Das Projekt

Ziel war es, eine museumsbezogene Internetpräsentation für Jugendliche von Jugendlichen zu gestalten. Das Projekt Museum im Netz richtete sich an junge Menschen, die unter professioneller Hilfestellung einen eigenen Internetauftritt mit stadtgeschichtlichem Inhalt erarbeiten und umsetzen sollten. Diese Internetpräsentation soll Gleichaltrige zu einem Museumsbesuch animieren und ihnen den Rundgang durch die Präsentation zur Geschichte ihrer Stadt verständlich machen.

Ablauf und Organisation

Nach den Sommerferien 2006 überraschte uns Frau Bärbel Dahlhaus mit einem Projekt, welches in Kooperation mit dem Stadtmuseum Münster stand. Es ging um die Erarbeitung stadtgeschichtlicher Themen. Mit großer Zustimmung wurde das Projekt angenommen. Es begann, indem man sich im Museum die Schausammlung zur Stadtgeschichte intensiv ansah und sich in Interessengruppen zu verschiedenen Themenbereichen zusammenschloss. Am Ende entstanden sechs Gruppen, die ihre historische Epoche anhand der Ausstellungsstücke und hinzugezogener Materialien vorbereiteten.

Wir lernten alle Bereiche der Museumsarbeit sowie die Abläufe „hinter den Kulissen“ kennen. Zur Verfügung standen uns die Museumsbibliothek, das Internet, verschiedene Lexika und natürlich Frau Dr. Edda Baußmann und Frau Bärbel Dahlhaus.

Erste Bewährungsprobe

Unsere erste Bewährungsprobe bestand darin, eine Führung für unsere Mitschüler zu gestalten. Wir sollten anhand der Ausstellungsobjekte unser Thema vorstellen und erläutern, wobei besonderer Wert darauf gelegt wurde, dass die Jugendlichen während dieser Führungen im Museum unter sich waren. Die Museumspädagogin und unsere Lehrerin waren als einzige Erwachsene anwesend, hielten sich jedoch im Hintergrund. Zweck der Führungen war es, ein Gespür für die Vermittlung komplizierter Inhalte zu bekommen, am Ende wurde auch konstruktive Kritik entgegengenommen.

Die zweite Führung

Bei der zweiten Führung wurde uns Herr Michael Jezierny des Tanz- und Jugendtheaters der Städtischen Bühnen zur Seite gestellt. Er achtete nicht nur auf den Inhalt, sondern auch auf Körpersprache und Ausdruck und gab uns einige gute Tipps für eine bessere Darbietung. Es folgten eine Reihe von Führungen für unsere Eltern und eine zehnte Klasse unserer Schule. Im Anschluss daran mussten wir unser umfangreiches angesammeltes Wissen verschriftlichen und für das Internet vorbereiten. Im Unterricht wurden die jeweils favorisierten Teilaspekte der Stadtgeschichte herauskristallisiert und in gemeinsamer Recherche weiter erarbeitet und vertieft. Es hat viele Stunden gedauert, bis wir unsere Texte in der jetzigen Form vorliegen hatten.

Die Gestaltung der Homepage

Der Informatikkurs der Jahrgangsstufe 12 half uns, unsere Vorstellungen einer Homepage umzusetzen. Heraus kam diese Homepage für Jugendliche und Erwachsene.

informatiker

von links nach rechts: Dominik Jorch, Hannes Schütte, Lena Engelmann, Sebastian Kerger, Markus Dreeler, Jan Finke (Grundkurs Informatik, 12. Jg., Schuljahr 2006/2007)

Insgesamt war es eine sehr gute Erfahrung und eine andere Art und Weise, etwas über Münsters Geschichte zu lernen. Es hat uns viel Spaß gemacht und uns ermöglicht, die Geschichte mit anderen Augen zu sehen.

Außerdem ist der Kurs durch das Projekt stärker zusammen gewachsen.

Wir bedanken uns noch einmal recht herzlich bei dem Stadtmuseum Münster für die gute Zusammenarbeit und für die Möglichkeit, dieses Projekt in Angriff zu nehmen.

Wir wünschen allen Besuchern viel Spaß beim Stöbern durch unsere Page.

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