Kunst, Musik und Theater

Die Schule ist einer der wichtigsten Orte, um Kinder und Jugendliche an kulturelle Bildung heranzuführen. Doch in Zeiten von Pisa und der daraus resultierenden Bildungsdiskussion rutschen Fächer wie Kunst und Musik schnell aus dem Blickfeld.

Dabei sind das direkte Erleben, künstlerische Aktivität und kulturelle Bildung für die Entwicklung junger Menschen wichtig: für eine differenzierte Wahrnehmung, das Ausdrucksvermögen, die Ausbildung einer ästhetischen Intelligenz und nicht zuletzt für die Gestaltung des eigenen Lebens.

Aus diesem Grund spielt kulturelle Bildung nicht nur in den Unterrichtsfächern Kunst, Musik und Literatur, sondern auch in vielfältigen Arbeitsgemeinschaften und Projekten am Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium eine zentrale Rolle. Unser Angebot besteht u.a. aus mehreren Chören, Theater-Arbeitsgemeinschaften in Erprobungs- und Mittelstufe und geht über einen Literatur- und einen Theaterkurs in der Qualifikationsphase bis hin zum Leistungskurs Kunst, der jedes Jahr angeboten wird.

Am Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium ist es lange und gute Tradition die Arbeiten unserer Schüler/innen aus dem Kunstunterricht an verschiedensten Stellen unseres Schulgebäudes zu präsentieren.

Ein Teil dieser Arbeiten wird auch auf dieser Seite vorgestellt.

 

 

"Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor"

Was verbirgt sich hinter diesem eigenwilligen Titel, den das Theaterstück trägt, welches Schüler/innen des Annette-Gymnasiums am 21.2.2017 in den Städtischen Bühnen besuchten und wie hat den Schüler/innen die Inszenierung gefallen? Lesen Sie hierzu die von einigen Kindern der Klasse 6e verfasste Rezension:

Einleitung:

Das Theaterstück „Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor“ basiert auf dem gleichnamigen Jugendbuch von Joke van Leeuwen. In dem Stück geht es um ein Kind – einen minderjährigen, unbegleiteten Flüchtling – dessen Name schwierig auszusprechen ist und der fremd klingt. Der Name enthält vier K`s und endet auf „toda“, so dass das Kind nur noch Toda gerufen wird.
Es bleibt offen, ob die Hauptfigur ein Mädchen oder ein Junge ist.

Inhalt:

Toda lebt bei ihrem Vater und ihrer Oma, als in ihrem Heimatland Krieg ausbricht. Todas Mutter hatte ihre Familie verlassen, als Toda noch ein Baby war und lebt seitdem in einem anderen Land.
Todas Vater muss seine Arbeit als Keks- und Tortenbäcker niederlegen, weil er als Soldat gegen „die anderen“, wie sie im Stück genannt werden, kämpfen muss. Er erklärt Toda, dass sie keine Angst um ihn haben muss, weil er ein Handbuch hat, in dem erklärt wird, wie er sich gut tarnen kann: als Busch zum Beispiel.


Als es im eigenen Land zu gefährlich wird, beschließt Todas Oma, dass ihre Enkelin zu ihrer Mutter ins Ausland flüchten soll. Toda packt nur das Nötigste in einen kleinen Rucksack und trägt eine Menge schöne Erinnerungen im Kopf mit sich.
Toda wird von einem Bus mitgenommen, in den nur Kinder einsteigen. Sie fahren bis zu einer Erstaufnahme an der Grenze, dort übernachten sie. Hier beginnt dann Todas aufregende, traurige und erschreckende Flucht, während der sie fast immer ganz auf sich allein gestellt ist.

Theaterbesuch:

Im Foyer des Theaters warten wir auf den Beginn der Vorstellung. Dort werden wir von vier Darstellern, die als Polizisten verkleidet sind, empfangen und hektisch in den Zuschauerraum getrieben. Dort werden wir kontrolliert und manche werden aufgefordert aufzustehen und sich einmal um die eigene Achse zu drehen. Andere Zuschauer, zum Beispiel unsere Lehrer, Herr Hennig und Frau Götz, müssen ihre Ausweise zeigen. Da die Polizisten aber in einer anderen Sprache mit uns sprechen, kann man gar nicht immer sofort verstehen, was sie meinen. Das hat uns verunsichert und irgendwie war man froh, als man saß und es losging. Dies alles sollte für uns darstellen, wie es ist, wenn man als Flüchtling zur Grenze kommt und einem die Grenzpolizei Anweisungen gibt, die man als Flüchtling natürlich nicht versteht, weil man die Sprache nicht kennt.
Als das Stück dann endlich beginnt, stellt sich heraus, dass die Hauptfigur abwechselnd von vier verschiedenen Schauspielern gespielt wird (Linn Sanders, Jasaman Roushanaei, Benedikt Thönes, Jonas Nondorf). Da es zwei Frauen und zwei Männer sind, können sich die Zuschauer dadurch selbst aussuchen, ob Toda für sie ein Junge oder ein Mädchen ist. Das finden die meisten von uns ziemlich gut, weil es uns im Theater oder auch in Büchern  wichtig ist, sich in eine Figur einzufühlen.
Im Flüchtlingsheim aufgenommen, kommen eine Mutter und ihr Kind auf Toda zu. Das Kind soll ihr einen Teddy schenken. Toda bedankt sich, aber die Mutter des Kindes findet, dass Toda das nicht von Herzen gemacht hat. Sie muss sich noch mal bedanken. Am Ende zwingt die Mutter ihr Kind, Toda zu beschimpfen: sie oder er soll dahin zurückgehen, wo sie/er hergekommen ist. Das war schlimm. Da haben wir uns gefragt, warum es solche Menschen gibt!

Toda wird von einem Schlepper mitgenommen, dem es nur ums Geld geht. Er nimmt sich das ganze Geld und lässt die Flüchtlinge alleine, weil es ihm egal ist, was mit ihnen passiert. Toda hat nicht genug Geld, also nimmt er ihr auch noch das Smartphone ab.

Auf der Flucht begegnet die Hauptfigur noch anderen Menschen: einem General im Ruhestand und seiner Frau, die sie/ihn bei sich aufnehmen wollen, sich aber gar nicht wirklich für Toda interessieren. Im Wald trifft Toda einen Kommandanten, der auch auf der Flucht ist, weil er nicht kommandieren kann. Dieser wird dann aber festgenommen und kann nicht mit Toda weiter fliehen.

Toll war die Kulisse: Sie war interessant, weil sie aus mehreren beweglichen, dreieckigen  Säulen bestand, die auf jeder Seite einen anderen Aufdruck hatten. Eine Seite war mit Tapeten bedruckt, auf der nächsten Seite waren Spiegel und auf der letzten Seite war ein Holzmuster. So wurde schnell aus einem Wohnzimmer die Villa des Generals oder aus einer Polizeistation ein Wald. Während im Hintergrund das Bühnenbild geändert wurde, haben die Darsteller vorne am Rand der Bühne vom Umbau abgelenkt. Zum Beispiel erklärte Toda dem Zuschauer, was sie in ihren Rucksack gesteckt hat und was sie auf die Flucht mitnehmen will.
Ein Darsteller hat mit einem Akkordeon in vielen Szenen begleitende Musik gemacht. Die klang meistens etwas traurig, so dass wir uns etwas bedrückt fühlten. Es waren meistens Lieder aus anderen Ländern, deren Texte wir nicht verstanden haben. Eine Mitschülerin hat uns erklärt, dass ein Lied auf Persisch gesungen wurde und von Müttern und Kindern handelte, die sich suchen.

