiten Zweigniederlassungen vorgelegten Projekte nun auch die Experten in der Konzernzentrale in Amerika zu überzeugen, um einen der mit maximal € 5000 dotieren der Förderpreise zu erhalten.

Natürlich war auf allen Seiten die Freude groß, als wir vor einigen Tagen von der Niederlassungsleitung erfuhren, dass die Konzernzentrale unser Projekt mit der Höchstförderung gewürdigt hat. Unter Mitwirkung des Fördervereins wird die Summe nun zu gleichen Teilen der Fachschaft Physik und Chemie für die Anschaffung von weiterem Schülerübungsmaterial für das Projekt zugute kommen. Darüber hinaus signalisierte die Niederlassung in Münster der Fachschaft Chemie die Bereitschaft, sich in einem weitergehenden Projekt als außerschulischer Lernort für die Themenfelder Kunststoffe und Recycling zu öffnen - man darf hier auf die weitere Entwicklung gespannt sein.

Last but not least kann nicht unerwähnt bleiben, dass die beiden federführenden Kollegen auch unseren langjährigen Kooperationspartner, den VDI Münsterländer Bezirksverein, davon überzeugten, die ebenso am E-Busprojekt beteiligte Informatikfachschaft in vergleichbarer Höhe zusätzlich zu fördern.
Der hiesige Ingenieurverband freut sich schon lange über die beeindruckende Arbeit unserer Informatiker, die bei unseren Schülerinnen und Schülern vielfältiges Interesse weckt und gezielt Talente fördert. Mit großer Überzeugung und Wertschätzung sichert der VDI nun die im Projektverlauf notwendig werdende Sensortechnik in diesem Fachbereich ab und steht darüber hinaus den Schülerinnen und Schülern und dem Kollegium beratend mit Rat und Tat zur Seite. - 12-2017

 

 

Wir untersuchen unser Frühstück ...

Am kommenden Donnerstag, den 7.12.2017, starten unsere Weihnachtsexperimente für die Schüler/innen der Erprobungsstufe. Wer die 5. oder 6. Klasse besucht und Interesse hat, kann in der ersten großen Pause zum Raum 314 und 319 kommen und gern sein "Frühstück" mitbringen. - 12-2017

 

 

Annette erneut spitze in Chemie

Heute erreichte uns eine sehr schöne Nachricht: Unsere Chemiefachschaft, die über lange Zeit hinweg durch enormes zusätzliches Engagement vielfältige Angebote für unsere Schülerinnen und Schüler aufgebaut hat, die bundesweit Akzente im Bereich der Digitalisierung und digitalen Messwerterfassung setzt, sich regional und landesweit in der Aus- und Fortbildung von Chemielehrkräften engagiert und seit Jahren sehr erfolgreich Schülerinnen und Schüler in Wettbewerben fördert, wird zum zweiten Mal nach 2015 mit dem höchstmöglichen Förderpreis von 5000,- Euro durch den Fonds der Chemischen Industrie geehrt.

Beeindruckt hat die Fachjury aus Hochschullehrern, Vorständen und Fachlehrern insbesondere die enge Kooperation der Fachschaft mit der WWU und der lokalen Wirtschaft, der Aufbau des Zukunftsschulnetzwerkes DIGITAL-Science sowie die erneut sehr erfolgreiche Betreuung von Schülerwettbewerben im Bereich der Chemie.

Stolz auf die Leistung der Kolleginnen und Kollegen freut sich das Schulleitungsteam gemeinsam mit der gesamten Schulgemeinde über diese Nachricht und bedankt sich herzlich bei der Fachschaft. - 11-2017

 

 

Informatik trifft Physik

Informatik-Schülerinnen und Schüler besuchten im Rahmen des Projektes "Green city - Planung und Entwicklung eines PLEVs (Personal Light Electric Vehicles) unter Berücksichtigung von ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten" die Veranstaltung "Highlights der Physik", die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der DPG zusammen mit der Westfälischen Wilhelms-Universität in diesem Jahr in Münster ausgerichtet wurde.

