Kinderhilfsprojekt Chilibulo

Kinderhilfsprojekt

Chilibulo e.V.


Liebe Schülerinnen und Schüler des Annette-Gymnasiums, liebe Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sowie Ehemalige,

wie Ihnen bereits vielleicht bekannt ist, unterstützt das Annette-Gymnasium seit nunmehr über drei Jahrzehnten ein Kinderhilfsprojekt in Ecuador, genauer in der Hauptstadt Quito und hier im sehr armen Stadtviertel Chilibulo. Hier werden seit vielen Jahren Kindergartenkinder in einem von Ordensschwestern geführten Kinderhort und Schulkinder bei den Hausaufgaben betreut. Die münsteraner Spenden ermöglichten durchgehend die Beschäftigung einer Kinderärztin, einer Zahnärztin und einer Psychologin, die diesen Kindern und auch ihren Familien medizinische und psychologische Betreuung garantierten. Auch in der ecuadorianischen Hafenstadt Guayaquil leiten die Ordensschwestern ein Projekt zur Integration diskriminierter Jugendlicher, welches ebenfalls aus den Spendeneinnahmen unterstützt wird.

Gründerin des Vereins "Kinderhilfsprojekt Chilibulo e. V." war 1985 Ilonka Forwick, die nach einem zweijährigen Auslandsaufenthalt am Annettegymnasium unterrichtete, und als deren Tochter ich mich nun an Sie wende. Denn im Frühjahr dieses Jahres erreichte uns die Nachricht, dass die Ordensschwestern Quito verlassen würden, um an eine andere, durch ein Erdbeben stark in Mitleidenschaft gezogene Stadt in Ecuador umzuziehen und dort dringend benötigte Hilfe zu leisten. Dieser nicht vorhersehbare Umzug und die damit einhergehende Schließung des Kinderhortes bedeutet für uns, uns nach vielen Jahren neu zu orientieren.

Da aktuell keine Spenden mehr nach Chilibulo gegeben werden können und sich aufgrund der neuen Ausrichtung des Vereins kaum realisieren lassen, müssen wir mit Beginn des neuen Schuljahres das Schulprojekt am Annette-Gymnasium mit großem Bedauern beenden.

Der Verein bleibt weiterhin bestehen und wird den Ordensschwestern bei neuen Projekten im Erdbebengebiet helfen - so ist beispielsweise die medizinische und physiotherapeutische Betreuung von behinderten Kindern in Planung - sowie das bereits genannte Projekt in Guayaquil unterstützen. Somit ist sichergestellt, dass alle eingegangenen Spenden uneingeschränkt die Bedürftigsten erreichen.

Allen denen, die über die vergangenen drei Jahrzehnte das Kinderhilfsprojekt Chilibulo durch vielfältige Aktivitäten (Schulfest, Kunstversteigerung, Vokabeltests, Gottesdienste, und vieles mehr) unterstützt haben, möchten wir unseren aufrichtigen Dank aussprechen. Ohne diese Hilfsbereitschaft wäre ein derartiges, aus privater Initiative heraus geborenes Projekt, nicht möglich gewesen. Sie können sicher sein, dass die Spenden in vollem Umfang und ohne bürokratische Abstriche direkt nach Chilibulo geleitet wurden, dort vielen Kindern zugute gekommen sind und mit großer Dankbarkeit angenommen wurden.

Als Danksagung haben wir eine kleine Broschüre zusammengestellt, in der Sie eine Schilderung des Projekts finden. Sie ist dieser Mail als pdf-Anhang beigefügt. Wir würden uns freuen, wenn Sie einen Blick hineinwerfen würden. Vielleicht finden Sie auch Interesse daran, uns weiterhin zu unterstützen. Die Homepage des Vereins Kinderhilfsprojekt-Chilibulo.de wird momentan aktualisiert und informiert in Kürze über die neuen Aktivitäten des Vereins.

Wir bedanken uns im Namen der Kinder von Chilibulo herzlich für Ihre Hilfe und Ihr Vertrauen,

Julia Kreuzer und Ilonka Forwick




Die Kinder von Chilibulo

Chilibulo ist einer der ärmsten Stadtteile von Quito, der Hauptstadt Ecuadors. Hier leben Familien unter menschenunwürdigen Bedingungen, nicht selten in baufälligen Häusern und ohne fließendes Wasser.
Die Leidtragenden dieser Armut sind vor allem die Kinder.

Sie wachsen oft bei der Mutter auf, weil der Vater die Familie verlassen hat, oder sind Produkt von Kinderschwangerschaften. Manche werden bei Verwandten oder Nachbarn abgegeben, einige  sogar  verschenkt, wenn sich die Eltern auf die Suche nach Arbeit machen.

Das tägliche Leben in Chilibulo wird zusätzlich durch Alkohol- und Drogenmissbrauch, Gewalt und Kriminalität erschwert.

Seit Anfang der 1980er Jahre betreuen Ordensschwestern der „Esclavas del Sagrado Corazón de Jesús“ diese oft schwer traumatisierten Kinder in einem Kinderhort, dem späteren „Centro Infantil del Buen Vivir“. In der ganztägigen Betreuung erfahren die Kinder Geborgenheit und Zuwendung, lernen Ordnung und Sauberkeit. Aktuell besuchen 110 Kleinkinder zwischen einem und drei Jahren den Kinderhort. Zusätzlich zum Kinderhort betreuen die Schwestern ab mittags 50 Schulkinder in der Einrichtung „Comedor y Apoyo Escolar“. Sie werden mit einer warmen Mahlzeit versorgt und bei den Hausaufgaben unterstützt.

 

 

 

 

 

 

 

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Mi, 29. 08. 2018

10:15 h, Gottesdienst für die Fünftklässler im Dom

Mi, 29. 08. 2018

11:30 h, Empfang der Fünftklässler i. d. Aula

Mi, 29. 08. 2018

08:55 - 09:55 Uhr, Jgst. EF, 1. Jahrgangsstufenversammlung i. d. Aula

Do, 30. 08. 2018

Jgst. Q1, Ausgabe v. Lehrwerken

Fr, 31. 08. 2018

Jgst. EF, Ausgabe v. Lehrwerken

(kurzfristige Änderungen vorbehalten)

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