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Herzlich willkommen!

auf der Homepage des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums in Münster!

Auf diesen Seiten möchten wir Sie sowohl über unsere Schule informieren als auch über das Schulleben auf dem neuesten Stand halten.

Neuigkeiten

22. 03. 2017

Le ciel attendra - französisches Kino reloaded

Einen weiteren besonderen Kinoabend binnen einer Woche konnten Schülerinnen und Schüler der Französischkurse der Oberstufe am gestrigen Montag im Cinema Münster erleben.

Nicht nur, dass der Film „Le ciel attendra“ (Der Himmel wird warten) tief unter die Haut ging. Auch die Anwesenheit der Hauptdarstellerin und die Möglichkeit zum Gespräch mit ihr machten den Abend zu einem besonderen Erlebnis für unsere Schülerinnen und Schüler, die sich letzte Woche bereits einen anderen Film der Regisseurin Marie-Castille Mention-Schaar angesehen haben und die Hauptdarstellerin und weitere Schauspieler von daher kannten.

Mélanie und Sonia, zwei 17-jährige Schülerinnen aus ganz „normalen“ Pariser Familien, geraten aus unterschiedlichen Gründen in die radikale Islamistenszene und schließen sich dem Dschihad an- ein Schritt, der verlangt, dass sie mit allem brechen, was sie lieben und was ihnen wichtig ist. Mélanie taucht nach Syrien ab, wo ein „Ehemann“ auf sie wartet, Sonia bricht auf dem Weg dorthin am Flughafen zusammen- ihre Rettung.

20. 03. 2017

Abschied von den argentinischen Austauschüler/innen

Am Donnerstag fand ein Abschiedsfrühstück mit typisch deutschen Elementen sowie typisch Argentinischem (Empanadas, Dulce de leche) in der Cafeteria statt.

Die sechs Argentinier/innen, die seit Anfang Januar am Annette-Gymnasium sind, äußerten sich sehr positiv über ihre Zeit an unserer Schule, in Münster und in ihren Gastfamilien. Auch ihre dreiwöchige Reise durch europäische Metropolen hinterlässt viele bleibende Eindrücke. Mit Bedauern brechen sie nächsten Donnerstag nach Buenos Aires auf.

Wir wünschen eine gute Heimreise - ¡buen viaje!

 
18. 03. 2017

Exkursion ins Museum für Lackkunst - 2.500 Jahre chinesische Kulturgeschichte

Chinesische Lackarbeiten gehören zu den herausragenden Beispielen chinesischer Kunst und Kultur. Das "Museum für Lackkunst" in Münster verfügt über eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen asiatischer Lackobjekte, darunter eine Grabbeigabe in Rotlack aus der chinesischen Epoche der "Streitenden Reiche" (5. Jh. vor Christus).

Die Schülerinnen und Schüler des Grundkurses Chinesisch der Jahrgangsstufe 12 hatten nun gemeinsam Gelegenheit, diese kostbaren Ausstellungsstücke im Museum zu bewundern. Zuvor konnten die Schüler die sehr spezielle haptische und olfaktorische Wahrnehmung solcher Objekte anhand von zeitgenössischen Lackarbeiten erfahren, die ihnen ihr Chinesischlehrer Dr. Martin Kittlaus aus seiner eigenen Sammlung präsentierte. Begeistert und überrascht zeigte sich auch die chinesische Fremdsprachenassistentin Huang Shanshan, die mit diesen chinesischen Kostbarkeiten fern ihrer Heimat nicht gerechnet hatte.

 
17. 03. 2017

Zukunftsschulnetzwerk Digital Science feierlich eröffnet

Im ersten Zukunftsschulnetzwerk “Digital Science: MINT mit GTR & Co“, in dem schwerpunktmäßig die digitale Messwerterfassung im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) thematisiert wird, engagiert sich das Annette-Gymnasium gemeinsam mit dem Theodor-Heuss-Gymnasium in Waltrop und dem Franz-Stock-Gymnasium in Arnsberg.