Kritik:

Die Meinungen zum Stück gingen in unserer Klasse etwas auseinander. Keiner fand das Stück schlecht, aber einigen fehlte ein wenig Action. Andere fanden das überhaupt nicht und sind der Meinung, dass zwar keine Gewehre und Pistolen, kein Blut und Krieg gezeigt wird, dass es aber um subtile Gewalt geht, das heißt, dass sie nicht direkt gezeigt wurde, aber in der Grausamkeit einzelner Szenen drin steckte. Viele fanden die Szene mit dem Teddybären am schlimmsten, weil Toda diesen gar nicht haben will, die Mutter des Kindes  aber mehr Dankbarkeit erwartet für einen benutzten, alten Teddy.

Schlimm empfanden wir auch die Darstellung mit dem Schlepper, der Toda alles wegnimmt und kein Mitleid hat.
Das Ende des Stückes ist offen. Ehrlich gesagt gibt es zwei Abschlüsse. Beim ersten wird gezeigt, wie Toda von Flüchtlingsheim zu Flüchtlingsunterkunft geschoben wird, aber schließlich ihre Mutter findet. Happy End?
Beim „zweiten Ende“ erzählen die Schauspieler selbst, ihre eigene Geschichte: warum auch sie geflohen sind und warum wir alle ein bisschen Toda sind oder sein können. Das war überraschend, aber gut.

Dass Toda von vier verschiedenen Darstellern gespielt wurde, fanden die meisten aus der Klasse spannend, aber auch verwirrend. Einiges haben wir erst nachher verstanden, als wir es mit unserer Deutschlehrerin Frau Götz besprochen haben. Wie schon im Titel des Stückes erwähnt, wird der Hauptfigur ihr wirklicher Name „weggenommen“ und zwar, weil die Grenzpolizisten den Namen nicht aussprechen können. Das fanden wir furchtbar! Toda ist nur die Abkürzung oder Verkürzung ihres richtigen Namens, den man die ganze Zeit nicht erfährt. Dass der richtige Name gar nicht genannt wird, dass man ihm keine Chance gibt, halten wir für falsch. In unserer Welt hat jeder einen Namen und in Todas früherem Leben hatte sie den auch, so dass zu Beginn des Stückes zumindest ihr Vater sie mit ihrem Namen hätte ansprechen können. Toll war, dass Toda trotz der vielen traurigen Erfahrungen, die sie macht, nicht den Lebensmut verliert.

Insgesamt geben wir dem Stück vier von fünf Sternen und empfehlen es weiter, weil wir nun besser verstehen können, wie es, ist auf der Flucht zu sein und seine Heimat zu verlassen und so eine große Flucht auf sich zu nehmen. Flüchtende verlassen ihre Heimat nicht freiwillig. Außerdem ist das Thema sehr aktuell und daher sehenswert.

Timo Theismann, Len Vollmari, Naika Thöne, Claas Christensen, Emilia Berger, Mareen Soll, Marieke Kiefert aus der Klasse 6e - 3-2017

 

 

Klasse 5a inszeniert im Theaterprojekt „Hilfe ohne Geld“

Was wäre, wenn aus einer „Loserin“ eine Gewinnerin wird? Wenn aus Verachtung Anerkennung erwächst und aus Selbstverachtung neues Selbstwertgefühl entsteht?

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a wollten das unter Leitung ihres Deutschlehrers Andre Plonka einmal ganz genau wissen. In Zusammenarbeit mit dem „Jungen Theater Münster“ und mit dessen großer Unterstützung erarbeiteten und gestalteten sie selbstständig das Theaterstück „Hilfe ohne Geld“. Sie rangen gemeinschaftlich um Ideen für das Thema, schrieben Texte, wählten die besten aus und dramatisierten schließlich ihre Ideen zu einem Theaterstück. Professionell unterstützt vom Theater Münster hatten sie sich um Regie und Bühnenbild, Kostüme und Musik gekümmert.

Das Theaterprojekt der Klasse 5a des Annette-Gymnasiums mit dem „Jungen Theater Münster“

Am Ende hatte sich der große Einsatz auch außerhalb der Unterrichtszeit gelohnt: Am 28. Januar führten sie das Stück in den Räumlichkeiten des Theaters auf. Eltern, Freunde und Lehrkräfte zeigten sich begeistert vom Ergebnis der gemeinsamen Arbeit. Es wurde zur allgemeinen Begeisterung gespielt, gerappt und gesungen, dass es nie langweilig wurde.

Deutschlehrer Andre Plonka freute sich besonders. Er hob hervor, dass Theaterspiel und Lernprozess bei diesem Projekt Hand in Hand gingen: Denn wer Theater spiele, müsse texten, diskutieren, kreativ gestalten und sich austauschen, müsse also genau das an Kompetenzen ausbilden, was Deutschunterricht im Kern eigentlich erreichen solle.  Auch in diesem Sinne traf das Motto also genau zu, unter dem das Projekt stand: Theater macht AAH! - 1-2017

 

 

Ox und Esel – ein weihnachtliches Theaterstück für die Erprobungsstufe

Das „Theater Scintilla“ aus Münster präsentierte am Mittwoch sehr zur Freude der Schüler/innen aus den Jahrgängen 5 und 6 das Theaterstück „Ox und Esel“. Helga Möllenbrink als Erprobungsstufenleiterin hatte eingeladen, Musiklehrerin Antonia Bruns übernahm die Organisation des Theatervormittags und die Betreuung der Schüler/innen.

Als Ox nach getaner Schwerstarbeit zurück in seine Bruchbude kommt, findet er mitten auf seiner Mahlzeit ein verpacktes schreiendes Bündel. Ox will nur eines: fressen, aber solange dieses Kind auf seinem Abendessen liegt, geht das nicht. Der Esel soll es wegschaffen und zwar möglichst rasch. Doch draußen ist es bitterkalt, von den Eltern keine Spur.

Dafür klopfen bald Soldaten an die Tür. Herr Rhodes und seine Spießgesellen haben ein verdächtiges Interesse an dem kleinen Schreihals. Doch das geht Ox und Esel zu weit und sie beschließen, das schreiende Bündel in ihre Männer-WG aufzunehmen.

Die Aufführungen kamen gut an und stellten eine willkommene Abwechslung zum manchmal turbulenten vorweihnachtlichen Schulalltag dar. „Das war prima“, meinten nicht nur die Schüler aus der 5d, als sie sich nach dem Theaterbesuch in der Aula wieder ihren Fächern widmeten. - 12-2016

 

 

Traditionelles Weihnachtskonzert am Annette-Gymnasium

Die gesamte Fachschaft Musik hatte mit vielen talentierten Musikerinnen und Musikern in der Adventszeit stimmungsvolle Weihnachtslieder einstudiert und geprobt – nun war es endlich soweit: Am 15. Dezember 2016 fand das Weihnachtskonzert des Annette-Gymnasiums statt.

Auch in diesem Jahr sangen besonders viele Chöre aus der Erprobungsstufe mit. Für sehr viel Abwechslung war gesorgt: Die Klasse 5b sang „Rudolphe the red-nosed reindeer“, die 5b fragte musikalisch  „Wer ist der Typ mit dem langen Bart?“ und die 5c begeisterte mit „Als aller Hoffnung Ende war“.  Auch die Oberstufe wurde eindrucksvoll  vertreten durch den Chor der Q1: „Heal the world“  trug sehr zur andächtigen Stimmung bei.

Besonders stimmungsvoll zum Schluss: Alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 sangen gemeinsam das Abschlusslied „Weihnachtszeit“. Schulleiterin Anette Kettelhoit zeigte sich ebenfalls sehr angetan von den musikalischen Leistungen und mehr noch von der Gemeinschaftsaktion, die dieses Konzert erst möglich gemacht hat. Sie bedankte sich bei allen Mitwirkenden und vor allem bei den Musiklehrerinnen unserer Schule, die sich bei Vorbereitung und Durchführung des Konzertes auch außerhalb der normalen Unterrichtszeit besonders engagiert hatten.

