Kinderhilfsprojekt Chilibulo

Kinderhilfsprojekt

Chilibulo e.V.


Das Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium in Münster unterstützt das Chilibulo-Projekt seit den Anfängen mit vielfältigen Aktionen. So organsierte die ehemalige Lehrerin Ilonka Forwick (vormals Deutsche Schule Quito) 1985 ein medizinisches Hilfsprogramm  für  die  Kinder des „Centro Infantil del Buen Vivir“.

Durch Einsaz und Spenden von Kollegium, Schüler- und Elternschaft sowie vieler Freunde begann das Projekt mit der Einrichtung einer kleinen Praxis und der  Finanzierung einer Kinderärztin und ihrer Helferin. Bis heute ist die Praxis zu einem „Centro médico“ angewachsen, bestehend aus zwei Kinderärztinnen und einer Zahnärztin, die sowohl Kindergarten- als auch Schulkinder ständig betreuen.

Die Gründung des Vereins „Kinderhilfsprojekt Chilibulo“ im Jahre 1997 erfolgte schließlich mit dem Ziel, in uneigennütziger Art und Weise die medizinische Versorgung nachhaltig zu sichern. Ein stetiger Austausch und enger freundschaftlicher Kontakt zu den Ordensschwestern garantieren die unmittelbare Hilfe und die Anpassung der Hilfsmaßnahmen an die speziellen Bedürfnisse vor Ort.

Die Kinder von Chilibulo

Chilibulo ist einer der ärmsten Stadtteile von Quito, der Hauptstadt Ecuadors. Hier leben Familien unter menschenunwürdigen Bedingungen, nicht selten in baufälligen Häusern und ohne fließendes Wasser.
Die Leidtragenden dieser Armut sind vor allem die Kinder.

Sie wachsen oft bei der Mutter auf, weil der Vater die Familie verlassen hat, oder sind Produkt von Kinderschwangerschaften. Manche werden bei Verwandten oder Nachbarn abgegeben, einige  sogar  verschenkt, wenn sich die Eltern auf die Suche nach Arbeit machen.

Das tägliche Leben in Chilibulo wird zusätzlich durch Alkohol- und Drogenmissbrauch, Gewalt und Kriminalität erschwert.

Seit Anfang der 1980er Jahre betreuen Ordensschwestern der „Esclavas del Sagrado Corazón de Jesús“ diese oft schwer traumatisierten Kinder in einem Kinderhort, dem späteren „Centro Infantil del Buen Vivir“. In der ganztägigen Betreuung erfahren die Kinder Geborgenheit und Zuwendung, lernen Ordnung und Sauberkeit. Aktuell besuchen 110 Kleinkinder zwischen einem und drei Jahren den Kinderhort. Zusätzlich zum Kinderhort betreuen die Schwestern ab mittags 50 Schulkinder in der Einrichtung „Comedor y Apoyo Escolar“. Sie werden mit einer warmen Mahlzeit versorgt und bei den Hausaufgaben unterstützt.

 

Kontakt:

 

Kinderhilfsprojekt Chilibulo e.V.

 

c/o Dr. Julia Kreuzer
Riesstr. 6
53113 Bonn

 

Telefon: +49 228 229084
E-Mail: j.kreuzer@kinderhilfsprojekt-chilibulo.de
E-Mail: i.forwick@kinderhilfsprojekt-chilibulo.de

 

 

 

 

Spenden:

 

Kinderhilfsprojekt Chilibulo e.V.
BIC: DEUTDEDB400
IBAN: DE 2740 0700 2400 2270 8200
Kontonummer: 22 70 82 00
Bankleitzahl: 400 700 24
Deutsche Bank Münster

 

Alle dem Verein zugeteilten Spenden kommen ausschließlich und ohne bürokratische Abstriche den Kindern in Chilibulo zugute.

 

Wertvolle Hilfe bestens organisiert: Neuigkeiten vom Hilfsprojekt Chilibulo

Ecuador? Quito? Chilibulo? Ein fremdes Land in Südamerika, eine 10.000 km entfernt gelegene Millionenstadt und ein Armenviertel…. Das sind sicherlich die ersten Assoziationen, die sich einstellen, wenn diese Ortsnamen fallen. Einige wissen auch um das gleichnamige  Kinderhilfsprojekt unserer Schule, das es seit 1997 gibt und das von Ilonka Forwick initiiert und seitdem mit viel persönlicher Initiative am Leben gehalten wird. Doch wie steht es aktuell genau um dieses Projekt? Wie geht es den Menschen vor Ort?  Und nicht zuletzt: Wie kommen die Spenden den Menschen in Chilibulo zugute?