Die drei Schulen machen sich seit einem Jahr gemeinsam mit dem außerschulischen Lernort BioCity im Allwetterzoo Münster, der westfälischen Gesellschaft für Artenschutz, dem weltweit tätigen Lehrerfortbildungsnetzwerk T3 sowie in Kooperation mit dem ebenfalls neu gegründeten MINT-EC-Themencluster auf den Weg, ein Netzwerk zu entwickeln, in dem die ausgeprägte Expertise gebündelt und in Form von Unterrichtsmaterialien, transferierbaren Schülerprojektarbeiten nutzbar gemacht wird.

16. 03. 2017

Annette-Schüler/innen beim Filmforum im Franz-Hitze-Haus

Schauplatz des Films "Die Schüler der Madame Anne" ist das Lycée Léon-Blum in Créteil, einem Vorort von Paris, in dem Religionen und Nationalitäten aufeinanderprallen, Gewalt auf der Tagesordnung steht und Disziplin ein Fremdwort ist. Eine engagierte Lehrerin, die an ihre Schüler glaubt, initiiert die Teilnahme einer Abschlussklasse an einem Schülerwettbewerb zum Thema „Kinder und Jugendliche in den Konzentrationslagern der Nazis“ - ein Projekt, das zunächst zu scheitern droht. Doch Dank ihrer Liebe zum Beruf und der Zuversicht, dass diese Klasse sich wegweisend mit dem Thema auseinandersetzen wird, um dabei viel über sich selbst und den Wert und die Achtung vor dem Anderen zu lernen, versetzt sie Berge.

Französischschülerinnen und Schüler haben sich Dienstagabend zusammen mit Frau Averbeck, Frau Flöttmann-Rühl und Frau Hamidi aufgemacht, um diesen Film, der auf einer wahren Begebenheit beruht,  zu sehen. Er hinterließ nachhaltig Eindruck, ging stellenweise sehr unter die Haut und führte allen die Aktualität des Themas „Das Leben junger Franzosen in den Brennpunkten der Pariser Banlieues“ vor Augen.

13. 03. 2017

"Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor"

Was verbirgt sich hinter diesem eigenwilligen Titel, den das Theaterstück trägt, welches Schüler/innen des Annette-Gymnasiums am 21.2.2017 in den Städtischen Bühnen besuchten und wie hat den Schüler/innen die Inszenierung gefallen? Lesen Sie hierzu die von einigen Kindern der Klasse 6e verfasste Rezension:

Einleitung:

Das Theaterstück „Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor“ basiert auf dem gleichnamigen Jugendbuch von Joke van Leeuwen. In dem Stück geht es um ein Kind – einen minderjährigen, unbegleiteten Flüchtling – dessen Name schwierig auszusprechen ist und der fremd klingt. Der Name enthält vier K`s und endet auf „toda“, so dass das Kind nur noch Toda gerufen wird.
Es bleibt offen, ob die Hauptfigur ein Mädchen oder ein Junge ist.

Inhalt:

Toda lebt bei ihrem Vater und ihrer Oma, als in ihrem Heimatland Krieg ausbricht. Todas Mutter hatte ihre Familie verlassen, als Toda noch ein Baby war und lebt seitdem in einem anderen Land.
Todas Vater muss seine Arbeit als Keks- und Tortenbäcker niederlegen, weil er als Soldat gegen „die anderen“, wie sie im Stück genannt werden, kämpfen muss. Er erklärt Toda, dass sie keine Angst um ihn haben muss, weil er ein Handbuch hat, in dem erklärt wird, wie er sich gut tarnen kann: als Busch zum Beispiel.

12. 03. 2017

Gegen Halbwissen und Projektionen – Dr. Rainer Stach stellt Kafka vor

Dr. Rainer Stach hatte das Projekt einer umfassenden Kafka-Biographie bereits Mitte der 1990er Jahre geplant. Am Ende stand ein anerkanntes dreibändiges Werk, das Kafkas „frühe Jahre“, die „Jahre der Entscheidungen“ und die „Jahre der Erkenntnis“ beleuchten. Nun war Rainer Stach auf Einladung der Schulleitung am Annette-Gymnasium zu Gast, um Kafka den Schülerinnen der Q1 und Q2 neu vorzustellen.