Frohe Weihnachten! - 12-2016

 

 

 

Zusatzaufführung des Theaterkurses im LWL-Museum

Die Aufführung unseres Theaterkurses im Juni 2016 war schon ein voller Erfolg. „Irgendwie anders“ – so lautete das Thema des Stücks, und dieses passte natürlich hervorragend in die Sonderausstellung „Homosexualitäten“ des LWL-Museums und in Münsters „Nacht der Museen“ am ersten Septemberwochenende.

So lud der Direktor des LWL-Museums,  Dr. Hermann Arnold, die Theatergruppe unserer Schule unter der Leitung von Julia Götz ein, noch einmal aufzutreten. Und das Vorhaben gestaltete sich tatsächlich sehr erfolgreich: Zwar mussten erhebliche dramaturgische Hürden genommen werden, doch gelang es überzeugend, das Stück auf die kleineren räumlichen Verhältnisse hin auszurichten; viele Besucher meldeten sogar diesbezüglich zurück, dass die Intensität des Stückes im Vergleich zur Schulaufführung noch gesteigert worden sei. Durch die entstandene Enge und die dadurch erzeugte Intimität habe man ein besonderes Theatererlebnis gehabt.

Viele Besucher äußerten sich zudem in Nachgesprächen sehr lobend über das professionelle Spiel und die anspruchsvolle Inszenierung. Auch die Museumsleitung zeigte sich offen für zukünftige weitere Kooperationen mit unserer Schule. - 9-2016

 

 

Musik und Theater live

Am 12. Juni besuchten Schüler/innen mehrerer 9. Klassen eine Vorstellung des Musicals „Der kleine Horrorladen“ von Alan Menken im Kleinen Haus der Städtischen Bühnen.
Sie erlebten zwei unterhaltsame und beeindruckende Stunden, denn auf der Bühne und im Orchester waren ausnahmslos junge Darsteller und Musiker, die im Rahmen des diesjährigen Theaterjugendprojekts ein halbes Jahr für diese Aufführungen geübt hatten. Auch einige Schülerinnen unserer Schule ( Raja-Sophie Lücke, 9a, Marie Reuther, EF) waren beteiligt.

Der Theaterbesuch stand im Kontext der Unterrichtsreihe zum Thema „Musical“. Mit den großartigen Choreographien, Orchester- und Gesangsleistungen und der professionellen vom Theater gestellten Ausstattung von Kostümen und Bühnenbildern konnten alle Elemente eines Musicals live erfahren, Unterricht und Praxis vertiefend verbunden werden.

Die gute Kooperation mit den Städtischen Bühnen machte auch den Besuch des Musikkurses der Q1 von Frau Strauch in einer Generalprobe des Sinfonieorchesters Münster möglich. Das Werk im Mittelpunkt war das Tripelkonzert von Ludwig van Beethoven. Im Unterricht hatten sich die Schüler vorher mit dem Komponisten und der Gattung Konzert beschäftigt.

Unmittelbar vor der Probe wurde von Dr. Ponath, dem Musikdramaturgen des Hauses,  im Theatertreff eine kurze Einführung mit Musikbeispielen von CD gegeben, direkt danach folgte das Musikerlebnis im Zuschauerraum. Viele Schüler hatten noch nie ein Sinfonieorchester live gehört!
Sie waren beeindruckt vom Klang und Zusammenspiel des Orchesters mit den drei Solisten an Violine, Cello und Klavier.

Die Gelegenheit zum Probenbesuch möchten alle Beteiligten gerne wieder einmal nutzen! - 1-2017

 

 

Irgendwie anders - Annette-Schüler schreiben Theaterstück gegen das Schubladendenken

Am Ende liegen sämtliche Schubladen auf dem Boden vor der Bühne. Aus den Boxen schallt „Dont Stop Me Now“ von Queen. Die schwarzen Stoffschubladen stehen symbolisch für das „Schubladendenken“ der Gesellschaft, mit dem sich die Schüler und Schülerinnen des Literaturkurses der Q1 des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums im vergangenen Jahr beschäftigt haben.

Sie haben es geschafft, sich vom Schubladendenken freizumachen. Dass dies in der Gesellschaft und im alltäglichen Leben in Bezug auf sexuelle Orientierung nicht immer der Fall ist, das versuchten die Darsteller in ihrem Theaterstück „Irgendwie anders“ am Mittwoch zu vermitteln.

Innerhalb eines Jahres haben die 19 Schüler und Schülerinnen unter der Leitung von Lehrerin Julia Götz das Stück selbst geschrieben und einstudiert.

„Wir haben zuerst viel recherchiert, indem wir uns mit Homosexuellen über deren Erfahrungen ausgetauscht und im Netz nach Geschichten geforscht haben. Danach haben die Schüler einzelne Szenen geschrieben, die dann zu einem Ganzen zusammengesetzt wurden.“

Mit dem Theaterstück wolle man die Thematik sexuelle Orientierung enttabuisieren und die Menschen für Nachlässigkeiten im Sprachgebrauch sensibilisieren. „Wir haben uns überlegt, welches Thema alle beschäftigt, und wir hatten Lust, mehr darüber zu erfahren. Daher haben wir uns dafür entschieden“, erklärt Hannes Oberfeld.

In vielen kleinen Szenen wird auf humorvolle, aber auch eindringliche Weise auf die Probleme von Homo-, Bi-, Inter- und Transsexuellen im alltäglichen Leben aufmerksam gemacht.

Skepsis, Ausgrenzung und Tabuisierung sind nur einige dieser Probleme. So berichtet Stella (gespielt von Jasmin Weber) von ihrem eingefrorenen Verhältnis zu ihren Eltern, nachdem sie ihnen von ihrer Homosexualität erzählt hat. Der transsexuelle Justus (gespielt von Lena Trilsbeek) kämpft darum, dass seine Freundschaft zu seiner besten Freundin nicht in die Brüche geht.

Mit solchen Geschichten erhoffen sich die Schülerinnen und Schüler „ein offenes Ohr für die Sexualität in der Gesellschaft“ zu schaffen, heißt es in der Einleitung zum Stück. Das „Schubladendenken“ soll der Vergangenheit angehören.

von: Camilla Flocke
aus: WN 24.6.2016 - Seite 30

 

 

Ein Konzert mit Tradition

Das Kammerkonzert am Annette-Gymnasium hat sich inzwischen tatsächlich zu einer Tradition entwickelt.

Viele Schülerinnen und Schüler gestalteten am 11. Mai 2016 ein beeindruckendes Kammerkonzert in der Aula des Annette-Gymnasiums. Sie repräsentierten die Schule in voller Breite, denn von der Jahrgangsstufe 5 bis zur Q 1 waren fast alle Jahrgangsstufen vertreten. Viele verschiedene Instrumente wurden gespielt: Die Bandbreite der Instrumente reichte von der Gitarre über Klavier, Altblockflöte, Violine, Cello bis zur Klarinette.  Besonders beeindruckend neben vielen, vielen anderen: Aurelia Belm und Magdalena Belm (beide 5c) sowie Raphael Belm (Q1) sorgten für ein Highlight - ein Harfen-Trio zu sehen ist nämlich sehr ungewöhnlich. W. H. Squires « Tarantelle » wurde von Carolina Bremer (6c) auf dem Violincello unter Frau Cenkers Klavierbegleitung gespielt. Wollte man weitere Schülerinnen und Schüler wegen besonderer Qualität der Darbietung namentlich hervorheben, wäre das angesichts der tollen Leistungen aller wohl ungerecht. Hingewiesen sei aber zusätzlich auf das Gesangsensemble aus den Klassen 7 und 9 unter der Leitung von Frau Köpcke, das E. Johns  “Can You Feel The Love”  sehr beeindruckend vortrug.

