Kunst, Musik und Theater

Die Schule ist einer der wichtigsten Orte, um Kinder und Jugendliche an kulturelle Bildung heranzuführen. Doch in Zeiten von Pisa und der daraus resultierenden Bildungsdiskussion rutschen Fächer wie Kunst und Musik schnell aus dem Blickfeld.

Dabei sind das direkte Erleben, künstlerische Aktivität und kulturelle Bildung für die Entwicklung junger Menschen wichtig: für eine differenzierte Wahrnehmung, das Ausdrucksvermögen, die Ausbildung einer ästhetischen Intelligenz und nicht zuletzt für die Gestaltung des eigenen Lebens.

Aus diesem Grund spielt kulturelle Bildung nicht nur in den Unterrichtsfächern Kunst, Musik und Literatur, sondern auch in vielfältigen Arbeitsgemeinschaften und Projekten am Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium eine zentrale Rolle. Unser Angebot besteht u.a. aus mehreren Chören, Theater-Arbeitsgemeinschaften in Erprobungs- und Mittelstufe und geht über einen Literatur- und einen Theaterkurs in der Qualifikationsphase bis hin zum Leistungskurs Kunst, der jedes Jahr angeboten wird.

Am Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium ist es lange und gute Tradition die Arbeiten unserer Schüler/innen aus dem Kunstunterricht an verschiedensten Stellen unseres Schulgebäudes zu präsentieren.

Ein Teil dieser Arbeiten wird auch auf dieser Seite vorgestellt.

 

 

Theateraufführung im Rahmen des Märchenprojektes

Mit einer Brieffreundschaft (im Rahmen der Briefe-Reihe im Deutschunterricht) hatte sie angefangen - die Patenschaft der Klasse 5c des Annette-Gymnasiums mit der Klasse 2b der Grundschule am Kinderbach. Die Kinder lernten sich dann im Frühling bei einer spielerischen Märchenrallye in Kinderhaus kennen, bei der sie unter anderem mit ihren PartnerInnen Märchenszenen in Schuhkartons bauten.

In den folgenden Wochen dieses Märchenprojektes erarbeiteten die Kinder in gemischten Kleingruppen kleine Theatertücke. Gemeinsam überlegten sie sich Modernisierungen „ihrer“ Märchen und erdachten sich gemeinsam kleine Szenen. Die  Fünftklässler arbeiteten diese Ideen zu Textbüchern aus, die sie am Computer schrieben (was für die meisten von das erste Mal war);  die Zweitklässler übernahmen die Bühnenbilder, die sie im Kunstunterricht gestalteten.

Es folgten drei Vormittage, in denen die Kinder gemeinsam probten, wobei sie tatkräftig von Schülerinnen der Jahrgangsstufe 9 unterstützt wurden, die jeweils eine Gruppe betreuten. Ohne diese, aber auch ohne die Unterstützung des Fördervereins, der für etwa die Hälfte der Fahrtkosten aufgekommen ist, wäre dieses Projekt kaum möglich geworden.

Ein Projekt, dessen Schwerpunkt im Miteinander und sozialen Lernen lag, an dessen Ende aber auch ein Theaterabend am Annette stand, an dem 12 völlig selbst erdachte Theaterstücke von 55 Kindern für ihre Eltern aufgeführt wurden. Es war ein aufregender und wunderbarer Abend, der die Kinder einander nochmal ein gutes Stück näher gebracht hat! - 8-2018

 

 

"Heldenangst“ - Theaterbesuch des Französischkurses

Am gestrigen Sonntagabend besuchten SuS des Französischkurses  Ef und ehemalige Schülerinnen (Abitur 2017) zusammen mit Frau Hamidi und Frau Brix das Theaterstück „Heldenangst“, das in einer dt.-frz. Version im Theater Münster uraufgeführt wurde.

1930 als Antikriegsroman verfasst und während des 2. Weltkriegs in Frankreich verboten,  dient es in der Bühnenfassung als Lehrstück, um das große Morden und die Gewalt des Krieges zu beschreiben und zeigt Schülern von heute auf schonungslose, aber ehrliche Weise, dass dieser Krieg gleichermaßen für Franzosen wie für Deutsche grauenhaft war, was insbesondere durch die fantastische Darstellung der doppelten Hauptfigur des Jean Dartemont ausgedrückt wird.

Die Heldenangst ist das zentrale Motiv des 90-minütigen Stückes, die vormals kriegsbegeisterte junge Männer jetzt in die Verzweiflung treibt, da Angst an der Front kein Thema für Kriegshelden sein darf. Angst macht keinen Unterschied zwischen Herkunft oder Nation- sie überfällt jeden „Kriegshelden“.

Sehr beeindruckt von der Ausdruckskraft zweier junger Schauspieler, die mehr als 10 Jahre lang beste Freunde sind und in der Vorbereitung auf das Stück gemeinsam Verdun besucht hatten, verließen die Annette-Schülerinnen und -schüler das Theater. Ehemalige Schülerinnen, die 2016 die Reise zu den Feierlichkeiten nach Verdun und die intensive historische Auseinandersetzung mit dem Thema miterlebt hatten, zeigten sich tief berührt. „Hätten wir dieses Stück damals vor Reiseantritt gesehen, hätten wir sicher noch ehrfürchtiger auf dem Gräberfeld getanzt!“

Der gestrige Theaterbesuch hat gezeigt, dass sich im Jahr 2018, in dem sich das Ende des 1. Weltkrieges  zum 100ten Mal jährt, die Auseinandersetzung mit der deutsch-französischen Geschichte lohnt und uns mahnt, an der Freundschaft zwischen beiden Ländern festzuhalten. - 7-2018

 

 

Freunde und Freundeskreise

Auch in diesem Jahr brachte der Theaterkurs der Oberstufe wieder ein Theaterstück auf die Bühne, das sich mit einem sehr relevanten Thema für alle Schülerinnen und Schüler befasste: Freundschaft!

Das Theaterstück schaffte eine bekannte Situation für die Schülerinnen und Schüler, da es größtenteils an einer Schule spielte. Aufgrund dessen, dass sie das Theaterstück selbst geschrieben hatten und inszenierten, erzeugte es eine gewisse Authentizität.

Und auch die Handlung war den Spielerinnen und Spielern bestimmt nicht ganz fremd. Eine neue Schülerin kam in die Klasse und traf auf verschiedene Freundeskreise.

Im Theaterstück wurde sie dann allerdings sofort zu einer Party am Abend eingeladen, auf der sie die jährliche Mutprobe bestehen sollte, eine Klippe hochzuklettern. Da sie, wie die Auserwählte im Jahr zuvor, fast abstürzte, riss sich die Klasse zusammen, schaffte die traditionelle Mutprobe ab und aus den verschiedensten Menschen und Freundesgruppen entstand eine funktionierende Klassengemeinschaft.

Unterhaltsam wurde die wichtige Nachricht überbracht, dass man nicht zu früh und zu oberflächlich über Menschen urteilen sollte und dass Freunde wie eine zweite Familie sind.

Die harte Arbeit und die langen und vielen Proben der Schülerinnen und Schüler des Theaterkurses haben sich somit gelohnt, da das Stück fehlerlos auf die Bühne gebracht wurde und die Zeit wie im Flug verging. 7-2018

 

 

Wenn Worte fehlen und Schweigen unmöglich ist

Leon Stüssel, Violine; Sonja Kowollik, Violine und Klavier; Sainab Totonji, Viola und John Hendrik Mackenroth, Violoncello – vier junge Künstlerinnen und Künstler, die mit ihrer Musik die Herzen ihrer Zuhörer berührten. Sie müssen zu Beginn dieses Artikels unbedingt zuerst genannt werden, denn das, was sie vortrugen, war berührend, bereichernd, großartig. In der Aula unserer Schule gaben sie ein Konzert, das die Anwesenden so schnell nicht vergessen dürften: Sie trugen das 8. Streichquartett op. 110 und das Klaviertrio Nr. 2, e-Moll op 67, von Dmitri Schostakowitsch vor.