Dabei kommt dem Adjektiv „neu“ besondere Bedeutung zu.  Zu sehr war sein Bild von Überlieferungen und Gerüchten geprägt, zu sehr hatte sich in manchen Köpfen ein verengendes Bild des durch väterliche Autorität geprägten Schriftstellers festgesetzt, der von Versagensängsten geprägt war. Dr. Rainer Stach stellt diesem Zerrbild ein lebendiges Bild von Kafkas Lebensumständen und Schaffensprozess entgegen. Vieles davon konnte er in seinem Vortrag den Schülerinnen und Schülern vermitteln, insbesondere mit Blick auf Kafkas Neigung, spontan und ohne vorher festgelegten Plan zu schreiben.

09. 03. 2017

Chinesisch studieren?

Bereits vor drei Jahren hat Linda Kröger erfolgreich ihr Abitur am Annette-Gymnasium absolviert. Wie schon ihre Schwester Malu Kröger zuvor, hat sie ihr "Lieblingsfach" Chinesisch auch zu ihrem Studienfach an der Universität Münster gewählt. Die in ihrer Schulzeit erworbenen Kenntnisse der chinesischen Sprache und Kultur waren für sie ein großer Startvorteil. Nun stand sie den Schülerinnen und Schülern der Chinesischkurse des Annette-Gymnasiums Rede und Antwort zu allen Fragen rund um ein Studium der Sinologie.

In vergleichender Perspektive erläuterte die chinesische Fremdsprachen-Assistentin Huang Shanshan den Annette-Schülern anschließend den Ablauf eines Universitätsstudiums in China. Frau Huang hat an der "Sun Yat-sen-Universität" im südchinesischen Kanton Germanistik studiert und plant, nach ihrer Rückkehr nach China als Deutschlehrerin an einem Gymnasium zu arbeiten.

 
09. 03. 2017

Generalvikar und Kirchenhistoriker zu Gast in der Fachkonferenz

Dr. Norbert Köster, Generalvikar und Kirchenhistoriker, war Gast auf der gemeinsamen Fachkonferenz der Fachschaften Evangelische und Katholische Religionslehre. Trotz seines engen Terminkalenders hatte er es möglich gemacht, eine Stunde lang eine informative und zugleich unterhaltsame Einführung in die „Brennpunkte der Kirchengeschichte“ zu geben.

Das frisch aufgelegte und nicht nur für Oberstufenschüler äußerst lesenswerte katholische Lehrbuch ist weitgehend unter seiner Federführung entstanden. Dr. Köster erzählte von der Entstehungsgeschichte des ansprechenden Buches, erläuterte seinen Aufbau, und informierte anhand eines exemplarischen Kapitels über die Einsatzmöglichkeiten nicht nur im Oberstufenunterricht.

Die Fachkonferenz kam am Ende einmütig zu dem Schluss, dass dieses Buch einen Platz nicht nur unter den Lehrwerken, sondern eigentlich im Bücherregal jedes historisch interessierten Menschen verdient hätte. Denn, so Dr. Köster: „Phänomene der Gegenwart erschließen sich nur über Geschichte“.

02. 03. 2017

SoWi-Kurs besucht Oberverwaltungsgericht Münster

Autor: Louis Reusch (EF)

Am vergangen Mittwoch konnten die Schülerinnen und Schüler des Sozialwissenschaften/Wirtschaft-Kurses (EF) von Frau Eßer interessante Einblicke in die Aufgabenfelder eines Oberverwaltungsgerichtes gewinnen.

Zunächst gab es einen kurzen Vortrag zur Historie des Gebäudes, das in den 1940er Jahren nahe unserer Schule errichtet wurde. Es gab damals einen hochumworbenen Architektenwettbewerb. Heute finden sich ebenfalls einige Kunstobjekte im modern gestalteten Foyer.

Ein angeschlossener Vortrag Herrn Neumanns, der als Richter im Oberverwaltungsgericht tätig ist, brachte den SuS näher, was es überhaupt bedeutet, sein Recht gegenüber dem Rechtsstaat geltend zu machen. Hierbei stellte Herr Neumann u. a. ein paar interessante Fälle vor, wie die Klage des Musikers (Rappers) Bushido im letzten Jahr oder die aktuelle Klage gegen ein Gesetz zur Bevorzugung von Frauen bei der Einstellung und Beförderung im öffentlichen Dienst.