Der Dank, den auch Schulleiterin Anette Kettelhoit zu Beginn des Konzertes aussprach, richtete sich an alle Musiker/innen und ging besonders an die Musiklehrerinnen Antonia Bruns, Jutta Clever-Bielesch, Claudia Strauch, Dorothee Beckmann und Jutta Heinke. Antonia Bruns und Jutta Clever-Bielesch hatten sich federführend um dieses schöne Kammerkonzert gekümmert. Anette Kettelhoit hatte sogar noch eine besondere Überraschung parat: Jede(r) teilnehmende Schüler(in) bekam von ihr eine Rose!

Eines ist nach diesem musikalisch herausragenden Event jetzt schon sicher: Auch im nächsten Jahr wird es wieder ein Kammerkonzert am „Annette“ geben. Es sei hiermit wärmstens empfohlen! - 5-2015



Samba-AG beim Kölner Karneval

Am 7. Februar oder, wie der Kölner sagt, "Fastelovends Sundaach" ging es wieder rund in der Kölner Innenstadt. Die Schull- und Veedelszöch standen an. Das Humboldt-Gymnasium hatte Schüler/innen unserer Samba-AG mit ihrer Leiterin Jutta Heinke zur Teilnahme an den Schullzöch (Schulzügen) eingeladen.

So zogen sie mit ca. 5.800 Teilnehmer/innen aus 49 Kölner Schulen und 57 Nachbarschafts- und Stadtteilvereinen, darunter 720 Musikern, auf dem gleichen Weg wie der Rosenmontagszug von der Südstadt zum Dom.

Das Markenzeichen der Schull- und Veedelszöch sind die bunten, ausgefallenen Kostüme und Wagen der Teilnehmer, die mit wenig Geld, aber viel Fantasie und Liebe von den Schulen selbst gestaltet werden. Für die Schüler/innen war es eine tolle Erfahrung, den Karneval mal von dieser Seite aus zu erleben. Kölle Alaaf! - 2-12016

 

 

Stimmungsvolles Weihnachtskonzert am Annette-Gymnasium

Sehr gekonnt moderiert von Jonathan Wörmann und Paula Menninghaus (Q2) versetzten Schülerinnen und Schüler unserer Schule ihr Publikum durch zahlreiche musikalische Beiträge in weihnachtliche Stimmung. Die gesamte Fachschaft Musik hatte mit vielen talentierten Musikern in den letzten Tagen und Wochen stimmungsvolle Weihnachtslieder einstudiert und geprobt – nun war es endlich soweit: Das traditionelle Weihnachtskonzert am Annette Gymnasium fand am 10. Dezember 2015 statt.

Auch in diesem Jahr sangen besonders viele Chöre aus der Erprobungsstufe mit. Für sehr viel Abwechslung war gesorgt: Die Klasse 5b sang „Santa Clause is coming to  town“ (J. F. Coots), die 5b fragte „Wer ist der Typ mit dem langen Bart?“ und die 5d begeisterte mit ihrem „X-mas Song“. Aber auch die Oberstufe wurde  eindrucksvoll  vertreten durch die Musikkurse der EF (Weihnachtsmann und Co KG); ein Ensemble aus der Q1 bot gekonnt „All I want for Chrismas is you“ dar, und der Oberstufenchor fand „All things bright and beautiful“ (J. Rutter). Musiklehrerin Jutta Heinke begleitete viele Lieder am Klavier.

Besonders stimmungsvoll zum Schluss: Alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 sangen gemeinsam das Abschlusslied „Weihnachtszeit“, ein Lied, das übrigens von Musiklehrerin Dorothee Beckmann eigens für das Weihnachtskonzert getextet und komponiert wurde. Julius Pritsch begleitete das Lied sehr gekonnt auf dem Cajon, einem besonderen Rhythmusinstrument.

Unsere stellvertretende Schulleiterin Anette Kettelhoit zeigte sich ebenfalls sehr angetan von den musikalischen Leistungen und mehr noch von der Gemeinschaftsaktion, die dieses Konzert erst möglich gemacht hat. Sie bedankte sich bei allen Mitwirkenden und vor allem bei den Musiklehrerinnen unserer Schule, die sich bei Vorbereitung und Durchführung des Konzertes auch über die normale Unterrichtszeit hinaus besonders engagiert hatten.

Frohe Weihnachten! - 12-2015

 

 

„anders und gleich – Nur Respekt Wirkt“

Am Mittwoch hatte der Literaturkurs Schwerpunkt „Theater“ Besuch von Caroline Frank,der Projektleiterin des Kampagnenbüros „anders und gleich – Nur Respekt Wirkt“ des Landes NRW. Aus vielen möglichen Themenschwerpunkten und Bühnenstücken hatte sich der diesjährige Literaturkurs von Frau Götz entschlossen, eine eigene Bühnencollage zum Thema Homophobie zu schreiben.

Nach vielen spielpraktischen Aufgaben, Stimm- und Sprechübungen begannen die 20 OberstufenschülerInnen der Q1 mit sorgfältiger Recherche zum Thema. Homophobie in Russland oder Afrika? Na klar! Aber gibt es das denn noch bei uns in Europa, in Deutschland?  Die Antwort lautet eindeutig: Ja!  Informationen konnte dem umfangreichem Material der Bundeszentrale für politische Bildung, aber auch von Initiativen wie „Schule der Vielfalt“, „schlau“ und Informationsbroschüren des Landes NRW entnommen werden: zum Teil erschreckende Statistiken, Berichte von Coming Out-Erfahrungen, politischer Diskriminierung sowie alltäglicher Ausgrenzung und offener Anfeindung.

Informationen waren also kein Problem, aber die sprachlichen Feinheiten beim Schreiben über Alltagsprobleme homosexueller Jugendlicher verunsicherte ein Teil der SchülerInnen noch, so dass wir eine Expertin hinzugezogen haben. Frau Frank, die unter anderem auch Workshops für Journalisten abhält, leitete die KursteilnehmerInnen im Schreiben zum Thema LSBTTI an.

LSBTTI ? Gemeint sind damit Menschen verschiedener sexueller und geschlechtlicher Identitäten: Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Transsexuelle und Intersexuelle. Als Teil der Emanzipationsbewegung haben sich diese Minderheiten politisch den Oberbegriff LSBTTI gegeben, um Ihre Interessen gemeinsam zu vertreten.

Frau Frank sensibilisierte für sprachliche Alltagsentgleisungen, klärte über Begrifflichkeiten auf und gab Tipps zur Vermeidung sprachlicher Diskriminierung. Es entstanden in einer sehr intensiven Arbeitsatmosphäre interessante Diskussionen und wir erhielten wichtige Anregungen und bereits große Wertschätzung zu ersten, fertiggestellten en Szenentexten. - 12-2015

 

 

Mysteriöse Odyssee - Aufführung des Literatur-Theaterkurses

Was tut eine Schulklasse, wenn sie sich am Wandertag mitten in einem Wald befindet und der Bus nicht kommt? Die Schüler sind völlig orientierungslos, da sie keine Wanderkarte haben und ihre Handys in der verlassenen Gegend auch nicht funktionieren. Zu allem Überfluss ist die begleitende Lehrerin eine unerfahrene Referendarin. Schnell bricht Unruhe und Streit unter den Schülern aus: Wo sollen wir hin? Was wollen wir machen? Die Situation scheint aussichtslos.