Beim 8. Streichquartett möchte sich der Zuhörer an eine Fahrt mit einem Floß erinnert fühlen. Ruhiges Dahingleiten, gefährliche Stromschnellen, rettende Ufer – Assoziationen nur, die sich einstellen konnten angesichts eines Vortrags, der nicht nur von höchstem musikalischen Können getragen wurde, sondern v.a. von Hingabe und Gefühl. Doch das sind Eindrücke, die in Wahrheit mit einer Flussfahrt nur entfernt zu tun haben. Die persönlichen Erinnerungen Dmitri Schostakowitschs an Verfolgung, Gängelung und Krieg verdichten sich in berührender Art und Weise in dieser Musik, und niemand der Konzertbesucher konnte sich dieser großartigen Darbietung entziehen.

Leon Stüssel hatte es angekündigt: Auch das Klaviertrio Nr. 2 sei mehr als traurig, es spiegele Schostakowitschs Leidenserfahrung mit dem Stalinismus. „Mit Musik ließe sich ausdrücken, wozu die Worte fehlen und worüber Schweigen unmöglich sei, stellte Victor Hugo fest. Und Dmitri Schostakowitschs zweites Klaviertrio ist eine solch wortlose Klage.“ Diese Worte finden sich in einer Besprechung dieses 1944 entstandenen Werkes. Leon, Sonja, Sainab und John Hendrik haben es geschafft, genau dies zu vermitteln: Dem Leiden einen Ausdruck zu verleihen, aber auch dem Sieg über den Terror. Worte vermögen das wohl kaum, die vier Musikerinnen und Musiker vermochten es sehr wohl.

Musiklehrerin Antonia Bruns hatte sich für dieses Konzert eingesetzt und es organisiert – vielen Dank! - 3-2018

 

 

Samba-AG beim Schull- und Veedelszöch in Köln

Auch in diesem Jahr hat eine Abordnung der Samba-AG mit ihrer Leiterin Jutta Heinke am Schull- und Veedelzöch in Köln teilgenommen und das Kölner Humboldt-Gymnasium musikalisch unterstützt. Insgesamt sind bei dem Umzug mehr als 8.000 Teilnehmer - er ist damit nach dem Kölner Rosenmontagszug der größte Karnevalszug im Rheinland.

Bei durchwachsenem, aber meist trockenem Wetter ging es die ca. 7 km lange Zugstrecke entlang. Dabei war es ganz schön anstrengend, vier Stunden lang zu gehen und dabei gleichzeitig noch durchgehend zu trommeln. Zwar taten allen am Ende die Hände und Beine weh, der Anblick des Kölner Doms zum Schluss sowie die begeisterten Leute im Publikum auf der Wegstrecke entschädigten aber für alle Schmerzen. - 2-2018

 

 

Weihnachten 2017 am Annette-Gymnasium – ein vielfältiges Fest

Gerade die  letzten Wochen und Tagen des auslaufenden Jahres 2017  sind nicht nur für Berufstätige, sondern auch für die Schülerinnen und Schüler mitunter besonders arbeitsreich. Letzte Klassenarbeiten und Klausuren werden geschrieben, mündliche Prüfungen wollen absolviert und möglichst gut bestanden werden. Dass dennoch Zeit bleibt für Nachdenklichkeit und Gemeinschaft in der Vorweihnachtszeit, zeigten in den letzten Tagen gleich mehrere Projekte, die im täglichen Schulleben wahrnehmbar sind.  Das fängt mit dem Duft nach Waffeln an, der in den großen Pausen Foyer und Eingangshalle erfüllt, und geht weiter mit weithin wahrnehmbaren Geschenken, die in den letzten Tagen immer zahlreicher wurden. Es wurde auch auffällig viel musiziert, gesungen und für das Weihnachtskonzert geprobt.

Das Weihnachtskonzert bildete einen Höhepunkt dieser Aktivitäten – aktiv beteiligt waren Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen, die allein oder im Chor ihren musikalischen Beitrag vortrugen. Begrüßen durfte die Fachschaft Musik jedoch nicht nur die Schülerinnen und Schüler, sondern auch Eltern, Geschwister und Freunde. Dass dieses Konzert ein so großer Erfolg wurde – man hörte allenthalben nur Lob – ist nicht nur den Mitwirkenden, sondern vor allem der gesamten Fachschaft Musik zu verdanken, deren Mitglieder über Wochen Lieder ausgesucht, geprobt und schließlich zum einem geschlossenen Konzert auf die Bühne gebracht hatten.

Einen besonderen Beitrag verdankt die Schulgemeinde auch der Fachschaft Religion. Diese zieht einen weihnachtlichen roten Faden ausgehend vom Projekt des Religionskurses der Jahrgangsstufe 8 zum Thema „Wohnungslosigkeit in Münster“ – darüber wurde schon an dieser Stelle berichtet - über die im Foyer zu besichtigende Geschenkeaktion für Bedürftige hin zum Jahresabschlussgottesdienst, der am Freitag, dem 22.12.2017, stattfinden wird. Hintergrund ist projektübergreifend der Gedanke der Solidarität mit den Menschen in unserer Gesellschaft, die am allgemeinen Wohlstand weniger oder gar nicht teilhaben. Die Vielfalt der Aktivitäten zeigt auch hier, dass Weihnachten in unserer Schule nicht nur als ein Fest des Konsums wahrgenommen wird, sondern als ein Fest, das zur Besinnung auf Werte wie Gemeinschaft, Nächstenliebe und tätige Hilfe wesentlich beiträgt.

Schulleiterin Anette Kettelhoit dankte bei den verschiedenen Anlässen allen, die sich – in welcher Form auch immer – eingebracht haben, ganz herzlich. - 12-2017

 

 

Quel spectacle! Das Théâtre Anima zeigt „Notre Dame de Paris“

Die Französisch-Schüler der 7. bis 9. Klassen kamen Anfang Oktober in den Genuss einer besonderen Veranstaltung: Das Théâtre Anima führte in der Aula des Annette-Gymnasiums das Theaterstück „Notre Dame de Paris“ nach dem berühmten Roman von Victor Hugo auf. Die Handlung war gekürzt und auf vier Charaktere konzentriert, die Sprache vereinfacht und durchgängig zweisprachig, sodass die Schülerinnen und Schüler der romantischen und tragischen Geschichte um das Zigeunermädchen Esméralda und den Glöckner von Notre Dame, Quasimodo, mühelos folgen konnten.

Mit einfachen Mitteln verstand es die Schauspielerin und Puppenspielerin Muriel Camus, die im Mittelalter spielende Handlung auf der Bühne fesselnd umzusetzen: Sie bewegte vier Marionetten (und die niedliche kleine Ziege von Esméralda) und schlüpfte selbst temperamentvoll in mehrere Nebenrollen, so in die einer Zimmerwirtin, deren gewissenlose, vor Vorurteilen und erfundenen Beschuldigungen strotzende Falschaussage dem (ebenfalls von ihr gespielten) skrupellosen Richter die erwünschte Vorlage dafür gab, das unschuldige Mädchen Esméralda zum Tode zu verurteilen. Drei Handlungsorte im mittelalterlichen Paris rund um die Kathedrale wurden von den Requisiten angedeutet, passende Musik veranschaulichte und verlebendigte zusätzlich die Atmosphäre der Szenen.

Schon während der Vorführung forderte Muriel Camus ihre jungen Zuschauerinnen und Zuschauer durch Zwischenfragen auf, über die Situation der Charaktere nachzudenken und eine eigene Position zu beziehen. Nach dem tragischen Ende der Handlung traten die Schülerinnen und Schüler zudem in vier Gruppen in einem Wettstreit gegeneinander an, bei dem es darum ging, möglichst viele  französische Wörter aus dem Stück zu sammeln, das Verständnis von Schlüsselstellen nachzuweisen und eigene Antworten zu geben auf Fragen wie die folgende: Können die Figuren ihr Schicksal beeinflussen oder sind sie einem undurchdringlichen Verhängnis ausgeliefert?

