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Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium Münster
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Kinderhilfsprojekt Chilibulo
Spenden sind willkommen
Quito, die Hauptstadt Ecuadors Chilibulo ist der Name einer der ärmsten Stadtteile in Quito, der Hauptstadt Ecuadors. Diese Stadt liegt 2750 m hoch und nur eine paar Kilometer südlich des Äquators. Man denkt, dass es dort tropisch heiß und feucht ist, sozusagen der ewige Hochsommer. Aber durch die Höhenlage reichen die täglichen Temperaturen nur maximal an 23° oder 24° C, dafür aber werden die Nächte sehr kalt, 5° bis 0° in Bodennähe, wobei die Regen, wenn auch nicht täglich, aber doch reichlich in zwei deutlichen Regenzeiten fallen. Die Einwohner Die Mehrzahl der Einwohner in der Millionenstadt ist arm wie in allen Ländern der so genannten dritten Welt; die kleine Zahl der Reichen und extrem Reichen wohnt im modernen Norden der Stadt, genießt alle Vorteile moderner Metropolen, Wasser, Elektrizität, modernste Kommunikationsmittel, alle Einrichtungen einer sozialen und wirtschaftlichen Infrastruktur: Krankenhäuser, Schulen und Universitäten, Märkte und Einkaufszentren mit hochrangigem Angebot und Ausstattung nach dem Vorbild der Vereinigten Staaten - 90% der Bevölkerung kann diese Vorteile nicht genießen, der ärmste Teil von ihnen lebt im äußersten Süden Quitos, u.a. in einem Viertel mit dem Namen Chilibulo. Das Stadtviertel: Chilibulo Chilibulo ist jahrelang der bevorzugte Anziehungspunkt für die zuwandernde hungernde und besitzlose Landbevölkerung Ecuadors gewesen, weil sich in einer der tiefen Andenschluchten eine der größten Müllhalden der Stadt befand. Hier konnte man wenigstens nicht „verhungern“, und so wurde der angefahrene Müll täglich von Hunderten durchwühlt und aussortiert. Heute ist die Müllhalde offiziell geschlossen, illegal wird täglich weiter hier abgeladen und dazu kommt der Müll, den die Anwohner hier selbst produzieren, denn in diesem Elendsviertel gibt es keine städtische Entsorgung. Die Einwohner des Viertels
Hier stehen die Häuser und Hütten der Kinder unseres Projekts und ihrer Familien, wobei der Begriff „Familie“ nicht in unserem Sinn zu verstehen ist, denn oft leben die Mütter allein mit einer Zahl von Kindern, z.T. unterschiedlicher Väter, während diese auf der Suche nach Arbeit oder auf der Flucht vor dem Elend weggezogen oder dem Alkohol verfallen sind. Gewalt, Misshandlungen, Hunger und vor allem Krankheiten durch unzureichenden Schutz vor dem Andenklima und durch Infektionen aus dem Müll sind das tägliche Leid vor allem der Kinder. Hier arbeiten seit 1980 spanische Ordensschwestern „Esclavas del S.C. de Jesus“, die über die Jahre hinweg drei Kinderhorte errichtet haben, in denen die Kinder aus ärmsten Verhältnissen tagsüber ein „Zuhause“ mit einer warmen Mahlzeit und der Erziehung zur Hygiene und Ordnung erhalten. Das Projekt der Schule Wie kommt das Annette von Droste Hülshoff Gymnasium dazu, in diesem entfernten Winkel der Erde ein Projekt zu unterstützen? Ende 1985 wurde eine Kollegin, Frau Ilonka Forwick, von der deutschen Schule in Quito an das Annette Gymnasium versetzt. Sie kannte sich mit den Verhältnissen in den armen Vierteln aus und begann, für die Kinder im besonders benachteiligten Chilibulo zu werben, Spenden zu sammeln und damit eine medizinische Einrichtung ins Leben zu rufen, die bis heute fest installiert ist, sogar ausgebaut werden konnte. Die ärztliche Einrichtung
Formale Abläufe
Seit Januar 1997 ist aus der Einzelinitiative, der sich mittlerweile viele selbstlose Helfer angeschlossen haben, ein eingetragener gemeinnütziger Verein geworden: Kinderhilfsprojekt Chilibulo e.V. Vom Finanzamt als „mildtätig“ eingestuft, hat der Verein das Recht, Spendenquittungen auszugeben, um Mitglieder zu werben. Unter § 2 der Vereinssatzung ist der Zweck eindeutig formuliert:
- Finanzierung einer Ärztin, einer Zahnärztin und ihrer Helferinnen - Kauf erforderlicher Medikamente und ärztlichen Materials, - Zuschüsse zu baulichen Renovierungsmaßnahmen im Praxisbereich, - Unterstützung spezieller Ernährungsprogramme bei Unterernährung.“ Seit 2002 gehen jährlich Zivildienstleistende aus dem Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium in das Projekt, leisten wertvolle Arbeit und nehmen Erfahrungen für ihr ganzes Leben mit zurück. In monatlichem Abstand gehen Briefe hin und her mit Informationen, Fragen, Berichten und Fotos, etwa alle drei Jahre besucht Frau Forwick „Ihre“ Kinder und ihre Familien , die ihr seit Jahren vertraut geworden sind. Die Freude des Wiedersehens ist auf beiden Seiten ehrlich, der Abschied verdeutlicht mit seinem „bis zum nächsten Mal“ die Dauerhaftigkeit dieser Verbindung .
Text: I. Forwick |
Neuigkeiten
Biologieunterricht mit rauchenden Köpfen im kühlen FlussChinesische Austauschschüler am Annette-GymnasiumAufführung der Unterstufen-Theater-AGIm KapuzinerklosterKleine Experten – ganz groß
Termine
Di, 07. 09. 2010 19:30 Jgst. 08: Elternversammlung in der Aula, anschließend Pflegschaftssitzungen Mi, 08. 09. 2010 19:30 Jgst. 05: Elternversammlung in der Aula; anschließend Klassenpflegschaftssitzungen Do, 09. 09. 2010 19:30 Jgst. 07: Elternversammlung in der Aula, anschließend Pflegschaftssitzungen Mo, 13. 09. 2010 19:30 Jgst. 11: Jahrgangsstufenpflegschaftssitzung Di, 14. 09. 2010 16:00 Fachkonferenzen:Englisch, Sport Di, 14. 09. 2010 19:30 Jgst. 09: Elternversammlung in der Aula, anschließend Pflegschaftssitzungen Mi, 15. 09. 2010 17:15 Elternarbeitskreis EvA R. 119 Mi, 15. 09. 2010 19:30 Jgst. 06: Elternversammlung in der Aula,anschießend Pflegschaftssitzungen Sa, 18. 09. 2010 15:30 Ehemaligentreffen der Abiturjahrgänge 2000 - 2009 Mo, 20. 09. 2010 - Mi, 22. 09. 2010 Jgst. 05: Kennenlernfahrt nach Damme 5c, 5d Di, 21. 09. 2010 16:00 Fachkonferenzen Französisch, Latein, Sozialwissenschaften, Chemie
(kurzfristige Änderungen vorbehalten) |
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