Diese schulische Extremsituation hat sich der Literatur-Theaterkurs des Annette-Gymnasiums Münster ausgedacht und das kreative Stück am Montagabend in der Schulaula aufgeführt. Zahlreiche Eltern, Lehrer und Schüler wollten sich diesen besonderen Auftritt nicht entgehen lassen und saßen gespannt und teils sehr erheitert im Publikum.

Möglich machte dieses Projekt der Theaterpädagoge Andreas Strietzel, der das Stück mit den Schülern während des gesamten Schuljahrs einstudierte. „Es war sehr anstrengend, hat aber viel Spaß gemacht. Die Schüler haben manchmal einen anderen Blick auf das Leben, was meine Arbeit sehr abwechslungsreich macht", meinte Andreas Strietzel.

Im Theaterstück gelingt eine gute Mischung aus der Darstellung realer Extremsituationen mit witzigen Anekdoten. Gleich zu Beginn streiten sich die Schüler um die letzten, wertvollen Wasservorräte. In mehreren Rückblenden erzählen sie von ihren letzten Discobesuchen oder von den Schwierigkeiten bei der Essensbestellung im Schnellrestaurant. Die Lehrerin glaubt schließlich, einen Weg durch den dunklen Wald gefunden zu haben. Doch die gesamte Gruppe verirrt sich in der Abenddämmerung und verbringt die Nacht im Wald.

Die Auflösung der mysteriösen Odyssee ähnelt dann einem Kriminalroman. Die Referendarin hat den Vorfall gezielt inszeniert, sodass die Schüler sich auf sie stürzen und sie überwältigen. Wenig später kommt ein Bus und holt die Schüler ab. Das Ende stellt sich also als nichtalltäglich heraus, was vermutlich dem kreativen Potenzial des Theaterkurses geschuldet ist.

Quelle: Max Keldenich - WN – 11.06.2015

 

 

Kooperation mit der Musikschule Münster e.V. erweitert

Ein Instrument zu lernen, macht Freude – noch schöner kann es sein, in einer Band zusammen zu spielen. Diesen Gedanken aufgreifend arbeitet unsere Schule bereits jetzt eng mit der Musikschule Münster e.V. zusammen. Einerseits bleibt das traditionelle Angebot bestehen, individuell Gitarre, Bass und Klavier zu erlernen und sich in diesen Fächern stetig zu verbessern. Als neues Element kommt nun aber ein qualifizierter Schlagzeug- und Gesangsunterricht für diejenigen hinzu, die zukünftig in einer Band mitmachen wollen. Der hierzu nötige Probenraum – unter der Turnhalle gelegen und schalldicht isoliert – wurde nun fertig.

Der Unterricht im Bandbereich wird von bestens ausgebildeten und erfahrenen Musikern gestaltet: Sängerin Paz Miranda Iturriaga aus Viña del Mar, Chile, hat nicht nur ein abgeschlossenes Studium in Erziehungswissenschaften und Musik vorzuweisen, sie wirkte auch schon in verschiedenen Musikprojekten mit: Die Bands „Misyfunk“ (Chile) oder „Attaraya“ (ebenfalls Chile) sind hier nur wenige Beispiele. Aktuell singt Paz Miranda in der Band „Crackerjack“.

Den Schlagzeugunterricht wird der der aus Oldenburg stammende Schlagzeuger Stefan Schneider übernehmen. Sein musikalischer Weg führte ihn u.a. nach Enschede und Malmö, wo er jeweils bei namhaften Musikern studierte. Aktuell spielt Stefan Schneider in verschiedenen Bands als Schlagzeuger,  z.B.  bei „Meraki Quartet“, „JOCO“ und „ ØNE“.

Dieses attraktive und nun erweiterte Unterrichtsangebot wendet sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Interessenten können sich ab sofort jederzeit zu einer kostenlosen Probestunde bei der Musikschule Münster e.V. anmelden. Sängerin  Paz Miranda Iturriaga und  Schlagzeuger Stefan Schneider freuen sich darauf! Der Kontakt kann leicht über die Homepage der Musikschule www.musikschule-muenster.de hergestellt werden.

Wir wünschen dem nun erweiterten Angebot viel Erfolg! - 1-2015

 

 

Traditionelles Weihnachtskonzert am Annette-Gymnasium

Wie immer gekonnt moderiert von Kim Niemann versetzten Schülerinnen und Schüler unserer Schule ihr Publikum durch zahlreiche musikalische Beiträge in weihnachtliche Stimmung. Die gesamte Fachschaft Musik hatte mit vielen talentierten Musikern lange geplant und geprobt – nun war es endlich soweit: Das Weihnachtskonzert am Annette Gymnasium fand am 11. Dezember 2014 statt.

Auch in diesem Jahr sangen besonders viele Chöre aus der Erprobungsstufe mit.  Jedoch auch der Oberstufenchor und die Big Band der Schule verdienten sich viel Beifall. So war für sehr viel Abwechslung war gesorgt: Die Klasse 5a sang „Fröhliche Weihnacht“, die 5b wartete mit einen Weihnachts-Rap auf und die 5c begeisterte mit ihrem „X-mas Song. Nona Siepmann aus der Q 1 bot mit der Hip-Hop-AG den „Hip-Hop Music Mix“ und auch aus der Q2 steuerte ein Chor – begleitet von Marlon Olbricht an der Gitarre – das „Hallelujah“ bei.

Besonders stimmungsvoll zum Schluss: Alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 sangen gemeinsam das Abschlusslied „Weihnachtszeit“, ein Lied, das übrigens von Musiklehrerin Dorothee Beckmann eigens für das Konzert getextet und komponiert wurde.

Schulleiterin Jutta Rutenbeck zeigte sich ebenfalls sehr angetan von den musikalischen Leistungen und mehr noch von der Gemeinschaftsaktion, die dieses Konzert erst möglich gemacht hat. Sie bedankte sich bei allen Mitwirkenden und vor allem bei den Musiklehrerinnen unserer Schule, die sich bei Vorbereitung und Durchführung des Konzertes teilweise auch außerhalb der Unterrichtszeit engagiert hatten.

Frohe Weihnachten! - 12/2014

 

 

Start des Vorlesewettbewerbs 2014/15 am Annette-Gymnasium

„Bald wird in den sechsten Klassen in ganz Deutschland wieder um die Wette gelesen,“ hieß es in Pressemitteilung des Börsenvereis des deutschen Buchhandels. Schirmherr des Wettbewerbs ist – wie in jedem Jahr - Bundespräsident Joachim Gauck.

Auch am Annette-Gymnasium begrüßte Deutschlehrerin Dr. Luise Habbel „ihre“ Schützlinge zur ersten Runde des Wettbewerbs. Unter den rund 600.000 Vorlesern, die sich auch dieses Jahr wieder an Deutschlands größter Leseförderungsaktion  beteiligten, vertraten Oskar Fürst (6a), Julia Schmökel (6b), Greta Schweizer (6c), Angelina Leschik (6d) und Lilly Schöne (6e) als Klassensieger/innen unsere Schule. Sie traten alle schon als Sieger/innen an, denn sie hatten zuvor die jeweiligen Klassenausscheidungen für sich entschieden. Bereits dort war die Konkurrenz groß, denn  teilweise beteiligten sich sehr viele Schüler/innen  am internen Wettbewerb. Mit großer Konzentration lasen die Klassenbesten aus selbst ausgesuchten und aus fremden Texten. Rufus Beck, bekannter Schauspieler und Hörbuchsprecher, hatte das Vorlesen einmal als „Zauberei“ bezeichnet. Ein guter Vorleser schaffe Phantasiewelten für die lebendige Vorstellung der Zuhörer. Dieser Idee vom Lesen wurden heute alle fünf Vorleser voll gerecht, die es alle meisterhaft verstanden, „ihr“ Publikum  zu fesseln und zu „verzaubern“.