Die Schülerinnen und Schüler ließen sich gern auf die spannende Vorführung des Théâtre Anima ein und zeigten sich erfreut, der zweisprachigen Fassung auch sprachlich gut folgen zu können. Ihr Dank gilt Mme Camus und dem Verein Grüne Gasse e.V., der diese Begegnung mit der französischen Literatur durch eine großzügige Spende möglich gemacht hat. - 10-2017

 

 

AG Rockband des Annette-Gymnasiums spielte groß auf!

Die Arbeitsgemeinschaft Rockband hatte es sich auf die Fahnen geschrieben, die Schülerinnen und Schüler des Annette-Gymnasiums rockig in die Sommerferien zu verabschieden. Dies gelang überzeugend! In der Besetzung Anni Fischer (Gesang), Friedel Viegener und Ben Schippers (Schlagzeug), Linus Friedmann (Bass) und Hans Arabin (Gitarre) rockte die Band am Montag in der zweiten großen Pause die Aula.

Gespielt wurden Songs von Green Day, Biffy Clyro und Billy Talent - die überaus zahlreichen Zuhörer waren begeistert. Sängerin Anni Fischer zeigte beim Cover von "You've got the love" ihr ganzes Können und für Gitarrist Hans Arabin war es gleichzeitig der letzte Auftritt am Annette, da er erfolgreich sein Abitur bestanden hat und nun für längere Zeit nach Australien auswandert. Somit war das Konzert auch ein Abschied - auch wenn die Band natürlich weiter besteht und sich schon auf weitere Auftritte freut. - 7-2017

 

 

Auf die Bühne gebracht: Helden und Heldenbilder

Mit dem Thema „Helden“ beschäftigte sich auch der Theaterkurs der Oberstufe, der in seinem selbst geschriebenen und inszenierten Stück vielfältige Blickwinkel auf das Heldendasein eröffnete. Die Eindrücke des Stückes ergaben ein stimmungsvolles Bild, das besonders im emotionalen Finale für Gänsehaut im Publikum sorgte.

Den Hauptschauplatz für die Frage nach dem Wesen des Heldentums bildete eine – wie soll es anders sein – „Heldenakademie“. Hier wurden die unterschiedlichsten Schüler  aufgenommen, um sich in der „Kunst des Heldentums“ unterrichten zu lassen. Zudem bestand die Aufgabe der Akademie darin, die angehenden Helden durch einen Irrweg von Gut und Böse zu führen, um sie auf diesem Wege schließlich zu „echten“ Helden auszubilden. Hierbei stellte sich heraus, dass das Heldentum nicht nur darin besteht, Gutes zu tun, sondern auch darin, sich dem Bösen aktiv und bewusst zu widersetzen. Auch vermeintlich „kleine“ Taten können hierbei heldenhaft sein, besonders in einer Welt, die teilweise von Rücksichtslosigkeit und Egoismus geprägt ist.

Die Schülerinnen und Schüler der Q1 hatten in den letzten Wochen besonders fleißig geprobt und präsentierten nun das Stück der Schulgemeinde. Trotz der Aufregung lief das Stück problemlos über die Bühne, und die jungen Schauspieler/innen hatten sich den Applaus des gut unterhaltenen und amüsierten Publikums wahrlich verdient. Auch Schulleiterin Anette Kettelhoit sowie  Stellvertreterin Dr. Désirée Bourger beglückwünschten die Schüler/innen und ihre Lehrerin Antonia Bruns, die diesen Kurs mit Hilfe des Theaterpädagogen Andy Strietzel geleitet hatte, zu diesem Erfolg.

Insgesamt präsentierte der Theaterkurs ein kompaktes und bildreiches Theaterstück, welches das Thema „Helden" aus verschiedenen Perspektiven zugleich lehrreich und unterhaltend beleuchtete. - 7-2017

 

 

„Annette beim Angeln“

Unsere Heimatstadt Münster ist zum fünften Mal Auftragsort für die Skulptur Projekte. Dieses Zusammentreffen internationaler Künstler nehmen wir (15 Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Kunst der Q1 von Frau Paravicini) zum Anlass auch durch lokale Kunst die Stadt zu repräsentieren. (-; Dabei verbinden wir die Tradition der Skulptur Projekte und das unseren Unterricht momentan bestimmende Thema Pablo Picasso in der Figur einer angelnden Annette von Droste-Hülshoff, die Namensträgerin unserer Schule ist.

Der Ideenfindungsprozess war intensiv:
Von den amerikanischen DreamWorks Animation inspiriert (ein in der Mondsichel sitzender Junge) soll Annette von Droste-Hülshoff auf einer der drei Giant Pool Balls von Claes Oldenburg, die 1977 im Rahmen der ersten Skulptur Projekte an den Aaseeterrassen arrangiert wurden, sitzen und angeln. Sie zieht im übertragenen Sinne Schüler an Land.
Das Schloss Hülshoff liegt bei Münster, wo auch ihr Familienwappen zu sehen ist. In unserem heutigen Schullogo kommt das Motiv des Fisches vor, der durch das A (von Annette) springt.

Einbettung in das Unterrichtsgeschehen:
Inspiriert von Picassos Zementskulpturen aus dem Garten des Moderna Museet in Stockholm, die er zu Manets viel zitiertem Déjeuner sur l´herbe anfertigte, haben wir uns auch mit dem Sujet der Badenden auseinander gesetzt und zunächst überlebensgroße Figuren aus Pappe in Polyperspektive angefertigt. Diese sind hauptsächlich im Steckmechanismus entstanden. Mit ihnen zogen wir zum Aasee und betteten sie fotografisch in die Landschaft ein.
Nun hatten wir zunächst Ähnliches mit der Annette vor, wollten zwei Ansichten gießen und diese ineinander greifen lassen. Doch zum einen war es für uns völlig neu mit Beton zu arbeiten – und Papier lässt sich einfacher ineinander stecken. Zum anderen hatten wir nur begrenzt Zeit zur Verfügung.

Praktische Umsetzung:
Daher entschieden wir uns für die gleichzeitige Mehransichtigkeit innerhalb EINER Figuration. Die reliefartige Frontalplastik ist stark an Picassos nachkubistischen Stil orientiert, wobei die Dissoziation des analytischen Kubismus mit der Figuration des Klassizismus synthetisiert. Die von uns geformte Gestalt der fischenden Annette von Droste-Hülshoff zeugt von einer Mehransichtigkeit, die die Seitenansicht der Nase, die Frontalansicht der Augen und des Mundes und den wiederum eher seitenansichtigen Körper und Fisch in einer figürliche Geschlossenheit bekundenden frontalansichtigen Plastik vereint.
Wir fertigten in einer Doppelstunde den Holzrahmen an, hatten einen ganzen letzten Dienstag als Projekttag, um die Arbeit (Annette-Figur und Fische) mit Ton negativ zu plastizieren und sie anschließend zu gießen. Am langen Himmelfahrtswochenende trafen sich noch einige Schülerinnen, um die Figur aus der Form zu holen und sie frei zu legen und zu waschen, was noch ein langwieriges und etwas gewagtes Vorhaben war, da sie erst 2 Tage zuvor gegossen wurde. Wir fühlten uns fast wie Urzeitforscher, die ihr seltenes Relikt frei legten, das nach und nach zum Vorschein kam.
Da wir nur die Negativform plastiziert hatten, war dies ja schon eine Überraschung!
Alles etwas mit einer „heißen Nadel gestrickt“... Aber sie sollte doch noch fertig werden! Die SchülerInnen zeigten hier wirklich ein außergewöhnliches Engagement, das sich gelohnt hat!
Zufrieden mit dem Ergebnis wuschen sie IHRE Annette sanft frei und waren begeistert, dass alles so geklappt hat, wie wir uns das vorgestellt haben! Das hat uns auf jeden Fall Lust auf mehr Arbeit mit Beton gegeben!