Der Besuch der Workshops, Vorträge und Wettbewerbe war freiwillig und die Schülerinnen und Schüler nahmen vom 18. bis 23. September 2017 in ihrer Freizeit nachmittags begeistert daran teil.

In diesem Zusammenhang überreichte die Firma Infineon, vertreten durch Herrn Malzon-Jessen, der Fachschaft Informatik, vertreten durch Herrn Büdding, einen Koffer mit Exponaten zu Schulungszwecken (Schülerschaft und Lehrerfortbildung).

 

Neben einer legendären Wafer Technology Scheibe aus der Chip-Produktion beinhaltete der Koffer auch Ansichtsmodule aus Acrylglas mit DCB (Direct Copper Bonding) Trägersystemen für Silicon Chips aus verschiedenen Fertigungsphasen sowie Exponate aus dem "Low/High Power Semiconductor Technology"-Bereich. Diese "Power-Module" aus dem Bereich der Leistungselektronik werden zur Energiewandlung für den Einsatz bis zu einigen hundert kW sowie für Antriebs- und Traktionssysteme genutzt.

Da die Elemente auch in E-Mobilen Einsatz finden, waren die Schüler im Informatik-Unterricht fasziniert von den Anschauungsobjekten und danken dem Chiphersteller Infineon Technologies AG aus Warstein für die Zusammenarbeit und tollen Anschauungsobjekten.

Der Besuch der MINT-Veranstaltung "Highlights der Physik" war für alle ein Erlebnis. - 10-2017

 

 

Tabea Mittmann gewinnt Dr. Hans-Riegel-Preis

An der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster sind auch in diesem Jahr 15 Schülerinnen und Schüler aus dem Regierungsbezirk Münster mit den "Dr. Hans Riegel-Fachpreisen" für die besten Facharbeiten in Biologie, Chemie, Geografie, Mathematik und Physik ausgezeichnet worden. Zu diesen gehört auch Tabea Mittmann aus unserer Jahrgangsstufe Q2, die ihre Facharbeit zum Thema „Das Phänomen der elektrochemischen Korrosion in der Schifffahrt unter besonderer Betrachtung der Problematik bei Regattasegelbooten“ geschrieben hatte und von ihrem Fachlehrer für den Wettbewerb vorgeschlagen worden war.

Die Facharbeiten der Oberstufenschüler wurden durch Universitätsprofessoren begutachtet und die Jury erkannte Tabea im Namen der "Dr. Hans Riegel-Stiftung" und der Stiftung des Internationalen Centrums für Begabungsforschung (ICBF) den ersten Preis im Fach Chemie zu, der ihr am letzten Samstag im Schloss verliehen wurde.

Ziel der Fachpreise ist, junge Talente im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich schon in der Schule zu entdecken, zu erkennen und zu belohnen. Diese Talente sollen gefordert, gefördert und für ein Studium der Naturwissenschaften begeistert werden. Daher finden für Tabea und die anderen diesjährigen Preisträger und Preisträgerinnen weiterführende Seminarangebote mit unterschiedlichen naturwissenschaftlichen Fokussierungen statt. Dabei verbindet die Dr. Hans Riegel-Stiftung über ihre Fachpreise zwölf Universitäten in Deutschland und vier Universitäten in Österreich.

Wir gratulieren ganz herzlich zu diesem beeindruckenden Erfolg! - 10-2017

 

 

Annette-Team beim Wettbewerb der europäischen Raumfahrtagentur

In dieser Woche ging ein Team von vier Annette-Schüler/innen unter dem Namen „Bowman“ beim Can-Sat-Wettbewerb an den Start. Der Name des Wettbewerbs setzt sich aus dem englischen „Can“ für Dose und der Kurzform für Satellit zusammen und wird von der europäische Weltraumagentur ESA ausgerichtet.

Die Aufgabe für die Teilnehmer/innen war es, einen funktionsfähigen Satelliten in der Größe einer Getränkedose zu bauen und während des Wettbewerbes mit einer selbstgebauten Rakete auf dem Flugplatz im niedersächsischen Rotenburg auf 1000 Meter Höhe zu befördern. Anschließend sollten die Mini-Satelliten an Fallschirmen zurück zum Boden schweben und dabei unter anderem Luftdruck und Temperatur messen.