Das gute Vorlesen ist jedoch keine Domäne der Mädchen. In diesem Jahr stand am Ende  Oskar Fürst aus der Klasse 6a als Schulsieger fest.  Er siegte knapp vor Julia Schmökel aus der Klasse 6b und darf sich nun auf seine Teilnahme an den Wettbewerben auf Stadt-, Bezirks- und Landesebene freuen.  Höhepunkt wird  das Bundesfinale mit den 16 Landessiegern am 17. Juni 2015 in Berlin sein.

Frau Dr. Habbel organisiert nun schon traditionell die schulinterne Ausscheidung. Sie freute sich, dass am Ende vor allem die Freude am Lesen gewonnen hatte. Lesen ist nicht nur eine wesentliche Voraussetzung für den Schulerfolg, sondern es macht einfach Spaß! Es öffnet Welten und verbindet Menschen. Diese Erfahrung teilten alle Anwesenden bei der Vorlesestunde am Annette-Gymnasium. - 12/2014

 

 

A night full of stars

„A night full of stars“ so lautete das vielleicht auch leicht ironisch gemeinte Motto des Stufenkonzertes der Q2 am Annette-Gymnasium. Man hätte auch formulieren können: „A night full of highlights“ – besonders mit diesem Motto hätte man voll ins Schwarze getroffen. Offensichtlich hat sich die besondere Qualität der Darbietungen aus Anlass der Stufenkonzerte bereits herum gesprochen, denn im Publikum sah man neben Schülerinnen und Schülern der Q 2 auch viele aus der Abiturientia 2014 und besonders viele Lehrerinnen und Lehrer: Die Aula unserer Schule war voll! Und das aus gutem Grund: Jedes Jahr überraschen und begeistern Schülerinnen und Schüler mit musikalischen Beiträgen vom Feinsten. Ob am Klavier, an der Gitarre oder am zum Musikinstrument umfunktionierten Plastikbecher – das Publikum wurde jeweils bestens unterhalten und ging entsprechend mit. Besonders bemerkenswert waren die Gesangseinlagen und natürlich die Moderation durch Kim Niemann und Julius Heimann, die eine ganz eigene Kunstform voller Witz und Ironie auf die Bühne brachten.

Stellvertretend für alle seien Marlon an der Gitarre (einfach unnachahmlich), Marlene am Klavier und natürlich Vera mit „Say something“ genannt. Stella, Sarah und Marlon trugen zu dritt „Sun don`t shine“ vor und der Musikkurs von Frau Beckmann sorgte mit dem „Cup Song“ für einen begeisternden Höhepunkt der besonderen Art.

Oft hat man in der Adventszeit die Qual der Wahl und weiß nicht, zu welchem Konzert man gehen soll. Die Zuhörer dieses Konzertes dürften ihr Kommen wohl kaum bereut haben. Es war kurzweilig, unterhaltsam und es bot für jeden etwas! So trug diese Veranstaltung dann doch ihren Titel völlig zurecht: Es war eine Nacht der „Stars“. Wir freuen und auf das nächste Jahr, wenn es wieder ein Stufenkonzert geben wird! - 12/2014

 

 

Talentwettbewerb der SV - Die beiden „Kims“ on stage!

Unsere SV hatte geplant und dann eingeladen: Isa van den Bosch am Klavier stimmte ein mit „The Meadow“ auf einen grandiosen Abend, die Klasse 5e heizte ein mit ihrem Annette-Song  und die beiden „Kims“ – Kim Niemann (Q 2) und Kollegin Kim Keen – legten mit ihrer unwiderstehlichen Moderation nach. Mit einem Wort: Es war wieder Zeit für den Talentwettbewerb der SV!

In zwei Kategorien - Gesang und „Freie Kunst“ – wurde für jeden etwas geboten. Das Spektrum reichte von Nova (Jg. 6)  mit dem Song „I am not a robot“ bis zu Joaquins „La trama y el desenlace“. Er sang, er begleitete sich selbst mit der Gitarre und – soviel sei schon hier verraten -. er siegte mit seiner überzeugenden und begeisternden Vorstellung. War das Publikum bereits nach diesem ersten Durchgang in bester Stimmung – es wurde mitgesungen und -geschunkelt - , so gab es für die zweite Kategorie ebenfalls sehr großen Applaus. Gleich zwei „Zauberer“ standen auf der Bühne: Nikolai aus der 5b und Leon aus der Q2. Während Nikolai mit verwirrenden Zaubertricks der traditionellen Art überraschte, bot Leon eine Zauberei der ganz anderen Sorte. Komplizierte Multiplikationsaufgaben? Kniffliges Dividieren? Potenzrechnung? Auch Lehrer Marco Drosselmeyer als mathematischer Taktgeber konnte nur noch stauen: Für Leon war das alles kein Problem!

Begeisterungsstürme löste danach auch Stella aus der 9a aus, die virtuos und berührend Geige spielte.

Mit einem Wort: Alle – wirklich alle - hätten den Sieg verdient gehabt. Am Ende wurden jedoch Joaquin als Gesamtsieger und Sieger in der Kategorie „Gesang“ sowie Nicolai in der Kategorie „Freie Künste“ als Sieger gefeiert. Übrigens landete die Klasse 5e auf dem zweiten Platz. Sie hatte gedichtet und gesungen: „Was soll`n wir woanders, wo`s uns nicht gefällt, wir sind am Annette – der besten Schule der Welt“. An diesem Abend hätte da niemand widersprechen wollen. Am Ende  gratulierte Schulleiterin Jutta Rutenbeck allen, besonders auch der SV, die diese sehr unterhaltsame Show erst möglich gemacht hatte. - 11-2014

 

 

Theater-AG führt "Die Bremer Stadtmusikanten" auf

„Dürfen wir jetzt die Leute reinlassen?!“ Die Schülerinnen der Theater-AG (Leonie Pappai, Annika Sundorf, Julia Aichele, Samira Kruithoff, Leonie Schumann, Jan Kohl, Janis Kramer, Frederik Grubert und Paris Saliveros) stehen gebannt vor der Aulatür. Endlich ertönt die wohlbekannte Schulglocke und die Kinder drücken freudig die beiden Klinken hinunter.

Auf diesen Moment haben sie ganze zehn Monate gewartet: Sie haben das Theaterstück unter der Leitung von Anna Formann und Sebastian Vogel nach ihren Vorstellungen umgeschrieben, sich kreativ mit der Umsetzung auf der Bühne auseinandergesetzt, Kostüme und Bühnenbild geplant, sich fast wöchentlich zum Proben getroffen und sogar in den Sommerferien Text gepaukt.

Nun ist es nun soweit: Sie dürfen ihr Stück „Die Bremer Stadtmusikanten“ aufführen! Nach und nach strömen die anderen Sechstklässler (gut 140 an der Zahl) herein und nehmen Platz. Auch einige (Groß-)Eltern der Schauspieler haben den Weg zum Annette-Gymnasium gefunden. Das Lampenfieber steigt.