01. 03. 2017

Großer Erfolg beim Bundes- und Landeswettbewerb „Philosophischer Essay 2016"

Raphael und Magdalena Bellm beteiligten sich im Jahr 2016 auf Initiative ihrer Philosophielehrer Reinhard Kurzer und Florence Kunze am bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerb „Philosophischer Essay 2016“. Besonders würdigen kann man ihren außerordentlichen Erfolg erst dann, wenn man weiß, dass 1000 Essays eingereicht worden waren. Lediglich 25 davon wurden prämiert! Die Verfasser/innen wurden anschließend belohnt und zur Akademie vom 7. bis 10. Februar 2016 ins Franz-Hitze-Haus in Münster eingeladen. Unter ihnen: Raphael und Magdalena Bellm.

In einer vierstündigen Klausur schrieb Magdalena dort einen Essay zu einem Zitat aus Georg Büchners „Dantons Tod“, welches lautet:  „Es wurde ein Fehler gemacht, wie wir geschaffen wurden; es fehlt uns etwas“; Raphael hingegen setzte sich mit dem Zitat aus R. W. Emersons „Considerations by the way“ über den negativen Einfluss der Massen auf das Individuum auseinander.

22. 02. 2017

Neu: zusätzliches Fremdsprachenangebot Spanisch ab Klasse 5

Die Bedeutung der Fremdsprache Spanisch nimmt seit Jahren zu. Mittlerweile sprechen über 400 Millionen Menschen weltweit diese Sprache. Dabei ist Spanisch die offizielle Sprache in 21 Ländern und nach Englisch die meist verwendete Sprache in der internationalen Kommunikation. Das Annette-von-Droste-Hülshoff- Gymnasium bietet als eine der ersten Schulen in NRW bereits seit dem Schuljahr 2008/2009 Spanisch als 2. Fremdsprache (ab Klasse 6) an. Diese Erfahrungen mit jüngeren Lerngruppen möchten wir jetzt für ein weiteres sprachliches Profil nutzen: Spanischunterricht ab Klasse 5.

Nach unserer Erfahrung ist es generell sinnvoll, möglichst früh mit dem Erlernen einer Fremdsprache zu beginnen, da die Freude am Erlernen einer Sprache sicherlich die beste Basis für einen erfolgreichen Spanischunterricht ab Klasse 5 ist und gerade die jüngeren Schüler/innen leichter und intuitiver die Sprache erlernen und aktiv am Gespräch teilnehmen. Dies passiert bei uns durch einen spielerischen Zugang verbunden mit einem großen Anteil an Projektarbeit. Dabei ist die spanische Sprache sowohl von ihrem grammatischen Aufbau als auch von der Rechtschreibung her gut geeignet, den Schüler/innen früh ein besonderes Verständnis für die Struktur einer Sprache zu vermitteln.

Für den Besuch der Spanisch-Klasse ist kein besonderer Test oder bestimmter Notendurchschnitt erforderlich; ebenso wenig muss ein Kind schon Vorkenntnisse mitbringen. Diejenigen Schüler/innen, die Spanisch bereits in Klasse 5 wählen, sollten sich aber durch Neugierde und Freude am Sprechen auszeichnen. Lernbereitschaft und gute sprachliche Grundlagen, die das Vokabellernen in zwei Fremdsprachen erleichtern, sind wichtig.

21. 02. 2017

Das Annette rockt "Jugend forscht"

Mit ihrem mitreißenden Auftritt rundete die Rock-Band des Annette-Gymnasiums den diesjährigen Regionalwettbewerb „Jugend forscht und Schüler experimentieren“ in Hiltrup ab und zeigt, dass MINT und Musik am Annette gut harmonieren.