Text: Emma-Luise Renzel, Martina Paravicini - 6-2017

 

 

Kunstkurse zum Museumsbesuch in Amsterdam

An einem Samstag Ende März sind aus den Kunstgrund- und Kunstleistungskursen der Q1 und Q2  50 Schüler/innen mit dem Bus nach Amsterdam gefahren. Wir wurden von den Kunstlehrerinnen Frau Perucho, Frau Thormann und Frau Paravicini begleitet. Unser Ziel war das in Amsterdam gelegene Rijksmuseum, das Kunstwerke niederländischer Künstler vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert ausstellt.

Bei dem Museumsbesuch haben wir vor allem auf die Werke von Rembrandt, Vermeer und Marlene Dumas geachtet, da diese in der niederländischen Kunstgeschichte prägende Künstler waren und auch im Abitur eine wichtige Rolle spielen. Besonders beeindruckend waren das große Werk, die Nachtwache von Rembrandt sowie unzählige Selbstbildnisse Rembrandts. Diese wurden vorher ausführlich im Unterricht besprochen und analysiert. Das Bild „Nachtwache“ hat mich fasziniert. Die kleinen wahrnehmbaren Details dieses großen Bildes und die Wirkung der Farben waren für mich nachhaltig beindruckend. Leider begann es während unseres Besuches zu regnen, doch das störte uns für unsere Vorhaben am Nachmittag nicht.

Am Nachmittag konnten wir in kleinen Gruppen noch ein wenig die bekannte Kulturmetropole Amsterdam genießen. Einige Mitschüler besuchten während der vorhandenen Zeit weitere Sehenswürdigkeiten, Galerien und Ausstellungen. Meine Gruppe schlenderte über den berühmten schwimmenden Blumenmarkt. Wir ließen uns treiben und besuchten einige Märkte und unzählige Geschäfte.

Besonders inspiriert wurden wir von den vielen kleinen Grachten und der besonderen künstlerischen Atmosphäre Amsterdams.

Gegen Ende des Tages steuerten wir alle glücklich und zufrieden Münster mit dem Bus an.

von: Birte Nüßing, Q1 - 4-2017

 

 

"Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor"

Was verbirgt sich hinter diesem eigenwilligen Titel, den das Theaterstück trägt, welches Schüler/innen des Annette-Gymnasiums am 21.2.2017 in den Städtischen Bühnen besuchten und wie hat den Schüler/innen die Inszenierung gefallen? Lesen Sie hierzu die von einigen Kindern der Klasse 6e verfasste Rezension:

Einleitung:

Das Theaterstück „Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor“ basiert auf dem gleichnamigen Jugendbuch von Joke van Leeuwen. In dem Stück geht es um ein Kind – einen minderjährigen, unbegleiteten Flüchtling – dessen Name schwierig auszusprechen ist und der fremd klingt. Der Name enthält vier K`s und endet auf „toda“, so dass das Kind nur noch Toda gerufen wird.
Es bleibt offen, ob die Hauptfigur ein Mädchen oder ein Junge ist.

Inhalt:

Toda lebt bei ihrem Vater und ihrer Oma, als in ihrem Heimatland Krieg ausbricht. Todas Mutter hatte ihre Familie verlassen, als Toda noch ein Baby war und lebt seitdem in einem anderen Land.
Todas Vater muss seine Arbeit als Keks- und Tortenbäcker niederlegen, weil er als Soldat gegen „die anderen“, wie sie im Stück genannt werden, kämpfen muss. Er erklärt Toda, dass sie keine Angst um ihn haben muss, weil er ein Handbuch hat, in dem erklärt wird, wie er sich gut tarnen kann: als Busch zum Beispiel.


Als es im eigenen Land zu gefährlich wird, beschließt Todas Oma, dass ihre Enkelin zu ihrer Mutter ins Ausland flüchten soll. Toda packt nur das Nötigste in einen kleinen Rucksack und trägt eine Menge schöne Erinnerungen im Kopf mit sich.
Toda wird von einem Bus mitgenommen, in den nur Kinder einsteigen. Sie fahren bis zu einer Erstaufnahme an der Grenze, dort übernachten sie. Hier beginnt dann Todas aufregende, traurige und erschreckende Flucht, während der sie fast immer ganz auf sich allein gestellt ist.

Theaterbesuch:

Im Foyer des Theaters warten wir auf den Beginn der Vorstellung. Dort werden wir von vier Darstellern, die als Polizisten verkleidet sind, empfangen und hektisch in den Zuschauerraum getrieben. Dort werden wir kontrolliert und manche werden aufgefordert aufzustehen und sich einmal um die eigene Achse zu drehen. Andere Zuschauer, zum Beispiel unsere Lehrer, Herr Hennig und Frau Götz, müssen ihre Ausweise zeigen. Da die Polizisten aber in einer anderen Sprache mit uns sprechen, kann man gar nicht immer sofort verstehen, was sie meinen. Das hat uns verunsichert und irgendwie war man froh, als man saß und es losging. Dies alles sollte für uns darstellen, wie es ist, wenn man als Flüchtling zur Grenze kommt und einem die Grenzpolizei Anweisungen gibt, die man als Flüchtling natürlich nicht versteht, weil man die Sprache nicht kennt.
Als das Stück dann endlich beginnt, stellt sich heraus, dass die Hauptfigur abwechselnd von vier verschiedenen Schauspielern gespielt wird (Linn Sanders, Jasaman Roushanaei, Benedikt Thönes, Jonas Nondorf). Da es zwei Frauen und zwei Männer sind, können sich die Zuschauer dadurch selbst aussuchen, ob Toda für sie ein Junge oder ein Mädchen ist. Das finden die meisten von uns ziemlich gut, weil es uns im Theater oder auch in Büchern  wichtig ist, sich in eine Figur einzufühlen.
Im Flüchtlingsheim aufgenommen, kommen eine Mutter und ihr Kind auf Toda zu. Das Kind soll ihr einen Teddy schenken. Toda bedankt sich, aber die Mutter des Kindes findet, dass Toda das nicht von Herzen gemacht hat. Sie muss sich noch mal bedanken. Am Ende zwingt die Mutter ihr Kind, Toda zu beschimpfen: sie oder er soll dahin zurückgehen, wo sie/er hergekommen ist. Das war schlimm. Da haben wir uns gefragt, warum es solche Menschen gibt!

Toda wird von einem Schlepper mitgenommen, dem es nur ums Geld geht. Er nimmt sich das ganze Geld und lässt die Flüchtlinge alleine, weil es ihm egal ist, was mit ihnen passiert. Toda hat nicht genug Geld, also nimmt er ihr auch noch das Smartphone ab.

Auf der Flucht begegnet die Hauptfigur noch anderen Menschen: einem General im Ruhestand und seiner Frau, die sie/ihn bei sich aufnehmen wollen, sich aber gar nicht wirklich für Toda interessieren. Im Wald trifft Toda einen Kommandanten, der auch auf der Flucht ist, weil er nicht kommandieren kann. Dieser wird dann aber festgenommen und kann nicht mit Toda weiter fliehen.

Toll war die Kulisse: Sie war interessant, weil sie aus mehreren beweglichen, dreieckigen  Säulen bestand, die auf jeder Seite einen anderen Aufdruck hatten. Eine Seite war mit Tapeten bedruckt, auf der nächsten Seite waren Spiegel und auf der letzten Seite war ein Holzmuster. So wurde schnell aus einem Wohnzimmer die Villa des Generals oder aus einer Polizeistation ein Wald. Während im Hintergrund das Bühnenbild geändert wurde, haben die Darsteller vorne am Rand der Bühne vom Umbau abgelenkt. Zum Beispiel erklärte Toda dem Zuschauer, was sie in ihren Rucksack gesteckt hat und was sie auf die Flucht mitnehmen will.
Ein Darsteller hat mit einem Akkordeon in vielen Szenen begleitende Musik gemacht. Die klang meistens etwas traurig, so dass wir uns etwas bedrückt fühlten. Es waren meistens Lieder aus anderen Ländern, deren Texte wir nicht verstanden haben. Eine Mitschülerin hat uns erklärt, dass ein Lied auf Persisch gesungen wurde und von Müttern und Kindern handelte, die sich suchen.