Doch dieses erweist sich als völlig unbegründet. Selbstbewusst, textsicher und ausdrucksstark bringen die Jungschauspieler in kreativen Kostümen das lange Erprobte über die Bühne – und hinterlassen zufriedene Zuschauer und eine sehr stolze AG-Leitung. - 09-2014

 

 

Das Leben Sally Perels eindrucksvoll inszeniert

„Mein Name ist Sally Perel und ich will euch meine Geschichte erzählen“, mit diesen einfachen Worten beginnt das von Julia Götz und ihrer Theatertruppe inszenierte Theaterstück über den „Hitlerjungen Salomon“ mit Natascha Weigang in der Hauptrolle. Was dann folgte, war aber mehr als nur eine schlichte Erzählung, es war eine rasante Fahrt durch ein schreckliches und beschämendes Kapitel deutscher Geschichte. Dabei sorgte eine Erzählerin stets für Orientierung und das, was sie erzählte, wurde beeindruckend in Szene gesetzt: Gleich zu Beginn entlarvte eine mitreißend gespielte und in Zeitlupe dargestellte Familiensituation der Perels den von den Nationalsozialisten so zynisch geprägten Begriff der „Reichskristallnacht“ als das, was sie wirklich war: Eine Nacht des Terrors, in der weit mehr als 1400 Menschen jüdischen Glaubens ermordet wurden und ihr Besitz geplündert wurde. Auch die Familie Sally Perels war betroffen, die friedliche Alltagsstimmung wurde jäh zerstört und für Sally begann eine Irrfahrt, die für ihn „im Rachen des Feindes endete“, so die Erzählerin, die von Katharina Dohr verkörpert wurde.

Anlässlich seines Besuches am Annette-Gymnasium hatte Sally Perel es so formuliert: „Ich musste in der Haut des Feindes leben,  um zu überleben.“  Was dieser Satz bedeutete, brachte die heutige Inszenierung in einer Weise zutage, die keinen Zuschauer kalt ließ. Dabei beleuchtete das Stück das Erlebte nicht nur aus der Sicht Sallys, sondern sowohl aus der Sicht weiterer Opfer als auch aus der Perspektive der Täter, während das historische Geschehen multimedial auf eine Leinwand gebracht wurde. Was für ein großer Aufwand, welche schwierige Aufgabe, die hier nicht nur von den Schauspielerinnen und Schauspielern, sondern auch von den vielen Helfern vor und hinter der Bühne bewältigt wurden. Es entstand der Eindruck großer Leichtigkeit, so dass der Zuschauer sich voll auf das Schicksal Sally Perels konzentrieren konnte, auf ein Schicksal, das durch zwei Sätze markiert wird: „Sally, vergiss nie, wer du bist“, so lautete die Forderung des Vaters.  Seine Mutter verabschiedete sich mit den Worten: „Sally, du sollst leben!“

Sally Perel hat überlebt. Julia Götz und ihre Theatergruppe werden ihn sogar in der kommenden Woche zu einer weiteren Aufführung als Gast begrüßen dürfen. So klang das während des Theaterstücks gesungene Lied „Hava Nagila“ versöhnlich, bedeutet es doch: „Lasst und glücklich sein!“ Das Vergangene, der Zivilisationsbruch, der während des „Dritten Reiches“ begangen wurde, darf aber niemals vergessen werden. Wir Nachlebenden haben die Verantwortung, dass Rassismus in unserer Gesellschaft nie wieder eine Chance erhält. Erst dann dürfen wir sagen: „Hava Nagila!“ Mit dieser Aufgabe wurden wir Zuschauer aus dem Theater entlassen.

Schulleiterin Jutta Rutenbeck bedankte sich bei allen, die diese Inszenierung durch großen Einsatz über den Zeitraum eines Jahres ermöglicht haben. Mit großzügigen Geldspenden halfen außerdem die Sparkasse Münsterland Ost, Franke und Franke, das Stadthotel, das Hotel Mauritzhof und das Zentrum für refraktive Chirurgie. Der Dank geht auch an das Cinema, die Städtischen Bühnen Münster, das „Deutsch-Niederländische Corps“ und das „Freie Musical Ensemble“ für Leihgaben und Sachspenden. - 06-2014

 

 

Glücklich?

Eine Frage, die alle bewegt: Die Frage nach dem Glück bringt ein Theaterprojekt der Oberstufe auf die Bühnenbretter: Unter der Leitung von Antonia Bruns und Andreas Striezel setzen Schülerinnen und Schüler der Oberstufe sich mit Fragen rund um das Glück auseinander und gestalteten ihre Antworten kreativ in Szenen und Bildern auf der Bühne. Gewählt wurde ein improvisationsorientierter Ansatz, aus dem sich nach und nach im Schuljahr 2013/14 ein Bühnenstück entwickelte, das auch das Publikum zur Antwortsuche animiert.

Schon nach den ersten Szenen stellte sich im Publikum Begeisterung ein. Max Wigger als Staatsanwalt, der „Glücksdiebstahl“ anprangerte, brachte mit Sophia Lorecchio als willfähriger Richterin ordentlich Schwung auf die Bretter. Aber schnell wechselten Orte und Figuren, die Darbietungen nahmen noch mehr Fahrt auf. In einer Talkshow traten ein Kirchenmann, ein Kapitalist und Lebemann, eine Hundertjährige und ein Politiker auf – alle davon überzeugt, anderen erklären zu müssen, was glücklich macht, alle von „ihrer“ Ideologie besessen. Im Zentrum dann die „Großstadtszene“: Unzählige Menschen gehen, schlendern, eilen, huschen  vorbei: Die Nachdenklichen, die Hektischen, die Eiligen, die Heimlichen, die Überheblichen. Und spätestens jetzt dämmert es dem Zuschauer, plötzlich ist er mittendrin mit der Frage: Wer von diesen Genannten bin ich eigentlich selbst?

Friedrich Dürrenmatt hat das Theater einmal als „Mausefalle“ bezeichnet. Durch eine Reihe von Enthüllungen wird der Zuschauer in dramatischen Wendungen des Geschehens seiner bequemen Illusionen und Sicherheiten beraubt. Hier war es ähnlich: Aus seiner reinen Zuschauerrolle heraus gerissen, stellte sich die Frage ein: Welcher Figur stehe ich nahe, wie gehe ich mit „meinem Glück“ um?  Die starken Leistungen der Schauspieler und die ironischen Zeichnungen der Figuren, machten diese Frage umso eindringlicher! Hervorragend spielten: Jonas Becker, Luca Bockholt, Moritz Bonenkamp, Paul Gengenbach, Zoe Gismann, Leon Koch, Kim Niemann, Jan-Phillip Peperhowe, Jonas Pohlmann, Robert Rauschen, Katharina Semig, Kimberly Strunk, Max Wigger.

Gab es nun eine Antwort auf die Frage nach dem Glück? Auf jeden Fall kann festgehalten werden: Mancher verließ die Aula des Annette-Gymnasiums glücklicher als er sie betreten hatte. Wir lernen: Theater macht auf jeden Fall glücklich! Weitergehende Fragen muss jeder für sich selbst beantworten! Heute bekamen wir Zuschauer dazu wertvolle Anregungen! - 06-2014

 

 

Musik zum Genießen:  Kammerkonzert am Annette

„So kann man sich nach der stimmungsvollen, erfolgreichen und gut besuchten Premiere nur wünschen, dass das Kammerkonzert zu einem etablierten Highlight im Schulleben des Annette-Gymnasiums wird“, hieß es in einem Artikel unserer Schulzeitung „Annette direkt“ im Juli 2013. Heute darf man mit Fug und Recht sagen: Das Kammerkonzert am Annette-Gymnasium entwickelt sich tatsächlich zu einer Tradition.

Insgesamt 35 Schülerinnen und Schüler gestalteten am 15. Mai 2014 ein beeindruckendes Kammerkonzert in der Aula des Annette-Gymnasiums. Sie repräsentierten die Schule in voller Breite, denn von der Jahrgangsstufe 5 bis zur Q 1 waren fast alle Jahrgangsstufen vertreten. Viele verschiedene Instrumente wurden gespielt: Die Bandbreite reichte von der Gitarre über Klavier, Altblockflöte, Violine, Cello bis zur Klarinette. Wollte man einzelne Schülerinnen und Schüler wegen besonderer Qualität der Darbietung namentlich hervorheben, wäre das angesichts der tollen Leistungen aller wohl ungerecht.