(1. Platz im Bereich Arbeitswelt: Raphael Bellm, Frederik Heller und Jonah Emerson)

Auch die Erfolge unserer Wettbewerbsteams, die sämtlich aus der Q2 kamen, können sich mehr als sehen lassen! Mit einem ersten Platz im Bereich Arbeitswelt (Jonah Emerson, Raphael Bellm und Frederik Heller siehe Bild), einem zweiten Platz in Biologie (Alexander Chuwa) und zwei dritten Plätzen in Biologie (Hannah Rommen; Timo Blasczyk, Sebastian Jeising) knüpfen die Annette-Teams nahtlos an die Erfolge des letzten Jahres an und unterstreichen in einem hochklassig besetzten Feld von 124 Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Niveau der individuellen Förderung von MINT-Talenten an unserer Schule.

21. 02. 2017

Streitschlichter unterwegs - Bericht über die Fahrt nach Saerbeck 2017

von Flora (Jahrgang 8)

Wenn ihr mal Streit habt und nach einer Lösung sucht, dann seid ihr bei uns Streitschlichtern genau richtig! Wir sind immer montags, mittwochs und freitags in der zweiten großen Pause für euch da. Ihr findet uns im Sreitschlichter-Raum, Raum 231.

Damit wir euch bei der Lösung eurer Konflikte auch gut unterstützen können, machen wir immer am Anfang unserer Zeit als Streitschlichter eine Ausbildung. Dazu geht es für drei Tage in die Jugendbildungsstädte Saerbeck, wo uns alles beigebracht wird, was wir zum Streitschlichten brauchen.

Dieses Jahr fuhren wir, sieben Mädchen und drei Jungen aus der achten Klasse, zusammen mit Frau Weiß und Frau Thormann vom 25. bis zum 27. Januar 2017 nach Saerbeck.

17. 02. 2017

"Kulturarbeit auf vier Rädern" - France Mobil im Annette-Gymnasium

Seit 2002 reist das „France Mobil“ durch Deutschland, um Schülerinnen und Schülern aller Schulformen Land und Leute und vor allem die französische Sprache näherzubringen. Gesponsert wird es u.a. von der französischen Botschaft, der Robert-Bosch-Stiftung sowie dem Institut français in Düsseldorf.

Am letzten Donnerstag machte das Kulturmobil auf vier Rädern auf dem Schulhof des Annette-Gymnasiums Halt, sodass viele angehende und interessierte Französischlerner aus den Klasse 5-7 in den Genuss kamen, aus erster Hand Frankreich zu erleben, französische Lieder zu hören, Spiele zu machen und erste Sätze in der Zielsprache zu formulieren.

Entsprechend positiv waren die Reaktionen: „Ich weiß nun, Französisch ist toll und gar nicht so schwer. Aglaé hat nur Französisch gesprochen und wir haben alles verstanden! Sogar Galgenmännchen haben wir gespielt! Das ging super.“

Aber auch für das leibliche Wohl war gesorgt: Ein Kuchenbuffet, gestiftet vom Französischkurs 7b-e (Frau Hamidi), bildete einen der Höhepunkte des Vormittags. Ganz im Zeichen der interkulturellen Verständigung versüßten deutsch- französische Kuchen den Besuch der Assistentin Madame Coutand erheblich.

14. 02. 2017

Annette-Schüler/innen besuchen WL BANK

Am vergangenen Donnerstag besuchten die Schüler/innen des Kurses Sozialwissenschaften/Wirtschaft unserer Q1 die WL BANK in Münster. Ziel des Unterrichtsvormittages waren die Vermittlung von praktischem Wissen zur Geldpolitik am Beispiel der Immobilien- und Kommunalfinanzierung und das unterrichtsrelevante Thema der europäischen Geldpolitik des Eurosystems.

Weil die Lerninhalte eher theoretisch angelegt sind, waren die Jugendlichen auf die Ausführungen eines Praktikers besonders gespannt. Denn hier erlebten sie, was die Europäische Zentralbank für die Praxis einer Bank und einer Volkswirtschaft bedeutet. Besonders intensiv wurden vor diesem Hintergrund die Instrumente der Zentralbanken in „normalen“ Zeiten einer Volkswirtschaft und die aktuelle Zinspolitik der EZB in Zeiten der Eurokrise beleuchtet. Darüber hinaus erklärte ein Auszubildender den Schülern auf Augenhöhe den Aufbau einer Pfandbriefbank am Beispiel der WL BANK.