Kritik:

Die Meinungen zum Stück gingen in unserer Klasse etwas auseinander. Keiner fand das Stück schlecht, aber einigen fehlte ein wenig Action. Andere fanden das überhaupt nicht und sind der Meinung, dass zwar keine Gewehre und Pistolen, kein Blut und Krieg gezeigt wird, dass es aber um subtile Gewalt geht, das heißt, dass sie nicht direkt gezeigt wurde, aber in der Grausamkeit einzelner Szenen drin steckte. Viele fanden die Szene mit dem Teddybären am schlimmsten, weil Toda diesen gar nicht haben will, die Mutter des Kindes  aber mehr Dankbarkeit erwartet für einen benutzten, alten Teddy.

Schlimm empfanden wir auch die Darstellung mit dem Schlepper, der Toda alles wegnimmt und kein Mitleid hat.
Das Ende des Stückes ist offen. Ehrlich gesagt gibt es zwei Abschlüsse. Beim ersten wird gezeigt, wie Toda von Flüchtlingsheim zu Flüchtlingsunterkunft geschoben wird, aber schließlich ihre Mutter findet. Happy End?
Beim „zweiten Ende“ erzählen die Schauspieler selbst, ihre eigene Geschichte: warum auch sie geflohen sind und warum wir alle ein bisschen Toda sind oder sein können. Das war überraschend, aber gut.

Dass Toda von vier verschiedenen Darstellern gespielt wurde, fanden die meisten aus der Klasse spannend, aber auch verwirrend. Einiges haben wir erst nachher verstanden, als wir es mit unserer Deutschlehrerin Frau Götz besprochen haben. Wie schon im Titel des Stückes erwähnt, wird der Hauptfigur ihr wirklicher Name „weggenommen“ und zwar, weil die Grenzpolizisten den Namen nicht aussprechen können. Das fanden wir furchtbar! Toda ist nur die Abkürzung oder Verkürzung ihres richtigen Namens, den man die ganze Zeit nicht erfährt. Dass der richtige Name gar nicht genannt wird, dass man ihm keine Chance gibt, halten wir für falsch. In unserer Welt hat jeder einen Namen und in Todas früherem Leben hatte sie den auch, so dass zu Beginn des Stückes zumindest ihr Vater sie mit ihrem Namen hätte ansprechen können. Toll war, dass Toda trotz der vielen traurigen Erfahrungen, die sie macht, nicht den Lebensmut verliert.

Insgesamt geben wir dem Stück vier von fünf Sternen und empfehlen es weiter, weil wir nun besser verstehen können, wie es, ist auf der Flucht zu sein und seine Heimat zu verlassen und so eine große Flucht auf sich zu nehmen. Flüchtende verlassen ihre Heimat nicht freiwillig. Außerdem ist das Thema sehr aktuell und daher sehenswert.

Timo Theismann, Len Vollmari, Naika Thöne, Claas Christensen, Emilia Berger, Mareen Soll, Marieke Kiefert aus der Klasse 6e - 3-2017

 

 

Klasse 5a inszeniert im Theaterprojekt „Hilfe ohne Geld“

Was wäre, wenn aus einer „Loserin“ eine Gewinnerin wird? Wenn aus Verachtung Anerkennung erwächst und aus Selbstverachtung neues Selbstwertgefühl entsteht?

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a wollten das unter Leitung ihres Deutschlehrers Andre Plonka einmal ganz genau wissen. In Zusammenarbeit mit dem „Jungen Theater Münster“ und mit dessen großer Unterstützung erarbeiteten und gestalteten sie selbstständig das Theaterstück „Hilfe ohne Geld“. Sie rangen gemeinschaftlich um Ideen für das Thema, schrieben Texte, wählten die besten aus und dramatisierten schließlich ihre Ideen zu einem Theaterstück. Professionell unterstützt vom Theater Münster hatten sie sich um Regie und Bühnenbild, Kostüme und Musik gekümmert.

Das Theaterprojekt der Klasse 5a des Annette-Gymnasiums mit dem „Jungen Theater Münster“

Am Ende hatte sich der große Einsatz auch außerhalb der Unterrichtszeit gelohnt: Am 28. Januar führten sie das Stück in den Räumlichkeiten des Theaters auf. Eltern, Freunde und Lehrkräfte zeigten sich begeistert vom Ergebnis der gemeinsamen Arbeit. Es wurde zur allgemeinen Begeisterung gespielt, gerappt und gesungen, dass es nie langweilig wurde.

Deutschlehrer Andre Plonka freute sich besonders. Er hob hervor, dass Theaterspiel und Lernprozess bei diesem Projekt Hand in Hand gingen: Denn wer Theater spiele, müsse texten, diskutieren, kreativ gestalten und sich austauschen, müsse also genau das an Kompetenzen ausbilden, was Deutschunterricht im Kern eigentlich erreichen solle.  Auch in diesem Sinne traf das Motto also genau zu, unter dem das Projekt stand: Theater macht AAH! - 1-2017

 

 

Ox und Esel – ein weihnachtliches Theaterstück für die Erprobungsstufe

Das „Theater Scintilla“ aus Münster präsentierte am Mittwoch sehr zur Freude der Schüler/innen aus den Jahrgängen 5 und 6 das Theaterstück „Ox und Esel“. Helga Möllenbrink als Erprobungsstufenleiterin hatte eingeladen, Musiklehrerin Antonia Bruns übernahm die Organisation des Theatervormittags und die Betreuung der Schüler/innen.

Als Ox nach getaner Schwerstarbeit zurück in seine Bruchbude kommt, findet er mitten auf seiner Mahlzeit ein verpacktes schreiendes Bündel. Ox will nur eines: fressen, aber solange dieses Kind auf seinem Abendessen liegt, geht das nicht. Der Esel soll es wegschaffen und zwar möglichst rasch. Doch draußen ist es bitterkalt, von den Eltern keine Spur.

Dafür klopfen bald Soldaten an die Tür. Herr Rhodes und seine Spießgesellen haben ein verdächtiges Interesse an dem kleinen Schreihals. Doch das geht Ox und Esel zu weit und sie beschließen, das schreiende Bündel in ihre Männer-WG aufzunehmen.

Die Aufführungen kamen gut an und stellten eine willkommene Abwechslung zum manchmal turbulenten vorweihnachtlichen Schulalltag dar. „Das war prima“, meinten nicht nur die Schüler aus der 5d, als sie sich nach dem Theaterbesuch in der Aula wieder ihren Fächern widmeten. - 12-2016

 

 

Traditionelles Weihnachtskonzert am Annette-Gymnasium

Die gesamte Fachschaft Musik hatte mit vielen talentierten Musikerinnen und Musikern in der Adventszeit stimmungsvolle Weihnachtslieder einstudiert und geprobt – nun war es endlich soweit: Am 15. Dezember 2016 fand das Weihnachtskonzert des Annette-Gymnasiums statt.

Auch in diesem Jahr sangen besonders viele Chöre aus der Erprobungsstufe mit. Für sehr viel Abwechslung war gesorgt: Die Klasse 5b sang „Rudolphe the red-nosed reindeer“, die 5b fragte musikalisch  „Wer ist der Typ mit dem langen Bart?“ und die 5c begeisterte mit „Als aller Hoffnung Ende war“.  Auch die Oberstufe wurde eindrucksvoll  vertreten durch den Chor der Q1: „Heal the world“  trug sehr zur andächtigen Stimmung bei.

Besonders stimmungsvoll zum Schluss: Alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 sangen gemeinsam das Abschlusslied „Weihnachtszeit“. Schulleiterin Anette Kettelhoit zeigte sich ebenfalls sehr angetan von den musikalischen Leistungen und mehr noch von der Gemeinschaftsaktion, die dieses Konzert erst möglich gemacht hat. Sie bedankte sich bei allen Mitwirkenden und vor allem bei den Musiklehrerinnen unserer Schule, die sich bei Vorbereitung und Durchführung des Konzertes auch außerhalb der normalen Unterrichtszeit besonders engagiert hatten.