Hingewiesen sei aber zusätzlich auf das Gesangsensemble unter der Leitung von Frau Köpcke, das die Kooperation zwischen Musikschule und Annette-Gymnasium in besonderer Weise musikalisch vertrat.

Der Dank, den auch Schulleiterin Jutta Rutenbeck zu Beginn des Konzertes aussprach, richtete sich an alle Musiker/innen und ging besonders an die Musiklehrerinnen Antonia Bruns, Jutta Clever-Bielesch, Claudia Strauch, Dorothee Beckmann und Jutta Heinke. Nach diesem schönen musikalischen Erlebnis möchte man hinzufügen: Weiter so!  Man hofft auf die  Fortführung der Kammerkonzerte in den nächsten Schuljahren! - 05-2014

 

 

.... Eintauchen in die Welt der Skulpturen

Der Leistungskurs und der Grundkurs Kunst der Jahrgangsstufe Q 1 unter der Leitung von Kunstlehrerin Heidje Thormann besuchten das Lehmbruck Museum in Duisburg und tauchten ein in die Welt der Skulpturen. Von Alberto Giacometti (geb. 1901; gest.  1966) und seinem Frühwerk bis hin zu zeitgenössischen Installationen reichte der sehr interessante Rundgang durch das bekannte Kunstmuseum. Mit den Skulpturen „Frau auf dem Wagen“, „Der Wald“ und „Das Bein“ besitzt das Lehmbruck Museum drei herausragende Werke von Alberto Giacometti. „Spitzenmäßig“, so lautete der Kommentar der Schülerinnen und Schüler.

„Die Werke zeigen beispielhaft Alberto Giacomettis Ringen um ein neues Menschenbild, ein Bild vom Menschen, das als wahres Zeichen der Zeit allgemeine Gültigkeit besitzt“, heißt es auf der Homepage des Museums. Insofern dürften die anschließenden Diskussionen in den Kursen durchaus fachübergreifenden Charakter gehabt haben. Begleitet wurde die Exkursion von Lisa Terhüne (Referendarin am Annette-Gymnasium). - 03-2014

 

 

Kunstkurs stellt eigene Werke im Gebäude der Bezirksregierung aus

Klaus Dingemann, Schuldezernent  bei der Bezirksregierung Münster, hat allen Grund zur Freude. In das Dienstgebäude der Regierung ist nämlich die Kunst eingezogen. „Münster: Grün oder verbaut?“  So lautet der Titel der Ausstellung von Werken aus dem Kunstkurs der Stufe Q1 des Annette-Gymnasiums, die er am 16. Januar 2014, eröffnete.

Die jungen Künstler hatten sich nämlich mit fotographischen Mitteln der Frage gewidmet, ob die Stadt Teil der Natur, oder  - umgekehrt -  die Natur Teil der Stadt ist.

Herausgekommen sind bemerkenswerte künstlerische Arbeiten auf höchstem Niveau, die zeigen, dass die Schülerinnen und Schüler zu ganz unterschiedlichen Antworten gekommen sind. Manche zeigen eine Stadt Münster, die von „grünen Inseln“ durchwachsen und geprägt ist, andere betonen eher urbane Strukturen in ihren Werken. Wie auch immer – sehenswert ist es allemal, und die Besucher und Mitarbeiter der Bezirksregierung wird es freuen. - 01-2014

 

 

Das „White Horse Theatre“ spielt am Annette-Gymnasium

Am 16. Januar 2014 gastierte das „White Horse Theatre“ gleich mit drei Stücken in der Aula des Annette-Gymnasiums. Eingeladen hatte Englischlehrer Rainer Zelzner. Für die Erprobungsstufe wurde „A Pinch of Salt“, für die Mittelstufe „Sticks and Stones“  und für die Oberstufe „Romeo und Juliet“ aufgeführt.

Der Besuch der Theaterstücke ermögliche eine Begegnung mit authentischem Englisch und biete zudem eine willkommene und zugleich motivierende Abwechslung vom Unterrichtsalltag, so der Englischlehrer. Gleichzeitig sei die Beschäftigung mit dramatischen Texten ein wichtiger Teil des Kerncurriculums und biete den Schülerinnen und Schülern die Chance, Dramen nicht nur zu lesen, sondern in einer Aufführung unmittelbar auf der Bühne zu erfahren. Für den Unterricht eröffne sich in der Nachbereitung die Möglichkeit, handlungsorientiert zu arbeiten. Nach den Aufführungen standen die Schauspieler den Schülerinnen und Schülern in Gesprächen Rede und Antwort, natürlich in englischer Sprache. Hier bot sich eine weitere gute Gelegenheit, die eigenen Englischkenntnisse in einer realen Kommunikationssituation anzuwenden.

Erfreut vom Gesamtkonzept zeigte sich auch Englischlehrerin Nicola Taneri, die den Besuch der Aufführung mit ihren Schülerinnen und Schülern in Workshops vorbereitet hatte.

Am Ende waren alle begeistert. „Cool“ und „witzig“ – so lauteten einige Kommentare aus der Klasse 5b. Vor allem aber wurde klar, dass die Schülerinnen und Schüler alles verstanden hatten, was auf der Bühne gesagt wurde. Aufgrund dieser Erfahrung werden sie sicherlich die nächsten Englischstunden noch motivierter angehen!
Das „White Horse Theatre“ ist ein pädagogisches Tourneetheater, das englischsprachige Theaterstücke an deutschen Schulen aufführt und von Peter Griffith 1978 gegründet wurde. Der Name des Theaters bezieht sich auf die Verbindung zwischen Briten und Deutschen. Viele deutsche Einwanderer waren nämlich vor 1500 Jahren auch aus Westfalen nach England ausgewandert und hatten sich in der Grafschaft Kent angesiedelt. Das weiße Pferd ist das Wappen beider Regionen. - 01-2014

 

 

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Termine

Di, 21. 03. 2017 - Mo, 27. 03. 2017

Ausstellung "100% - Menschenwürde" - Aulayfoyer

in Kooperation mit Deutsch-Kursen für junge Geflüchtete der Werkstatt für Kultur und Bildung

Do, 23. 03. 2017 19:00

EF: Elterninformationsabend "Wahlen zur Qualifikationsphase"

So, 26. 03. 2017

bis 01.04.2017, Kl. 6a, Austausch mit Rouen (Annette-Schüler/-innen in Frankreich)

Do, 30. 03. 2017

Talentwettbewerb

Do, 30. 03. 2017

Jgst. 9, Projekttag Villa ten Hompel

Fr, 31. 03. 2017

bis 07.04.2017, EF: Austausch Bilbao, Annette-Schüler/-innen in Bilbao)

Sa, 01. 04. 2017

Open MINT Masters-Roboterwettbewerb, Aula

Mo, 03. 04. 2017

07. 04. 2017, Jgst. 8: Berufsfelderkundungen

Mo, 03. 04. 2017

bis 05.04.2017, Jgst. 9, Exkursion Latein nach Trier

Mo, 03. 04. 2017

vormittags, Jgst. 5,6 und 9: Medienpädagogische Informationsveranstaltungen

Di, 04. 04. 2017

Jgst. 9, Projekttag Villa ten Hompel

Do, 06. 04. 2017

Jgst. 9: Projekttag Villa ten Hompel

Fr, 07. 04. 2017

Quartalsende Jgst. 5-Q2

Fr, 07. 04. 2017

Q2: letzter Unterrichtstag, Bekanntgabe der Beschlüsse des ZAA

Fr, 07. 04. 2017

Jgst. 5 - 7 Wandertag

(kurzfristige Änderungen vorbehalten)

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