06. 02. 2017

Kooperation mit der Augenklinik des UKM

Auch in diesem Jahr erhielten die beiden Leistungskurse Biologie im Rahmen unserer Kooperation mit der Augenklinik der Universität Münster die Möglichkeit, einen Praxistag zum Thema "Diagnostik und Therapie von Augenerkrankungen" in den Räumen der Augenklinik zu absolvieren.

Organisiert und begleitet wurde der Tag von Herrn Oberarzt Dr. Merté. Die Veranstaltung begann mit einer Begrüßung durch die Leiterin der Augenklinik Frau Prof. Dr. Eter. Anschließend folgte eine Einführung in die Anatomie des Auges und seine häufigsten Erkrankungen, in deren Rahmen den Schülerinnen und Schülern neben den klassischen Formen der Fehlsichtigkeit auch die Diagnostik und Therapie des Katarakts (grauer Star) und des Glaukoms (grüner Star) vorgestellt wurde. Anschließend wurde der Kurs in Kleingruppen aufgeteilt, die dann im Wechsel verschiedene Aufgabengebiete der Augenklinik durchlaufen konnten.

Vor allem begeisterten die diagnostischen Untersuchungen mit der Spaltlampe, die alle Schülerinnen und Schüler an einem Mitschüler durchführen durften. Diese Untersuchung dient dazu, häufige Erkrankungen der Hornhaut, der Netzhaut oder der Linse, wie z.B. den grauen Star, erkennen zu können. Die Vielfalt der Augenfarben und jeweiligen Strukturen, die man mit dieser  Lampe betrachten konnte, führte immer wieder zu begeisterten „Ahs“ und „Ohs“ – wir waren uns gar nicht bewusst, wie schön unsere Augen sind!

05. 02. 2017

Am Annette wird sehr erfolgreich Badminton gespielt

Stadtmeisterschaften? Bezirksmeisterschaften? Unter der Leitung von Edwin Grunert trainierten unsere Badminton-Asse regelmäßig und intensiv. Nun schnitten sie in gleich fünf Wettkampfklassen wettkampfübergreifend sehr erfolgreich ab. In der Wettkampfklasse III gelang es der Annette-Mannschaft mit Eva Glorius, Katrin Glorius, Lucy Springensguth, Tess Truong und Miles Teschner sogar, die Stadtmeisterschaft zu gewinnen. Sie seien hier stellvertretend genannt für die weiteren Sportler/innen, die zweite und dritte Plätze errangen.

Ein herzlicher Dank geht an unseren ehemaligen Kollegen Edwin Grunert, der sich seit Jahren sehr engagiert um die Arbeitsgemeinschaft „Badminton“ kümmert und dies – wie man sieht – mit sehr großem Erfolg!

 
03. 02. 2017

Mehr als eine Veränderung im Kollegium

Zum Halbjahreswechsel werden Hilde Azike und Irma Stratmann pensioniert. Wir danken beiden sehr herzlich für ihren jahrelangen Einsatz zum Wohle unserer Schule, die sie durch ihr freundliches Wesen und ihr großes Engagement wesentlich mitgestaltet und geprägt haben. Wir bedanken uns für ihre Aufmerksamkeit, die gemeinsame Arbeit und das gemeinsame Lachen! Wir werden sie sehr vermissen. Zugleich sind wir sicher: Für beide ist die Pensionierung auch ein neuer Start. Deshalb freuen wir uns für sie und wünschen alles Gute!

Auch Lukas Schmitt verlässt unsere Schule! Ihn, der oft einfach nur liebevoll „Schmitti“  gerufen wurde, zieht es nach Shanghai. Wir danken für sein großes Engagement, seine besondere Gelassenheit in allen Lagen, seine sprichwörtliche Hilfsbereitschaft und seinen unnachahmlichen Humor. Er hat dadurch viel zu der Herzlichkeit an unserer Schule beigesteuert. Wir wünschen sehr viel Glück und Freude im fernen China!

Weiterhin bedanken wir uns bei Frau Nierfeld und Herrn Reckzeh, die leider nur mit Zeitverträgen an unserer Schule unterrichteten. Das stand aber ihrem besonderen Einsatz niemals im Wege. Viel Erfolg und Zufriedenheit für die weitere berufliche Zukunft!