Frohe Weihnachten! - 12-2016

 

 

 

Zusatzaufführung des Theaterkurses im LWL-Museum

Die Aufführung unseres Theaterkurses im Juni 2016 war schon ein voller Erfolg. „Irgendwie anders“ – so lautete das Thema des Stücks, und dieses passte natürlich hervorragend in die Sonderausstellung „Homosexualitäten“ des LWL-Museums und in Münsters „Nacht der Museen“ am ersten Septemberwochenende.

So lud der Direktor des LWL-Museums,  Dr. Hermann Arnold, die Theatergruppe unserer Schule unter der Leitung von Julia Götz ein, noch einmal aufzutreten. Und das Vorhaben gestaltete sich tatsächlich sehr erfolgreich: Zwar mussten erhebliche dramaturgische Hürden genommen werden, doch gelang es überzeugend, das Stück auf die kleineren räumlichen Verhältnisse hin auszurichten; viele Besucher meldeten sogar diesbezüglich zurück, dass die Intensität des Stückes im Vergleich zur Schulaufführung noch gesteigert worden sei. Durch die entstandene Enge und die dadurch erzeugte Intimität habe man ein besonderes Theatererlebnis gehabt.

Viele Besucher äußerten sich zudem in Nachgesprächen sehr lobend über das professionelle Spiel und die anspruchsvolle Inszenierung. Auch die Museumsleitung zeigte sich offen für zukünftige weitere Kooperationen mit unserer Schule. - 9-2016

 

 

Musik und Theater live

Am 12. Juni besuchten Schüler/innen mehrerer 9. Klassen eine Vorstellung des Musicals „Der kleine Horrorladen“ von Alan Menken im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
Sie erlebten zwei unterhaltsame und beeindruckende Stunden, denn auf der Bühne und im Orchester waren ausnahmslos junge Darsteller und Musiker, die im Rahmen des diesjährigen Theaterjugendprojekts ein halbes Jahr für diese Aufführungen geübt hatten. Auch einige Schülerinnen unserer Schule ( Raja-Sophie Lücke, 9a, Marie Reuther, EF) waren beteiligt.

Der Theaterbesuch stand im Kontext der Unterrichtsreihe zum Thema „Musical“. Mit den großartigen Choreographien, Orchester- und Gesangsleistungen und der professionellen vom Theater gestellten Ausstattung von Kostümen und Bühnenbildern konnten alle Elemente eines Musicals live erfahren, Unterricht und Praxis vertiefend verbunden werden.

Die gute Kooperation mit den Städtischen Bühnen machte auch den Besuch des Musikkurses der Q1 von Frau Strauch in einer Generalprobe des Sinfonieorchesters Münster möglich. Das Werk im Mittelpunkt war das Tripelkonzert von Ludwig van Beethoven. Im Unterricht hatten sich die Schüler vorher mit dem Komponisten und der Gattung Konzert beschäftigt.

Unmittelbar vor der Probe wurde von Dr. Ponath, dem Musikdramaturgen des Hauses,  im Theatertreff eine kurze Einführung mit Musikbeispielen von CD gegeben, direkt danach folgte das Musikerlebnis im Zuschauerraum. Viele Schüler hatten noch nie ein Sinfonieorchester live gehört!
Sie waren beeindruckt vom Klang und Zusammenspiel des Orchesters mit den drei Solisten an Violine, Cello und Klavier.

Die Gelegenheit zum Probenbesuch möchten alle Beteiligten gerne wieder einmal nutzen! - 1-2017

 

 

Irgendwie anders - Annette-Schüler schreiben Theaterstück gegen das Schubladendenken

Am Ende liegen sämtliche Schubladen auf dem Boden vor der Bühne. Aus den Boxen schallt „Dont Stop Me Now“ von Queen. Die schwarzen Stoffschubladen stehen symbolisch für das „Schubladendenken“ der Gesellschaft, mit dem sich die Schüler und Schülerinnen des Literaturkurses der Q1 des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums im vergangenen Jahr beschäftigt haben.

Sie haben es geschafft, sich vom Schubladendenken freizumachen. Dass dies in der Gesellschaft und im alltäglichen Leben in Bezug auf sexuelle Orientierung nicht immer der Fall ist, das versuchten die Darsteller in ihrem Theaterstück „Irgendwie anders“ am Mittwoch zu vermitteln.

Innerhalb eines Jahres haben die 19 Schüler und Schülerinnen unter der Leitung von Lehrerin Julia Götz das Stück selbst geschrieben und einstudiert.

„Wir haben zuerst viel recherchiert, indem wir uns mit Homosexuellen über deren Erfahrungen ausgetauscht und im Netz nach Geschichten geforscht haben. Danach haben die Schüler einzelne Szenen geschrieben, die dann zu einem Ganzen zusammengesetzt wurden.“

Mit dem Theaterstück wolle man die Thematik sexuelle Orientierung enttabuisieren und die Menschen für Nachlässigkeiten im Sprachgebrauch sensibilisieren. „Wir haben uns überlegt, welches Thema alle beschäftigt, und wir hatten Lust, mehr darüber zu erfahren. Daher haben wir uns dafür entschieden“, erklärt Hannes Oberfeld.

In vielen kleinen Szenen wird auf humorvolle, aber auch eindringliche Weise auf die Probleme von Homo-, Bi-, Inter- und Transsexuellen im alltäglichen Leben aufmerksam gemacht.

Skepsis, Ausgrenzung und Tabuisierung sind nur einige dieser Probleme. So berichtet Stella (gespielt von Jasmin Weber) von ihrem eingefrorenen Verhältnis zu ihren Eltern, nachdem sie ihnen von ihrer Homosexualität erzählt hat. Der transsexuelle Justus (gespielt von Lena Trilsbeek) kämpft darum, dass seine Freundschaft zu seiner besten Freundin nicht in die Brüche geht.

Mit solchen Geschichten erhoffen sich die Schülerinnen und Schüler „ein offenes Ohr für die Sexualität in der Gesellschaft“ zu schaffen, heißt es in der Einleitung zum Stück. Das „Schubladendenken“ soll der Vergangenheit angehören.

von: Camilla Flocke
aus: WN 24.6.2016 - Seite 30

 

 

Ein Konzert mit Tradition

Das Kammerkonzert am Annette-Gymnasium hat sich inzwischen tatsächlich zu einer Tradition entwickelt.

Viele Schülerinnen und Schüler gestalteten am 11. Mai 2016 ein beeindruckendes Kammerkonzert in der Aula des Annette-Gymnasiums. Sie repräsentierten die Schule in voller Breite, denn von der Jahrgangsstufe 5 bis zur Q 1 waren fast alle Jahrgangsstufen vertreten. Viele verschiedene Instrumente wurden gespielt: Die Bandbreite der Instrumente reichte von der Gitarre über Klavier, Altblockflöte, Violine, Cello bis zur Klarinette.  Besonders beeindruckend neben vielen, vielen anderen: Aurelia Belm und Magdalena Belm (beide 5c) sowie Raphael Belm (Q1) sorgten für ein Highlight - ein Harfen-Trio zu sehen ist nämlich sehr ungewöhnlich. W. H. Squires « Tarantelle » wurde von Carolina Bremer (6c) auf dem Violincello unter Frau Cenkers Klavierbegleitung gespielt. Wollte man weitere Schülerinnen und Schüler wegen besonderer Qualität der Darbietung namentlich hervorheben, wäre das angesichts der tollen Leistungen aller wohl ungerecht. Hingewiesen sei aber zusätzlich auf das Gesangsensemble aus den Klassen 7 und 9 unter der Leitung von Frau Köpcke, das E. Johns  “Can You Feel The Love”  sehr beeindruckend vortrug.

Der Dank, den auch Schulleiterin Anette Kettelhoit zu Beginn des Konzertes aussprach, richtete sich an alle Musiker/innen und ging besonders an die Musiklehrerinnen Antonia Bruns, Jutta Clever-Bielesch, Claudia Strauch, Dorothee Beckmann und Jutta Heinke. Antonia Bruns und Jutta Clever-Bielesch hatten sich federführend um dieses schöne Kammerkonzert gekümmert. Anette Kettelhoit hatte sogar noch eine besondere Überraschung parat: Jede(r) teilnehmende Schüler(in) bekam von ihr eine Rose!