Sandra Dewert, Mutter unserer zur Zeit im Rahmen eines Schüleraustausches in Costa Rica weilenden EF-Schülerin Paula Dewert, wollte es genauer wissen. Sie nutzte den Aufenthalt ihrer Tochter in Mittelamerika dazu,  von Ende November bis Mitte Januar 7 Wochen in Quito  zu verbringen und sich in einem Projekt für Straßenkinder in der Millionenstadt zu engagieren. Da lag es nahe, auch „unserem“ Chilibulo-Projekt im Süden Quitos einen Besuch abzustatten. Für uns bot sich daher die willkommene Gelegenheit, durch ein Gespräch dieses Projekt einmal von außen und mit anderen Augen zu betrachten.

Sandra Dewert berichtet vor allem von den Lebensgeschichten der Kinder des Armenviertels. Deren Leben sei  geprägt von bitterer Armut, zerrissenen Familien und elenden Wohnverhältnissen. Das Kinderhilfsprojekt mit seinem „Comedor y Apoyo Escolar“ biete ca. 50  Kindern eine lebenswichtige Anlaufstelle und trete oftmals an die Stelle einer funktionierenden Familie. Neben einer warmen Mahlzeit und menschlicher Zuwendung erlebten die Kinder hier ein Zuhause und Obhut, die sie woanders nicht fänden. Zugleich gebe es Hilfe bei den Hausaufgaben und die Möglichkeit, friedlich miteinander in einem „Schutzraum“, fernab von Gewalt, Drogenmissbrauch und Kriminalität zu spielen. Die dort ansässigen Ordensschwestern der „Esclavas del Sagrado Corazón de Jesús“ kümmern sich zusammen mit Oberstufenschülerinnen und „Küchenkräften“ mit viel Herzblut um die Kinder. Unterstützung erhalten sie seit über 30 Jahren durch eine Ärztin, die an drei Tagen der Woche vor Ort ist,  und seit ca. einem Jahr auch durch eine Psychologin, die für besonders traumatisierte Kinder da sein kann.

Insgesamt berichtet Sandra Dewert von einem äußerst gelungenen Projekt, dessen Unterstützung sehr wertvoll sei und sich auf jeden Fall lohne. Auch im Vergleich zu dem Hilfsprojekt, in dem sie selbst arbeitete, falle „Chilibulo“ durch außerordentliches Engagement aller Mitwirkenden und einer guten Organisation aus dem Rahmen. Insgesamt festigte und bestätigte sich der Eindruck, dass die Hilfsgelder für Chilibulo gut investiert sind und dringend weiter benötigt werden. Die Hilfe kommt unmittelbar an und hilft denen, die es am nötigsten haben, direkt.

Im Sinne dieser Einsicht motivierte das Gespräch mit Sandra Dewert zusätzlich, die Sorge für das Projekt durch unsere Schule beizubehalten und vielleicht sogar auszubauen. Daher geht der Dank an alle Schülerinnen und Schüler sowie alle Lehrkräfte und Eltern,  die sich seit Jahren tatkräftig für das Projekt eingesetzt haben und weiter einsetzen.

 

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Termine

Mo, 24. 04. 2017

07:50 Uhr, Unterrichtsbeginn

Di, 25. 04. 2017

schriftliche Abiturprüfung Deutsch (GK/LK)

Di, 25. 04. 2017

Kl. 9a, Projekt ProFamilia

Do, 27. 04. 2017

schriftl. Abiturprüfung Kunst, Musik, Erdkunde, EW, Geschichte, Philosophie (alles LK)

Do, 27. 04. 2017

schriftliche Abiturprüfung evang. u. kath. Religionslehre, SW, SW/Wirtschaft (alles LK)

Do, 27. 04. 2017

Jgst. 8, Boys' and Girls' Day

Fr, 28. 04. 2017

schriftliche Abiturprüfung Englisch (GK/LK)

Fr, 28. 04. 2017

Kl. 9b, Projekt ProFamilia

Di, 02. 05. 2017

bis 09. 05. 2017, Jgst. 8, Kl. b bis e), Austausch mit Collège St. Marie in Rouen (frz. SuS in MS)

Di, 02. 05. 2017

Jgst. 9: - Projekttag Villa ten Hompel

Mi, 03. 05. 2017

schriftliche Abiturprüfung Mathematik (GK/LK)

Do, 04. 05. 2017

schriftliche Abiturprüfung Chinesisch, Kunst, Musik, Geographie, EW, Geschichte (alles GK)

Do, 04. 05. 2017

Jgst. 9: Projekttag Villa ten Hompel

Fr, 05. 05. 2017

schriftliche Abiturprüfung Französisch (GK/LK)

Fr, 05. 05. 2017

15:00 - 18:00 Uhr, Elternsprechtag

Fr, 05. 05. 2017

Kl. 9c, Projekt Profamilia

Mo, 08. 05. 2017

schriftliche Abiturprüfung Spanisch (GK/LK)

Mo, 08. 05. 2017

bis 09.05.2017 Q2: LK BI (Schiene II), Exkursion zum Heiligen Meer

(kurzfristige Änderungen vorbehalten)

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