Verstärken werden uns zum kommenden Halbjahr Frau Boße (Englisch/Geschichte), Frau Goldbeck (Spanisch/Kunst), Frau Pietschmann (Französisch/Erdkunde) und als Elternzeitvertretung Frau Wörster (Katholische Religion/Deutsch). Herzlich willkommen!

 
31. 01. 2017

Annette-Schüler/innen gedenken der Opfer des Nationalsozialismus

Unter den Millionen Menschen, denen die Nationalsozialisten auf grausame Weise das Leben raubten, waren auch Menschen, die in Münster lebten, von dort deportiert und vergast wurden, weil sie Juden waren. An sie erinnerten am Freitag, 75 Jahre nach der Deportation, eine Reihe von Münsteraner Schulen. Sie zeigten bei einer Veranstaltung auf dem Platz des Westfälischen Friedens Flagge gegen Hass, Gewalt und Völkermord.

Im Vorfeld hatten auch die Schüler/innen unseres Geschichtskurses in der Q2 die Biographien Verfolgter herausgearbeitet und diese im öffentlichen Raum mit Plakaten bei den verlegten Stolpersteinen sichtbar gemacht. Abgeschlossen wurden die Einzelaktionen der neun teilnehmenden Schulen nun mit der gemeinsamen Veranstaltung unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Markus Lewe.

30. 01. 2017

Klasse 5a inszeniert im Theaterprojekt „Hilfe ohne Geld“

Was wäre, wenn aus einer „Loserin“ eine Gewinnerin wird? Wenn aus Verachtung Anerkennung erwächst und aus Selbstverachtung neues Selbstwertgefühl entsteht?

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5a wollten das unter Leitung ihres Deutschlehrers Andre Plonka einmal ganz genau wissen. In Zusammenarbeit mit dem „Jungen Theater Münster“ und mit dessen großer Unterstützung erarbeiteten und gestalteten sie selbstständig das Theaterstück „Hilfe ohne Geld“. Sie rangen gemeinschaftlich um Ideen für das Thema, schrieben Texte, wählten die besten aus und dramatisierten schließlich ihre Ideen zu einem Theaterstück. Professionell unterstützt vom Theater Münster hatten sie sich um Regie und Bühnenbild, Kostüme und Musik gekümmert.

Das Theaterprojekt der Klasse 5a des Annette-Gymnasiums mit dem „Jungen Theater Münster“

Am Ende hatte sich der große Einsatz auch außerhalb der Unterrichtszeit gelohnt: Am 28. Januar führten sie das Stück in den Räumlichkeiten des Theaters auf. Eltern, Freunde und Lehrkräfte zeigten sich begeistert vom Ergebnis der gemeinsamen Arbeit. Es wurde zur allgemeinen Begeisterung gespielt, gerappt und gesungen, dass es nie langweilig wurde.

30. 01. 2017

„Damit so etwas nie wieder passiert“

Vom 19. bis zum 26. Januar nahmen vier Schüler/innen des Annette-Gymnasiums mit ihren Lehrerinnen Frau Müller (für das Annette-Gymnasium) und  Frau Keen (für den Kooperationspartner Villa ten Hompel) am ERASMUS+ - Projekt  „Jugend in Aktion - Studying the Shoa: “Learning about Human Decisions, Reflecting on Responsibility”: A joint study project for German and Israeli students“ teil. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der anderen Yad Vashem Partnerschulen Nordrhein-Westfalens, sowie deren Lehrkräften, erreichten die Annette-Schüler am Nachmittag des 19. Januars Jerusalem, wo sie herzlich von den Mitarbeitern von Yad Vashem in Empfang genommen wurden.

Am nächsten Tag erfolgte sogleich das Kennenlernen der israelischen Schülerinnen und Schülern in Rishon LeZion, einer Partnerstadt Münsters. Nach einem herzlichen Empfang hatten alle die Gelegenheit die Schule der Israelis kennen zu lernen und einen Einblick in den Lehrplan der „Aerospace“-Klasse zu bekommen. Ein Highlight des Tages war ganz sicherlich der Besuch des Strandes bei 23°C. Am Abend besuchten die deutschen Schülerinnen und Schüler einen Shabbat - Gottesdienst einer modern orthodoxen Gemeinde in Jerusalem – ein Erlebnis, was alle, insbesondere aufgrund der Herzlichkeit und Offenheit der jüdischen Gemeinde, nachhaltig berührte.