Eines ist nach diesem musikalisch herausragenden Event jetzt schon sicher: Auch im nächsten Jahr wird es wieder ein Kammerkonzert am „Annette“ geben. Es sei hiermit wärmstens empfohlen! - 5-2015



Samba-AG beim Kölner Karneval

Am 7. Februar oder, wie der Kölner sagt, "Fastelovends Sundaach" ging es wieder rund in der Kölner Innenstadt. Die Schull- und Veedelszöch standen an. Das Humboldt-Gymnasium hatte Schüler/innen unserer Samba-AG mit ihrer Leiterin Jutta Heinke zur Teilnahme an den Schullzöch (Schulzügen) eingeladen.

So zogen sie mit ca. 5.800 Teilnehmer/innen aus 49 Kölner Schulen und 57 Nachbarschafts- und Stadtteilvereinen, darunter 720 Musikern, auf dem gleichen Weg wie der Rosenmontagszug von der Südstadt zum Dom.

Das Markenzeichen der Schull- und Veedelszöch sind die bunten, ausgefallenen Kostüme und Wagen der Teilnehmer, die mit wenig Geld, aber viel Fantasie und Liebe von den Schulen selbst gestaltet werden. Für die Schüler/innen war es eine tolle Erfahrung, den Karneval mal von dieser Seite aus zu erleben. Kölle Alaaf! - 2-12016

 

 

Stimmungsvolles Weihnachtskonzert am Annette-Gymnasium

Sehr gekonnt moderiert von Jonathan Wörmann und Paula Menninghaus (Q2) versetzten Schülerinnen und Schüler unserer Schule ihr Publikum durch zahlreiche musikalische Beiträge in weihnachtliche Stimmung. Die gesamte Fachschaft Musik hatte mit vielen talentierten Musikern in den letzten Tagen und Wochen stimmungsvolle Weihnachtslieder einstudiert und geprobt – nun war es endlich soweit: Das traditionelle Weihnachtskonzert am Annette Gymnasium fand am 10. Dezember 2015 statt.

Auch in diesem Jahr sangen besonders viele Chöre aus der Erprobungsstufe mit. Für sehr viel Abwechslung war gesorgt: Die Klasse 5b sang „Santa Clause is coming to  town“ (J. F. Coots), die 5b fragte „Wer ist der Typ mit dem langen Bart?“ und die 5d begeisterte mit ihrem „X-mas Song“. Aber auch die Oberstufe wurde  eindrucksvoll  vertreten durch die Musikkurse der EF (Weihnachtsmann und Co KG); ein Ensemble aus der Q1 bot gekonnt „All I want for Chrismas is you“ dar, und der Oberstufenchor fand „All things bright and beautiful“ (J. Rutter). Musiklehrerin Jutta Heinke begleitete viele Lieder am Klavier.

Besonders stimmungsvoll zum Schluss: Alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 sangen gemeinsam das Abschlusslied „Weihnachtszeit“, ein Lied, das übrigens von Musiklehrerin Dorothee Beckmann eigens für das Weihnachtskonzert getextet und komponiert wurde. Julius Pritsch begleitete das Lied sehr gekonnt auf dem Cajon, einem besonderen Rhythmusinstrument.

Unsere stellvertretende Schulleiterin Anette Kettelhoit zeigte sich ebenfalls sehr angetan von den musikalischen Leistungen und mehr noch von der Gemeinschaftsaktion, die dieses Konzert erst möglich gemacht hat. Sie bedankte sich bei allen Mitwirkenden und vor allem bei den Musiklehrerinnen unserer Schule, die sich bei Vorbereitung und Durchführung des Konzertes auch über die normale Unterrichtszeit hinaus besonders engagiert hatten.

Frohe Weihnachten! - 12-2015

 

 

„anders und gleich – Nur Respekt Wirkt“

Am Mittwoch hatte der Literaturkurs Schwerpunkt „Theater“ Besuch von Caroline Frank,der Projektleiterin des Kampagnenbüros „anders und gleich – Nur Respekt Wirkt“ des Landes NRW. Aus vielen möglichen Themenschwerpunkten und Bühnenstücken hatte sich der diesjährige Literaturkurs von Frau Götz entschlossen, eine eigene Bühnencollage zum Thema Homophobie zu schreiben.

Nach vielen spielpraktischen Aufgaben, Stimm- und Sprechübungen begannen die 20 OberstufenschülerInnen der Q1 mit sorgfältiger Recherche zum Thema. Homophobie in Russland oder Afrika? Na klar! Aber gibt es das denn noch bei uns in Europa, in Deutschland?  Die Antwort lautet eindeutig: Ja!  Informationen konnte dem umfangreichem Material der Bundeszentrale für politische Bildung, aber auch von Initiativen wie „Schule der Vielfalt“, „schlau“ und Informationsbroschüren des Landes NRW entnommen werden: zum Teil erschreckende Statistiken, Berichte von Coming Out-Erfahrungen, politischer Diskriminierung sowie alltäglicher Ausgrenzung und offener Anfeindung.

Informationen waren also kein Problem, aber die sprachlichen Feinheiten beim Schreiben über Alltagsprobleme homosexueller Jugendlicher verunsicherte ein Teil der SchülerInnen noch, so dass wir eine Expertin hinzugezogen haben. Frau Frank, die unter anderem auch Workshops für Journalisten abhält, leitete die KursteilnehmerInnen im Schreiben zum Thema LSBTTI an.

LSBTTI ? Gemeint sind damit Menschen verschiedener sexueller und geschlechtlicher Identitäten: Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Transsexuelle und Intersexuelle. Als Teil der Emanzipationsbewegung haben sich diese Minderheiten politisch den Oberbegriff LSBTTI gegeben, um Ihre Interessen gemeinsam zu vertreten.

Frau Frank sensibilisierte für sprachliche Alltagsentgleisungen, klärte über Begrifflichkeiten auf und gab Tipps zur Vermeidung sprachlicher Diskriminierung. Es entstanden in einer sehr intensiven Arbeitsatmosphäre interessante Diskussionen und wir erhielten wichtige Anregungen und bereits große Wertschätzung zu ersten, fertiggestellten en Szenentexten. - 12-2015

 

 

Mysteriöse Odyssee - Aufführung des Literatur-Theaterkurses

Was tut eine Schulklasse, wenn sie sich am Wandertag mitten in einem Wald befindet und der Bus nicht kommt? Die Schüler sind völlig orientierungslos, da sie keine Wanderkarte haben und ihre Handys in der verlassenen Gegend auch nicht funktionieren. Zu allem Überfluss ist die begleitende Lehrerin eine unerfahrene Referendarin. Schnell bricht Unruhe und Streit unter den Schülern aus: Wo sollen wir hin? Was wollen wir machen? Die Situation scheint aussichtslos.

Diese schulische Extremsituation hat sich der Literatur-Theaterkurs des Annette-Gymnasiums Münster ausgedacht und das kreative Stück am Montagabend in der Schulaula aufgeführt. Zahlreiche Eltern, Lehrer und Schüler wollten sich diesen besonderen Auftritt nicht entgehen lassen und saßen gespannt und teils sehr erheitert im Publikum.

Möglich machte dieses Projekt der Theaterpädagoge Andreas Strietzel, der das Stück mit den Schülern während des gesamten Schuljahrs einstudierte. „Es war sehr anstrengend, hat aber viel Spaß gemacht. Die Schüler haben manchmal einen anderen Blick auf das Leben, was meine Arbeit sehr abwechslungsreich macht", meinte Andreas Strietzel.

Im Theaterstück gelingt eine gute Mischung aus der Darstellung realer Extremsituationen mit witzigen Anekdoten. Gleich zu Beginn streiten sich die Schüler um die letzten, wertvollen Wasservorräte. In mehreren Rückblenden erzählen sie von ihren letzten Discobesuchen oder von den Schwierigkeiten bei der Essensbestellung im Schnellrestaurant. Die Lehrerin glaubt schließlich, einen Weg durch den dunklen Wald gefunden zu haben. Doch die gesamte Gruppe verirrt sich in der Abenddämmerung und verbringt die Nacht im Wald.