So mussten unsere Schüler/innen innerhalb von sieben Monaten letztendlich eine komplette "Raumfahrtmission" planen und entwickeln.

Dabei nahm u.a. die Entwicklung von Lösungen für den Umgang mit den begrenzten Energieressourcen und erschwerten Kommunikationsmöglichkeiten viel Zeit in Anspruch.
So war es schon ein großer Erfolg unter den zehn Teams zu sein, die sich in diesem Jahr für die Endrunde im mittlerweile vierten deutschen Wettbewerb qualifizierten. Eine Jury wird am Freitag die Sieger bestimmen. Diese dürfen dann beim internationalen Wettbewerb der Nachwuchs-Satellitenbauer im nächsten Jahr antreten.

Wir wünschen viel Erfolg! - 10-2017

 

 

Heraeus-Stiftung unterstützt Schulprojekt des Annette-Gymnasiums

Schüler forschen zu umweltfreundlicher Mobilität mit Wasserstoff

Schon 2011 rollte in Münster ein mit Wasserstoff betriebenes Auto. Es war aber nicht auf der Straße unterwegs, sondern wurde als Modell von den Schülern Lukas Kollmer und Sebastian Deiwick konzipiert. Beim KICK-Wettbewerb der Stadtwerke gewannen die Schüler damals den ersten Preis.

Auch wenn sie inzwischen ihr Abi erfolgreich absolviert haben, verfolgt der betreuende Lehrer Michael Deittert das Thema umweltfreundliche Mobilität weiter und hat mit dem naturwissenschaftlichen Zweig des Annette-Gymnasiums ein Schulprojekt aufgelegt, das auf den Ergebnissen des Wasserstoff-Autos aufbaut und zum Ziel hat, konkrete Lerninhalte für Schulen in ganz Nordrhein-Westfalen hervorzubringen. Gefördert wird es nun mit 32.650 Euro von der Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung.

„Vom KICK-Projekt bis zu landesweit verwendeten Materialen für den Unterricht über umweltschonende Mobilität ist es ein langer Weg. Umso beeindruckender, dass das Annette-Gymnasium ihn geht. Wir teilen unser Fachwissen rund um Elektroantriebe gern mit den Schülern und können sicherlich umgekehrt auch von ihren Ideen profitieren“, erklärt Martin Schuster, Leiter Kundenservice, Marketing und Kommunikation von den Stadtwerken Münster.

Wasserstoffwirtschaft am Beispiel Münster

„Die Auseinandersetzung mit der Brennstoffzellen-Technologie ist seit zwei Jahren zentraler Bestandteil des Kernlehrplans im Land NRW, aber es sind noch wenig Unterrichtserfahrungen für einen praxisbezogenen Experimentalunterricht verfügbar,“ sagt Schulleiterin Anette Kettelhoit. Genau hier setzt das neue Projekt an. Die Schüler beschäftigen sich damit, wie sich Wasserstoff möglichst umweltfreundlich erzeugen, transportieren und speichern lässt und wie daraus am Beispiel der Stadt Münster eine idealisierte „Wasserstoffwirtschaft“ entstehen kann. In Bussen und Autos mit Brennstoffzelle wird aus dem Wasserstoff dann emissionsfrei Strom erzeugt, der die Fahrzeuge antreibt.

Die Daten der Stadtwerke aus dem Betrieb von ihren Elektrobussen und Wasserstofffahrzeugen helfen hierbei, Kosten und Nutzen von herkömmlichen und alternativen Antrieben zu vergleichen und Wege hin zu umweltfreundlicher Mobilität zu skizzieren. Später ist

Preistraeger-Der-Deutsche-Schulpreis-Robert-Bosch-Stiftung
Zukunftsschulen NRW - Gütesiegel Individuelle Förderung MINT-EC-Schule zur Förderung von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik - MINT-EC ist das nationale Excellence-Netzwerk von Schulen mit Sekundarstufe II und ausgeprägtem Profil in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT).
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