21. 01. 2017

Annette-Schüler führen durch 70 Jahre NRW-Geschichte

Das Land NRW ist 70 Jahre alt geworden. Es wurde am 23. August 1946 von der britischen Besatzungsmacht gegründet, am 21. Januar 1947 kam das Lippe hinzu – Grund genug für eine Ausstellung und einen Rückblick auf die vergangenen sieben Jahrzehnte. In der Bürgerhalle der Bezirksregierung Münster am Domplatz wurde am Freitag die Ausstellung „schwarz-weiß wird bunt. 70 Jahre NRW 1946-2016“ des Landesarchivs NRW durch den Regierungspräsidenten Prof. Dr. Reinhard Klenke und die Abteilungsleiterin des Landesarchivs, Frau Dr. Mechthild Black-Veldtrup, feierlich eröffnet.

Die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses Geschichte der Q2 von Dr. Beck führten anschließend die zahlreichen Gäste durch die Ausstellung. Sie hatten sich zuvor im Unterricht intensiv mit der Landesgeschichte auseinandergesetzt. Nun konnten sie kompetent und fesselnd dem interessierten Publikum erklären, wie es überhaupt zur Landesgründung kam, wie sich seit der Nachkriegszeit Arbeitswelten, Freizeit und Konsum entwickelten, warum NRW „Energieland Nr. 1“ ist und was das für die Zukunft bedeutet.

18. 01. 2017

Chinesisch-Kurs der EF im Institut für Sinologie

Gemeinsam mit chinesischen Schülerinnen und Schülern der "Privaten Gymnasien Schloss Buldern" hatten die Annette-Schüler aus dem Grundkurs Chinesisch der Jahrgangsstufe 10 das erste Mal Gelegenheit, die Bibliothek des Instituts für Sinologie und Ostasienkunde der Universität Münster zu besichtigen. Die Institutsbibliothek gilt als eine der größten und gewiss auch schönsten Fachbibliotheken Europas. Über 44.000 Bücher und rund 50 Fachzeitschriften laden zum Studium der chinesischen Kultur und Sprache ein.

Durch die traditionell enge Zusammenarbeit zwischen dem Institut und dem Annette-Gymnasium wird es den Schülern ermöglicht, die Bibliothek auch selbständig etwa zur Vorbereitung von Referaten oder Facharbeiten zu nutzen.

07. 01. 2017

„Life back home“ – ein Projekt im bilingualen Geschichtskurs der EF

„Wer die Menschen aus anderen Kulturen verstehen möchte, sollte sie kennenlernen“, schreibt die Journalistin Ulrike Henningsen auf der NDR-Homepage. Damit bezieht sie sich auf das Projekt „Life back home“, bei dem junge Menschen, die nach Deutschland geflüchtet sind oder hier ein Visum erhalten haben, von ihrem Leben vor, nach und während der Flucht erzählen. Muhammad Uharsa, Ali al Attar und Lubna Kharsa waren kurz vor Weihnachten auf Einladung von Geschichtslehrerin Nicola Taneri im bilingualen Geschichtskurs der EF zu Gast.

Was sie zu erzählen hatten, war beeindruckend. Lubna Kharsa ist inzwischen als Ärztin in Dinslaken tätig, ihr Bruder Muhammad Uharsa bemüht sich gegenwärtig noch um seine Approbation als Arzt in Deutschland. Sehr eindringlich zeigte er anhand von Bildern aus seiner Heimat Syrien auf, wie dort verschiedene Religionen einträchtig zusammenlebten, bis als Folge des „Arabischen Frühlings“ der Bürgerkrieg ausbrach. Ganz anders als Muhammad Uharsa und Lubna Kharsa, die beide - mit einem Visum ausgestattet - in Deutschland leben,  erging es Ali al Attar.

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