Die Auflösung der mysteriösen Odyssee ähnelt dann einem Kriminalroman. Die Referendarin hat den Vorfall gezielt inszeniert, sodass die Schüler sich auf sie stürzen und sie überwältigen. Wenig später kommt ein Bus und holt die Schüler ab. Das Ende stellt sich also als nichtalltäglich heraus, was vermutlich dem kreativen Potenzial des Theaterkurses geschuldet ist.

Quelle: Max Keldenich - WN – 11.06.2015

 

 

Kooperation mit der Musikschule Münster e.V. erweitert

Ein Instrument zu lernen, macht Freude – noch schöner kann es sein, in einer Band zusammen zu spielen. Diesen Gedanken aufgreifend arbeitet unsere Schule bereits jetzt eng mit der Musikschule Münster e.V. zusammen. Einerseits bleibt das traditionelle Angebot bestehen, individuell Gitarre, Bass und Klavier zu erlernen und sich in diesen Fächern stetig zu verbessern. Als neues Element kommt nun aber ein qualifizierter Schlagzeug- und Gesangsunterricht für diejenigen hinzu, die zukünftig in einer Band mitmachen wollen. Der hierzu nötige Probenraum – unter der Turnhalle gelegen und schalldicht isoliert – wurde nun fertig.

Der Unterricht im Bandbereich wird von bestens ausgebildeten und erfahrenen Musikern gestaltet: Sängerin Paz Miranda Iturriaga aus Viña del Mar, Chile, hat nicht nur ein abgeschlossenes Studium in Erziehungswissenschaften und Musik vorzuweisen, sie wirkte auch schon in verschiedenen Musikprojekten mit: Die Bands „Misyfunk“ (Chile) oder „Attaraya“ (ebenfalls Chile) sind hier nur wenige Beispiele. Aktuell singt Paz Miranda in der Band „Crackerjack“.

Den Schlagzeugunterricht wird der der aus Oldenburg stammende Schlagzeuger Stefan Schneider übernehmen. Sein musikalischer Weg führte ihn u.a. nach Enschede und Malmö, wo er jeweils bei namhaften Musikern studierte. Aktuell spielt Stefan Schneider in verschiedenen Bands als Schlagzeuger,  z.B.  bei „Meraki Quartet“, „JOCO“ und „ ØNE“.

Dieses attraktive und nun erweiterte Unterrichtsangebot wendet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Interessenten können sich ab sofort jederzeit zu einer kostenlosen Probestunde bei der Musikschule Münster e.V. anmelden. Sängerin  Paz Miranda Iturriaga und  Schlagzeuger Stefan Schneider freuen sich darauf! Der Kontakt kann leicht über die Homepage der Musikschule www.musikschule-muenster.de hergestellt werden.

Wir wünschen dem nun erweiterten Angebot viel Erfolg! - 1-2015

 

 

Traditionelles Weihnachtskonzert am Annette-Gymnasium

Wie immer gekonnt moderiert von Kim Niemann versetzten Schülerinnen und Schüler unserer Schule ihr Publikum durch zahlreiche musikalische Beiträge in weihnachtliche Stimmung. Die gesamte Fachschaft Musik hatte mit vielen talentierten Musikern lange geplant und geprobt – nun war es endlich soweit: Das Weihnachtskonzert am Annette Gymnasium fand am 11. Dezember 2014 statt.

Auch in diesem Jahr sangen besonders viele Chöre aus der Erprobungsstufe mit.  Jedoch auch der Oberstufenchor und die Big Band der Schule verdienten sich viel Beifall. So war für sehr viel Abwechslung war gesorgt: Die Klasse 5a sang „Fröhliche Weihnacht“, die 5b wartete mit einen Weihnachts-Rap auf und die 5c begeisterte mit ihrem „X-mas Song. Nona Siepmann aus der Q 1 bot mit der Hip-Hop-AG den „Hip-Hop Music Mix“ und auch aus der Q2 steuerte ein Chor – begleitet von Marlon Olbricht an der Gitarre – das „Hallelujah“ bei.

Besonders stimmungsvoll zum Schluss: Alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 sangen gemeinsam das Abschlusslied „Weihnachtszeit“, ein Lied, das übrigens von Musiklehrerin Dorothee Beckmann eigens für das Konzert getextet und komponiert wurde.

Schulleiterin Jutta Rutenbeck zeigte sich ebenfalls sehr angetan von den musikalischen Leistungen und mehr noch von der Gemeinschaftsaktion, die dieses Konzert erst möglich gemacht hat. Sie bedankte sich bei allen Mitwirkenden und vor allem bei den Musiklehrerinnen unserer Schule, die sich bei Vorbereitung und Durchführung des Konzertes teilweise auch außerhalb der Unterrichtszeit engagiert hatten.

Frohe Weihnachten! - 12/2014

 

 

Start des Vorlesewettbewerbs 2014/15 am Annette-Gymnasium

„Bald wird in den sechsten Klassen in ganz Deutschland wieder um die Wette gelesen,“ hieß es in Pressemitteilung des Börsenvereis des deutschen Buchhandels. Schirmherr des Wettbewerbs ist – wie in jedem Jahr - Bundespräsident Joachim Gauck.

Auch am Annette-Gymnasium begrüßte Deutschlehrerin Dr. Luise Habbel „ihre“ Schützlinge zur ersten Runde des Wettbewerbs. Unter den rund 600.000 Vorlesern, die sich auch dieses Jahr wieder an Deutschlands größter Leseförderungsaktion  beteiligten, vertraten Oskar Fürst

Preistraeger-Der-Deutsche-Schulpreis-Robert-Bosch-Stiftung
Zukunftsschulen NRW - Gütesiegel Individuelle Förderung MINT-EC-Schule zur Förderung von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik - MINT-EC ist das nationale Excellence-Netzwerk von Schulen mit Sekundarstufe II und ausgeprägtem Profil in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT).
Europaschule zur Förderung interkultureller und innovativer Lernprozesse CertiLingua - Exzellenzlabel für mehrsprachige, europäche und internationale Kompetenzen
Sonstiges

Chinesischer Besuch aus Taiwan Annette-Schülerinnen bei der Gedenkfeier zum Ende des Ersten WeltkriegesBundesverdienstkreuz für deutsch-israelische JugendbegegnungenSV-Fahrt zur SchuljahresplanungAuszeichnung für unseren LeistungssportkoordinatorArchäologie in der 6c

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Termine

Mo, 19. 11. 2018

21.11. u. 28.11.2018, nachmittags, Jgst. 8, Auswertungsgespräche zur Potenzialanalyse

Di, 20. 11. 2018

16:15 - 18:00 Uhr, Fachkonferenz Religion, verlegt!

Di, 20. 11. 2018

nachmittags, Auswertungsgespräche zur Potentialanalyse

Do, 22. 11. 2018

19:30 - 21.00 h, Jgst. 5, Informationsabend Lions Quest

Fr, 23. 11. 2018

15:00 - 18:00 h, Elternsprechzeit (vorrangig f. Jgst. 5)

Fr, 23. 11. 2018

bis 30.11.2018, EF: Austausch mit Bilbao (span. Schüler/-innen in Münster)

Di, 27. 11. 2018

15:30 - 18:30 h, Elternsprechzeit f. alle Jgst. (Oberstufe bitte vorrangig diesen Termin wählen)

Mi, 28. 11. 2018

14:30 h, Jgst. Q1, Verleihung der EB-Cert-Zertifikate

Mi, 28. 11. 2018

15:00 Uhr, Ehemaligenkaffeetrinken

Mi, 28. 11. 2018

bis 04.12.2018, Kl. 8a, Austausch mit Bures (frz. Schüler/-innen in Münster)

Fr, 30. 11. 2018

18:30 - 21:30 Uhr, Jgst. 6, 7, Unterstufenparty

Aula

(kurzfristige Änderungen vorbehalten)

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